Abkommen über eine verstärkte Partnerschaft und Zusammenarbeit EU und ihren Mitgliedstaaten – Kasachstan
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Gesetz regelt, wie Änderungen und Korrekturen an den Angaben in Anhang III eines Abkommens zwischen der EU und Kasachstan vorgenommen werden können, insbesondere wenn es um den Geltungsbereich geht. Es legt fest, wie solche Vorschläge notifiziert und wann sie angenommen werden.
Für wen: Die Vertragsparteien des Abkommens (EU und Kasachstan); Der Kooperationsausschuss, der Änderungen und Berichtigungen genehmigen kann.
Fristen:
- Eine Änderung gilt als angenommen, wenn die andere Vertragspartei nicht innerhalb von 45 Tagen schriftlich Einwände erhebt.
- Werden keine Einwände innerhalb von 45 Tagen erhoben, kann der Kooperationsausschuss Anhang III ändern.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Sonstige Rechtsvorschriften
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Vorschläge für Änderungen oder Berichtigungen der Angaben in Anhang III.
- Das Verfahren zur Notifizierung und Annahme von Änderungen, einschließlich der Notwendigkeit ausgleichender Anpassungen.
- Ausnahmen von der Pflicht zu ausgleichenden Anpassungen bei Änderungen.
- Das Verfahren für Berichtigungen, die den Geltungsbereich nicht beeinflussen.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Die Vertragsparteien des Abkommens (EU und Kasachstan).
- Der Kooperationsausschuss, der Änderungen und Berichtigungen genehmigen kann.
Was sind die Eckpunkte?
- Eine Vertragspartei kann Änderungen oder Berichtigungen der Angaben in Anhang III vorschlagen.
- Bei einer Änderung muss die vorschlagende Partei dies schriftlich notifizieren und einen Vorschlag für angemessene ausgleichende Anpassungen unterbreiten.
- Ausgleichende Anpassungen sind nicht nötig, wenn die Änderung unerheblich ist oder eine Beschaffungsstelle betrifft, bei der die Kontrolle der Vertragspartei beseitigt wurde.
- Eine Änderung gilt als angenommen, wenn die andere Vertragspartei nicht innerhalb von 45 Tagen schriftlich Einwände erhebt.
- Berichtigungen, die den Geltungsbereich nicht beeinflussen (z.B. Namensänderungen, Fusionen, Aufspaltungen von Stellen), müssen alle zwei Jahre notifiziert werden.
- Werden keine Einwände innerhalb von 45 Tagen erhoben, kann der Kooperationsausschuss Anhang III ändern.
- Bei Einwänden wird die Angelegenheit vom Kooperationsausschuss erörtert, der dann über die Genehmigung entscheiden kann.
Sonstige Rechtsvorschriften
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument KurztitelAbkommen über eine verstärkte Partnerschaft und Zusammenarbeit EU und ihren Mitgliedstaaten – Kasachstan KundmachungsorganBGBl. III Nr. 35/2020Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 35 aus 2020, TypVertrag – Multilateral §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/AnlageArt. 136Artikel 136 Inkrafttretensdatum01.03.2020 Index59/04 EU – EWR TextARTIKEL 136Änderungen und Berichtigungen des Geltungsbereichs(1)Absatz eins,Eine Vertragspartei kann eine Änderung oder Berichtigung der Angaben in Anhang III, die sich auf sie beziehen, vorschlagen.Eine Vertragspartei kann eine Änderung oder Berichtigung der Angaben in Anhang römisch drei, die sich auf sie beziehen, vorschlagen.
Änderungen
Berichtigungen
Kooperationsausschuss
Zuletzt aktualisiert am17.03.2025 Gesetzesnummer20011102 DokumentnummerNOR40222084