Abänderung des Bundes-Verfassungsgesetzes in der Fassung von 1929 hinsichtlich des Schulwesens
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Gesetz regelt die Kostenübernahme für die Besoldung von Lehrern an öffentlichen Pflichtschulen durch den Bund und die damit verbundenen Pflichten der Länder. Es legt fest, wie die Dienstpostenpläne für diese Lehrer erstellt und genehmigt werden müssen.
Für wen: Den Bund und die Länder, insbesondere in Bezug auf die Finanzierung und Verwaltung des Schulwesens; Lehrer an öffentlichen Pflichtschulen.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Sozialversicherung
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Kostenübernahme für die Besoldung (Aktivitäts- und Pensionsaufwand) von Lehrern öffentlicher Pflichtschulen durch den Bund.
- Die Erstellung jährlicher Dienstpostenpläne für diese Lehrer durch die Länder.
- Die Zustimmungserfordernisse für diese Dienstpostenpläne und bestimmte Personalmaßnahmen.
- Die Bedingungen, unter denen die Zustimmung zu Dienstpostenplänen nicht verweigert werden kann.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Den Bund und die Länder, insbesondere in Bezug auf die Finanzierung und Verwaltung des Schulwesens.
- Lehrer an öffentlichen Pflichtschulen.
Was sind die Eckpunkte?
- Der Bund trägt die Kosten der Besoldung der Lehrer für öffentliche Pflichtschulen, solange keine andere Regelung durch Bundesgesetz besteht.
- Die Länder müssen jährlich einen Dienstpostenplan für diese Lehrer erstellen, solange der Bund die Kosten trägt.
- Dienstpostenpläne der Länder bedürfen der Zustimmung des zuständigen Bundesministeriums im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Finanzen.
- Die Zustimmung zu Dienstpostenplänen kann nicht verweigert werden, wenn die Landesdurchschnittszahl der Schüler je Klasse bei Volks- und Hauptschulen, polytechnischen Lehrgängen und bei gewerblichen, kaufmännischen oder hauswirtschaftlichen Berufsschulen mindestens 30, bei Sonderschulen mindestens 15 beträgt.
Sozialversicherung
Gesetzestext
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RIS Dokument KurztitelAbänderung des Bundes-Verfassungsgesetzes in der Fassung von 1929 hinsichtlich des Schulwesens KundmachungsorganBGBl. Nr. 215/1962Bundesgesetzblatt Nr. 215 aus 1962, TypBVG §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/AnlageArt. 4Artikel 4 Inkrafttretensdatum18.07.1962 Außerkrafttretensdatum02.08.2013 Index10/02 Novellen zum B-VG, Ämter der Landesregierungen TextArtikel IV.Artikel römisch vier.(1)Absatz eins,Bis zu einer anderweitigen Regelung durch Bundesgesetz trägt der Bund die Kosten der Besoldung (Aktivitäts- und Pensionsaufwand) der Lehrer für öffentliche Pflichtschulen (Artikel 14 Abs. 2 des Bundes-Verfassungsgesetzes in der Fassung von 1929 und in der Fassung dieses Bundesverfassungsgesetzes), unbeschadet allfälliger gesetzlicher Beitragsleistungen der Länder zum Personalaufwand für diese Lehrer.Bis zu einer anderweitigen Regelung durch Bundesgesetz trägt der Bund die Kosten der Besoldung (Aktivitäts- und Pensionsaufwand) der Lehrer für öffentliche Pflichtschulen (Artikel 14 Absatz 2, des Bundes-Verfassungsgesetzes in der Fassung von 1929 und in der Fassung dieses Bundesverfassungsgesetzes), unbeschadet allfälliger gesetzlicher Beitragsleistungen der Länder zum Personalaufwand für diese Lehrer.
SchlagworteAktivitätsaufwand, Stellenplan, Bundeslehrer, Landeslehrer, Volksschule, Personalaufwand, Klassenschülerzahl Zuletzt aktualisiert am02.10.2025 Gesetzesnummer10000362 DokumentnummerNOR12006108 alte DokumentnummerN1196210469S