Abgabenverwaltungsorganisationsgesetz - Durchführungsverordnung
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Diese Verordnung regelt, welche Zollämter für die Einhebung bestimmter Abgaben und Nebenansprüche zuständig sind, insbesondere wenn Zahlungsfristen gewährt werden oder es um spezielle Zollverfahren geht.
Für wen: Personen, denen Zollämter Abgaben und Nebenansprüche vorschreiben und denen eine Zahlungsfrist zusteht oder eingeräumt wird; Carnet-Inhaber oder bürgende Verbände bei Verfahren mit Carnets TIR oder Carnets A. T. A.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Steuerrecht
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Zuständigkeit des Zollamtes Wien für die Einhebung von Abgaben mit Zahlungsfristen.
- Die Zuständigkeit des Zollamtes Wien für die Erhebung von Eingangsabgaben bei Carnet-Verfahren.
- Die Zuständigkeit des Zollamtes Wien für Ersatzforderungen bei den Österreichischen Bundesbahnen.
- Die Zuständigkeit der Hauptzollämter für die Einhebung von Abgaben mit Zahlungsfristen und in Fällen von Finanzstrafverfahren.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Personen, denen Zollämter Abgaben und Nebenansprüche vorschreiben und denen eine Zahlungsfrist zusteht oder eingeräumt wird.
- Carnet-Inhaber oder bürgende Verbände bei Verfahren mit Carnets TIR oder Carnets A. T. A.
- Die Österreichischen Bundesbahnen bezüglich Ersatzforderungen.
- Abgabenschuldner oder dritte Personen, gegen die ein Finanzstrafverfahren eingeleitet wird.
Was sind die Eckpunkte?
- Das Zollamt Wien ist für die Einhebung von Abgaben zuständig, wenn eine Zahlungsfrist nach § 175 Abs. 3 oder 4 ZollG besteht.
- Das Zollamt Wien ist auch für die Erhebung von Eingangsabgaben bei Carnets TIR und Carnets A. T. A. zuständig.
- Hauptzollämter sind für die Einhebung von Abgaben zuständig, für die eine Zahlungsfrist nach § 52a Abs. 4, § 97 Abs. 3, § 104 Abs. 3 oder § 175 Abs. 5 ZollG zusteht.
- Hauptzollämter sind für die Vorschreibung und Einhebung von Abgaben zuständig, wenn sie ein Finanzstrafverfahren einleiten (§ 82 Abs. 3 oder § 83 Abs. 3 des Finanzstrafgesetzes).
- Anträge auf Aussetzung der Einhebung, Zahlungserleichterungen, Nachsichten und Entlassungen aus der Gesamtschuld sind von diesen Zuständigkeitsübertragungen ausgenommen.
Steuerrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument KurztitelAbgabenverwaltungsorganisationsgesetz - Durchführungsverordnung KundmachungsorganBGBl. Nr. 875/1992 aufgehoben durch BGBl. Nr. 38/1995Bundesgesetzblatt Nr. 875 aus 1992, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Nr. 38 aus 1995, §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage§ 4Paragraph 4 Inkrafttretensdatum01.01.1993 Außerkrafttretensdatum31.12.1994 Text§ 4. (1) Auf das Zollamt Wien wird die Zuständigkeit übertragenParagraph 4, (1) Auf das Zollamt Wien wird die Zuständigkeit übertragen a)Litera a zur Einhebung der Abgaben und Nebenansprüche, die von den Zollämtern Personen vorgeschrieben werden, denen nach § 175 Abs. 3 oder 4 ZollG eine Zahlungsfrist zusteht oder im jeweiligen Bescheid eingeräumt wird;zur Einhebung der Abgaben und Nebenansprüche, die von den Zollämtern Personen vorgeschrieben werden, denen nach Paragraph 175, Absatz 3, oder 4 ZollG eine Zahlungsfrist zusteht oder im jeweiligen Bescheid eingeräumt wird; b)Litera b zur Erhebung der Eingangsabgaben, einschließlich der Geltendmachung von Haftungen und Nebenansprüchen, beim Carnet-Inhaber oder beim bürgenden Verband im Verfahren mit Carnets TIR (§ 1 Abs. 1) oder mit Carnets A. T. A. nach dem Zollabkommen über das Carnet A. T. A. für die vorübergehende Einfuhr von Waren, BGBl. Nr. 239/1963;zur Erhebung der Eingangsabgaben, einschließlich der Geltendmachung von Haftungen und Nebenansprüchen, beim Carnet-Inhaber oder beim bürgenden Verband im Verfahren mit Carnets TIR (Paragraph eins, Absatz eins,) oder mit Carnets A. T. A. nach dem Zollabkommen über das Carnet A. T. A. für die vorübergehende Einfuhr von Waren, Bundesgesetzblatt Nr. 239 aus 1963,; c)Litera c zur Geltendmachung von Ersatzforderungen bei den Österreichischen Bundesbahnen.