Abkommen über eine verstärkte Partnerschaft und Zusammenarbeit EU und ihren Mitgliedstaaten – Kasachstan
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieser Artikel regelt die Fristen, die öffentliche Beschaffungsstellen bei der Vergabe von Aufträgen einhalten müssen, um Anbietern ausreichend Zeit für die Teilnahme und Angebotsabgabe zu geben.
Für wen: Beschaffungsstellen (öffentliche Auftraggeber); Anbieter, die an öffentlichen Ausschreibungen teilnehmen möchten.
Fristen:
- Bei beschränkten Ausschreibungen beträgt die Frist für Teilnahmeanträge grundsätzlich mindestens 25 Tage, kann aber in dringenden Fällen auf nicht weniger als 10 Tage verkürzt werden.
- Die Frist für die Angebotseinreichung beträgt in der Regel mindestens 40 Tage.
- Diese 40-Tage-Frist kann unter bestimmten Umständen auf nicht weniger als 10 Tage verkürzt werden (z.B. bei vorheriger Ankündigung des Beschaffungsvorhabens oder in dringenden Fällen).
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Vergabe- und Wettbewerbsrecht
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Bemessung von Fristen für Teilnahmeanträge und Angebote.
- Mindestfristen für die Einreichung von Teilnahmeanträgen bei beschränkten Ausschreibungen.
- Mindestfristen für die Einreichung von Angeboten bei offenen und beschränkten Ausschreibungen.
- Möglichkeiten zur Verkürzung dieser Fristen unter bestimmten Bedingungen.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Beschaffungsstellen (öffentliche Auftraggeber).
- Anbieter, die an öffentlichen Ausschreibungen teilnehmen möchten.
Was sind die Eckpunkte?
- Fristen müssen so bemessen sein, dass Anbieter genügend Zeit haben, und Faktoren wie Art und Komplexität der Beschaffung berücksichtigen.
- Bei beschränkten Ausschreibungen beträgt die Frist für Teilnahmeanträge grundsätzlich mindestens 25 Tage, kann aber in dringenden Fällen auf nicht weniger als 10 Tage verkürzt werden.
- Die Frist für die Angebotseinreichung beträgt in der Regel mindestens 40 Tage.
- Diese 40-Tage-Frist kann unter bestimmten Umständen auf nicht weniger als 10 Tage verkürzt werden (z.B. bei vorheriger Ankündigung des Beschaffungsvorhabens oder in dringenden Fällen).
- Die Frist kann um 7 Tage gekürzt werden, wenn die Ausschreibungsbekanntmachung und Unterlagen elektronisch verfügbar sind und elektronische Angebote akzeptiert werden.
- Bei gewerblichen Waren oder Dienstleistungen kann die Frist auf nicht weniger als 13 Tage verkürzt werden, bei elektronischer Einreichung sogar auf nicht weniger als 7 Tage.
Vergabe- und Wettbewerbsrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument KurztitelAbkommen über eine verstärkte Partnerschaft und Zusammenarbeit EU und ihren Mitgliedstaaten – Kasachstan KundmachungsorganBGBl. III Nr. 35/2020Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 35 aus 2020, TypVertrag – Multilateral §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/AnlageArt. 128Artikel 128 Inkrafttretensdatum01.03.2020 Index59/04 EU - EWR TextARTIKEL 128FristenAllgemeines(1)Absatz eins,Die Beschaffungsstelle bemisst die Fristen im Einklang mit ihren eigenen angemessenen Bedürfnissen so, dass den Anbietern genügend Zeit bleibt, Teilnahmeanträge zu stellen und anforderungsgerechte Angebote abzugeben; dabei trägt sie Faktoren der folgenden Art Rechnung: a)Litera a Art und Komplexität der Beschaffung, b)Litera b voraussichtlicher Umfang der Unterauftragsvergabe und c)Litera c Zeitbedarf für die nichtelektronische Übermittlung der Angebote aus dem In- und Ausland, sofern keine elektronischen Mittel eingesetzt werden.
Diese Fristen und etwaige Fristverlängerungen gelten unterschiedslos für alle interessierten oder teilnehmenden Anbieter.
Stichtage
SchlagworteInland Zuletzt aktualisiert am12.08.2020 Gesetzesnummer20011102 DokumentnummerNOR40222076