1. COVID-19-JuBG – § 4 Einstellung der Tätigkeit eines Gerichts
Worum geht es in dieser Vorschrift?
§ 4 regelt die Vorgangsweise, wenn ein Gericht wegen COVID-19 seine Tätigkeit einstellt.
Für wen: Gerichte, das übergeordnete Oberlandesgericht, den Obersten Gerichtshof und Verfahrensparteien.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Prozessrecht
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
Hört die Tätigkeit eines Gerichts infolge von COVID-19 auf (§ 161 ZPO, § 25 Abs. 1 Z 5 AußStrG), hat die Bundesministerin für Justiz dies auf www.justiz.gv.at bekanntzumachen. Das übergeordnete Oberlandesgericht bestimmt auf Antrag ein anderes Gericht möglichst gleicher Gattung, wenn dringende Verfahrenshandlungen zur Abwendung von Gefahren oder erheblichen Schäden nötig sind.
Wen betrifft diese Vorschrift?
Gerichte, das übergeordnete Oberlandesgericht, den Obersten Gerichtshof und Verfahrensparteien.
Was sind die Eckpunkte?
- Bekanntmachung der Einstellung durch die Bundesministerin für Justiz auf der Justiz-Website (Abs. 1).
- Bestimmung eines anderen Gerichts durch das OLG bei dringenden Verfahrenshandlungen (Abs. 2).
- Möglich auch ein Gericht im Sprengel eines anderen OLG.
- Bei eingestellter Tätigkeit des OLG ist der Oberste Gerichtshof zuständig.
Prozessrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument Kurztitel1. COVID-19-Justiz-Begleitgesetz KundmachungsorganBGBl. I Nr. 16/2020Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 16 aus 2020, TypBG §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage§ 4Paragraph 4 Inkrafttretensdatum22.03.2020 Außerkrafttretensdatum30.06.2023 Abkürzung1. COVID-19-JuBG Index22/04 Sonstiges Zivilprozess, Außerstreitiges Verfahren TextEinstellung der Tätigkeit eines Gerichts§ 4.Paragraph 4,
Zuletzt aktualisiert am30.12.2022 Gesetzesnummer20011087 DokumentnummerNOR40221460