Abfallverbrennungsverordnung
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Diese Verordnung regelt den Betrieb von Anlagen zur Verbrennung oder Mitverbrennung von Abfällen, insbesondere bei Störungen oder Überschreitungen von Emissionsgrenzwerten. Sie legt fest, wie Anlagenbetreiber in solchen Fällen vorgehen müssen, um die Umweltbelastung zu minimieren.
Für wen: Inhaber von Verbrennungs- oder Mitverbrennungsanlagen; Behörden, die für die Überwachung dieser Anlagen zuständig sind.
Fristen:
- Ein Weiterbetrieb bei Überschreitung eines Emissionsgrenzwerts ist unter bestimmten Bedingungen für maximal 4 Stunden pro Ereignis und 60 Stunden pro Kalenderjahr erlaubt, wenn der Halbstundenmittelwert an staubförmigen Emissionen von 150 mg/m3 nicht überschritten wird und andere Grenzwerte eingehalten werden.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Steuerrecht
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Den konsensgemäßen Betrieb und die Wartung von Verbrennungs- und Mitverbrennungsanlagen.
- Das Vorgehen bei Störungen, die zu einer Überschreitung zulässiger Emissionen führen.
- Die Bedingungen, unter denen ein Weiterbetrieb bei Überschreitung von Emissionsgrenzwerten erlaubt ist.
- Spezielle Regelungen für Zementerzeugungsanlagen bei Überschreitung des Quecksilber-Jahresmittelwerts.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Inhaber von Verbrennungs- oder Mitverbrennungsanlagen.
- Behörden, die für die Überwachung dieser Anlagen zuständig sind.
Was sind die Eckpunkte?
- Der Anlageninhaber muss für den konsensgemäßen Betrieb, die Einhaltung der Emissionsgrenzwerte und die Wartung sorgen.
- Bei Überschreitung eines Emissionsgrenzwerts muss die Abfallzufuhr so schnell wie möglich vermindert oder eingestellt und die Behörde unverzüglich informiert werden.
- Ein Weiterbetrieb bei Überschreitung eines Emissionsgrenzwerts ist unter bestimmten Bedingungen für maximal 4 Stunden pro Ereignis und 60 Stunden pro Kalenderjahr erlaubt, wenn der Halbstundenmittelwert an staubförmigen Emissionen von 150 mg/m3 nicht überschritten wird und andere Grenzwerte eingehalten werden.
- Für Zementerzeugungsanlagen gibt es eine einmalige Ausnahme von höchstens einem Kalenderjahr bei Überschreitung des Quecksilber-Jahresmittelwerts, wenn die Überschreitung durch Rohmaterialien bedingt ist und ein Maßnahmenkonzept vorgelegt wird.
Steuerrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument KurztitelAbfallverbrennungsverordnung KundmachungsorganBGBl. II Nr. 389/2002 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 135/2013Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 389 aus 2002, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 135 aus 2013, TypVrömisch fünf §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage§ 14Paragraph 14 Inkrafttretensdatum01.01.2016 Außerkrafttretensdatum11.07.2013 AbkürzungAVV Index50/01 Gewerbeordnung; 81/01 Wasserrechtsgesetz 1959; 83 Natur-, Umwelt- und Klimaschutz Text4. AbschnittAndere als normale Betriebsbedingungen§ 14.Paragraph 14,
SchlagworteVerbrennungsanlage Zuletzt aktualisiert am12.04.2021 Gesetzesnummer20002239 DokumentnummerNOR40151135