Abfallwirtschaftsgesetz
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Gesetz regelt Übergangsbestimmungen für Verfahren und Anforderungen an Abfallbehandlungsanlagen und Deponien, die vor dem 1. September 2000 bestanden oder deren Genehmigungsverfahren zu diesem Zeitpunkt anhängig waren. Es legt fest, welche Vorschriften für die Abwicklung dieser Verfahren gelten und bis wann bestehende Anlagen neue Anforderungen erfüllen müssen.
Für wen: Betreiber von Abfallbehandlungsanlagen gemäß Anlage 1 Teil I; Betreiber von Reststoff- oder Massenabfalldeponien mit einer Gesamtkapazität unter 100.000 m³.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Familienrecht
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Den Abschluss von Genehmigungsverfahren für Abfallbehandlungsanlagen, die am 31. Oktober 1999 anhängig waren.
- Die Fristen, bis wann bestehende Abfallbehandlungsanlagen bestimmte Anforderungen erfüllen müssen.
- Die Anerkennung von Bewilligungen für Reststoff- oder Massenabfalldeponien als Genehmigungen.
- Die Anwendung von Vorschriften für Bewilligungsverfahren von Reststoff- oder Massenabfalldeponien.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Betreiber von Abfallbehandlungsanlagen gemäß Anlage 1 Teil I.
- Betreiber von Reststoff- oder Massenabfalldeponien mit einer Gesamtkapazität unter 100.000 m³.
Was sind die Eckpunkte?
- Verfahren für Abfallbehandlungsanlagen, die am 31. Oktober 1999 anhängig waren und bis zum 31. Oktober 2000 in erster Instanz abgeschlossen werden, sind nach den vor dem 1. September 2000 geltenden Vorschriften abzuschließen.
- Bestehende Abfallbehandlungsanlagen müssen spätestens am 31. Oktober 2007 den Anforderungen des § 29b Abs. 6 und 7 entsprechen.
- Bewilligungen für Reststoff- oder Massenabfalldeponien mit einer Gesamtkapazität unter 100.000 m³, die vor dem 1. September 2000 erteilt wurden, gelten als Genehmigung gemäß § 29 Abs. 1.
- Bodenaushubdeponien und Baurestmassendeponien mit einem Gesamtvolumen von mindestens 100.000 m³ unterliegen bestimmten Regelungen.
Familienrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument KurztitelAbfallwirtschaftsgesetz KundmachungsorganBGBl. Nr. 325/1990 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 102/2002Bundesgesetzblatt Nr. 325 aus 1990, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 102 aus 2002, TypBG §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/AnlageArt. 1 § 45cArtikel eins, Paragraph 45 c Inkrafttretensdatum01.09.2000 Außerkrafttretensdatum01.11.2002 AbkürzungAWG Index83 Natur-, Umwelt- und Klimaschutz Text§ 45c.Paragraph 45 c,
Der Inhaber einer Abfallbehandlungsanlage gemäß Anlage 1 Teil I hat dem Landeshauptmann rechtzeitig vor dem 31. Oktober 2007 die Maßnahmen mitzuteilen, die er getroffen hat; § 29 Abs. 1 bleibt unberührt. Sind die vom Inhaber der Abfallbehandlungsanlage gemäß Anlage 1 Teil I getroffenen Maßnahmen nicht ausreichend, hat der Landeshauptmann die entsprechenden Maßnahmen mit Bescheid anzuordnen.Der Inhaber einer Abfallbehandlungsanlage gemäß Anlage 1 Teil römisch eins hat dem Landeshauptmann rechtzeitig vor dem 31. Oktober 2007 die Maßnahmen mitzuteilen, die er getroffen hat; Paragraph 29, Absatz eins, bleibt unberührt. Sind die vom Inhaber der Abfallbehandlungsanlage gemäß Anlage 1 Teil römisch eins getroffenen Maßnahmen nicht ausreichend, hat der Landeshauptmann die entsprechenden Maßnahmen mit Bescheid anzuordnen.
Im anhängigen Verfahren bewilligte Abweichungen vom Stand der Deponietechnik gelten als Abweichungen gemäß § 29 Abs. 20.am 1. September 2000 ein Bewilligungsverfahren gemäß den wasserrechtlichen Vorschriften anhängig, so ist dieses Verfahren nach den vor dem 1. September 2000 geltenden Vorschriften abzuschließen. Bei Reststoff- oder Massenabfalldeponien der Anlage 1 Teil römisch eins Ziffer 7, sind die Paragraphen 29 b und 29 c anzuwenden. Weitere für die Errichtung, den Betrieb oder eine wesentliche Änderung erforderliche Bewilligungen, Genehmigungen oder Nicht-Untersagungen für eine Reststoff- oder Massenabfalldeponie mit einer Gesamtkapazität unter 100 000 m3 sind nach den jeweiligen Vorschriften zu beantragen und gemäß diesen Vorschriften abzuschließen.
Bei Vorliegen aller erforderlichen Bewilligungen, Genehmigungen oder Nicht-Untersagungen gelten diese als Genehmigung gemäß Paragraph 29, Absatz eins, Im anhängigen Verfahren bewilligte Abweichungen vom Stand der Deponietechnik gelten als Abweichungen gemäß Paragraph 29, Absatz 20,
Zuletzt aktualisiert am12.04.2021 Gesetzesnummer10010615 DokumentnummerNOR40011308