Kurz gesagt
Diese Verordnung regelt Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 an Arbeitsorten, insbesondere hinsichtlich des Abstands, des Tragens von Schutzvorrichtungen und Testpflichten. Sie zielt darauf ab, das Infektionsrisiko bei beruflicher Tätigkeit zu minimieren.
Was es regelt
- Die Möglichkeit, berufliche Tätigkeiten außerhalb der Arbeitsstätte zu verrichten.
- Abstandsregeln und Maskenpflicht an Arbeitsorten.
- Testpflichten für bestimmte Berufsgruppen.
- Das Verbot der Erbringung körpernaher Dienstleistungen an Arbeitsorten.
Wen es betrifft
- Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
- Personen, die Arbeitsorte betreten.
Eckpunkte
- Berufliche Tätigkeit soll vorzugsweise außerhalb der Arbeitsstätte erfolgen, wenn möglich und einvernehmlich.
- An Arbeitsorten ist ein Abstand von mindestens zwei Metern zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, einzuhalten.
- In geschlossenen Räumen ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen, es sei denn, physischer Kontakt ist ausgeschlossen oder das Infektionsrisiko wird durch sonstige Schutzmaßnahmen minimiert.
- Bestimmte Arbeitnehmer (z.B. in elementaren Bildungseinrichtungen, Lehrer, in Lagerlogistik, mit Kundenkontakt, im Parteienverkehr) dürfen Arbeitsorte nur betreten, wenn spätestens alle sieben Tage ein negativer Antigen- oder molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 durchgeführt wird. Kann dieser Nachweis nicht vorgewiesen werden, ist eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil oder eine äquivalente Maske zu tragen.
📄 Gesetzestext
RIS Dokument Kurztitel3. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung
KundmachungsorganBGBl. II Nr. 27/2021Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 27 aus 2021,
TypVrömisch fünf
§/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage§ 6Paragraph 6
Inkrafttretensdatum25.01.2021
Außerkrafttretensdatum03.02.2021
Abkürzung3. COVID-19-NotMV
Index82/02 Gesundheitsrecht allgemein
TextOrt der beruflichen Tätigkeit§ 6.Paragraph 6,
(1)Absatz eins,Beim Betreten von Arbeitsorten ist darauf zu achten, dass die berufliche Tätigkeit vorzugsweise außerhalb der Arbeitsstätte erfolgen soll, sofern dies möglich ist und Arbeitgeber und Arbeitnehmer über die Arbeitsverrichtung außerhalb der Arbeitsstätte ein Einvernehmen finden.
(2)Absatz 2,Beim Betreten von Arbeitsorten ist
1.Ziffer eins
zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten und
2.Ziffer 2
in geschlossenen Räumen eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen,
sofern nicht ein physischer Kontakt zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ausgeschlossen ist oder das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden kann. Sonstige geeignete Schutzmaßnahmen sind insbesondere technische Schutzmaßnahmen wie die Anbringung von Trennwänden oder Plexiglaswänden und, sofern technische Schutzmaßnahmen die Arbeitsverrichtung verunmöglichen würden, organisatorische Schutzmaßnahmen wie das Bilden von festen Teams.
(3)Absatz 3,Darüber hinaus können zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer strengere Vereinbarungen zum Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden und eng anliegenden mechanischen Schutzvorrichtung getroffen werden.
(4)Absatz 4,Zusätzlich zu Abs. 2 dürfen Arbeitsorte durchZusätzlich zu Absatz 2, dürfen Arbeitsorte durch
1.Ziffer eins
Arbeitnehmer elementarer Bildungseinrichtungen, die im Rahmen der Betreuung und Förderung in unmittelbarem Kontakt mit Kindern stehen,
2.Ziffer 2
Lehrer, die in unmittelbarem Kontakt mit Schülern stehen,
3.Ziffer 3
Arbeitnehmer in Bereichen der Lagerlogistik, in denen der Mindestabstand von zwei Metern regelmäßig nicht eingehalten werden kann,
4.Ziffer 4
Arbeitnehmer mit unmittelbarem Kundenkontakt,
5.Ziffer 5
Personen, die im Parteienverkehr in Verwaltungsbehörden und Verwaltungsgerichten tätig sind,
nur betreten werden, wenn spätestens alle sieben Tage ein Antigen-Test auf SARS-CoV-2 oder ein molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2, durchgeführt wird, dessen Ergebnis negativ ist. Darüber ist gegenüber dem Arbeitgeber ein Nachweis vorzuweisen und für die Dauer von sieben Tagen bereitzuhalten. Kann dieser Nachweis nicht vorgewiesen werden, ist bei Kundenkontakt, bei Kontakt mit Kindern oder Schülern sowie bei Parteienverkehr und den in Z 3 genannten Bereichen eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine äquivalente bzw. einem höheren Standard entsprechende Maske zu tragen.nur betreten werden, wenn spätestens alle sieben Tage ein Antigen-Test auf SARS-CoV-2 oder ein molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2, durchgeführt wird, dessen Ergebnis negativ ist. Darüber ist gegenüber dem Arbeitgeber ein Nachweis vorzuweisen und für die Dauer von sieben Tagen bereitzuhalten. Kann dieser Nachweis nicht vorgewiesen werden, ist bei Kundenkontakt, bei Kontakt mit Kindern oder Schülern sowie bei Parteienverkehr und den in Ziffer 3, genannten Bereichen eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine äquivalente bzw. einem höheren Standard entsprechende Maske zu tragen.
(5)Absatz 5,Das Betreten von Arbeitsorten zum Zweck der Erbringung körpernaher Dienstleistungen ist untersagt. Dies gilt nicht für körpernahe Dienstleistungen gemäß § 5 Abs. 1 zweiter Satz und § 5 Abs. 5.Das Betreten von Arbeitsorten zum Zweck der Erbringung körpernaher Dienstleistungen ist untersagt. Dies gilt nicht für körpernahe Dienstleistungen gemäß Paragraph 5, Absatz eins, zweiter Satz und Paragraph 5, Absatz 5,
(6)Absatz 6,Abs. 2 bis 6 gilt auch für auswärtige Arbeitsstellen gemäß § 2 Abs. 3 letzter Satz des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes (ASchG), BGBl. Nr. 450/1994.Absatz 2 bis 6 gilt auch für auswärtige Arbeitsstellen gemäß Paragraph 2, Absatz 3, letzter Satz des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes (ASchG), Bundesgesetzblatt Nr. 450 aus 1994,.
(7)Absatz 7,§ 4 Abs. 1 ist auf Fahrzeuge des Arbeitgebers anzuwenden, wenn diese zu beruflichen Zwecken verwendet werden.Paragraph 4, Absatz eins, ist auf Fahrzeuge des Arbeitgebers anzuwenden, wenn diese zu beruflichen Zwecken verwendet werden.
SchlagworteMundbereich
Zuletzt aktualisiert am22.01.2021
Gesetzesnummer20011450
DokumentnummerNOR40230879
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.