Abgabenverwaltungsorganisationsgesetz
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Gesetz regelt die Aufgaben und Zuständigkeiten von Finanzämtern mit allgemeinem Aufgabenkreis, insbesondere im Hinblick auf die Erhebung von Abgaben und die Handhabung des Glücksspielmonopols. Es legt fest, welche Erklärungen bei diesen Finanzämtern eingereicht werden können und wie deren Amtsbereiche festgelegt werden.
Für wen: Finanzämter mit allgemeinem Aufgabenkreis; Bürger, die Abgaben zahlen oder Erklärungen einreichen müssen (z.B. Gebührenanzeigen, Schenkungsanzeigen, Grunderwerbsteuererklärungen).
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Sonstige Rechtsvorschriften
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Erhebung von Abgaben durch Finanzämter mit allgemeinem Aufgabenkreis.
- Die Handhabung der Vorschriften des Glücksspielmonopols durch diese Finanzämter.
- Die Möglichkeit, bestimmte Anzeigen und Abgabenerklärungen bei diesen Finanzämtern einzureichen.
- Die Festlegung des Sitzes und Amtsbereichs dieser Finanzämter durch den Bundesminister für Finanzen.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Finanzämter mit allgemeinem Aufgabenkreis.
- Bürger, die Abgaben zahlen oder Erklärungen einreichen müssen (z.B. Gebührenanzeigen, Schenkungsanzeigen, Grunderwerbsteuererklärungen).
Was sind die Eckpunkte?
- Finanzämter mit allgemeinem Aufgabenkreis sind für die Erhebung von Abgaben und das Glücksspielmonopol in ihrem Amtsbereich zuständig, sofern dies nicht anderen Behörden übertragen ist.
- Gebührenanzeigen (§ 31 des Gebührengesetzes 1957), Anzeigen von Schenkungen unter Lebenden (§ 22 des Erbschafts- und Schenkungssteuergesetzes 1955) und Abgabenerklärungen gemäß § 18 des Grunderwerbsteuergesetzes 1955 können bei diesen Finanzämtern eingereicht werden.
- Der Bundesminister für Finanzen legt den Sitz und Amtsbereich dieser Finanzämter durch Verordnung fest, um eine einfache, kostensparende und bürgernahe Verwaltung zu gewährleisten.
- Diese Finanzämter führen auch allgemeine Aufsichtsmaßnahmen (§§ 143 und 144 BAO) und Ersuchen um Beistand (§§ 158 f BAO) durch, um Daten für die Abgabenerhebung zu gewinnen.
Sonstige Rechtsvorschriften
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument KurztitelAbgabenverwaltungsorganisationsgesetz KundmachungsorganBGBl. Nr. 18/1975 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003Bundesgesetzblatt Nr. 18 aus 1975, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 71 aus 2003, TypBG §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage§ 3Paragraph 3 Inkrafttretensdatum21.08.2003 Außerkrafttretensdatum31.12.2003 AbkürzungAVOG Index14/03 Abgabenverwaltungsorganisation TextFinanzämter mit allgemeinem Aufgabenkreis§ 3.Paragraph 3,
Nr. 267), Anzeigen der Schenkungen unter Lebenden (Paragraph 22, des Erbschafts- und Schenkungssteuergesetzes 1955, BGBl. Nr. 141), Abgabenerklärungen gemäß Paragraph 18, des Grunderwerbsteuergesetzes 1955, BGBl. Nr. 140, können außer bei dem gemäß Paragraphen 7 und 9 sachlich und auf Grund der Bestimmungen der Bundesabgabenordnung, Bundesgesetzblatt Nr. 194 aus 1961,, örtlich zuständigen Finanzamt auch bei Finanzämtern mit allgemeinem Aufgabenkreis, innerhalb des Amtsbereiches des zuständigen Finanzamtes, eingebracht werden. Diese Finanzämter haben auch die Bestätigung von Gleichschriften gemäß Paragraph 25, Absatz 2, des Gebührengesetzes 1957 vorzunehmen. Dies gilt nicht für Finanzämter, die in einer Gemeinde ihren Sitz haben, in der sich ein Finanzamt für Gebühren und Verkehrsteuern befindet.
SchlagworteErbschaftssteuer Zuletzt aktualisiert am25.05.2023 Gesetzesnummer10000571 DokumentnummerNOR40043888