Abfallwirtschaftsgesetz 2002
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Gesetz regelt die Überwachung von Deponien, um sicherzustellen, dass sie gemäß den Genehmigungen errichtet und betrieben werden und die Umwelt nicht gefährden. Es legt fest, wann und wie Deponien überprüft werden und welche Konsequenzen bei Nichteinhaltung drohen.
Für wen: Antragsteller und Inhaber von Deponien; Personen, die von einer Abweichung in ihren Rechten betroffen sind.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Umwelt- und Agrarrecht
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Überprüfung der Übereinstimmung von Deponieanlagen und Maßnahmen mit der Genehmigung vor der Abfalleinbringung.
- Die Überprüfung von Stilllegungsmaßnahmen bei Deponien.
- Die Bestellung einer Deponieaufsicht zur regelmäßigen Kontrolle der Einhaltung von Gesetzen und Bescheiden.
- Maßnahmen bei Nichteinhaltung von Auflagen, Bedingungen oder Anordnungen, einschließlich des Verbots der Abfalleinbringung oder der Schließung der Deponie.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Antragsteller und Inhaber von Deponien.
- Personen, die von einer Abweichung in ihren Rechten betroffen sind.
Was sind die Eckpunkte?
- Vor der Abfalleinbringung muss die Behörde die Deponie auf Übereinstimmung mit der Genehmigung prüfen.
- Mängel oder Abweichungen müssen behoben werden, bevor Abfälle eingebracht werden dürfen.
- Eine Deponieaufsicht wird bestellt, die jährlich der Behörde berichten muss.
- Bei wiederholter Nichteinhaltung von Auflagen kann die Behörde die Abfalleinbringung verbieten oder die Deponie schließen.
Umwelt- und Agrarrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument KurztitelAbfallwirtschaftsgesetz 2002 KundmachungsorganBGBl. I Nr. 102/2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2006Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 102 aus 2002, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 34 aus 2006, TypBG §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage§ 63Paragraph 63 Inkrafttretensdatum01.04.2006 Außerkrafttretensdatum11.07.2007 AbkürzungAWG 2002 Index83 Natur-, Umwelt- und Klimaschutz TextZusätzliche Bestimmungen betreffend die Überwachung einer Deponie§ 63.Paragraph 63,
Parteistellung in diesem Verfahren hat der Antragsteller und der von einer Abweichung in seinen Rechten Betroffene. Über das Ergebnis dieser Überprüfung ist bescheidmäßig abzusprechen und die Behebung der dabei etwa wahrgenommenen Mängel und Abweichungen ist zu veranlassen. Die Einbringung von Abfällen in die Deponie oder den Teilbereich der Deponie ist erst nach Behebung der wahrgenommenen Mängel oder Abweichungen zulässig. Geringfügige Abweichungen, die den gemäß Paragraph 43, wahrzunehmenden Interessen nicht widersprechen oder denen der von der Abweichung in seinen Rechten Betroffene zustimmt, dürfen im Überprüfungsbescheid nachträglich genehmigt werden.
Paragraph 49, Absatz 3 bis 6 gelten sinngemäß. Die Deponieaufsicht hat die Einhaltung dieses Bundesgesetzes und der darauf beruhenden Verordnungen und Bescheide, insbesondere betreffend die Instandhaltung, den Betrieb, einschließlich der zu führenden Aufzeichnungen, und die Nachsorge, regelmäßig zu überprüfen. Sie hat der Behörde darüber jährlich zu berichten. Wird bei Beanstandungen keine Übereinstimmung zwischen dem Deponieaufsichtsorgan und dem Inhaber der Deponie über die zu treffenden Maßnahmen erzielt, ist unverzüglich der Behörde zu berichten. Weitere Maßnahmen sind, soweit im Einzelfall erforderlich, von der Behörde mit Bescheid festzulegen.
Zuletzt aktualisiert am12.04.2021 Gesetzesnummer20002086 DokumentnummerNOR40075955