Abkommen in Form eines Briefwechsels zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Republik Österreich über bestimmte die Landwirtschaft betreffende Vereinbarungen samt Beilagen
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Gesetz regelt die Ursprungsregeln für landwirtschaftliche Erzeugnisse im Handel zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und Österreich, um Präferenzbehandlungen zu ermöglichen. Es legt fest, wann ein Erzeugnis als Ursprungserzeugnis gilt und welche Nachweise dafür erforderlich sind.
Für wen: Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft und die Republik Österreich; Personen oder Unternehmen, die landwirtschaftliche Erzeugnisse zwischen der Gemeinschaft und Österreich handeln.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Umwelt- und Agrarrecht
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Definition von Ursprungserzeugnissen der Gemeinschaft oder Österreichs.
- Die Bedingungen, unter denen Erzeugnisse mit nicht vollständig hergestellten Vormaterialien als Ursprungserzeugnisse gelten.
- Die Anforderungen an den direkten Transport von Waren, um Präferenzbehandlungen zu erhalten.
- Die notwendigen Dokumente für den Nachweis der Ursprungseigenschaft bei der Einfuhr.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft und die Republik Österreich.
- Personen oder Unternehmen, die landwirtschaftliche Erzeugnisse zwischen der Gemeinschaft und Österreich handeln.
Was sind die Eckpunkte?
- Ein Erzeugnis gilt als Ursprungserzeugnis, wenn es vollständig in der Gemeinschaft oder Österreich gewonnen oder hergestellt wurde.
- Verpackungsmaterialien und Behältnisse werden bei der Feststellung der Ursprungseigenschaft nicht berücksichtigt.
- Präferenzbehandlungen gelten nur für Erzeugnisse, die unmittelbar zwischen der Gemeinschaft und Österreich befördert werden, mit Ausnahmen für Durchfuhr und vorübergehende Einlagerung unter zollamtlicher Überwachung.
- Als Nachweis der Ursprungseigenschaft sind eine Warenverkehrsbescheinigung EUR.1 oder eine Erklärung auf der Rechnung erforderlich, wobei die Worte „Gemeinschaft“ oder „Österreich“ gefolgt von „(AGRI)“ verwendet werden müssen.
Umwelt- und Agrarrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument KurztitelAbkommen in Form eines Briefwechsels zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Republik Österreich über bestimmte die Landwirtschaft betreffende Vereinbarungen samt Beilagen KundmachungsorganBGBl. Nr. 390/1993 aufgehoben durch BGBl. III Nr. 98/2015Bundesgesetzblatt Nr. 390 aus 1993, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 98 aus 2015, TypVertrag – EG §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/AnlageAnl. 6Anlage 6 Inkrafttretensdatum01.01.1994 Außerkrafttretensdatum31.12.1994 Index59/04 EU – EWR Text Anhang VI ------------- URSPRUNGSREGELN 1.Ziffer eins
2.Ziffer 2 Unbeschadet des Absatzes 1 gelten die in den Spalten 1 und 2 der Liste in der Anlage aufgeführten Erzeugnisse, die in der Gemeinschaft oder Österreich gewonnen worden sind und Vormaterialien enthalten, die dort nicht vollständig hergestellt worden sind, auch als Ursprungserzeugnisse, sofern die Voraussetzungen von Spalte 3 für die Be- oder Verarbeitung dieser Vormaterialien erfüllt worden sind.
3.Ziffer 3
SchlagworteBearbeitung, Durchfuhrland Zuletzt aktualisiert am27.01.2026 Gesetzesnummer10007415 DokumentnummerNOR12081209 alte DokumentnummerN5199328607J