5. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Diese Verordnung regelt das Betreten von Krankenanstalten, Kuranstalten und anderen Orten, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden, um die Ausbreitung von COVID-19 zu verhindern. Sie legt fest, wer diese Einrichtungen betreten darf und unter welchen Bedingungen.
Für wen: Patienten, Besucher und Begleitpersonen von Krankenanstalten, Kuranstalten und Orten, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden; Betreiber und Mitarbeiter dieser Einrichtungen.
Fristen:
- Besucher gemäß Abs. 2 Z 3 und 4 müssen einen 2G-Nachweis und einen negativen molekularbiologischen Test (nicht älter als 72 Stunden) vorweisen.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Steuerrecht
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Das generelle Betretungsverbot von Kranken- und Kuranstalten.
- Ausnahmen vom Betretungsverbot für bestimmte Personengruppen.
- Anforderungen an Besucher und Begleitpersonen, wie 2G-Nachweis und negativer PCR-Test.
- Vorschriften für Betreiber von Gesundheitseinrichtungen zur Minimierung des Infektionsrisikos und zur Erstellung von Präventionskonzepten.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Patienten, Besucher und Begleitpersonen von Krankenanstalten, Kuranstalten und Orten, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden.
- Betreiber und Mitarbeiter dieser Einrichtungen.
Was sind die Eckpunkte?
- Das Betreten von Kranken- und Kuranstalten ist grundsätzlich untersagt.
- Ausnahmen bestehen unter anderem für Patienten, Personal, einen Besucher pro Patient pro Woche (bei längerem Aufenthalt), und bis zu zwei Begleitpersonen für minderjährige oder unterstützungsbedürftige Patienten pro Tag.
- Besucher gemäß Abs. 2 Z 3 und 4 müssen einen 2G-Nachweis und einen negativen molekularbiologischen Test (nicht älter als 72 Stunden) vorweisen.
- In sonstigen Orten für Gesundheitsdienstleistungen müssen Patienten, Besucher und Begleitpersonen eine Maske tragen.
- Betreiber von Kranken- und Kuranstalten müssen einen COVID-19-Beauftragten bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept ausarbeiten, das unter anderem Schulungen für Mitarbeiter und Regelungen für Besuche enthält.
Steuerrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument Kurztitel5. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung KundmachungsorganBGBl. II Nr. 475/2021Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 475 aus 2021, TypVrömisch fünf §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage§ 13Paragraph 13 Inkrafttretensdatum22.11.2021 Außerkrafttretensdatum01.12.2021 Abkürzung5. COVID-19-NotMV Index82/02 Gesundheitsrecht allgemein TextKrankenanstalten und Kuranstalten und sonstige Orte, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden§ 13.Paragraph 13,
1.Ziffer eins Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter in Bezug auf berufliches und privates Risikoverhalten, verpflichtende Dokumentation der Schulung, 2.Ziffer 2 Vorgaben für Betretungen durch externe Dienstleister, 3.Ziffer 3 Regelungen zur Steuerung der Besuche, insbesondere Vorgaben zu maximaler Anzahl, Häufigkeit und Dauer der Besuche sowie Besuchsorten und Gesundheitschecks vor jedem Betreten der Einrichtung, wobei für Angehörige und Personen, die regelmäßige Unterstützungs- und Betreuungsaufgaben leisten, spezifische situationsangepasste Vorgaben zu treffen sind, 4.Ziffer 4 Vorgaben zur Teilnahme an Screeningprogrammen nach § 5a EpiG.Vorgaben zur Teilnahme an Screeningprogrammen nach Paragraph 5 a, EpiG.
SchlagworteHilfsbereich, Palliativbegleitung Zuletzt aktualisiert am02.12.2021 Gesetzesnummer20011696 DokumentnummerNOR40238936