3. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Diese Verordnung regelt das Betreten von Krankenanstalten und Kuranstalten sowie anderen Orten, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden, um die Ausbreitung von COVID-19 zu verhindern. Sie legt fest, wer diese Einrichtungen betreten darf und unter welchen Bedingungen dies geschehen muss.
Für wen: Patienten, Besucher, Mitarbeiter und Begleitpersonen von Krankenanstalten und Kuranstalten; Betreiber von Krankenanstalten und Kuranstalten sowie Erbringer von Gesundheitsdienstleistungen.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Steuerrecht
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Das generelle Betretungsverbot von Krankenanstalten und Kuranstalten.
- Ausnahmen vom Betretungsverbot für bestimmte Personengruppen.
- Schutzmaßnahmen und Hygienevorschriften für Personen, die diese Einrichtungen betreten.
- Testpflichten und Maskenpflicht für Mitarbeiter in bettenführenden Kranken- und Kuranstalten.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Patienten, Besucher, Mitarbeiter und Begleitpersonen von Krankenanstalten und Kuranstalten.
- Betreiber von Krankenanstalten und Kuranstalten sowie Erbringer von Gesundheitsdienstleistungen.
Was sind die Eckpunkte?
- Das Betreten von Krankenanstalten und Kuranstalten ist grundsätzlich untersagt, es gibt jedoch Ausnahmen für Patienten, Personal und bestimmte Besucher.
- Besucher sind auf einen pro Patient pro Woche beschränkt, wenn der Patient länger als eine Woche aufgenommen ist.
- Mitarbeiter in bettenführenden Einrichtungen müssen spätestens alle sieben Tage einen negativen Antigen- oder molekularbiologischen Test auf SARS-CoV-2 vorweisen.
- Mitarbeiter mit Patientenkontakt müssen eine CPA- oder FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen.
- Betreiber müssen ein COVID-19-Präventionskonzept mit spezifischen Hygienevorgaben und Regelungen zur Besuchssteuerung ausarbeiten und umsetzen.
Steuerrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument Kurztitel3. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung KundmachungsorganBGBl. II Nr. 27/2021Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 27 aus 2021, TypVrömisch fünf §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage§ 11Paragraph 11 Inkrafttretensdatum25.01.2021 Außerkrafttretensdatum03.02.2021 Abkürzung3. COVID-19-NotMV Index82/02 Gesundheitsrecht allgemein TextKrankenanstalten und Kuranstalten und sonstige Orte, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden§ 11.Paragraph 11,
Stehen Tests nicht in ausreichender Zahl zur Verfügung, sind vorrangig Mitarbeiter mit Patientenkontakt zu testen.
1.Ziffer eins spezifische Hygienevorgaben, 2.Ziffer 2 Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion, 3.Ziffer 3 Regelungen betreffend die Verabreichung von Speisen und Getränken, 4.Ziffer 4 Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter in Bezug auf Hygienemaßnahmen sowie in Bezug auf berufliches und privates Risikoverhalten, verpflichtende Dokumentation der Schulung, 5.Ziffer 5 Vorgaben für Betretungen durch externe Dienstleister, 6.Ziffer 6 Regelungen zur Steuerung der Besuche, insbesondere Vorgaben zu maximaler Anzahl, Häufigkeit und Dauer der Besuche sowie Besuchsorten und Gesundheitschecks vor jedem Betreten der Einrichtung. Für Angehörige und Personen, die regelmäßige Unterstützungs- und Betreuungsaufgaben leisten, sind spezifische situationsangepasste Vorgaben zu treffen, 7.Ziffer 7 Vorgaben zur Teilnahme an Screeningprogrammen nach § 5a EpiG.Vorgaben zur Teilnahme an Screeningprogrammen nach Paragraph 5 a, EpiG.
Das COVID-19-Präventionskonzept kann auch ein datenschutzkonformes System zur Nachvollziehbarkeit von Kontakten, wie beispielsweise ein System zur Erfassung von Anwesenheiten auf freiwilliger Basis der Besucher bzw. Begleitpersonen, beinhalten.
SchlagworteHilfsbereich, Palliativbegleitung, Patientenanwalt, Gesundheitsdienstleistungserbringer, Patientenkontakt, Unterstützungsaufgabe Zuletzt aktualisiert am22.01.2021 Gesetzesnummer20011450 DokumentnummerNOR40230884