Abfallwirtschaftsgesetz
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieser Artikel regelt Übergangsbestimmungen für Deponien, insbesondere wie bestehende Genehmigungsverfahren und Bewilligungen nach neuen Vorschriften behandelt werden. Er stellt sicher, dass bestimmte Deponiebewilligungen als Genehmigungen nach dem Abfallwirtschaftsgesetz gelten.
Für wen: Betreiber von Deponien, insbesondere Bodenaushub-, Baurestmasse- und Untertagedeponien; Personen, die an Genehmigungsverfahren für Deponien beteiligt sind.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Familienrecht
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Anwendung von Anforderungen in Genehmigungsverfahren für Deponien, die vor dem 1. Juli 1997 anhängig waren.
- Die Gültigkeit von Bewilligungen für Bodenaushub- oder Baurestmassendeponien mit einer Gesamtkapazität unter 100.000 m3.
- Den Abschluss von Verfahren betreffend Deponien, die am 1. Jänner 2001 nach wasserrechtlichen Vorschriften anhängig waren.
- Die Gültigkeit von Bewilligungen oder Genehmigungen für Untertagedeponien für nicht gefährliche Abfälle.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Betreiber von Deponien, insbesondere Bodenaushub-, Baurestmasse- und Untertagedeponien.
- Personen, die an Genehmigungsverfahren für Deponien beteiligt sind.
Was sind die Eckpunkte?
- Für Genehmigungsverfahren, die am 1. Juli 1997 anhängig waren und nach dem 1. Jänner 1996 eingeleitet wurden, sind die gemäß § 29 Abs. 18 verordneten Anforderungen anzuwenden.
- Bewilligungen für Bodenaushub- oder Baurestmassendeponien mit einer Gesamtkapazität unter 100.000 m3, die vor dem 1. Jänner 2001 erteilt wurden, gelten als Genehmigung gemäß § 29 Abs. 1.
- Am 1. Jänner 2001 anhängige wasserrechtliche Verfahren betreffend Deponien sind nach den vor dem 1. Jänner 2001 geltenden Vorschriften abzuschließen.
- Eine vor dem 1. Jänner 2001 erteilte Bewilligung oder Genehmigung für eine Untertagedeponie für nicht gefährliche Abfälle gilt als Genehmigung gemäß § 29 Abs. 1 Z 4.
Familienrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument KurztitelAbfallwirtschaftsgesetz KundmachungsorganBGBl. Nr. 325/1990 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 102/2002Bundesgesetzblatt Nr. 325 aus 1990, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 102 aus 2002, TypBG §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/AnlageArt. 1 § 45bArtikel eins, Paragraph 45 b Inkrafttretensdatum07.08.2002 Außerkrafttretensdatum01.11.2002 AbkürzungAWG Index83 Natur-, Umwelt- und Klimaschutz TextÜbergangsbestimmungen betreffend Deponien§ 45b.Paragraph 45 b,
Weitere für die Errichtung, den Betrieb oder eine wesentliche Änderung erforderliche Bewilligungen, Genehmigungen oder Nicht-Untersagungen für eine Bodenaushub- oder Baurestmassendeponie mit einer Gesamtkapazität unter 100 000 m3 sind nach den jeweiligen Vorschriften zu beantragen und gemäß diesen Vorschriften abzuschließen. Bei Vorliegen aller erforderlichen Bewilligungen, Genehmigungen oder Nicht-Untersagungen gelten diese als Genehmigung gemäß Paragraph 29, Absatz eins, Im anhängigen wasserrechtlichen Verfahren bewilligte Abweichungen vom Stand der Deponietechnik gelten als Abweichungen gemäß Paragraph 29, Absatz 20,
Bei Vorliegen aller erforderlichen Bewilligungen, Genehmigungen oder Nicht-Untersagungen gelten diese als Genehmigung gemäß § 29 Abs. 1 Z 4.Die vor dem 1. Jänner 2001 gemäß den geltenden Vorschriften erteilte Bewilligung oder Genehmigung für eine Untertagedeponie für nicht gefährliche Abfälle gilt als Genehmigung gemäß Paragraph 29, Absatz eins, Ziffer 4, Die am 1. Jänner 2001 anhängigen Verfahren betreffend Untertagedeponien für nicht gefährliche Abfälle sind nach den jeweiligen Vorschriften abzuschließen; anhängige wasserrechtliche Verfahren sind nach den vor dem 1. Jänner 2001 geltenden Vorschriften abzuschließen. Weitere für die Errichtung, den Betrieb oder eine wesentliche Änderung einer Untertagedeponie für nicht gefährliche Abfälle erforderliche Bewilligungen, Genehmigungen oder Nicht-Untersagungen sind nach den jeweiligen Vorschriften (wasserrechtliche Verfahren nach den vor dem 1. Jänner 2001 geltenden Vorschriften) zu beantragen und gemäß diesen Vorschriften abzuschließen.
Bei Vorliegen aller erforderlichen Bewilligungen, Genehmigungen oder Nicht-Untersagungen gelten diese als Genehmigung gemäß Paragraph 29, Absatz eins, Ziffer 4,
AnmerkungDie Druckfehlerberichtigung BGBl. I Nr. 114/2002 wurde Die Druckfehlerberichtigung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 114 aus 2002, wurde berücksichtigt.
Zuletzt aktualisiert am12.04.2021 Gesetzesnummer10010615 DokumentnummerNOR40011307