2. Rückstellungsanspruchsgesetz
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Gesetz regelt, wie Personen, die berechtigt sind, Rückstellungsansprüche geltend zu machen, diese Ansprüche im eigenen Namen durchsetzen können und welche Haftungen sie dabei gegenüber Gläubigern haben. Es legt auch fest, wie mit Verbindlichkeiten aus Dienstverhältnissen umzugehen ist.
Für wen: Personen, die berechtigt sind, Rückstellungsansprüche zu erheben; Gläubiger von Verbindlichkeiten, die zum rückgestellten Vermögen gehören.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Familienrecht
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Geltendmachung von Rückstellungsansprüchen durch Berechtigte im eigenen Namen.
- Die Haftung der Berechtigten gegenüber Gläubigern für Verbindlichkeiten, die zum rückgestellten Vermögen gehören.
- Die Behandlung von Ansprüchen aus Dienstverhältnissen gegenüber nicht mehr bestehenden juristischen Personen.
- Die Verpflichtung einer juristischen Person, die rückgestelltes Vermögen von einer anderen juristischen Person übernimmt.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Personen, die berechtigt sind, Rückstellungsansprüche zu erheben.
- Gläubiger von Verbindlichkeiten, die zum rückgestellten Vermögen gehören.
Was sind die Eckpunkte?
- Berechtigte machen Rückstellungsansprüche im eigenen Namen geltend und haben alle Rechte des ursprünglichen Eigentümers.
- Sie haften Gläubigern für zum rückgestellten Vermögen gehörende Verbindlichkeiten ab dem Zeitpunkt der Rückstellung, bis zum Wert des rückerhaltenen Vermögens abzüglich Leistungen an den Erwerber.
- Bei gerichtlicher Geltendmachung solcher Verbindlichkeiten bis zum 31. Dezember 1951 wird der Zeitablauf nicht berücksichtigt.
- Ansprüche aus Dienstverhältnissen gegenüber nicht mehr bestehenden juristischen Personen sind vom Vermögensträger zu erfüllen, der in Spalte A des § 1 genannt ist.
Familienrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument Kurztitel2. Rückstellungsanspruchsgesetz KundmachungsorganBGBl. Nr. 176/1951Bundesgesetzblatt Nr. 176 aus 1951, TypBG §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage§ 2Paragraph 2 Inkrafttretensdatum28.08.1951 Außerkrafttretensdatum30.01.1954 Index13/02 Vermögensrechtliche Kriegsfolgen Text§ 2.Paragraph 2,
Zuletzt aktualisiert am18.12.2019 Gesetzesnummer20001667 DokumentnummerNOR40025399