Abfallwirtschaftsgesetz
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Gesetz regelt die Sicherung von Standorten für die Behandlung gefährlicher Abfälle in Österreich. Es legt fest, wie geeignete Standorte ermittelt und festgelegt werden, um die Abfallbehandlung im Inland zu gewährleisten.
Für wen: Der Bundesminister für Umwelt, Jugend und Familie; Grundeigentümer und andere Berechtigte von Liegenschaften, die als Standorte in Frage kommen.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Umwelt- und Agrarrecht
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Erhebung geeigneter Standorte für Anlagen zur Behandlung gefährlicher Abfälle.
- Die Duldungspflicht von Grundeigentümern bei Ermittlungen für solche Standorte.
- Die Festlegung von Standorten für Behandlungsanlagen durch Verordnung, basierend auf Umweltverträglichkeitsprüfungen.
- Die Kriterien für die Auswahl dieser Standorte, insbesondere hinsichtlich der Umweltverträglichkeit.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Der Bundesminister für Umwelt, Jugend und Familie.
- Grundeigentümer und andere Berechtigte von Liegenschaften, die als Standorte in Frage kommen.
- Gemeinden, in denen solche Standorte geplant sind oder angrenzen.
- Personen mit Wohnsitz, Betriebsstandort oder Grundeigentum in betroffenen Gemeinden.
Was sind die Eckpunkte?
- Der Bundesminister muss geeignete Standorte für die Behandlung gefährlicher Abfälle im Inland erheben.
- Eigentümer müssen Ermittlungen auf ihren Liegenschaften dulden und erhalten Ersatz für verursachte Schäden.
- Standorte werden durch Verordnung festgelegt, wenn eine Umweltverträglichkeitserklärung und ein Umweltverträglichkeitsgutachten vorliegen.
- Die Auswahl der Standorte muss nach einer Untersuchung der Umweltverträglichkeit erfolgen, die Geologie, Hydrologie, Hydrographie, klimatische Bedingungen, Topographie und Infrastruktur berücksichtigt.
- Der Entwurf einer Verordnung muss den betroffenen Eigentümern und Gemeinden zugestellt und sechs Wochen lang öffentlich zur Einsicht aufgelegt werden.
- Jede Person mit ordentlichem Wohnsitz, Betriebsstandort oder Grundeigentum in der Standortgemeinde oder angrenzenden Gemeinden kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich Stellung nehmen.
Umwelt- und Agrarrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument KurztitelAbfallwirtschaftsgesetz KundmachungsorganBGBl. Nr. 325/1990Bundesgesetzblatt Nr. 325 aus 1990, TypBG §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/AnlageArt. 1 § 26Artikel eins, Paragraph 26 Inkrafttretensdatum01.07.1990 Außerkrafttretensdatum31.12.1994 AbkürzungAWG Index83 Natur-, Umwelt- und Klimaschutz TextVI. ABSCHNITTrömisch sechs. ABSCHNITTStandorte sowie Einrichtungen zur Abfallbehandlung, öffentlicheSammelstellenSicherung von Standorten für die Behandlung gefährlicher Abfälle§ 26.Paragraph 26,
1.Ziffer eins eine Beschreibung und Bewertung des Vorhabens nach Standort, Art und Umfang;
2.Ziffer 2 eine Beschreibung der Maßnahmen, mit denen bedeutende nachteilige Auswirkungen vermieden, eingeschränkt und soweit wie möglich ausgeglichen werden sollen;
3.Ziffer 3 die notwendigen Angaben zur Feststellung und Beurteilung der Auswirkungen, die das Vorhaben voraussichtlich für die Umwelt haben wird;
4.Ziffer 4 eine allgemein verständliche Zusammenfassung der in den Z 1 bis 3 genannten Angaben.eine allgemein verständliche Zusammenfassung der in den Ziffer eins bis 3 genannten Angaben.
Zuletzt aktualisiert am12.04.2021 Gesetzesnummer10010615 DokumentnummerNOR12135178 alte DokumentnummerN8199012130J