Abgeltung von Mehrleistungen im Rahmen von Schulversuchen
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Gesetz regelt die Abgeltung von Mehrleistungen für Lehrer, die an bestimmten Schulversuchen teilnehmen, insbesondere in Ganztags- und Tagesheimschulen. Es legt fest, wie zusätzliche Tätigkeiten dieser Lehrer bewertet und vergütet werden.
Für wen: Lehrer, die in den Schulversuchen „Ganztagsschule“ und „Tagesheimschule“ tätig sind; Klassenlehrer und nichtklassenführende Lehrer in diesen Schulversuchen.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Bildungsrecht
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Bewertung zusätzlicher Tätigkeiten von Lehrern in Schulversuchen.
- Die Vergütung von Mehrleistungen im Unterrichtsbereich in Ganztags- und Tagesheimschulen.
- Die Bewertung der Betreuung im Lern-, Übungs- und Freizeitbereich in Ganztags- und Tagesheimschulen.
- Spezifische Regelungen für Volksschulen, Sonderschulen und Schulen ab der 5. Schulstufe.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Lehrer, die in den Schulversuchen „Ganztagsschule“ und „Tagesheimschule“ tätig sind.
- Klassenlehrer und nichtklassenführende Lehrer in diesen Schulversuchen.
Was sind die Eckpunkte?
- In Volksschulen und Sonderschulen mit Klassenlehrer erhält der klassenführende Lehrer eine Vergütung von einer Wochenstunde für zusätzliche Tätigkeit im Unterrichtsbereich; bei Betreuung des gesamten Lern- und Übungsbereiches erhöht sich dies auf zwei Wochenstunden.
- Ab der 5. Schulstufe werden in Pflichtgegenständen fünf gehaltene Unterrichtsstunden als sechs Wochenstunden gewertet.
- In den Pflichtgegenständen Deutsch, Fremdsprachen und Mathematik sowie im Freigegenstand Fremdsprachen werden fünf gehaltene Unterrichtsstunden als sieben Wochenstunden gewertet, wenn der Lehrer auch die fachbezogene Lernzeit betreut.
- Die Betreuung im Lern- und Übungsbereich wird pro Stunde (50 Minuten) als eine Unterrichtsstunde gewertet; im Freizeitbereich (ausgenommen unverbindliche Übungen) werden je zwei volle Stunden als eine Unterrichtsstunde gewertet.
Bildungsrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument KurztitelAbgeltung von Mehrleistungen im Rahmen von Schulversuchen KundmachungsorganBGBl. Nr. 104/1976 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 61/2018Bundesgesetzblatt Nr. 104 aus 1976, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 61 aus 2018, TypVrömisch fünf §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage§ 1Paragraph eins Inkrafttretensdatum01.09.1993 Außerkrafttretensdatum31.12.2018 Index63/02 Gehaltsgesetz 1956 Text§ 1.Paragraph eins, Lehrern, die im Rahmen der in den Z 1 bis 11 genannten Schulversuchen tätig sind, gebühren folgende besondere Vergütungen: Lehrern, die im Rahmen der in den Ziffer eins bis 11 genannten Schulversuchen tätig sind, gebühren folgende besondere Vergütungen: (Anm.: Z 1 bis 6 aufgehoben durch BGBl. Nr. 519/1993)Anmerkung, Ziffer eins bis 6 aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Nr. 519 aus 1993,) 7.Ziffer 7 In den Schulversuchen „Ganztagsschule“ und „Tagesheimschule“ (§ 7 des Schulorganisationsgesetzes, BGBl. Nr. 242/1962) ist die zusätzliche Tätigkeit der Lehrer im Unterrichtsbereich wie folgt zu werten:In den Schulversuchen „Ganztagsschule“ und „Tagesheimschule“ (Paragraph 7, des Schulorganisationsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 242 aus 1962,) ist die zusätzliche Tätigkeit der Lehrer im Unterrichtsbereich wie folgt zu werten: a)Litera a In der Volksschule und Sonderschule mit Klassenlehrer gebührt dem klassenführenden Lehrer eine Vergütung im Ausmaß von einer als Mehrdienstleistung gehaltenen Wochenstunde; sofern dem klassenführenden Lehrer die Betreuung während des gesamten Lern- und Übungsbereiches obliegt, erhöht sich das Ausmaß auf zwei als Mehrdienstleistung gehaltene Wochenstunden; b)Litera b in den nicht unter lit. a fallenden Schulen sind ab der 5. Schulstufe in den Pflichtgegenständen fünf gehaltene Unterrichtsstunden als sechs Wochenstunden zu werten;in den nicht unter Litera a, fallenden Schulen sind ab der 5. Schulstufe in den Pflichtgegenständen fünf gehaltene Unterrichtsstunden als sechs Wochenstunden zu werten; bei der Unterrichtserteilung in den Pflichtgegenständen Deutsch, Fremdsprachen und Mathematik sowie im Freigegenstand Fremdsprachen sind fünf gehaltene Unterrichtsstunden als sieben Wochenstunden zu werten, sofern der Lehrer auch die fachbezogene Lernzeit, die sich auf den von ihm unterrichteten Unterrichtsgegenstand bezieht, betreut.
Im Schulversuch „Tagesheimschule“ gebührt die vorstehende Wertung, sofern von der betreffenden Klasse mindestens zwölf Schüler, in der Sonderschule jedoch mindestens sechs Schüler, den Betreuungsbereich besuchen. Sofern von der betreffenden Klasse sechs bis elf Schüler, in der Sonderschule jedoch drei bis fünf Schüler, den Betreuungsbereich besuchen, gebührt die besondere Wertung im halben Ausmaß; im übrigen entfällt die besondere Wertung. Bei Landeslehrern findet § 34 Landeslehrer-Dienstgesetz, BGBl. Nr. 245/1962, keine Anwendung.Im Schulversuch „Tagesheimschule“ gebührt die vorstehende Wertung, sofern von der betreffenden Klasse mindestens zwölf Schüler, in der Sonderschule jedoch mindestens sechs Schüler, den Betreuungsbereich besuchen. Sofern von der betreffenden Klasse sechs bis elf Schüler, in der Sonderschule jedoch drei bis fünf Schüler, den Betreuungsbereich besuchen, gebührt die besondere Wertung im halben Ausmaß; im übrigen entfällt die besondere Wertung. Bei Landeslehrern findet Paragraph 34, Landeslehrer-Dienstgesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 245 aus 1962,, keine Anwendung.
8.Ziffer 8 Die Betreuung im Lern- und Übungsbereich sowie im Freizeitbereich in den Schulversuchen „Ganztagsschule“ und „Tagesheimschule“ ist wie folgt zu werten: a)Litera a In der Volksschule und Sonderschule mit Klassenlehrer aa)Sub-Litera, a, a ist jede Stunde (50 Minuten zusätzlich einer allfälligen Aufsicht während der anschließenden Pause) des Lern- und Übungsbereiches als eine Unterrichtsstunde der im § 4 genannten Lehrverpflichtung zu werten;ist jede Stunde (50 Minuten zusätzlich einer allfälligen Aufsicht während der anschließenden Pause) des Lern- und Übungsbereiches als eine Unterrichtsstunde der im Paragraph 4, genannten Lehrverpflichtung zu werten; bb)Sub-Litera, b, b sind je zwei volle Stunden des Freizeitbereiches (ausgenommen die unverbindlichen Übungen) als eine Unterrichtsstunde der im § 4 genannten Lehrverpflichtung zu werten;sind je zwei volle Stunden des Freizeitbereiches (ausgenommen die unverbindlichen Übungen) als eine Unterrichtsstunde der im Paragraph 4, genannten Lehrverpflichtung zu werten; cc)Sub-Litera, c, c gebührt dem nichtklassenführenden Lehrer, der gemäß sublit. aa und bb mehr als die Hälfte der im § 4 genannten Lehrverpflichtungen im Lern- und Übungsbereich sowie im Freizeitbereich einschließlich unverbindlicher Übungen beschäftigt ist, zusätzlich eine Wochenstunde;gebührt dem nichtklassenführenden Lehrer, der gemäß Sub-Litera, a, a und b, b mehr als die Hälfte der im Paragraph 4, genannten Lehrverpflichtungen im Lern- und Übungsbereich sowie im Freizeitbereich einschließlich unverbindlicher Übungen beschäftigt ist, zusätzlich eine Wochenstunde; b)Litera b ab der fünften Schulstufe aa)Sub-Litera, a, a ist jede Stunde (50 Minuten zusätzlich einer allfälligen Aufsicht während der anschließenden Pause) des Lern- und Übungsbereiches als eine Unterrichtsstunde der im § 4 genannten Lehrverpflichtung zu werten;ist jede Stunde (50 Minuten zusätzlich einer allfälligen Aufsicht während der anschließenden Pause) des Lern- und Übungsbereiches als eine Unterrichtsstunde der im Paragraph 4, genannten Lehrverpflichtung zu werten; bb)Sub-Litera, b, b sind je zwei volle Stunden des Freizeitbereiches (ausgenommen die unverbindlichen Übungen) als eine Unterrichtsstunde der im § 4 genannten Lehrverpflichtung zu werten.sind je zwei volle Stunden des Freizeitbereiches (ausgenommen die unverbindlichen Übungen) als eine Unterrichtsstunde der im Paragraph 4, genannten Lehrverpflichtung zu werten. (Anm.: Z 9 bis 10 aufgehoben durch BGBl. Nr. 519/1993)Anmerkung, Ziffer 9 bis 10 aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Nr. 519 aus 1993,)
Anmerkung1. ÜR: Art. V, BGBl. Nr. 519/19931. ÜR: Artikel römisch fünf,, Bundesgesetzblatt Nr. 519 aus 1993, 2. Fassung zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 519/19332. Fassung zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Nr. 519 aus 1933, Zuletzt aktualisiert am09.10.2018 Gesetzesnummer10008403 DokumentnummerNOR12107483 alte DokumentnummerN6199329423J