8. Beschußverordnung
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Diese Regelung legt fest, wann Handfeuerwaffen und ihre hochbeanspruchten Teile nach einer Beschussprüfung ohne Beschusszeichen an den Einreicher zurückgegeben werden müssen und welche Mängel dies begründen. Sie beschreibt auch das weitere Vorgehen bei solchen Rückgaben.
Für wen: Einreicher von Handfeuerwaffen und höchstbeanspruchten Teilen zur Beschussprüfung; Beschussämter, die diese Prüfungen durchführen.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Familienrecht
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Rückgabe von Handfeuerwaffen und Teilen ohne Beschusszeichen nach der Endbeschussprüfung.
- Die Kennzeichnung dieser zurückgegebenen Gegenstände.
- Die Möglichkeit einer erneuten Einreichung zur Prüfung nach Mängelbehebung.
- Die Unbrauchbarmachung von Teilen mit irreparablen Mängeln.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Einreicher von Handfeuerwaffen und höchstbeanspruchten Teilen zur Beschussprüfung.
- Beschussämter, die diese Prüfungen durchführen.
Was sind die Eckpunkte?
- Waffen und Teile werden ohne Beschusszeichen zurückgegeben, wenn sie durch den Endbeschuss beschädigt wurden oder bestimmte Mängel aufweisen (z.B. Zündversager, unbeabsichtigtes Lösen des Schusses, Überschreitung des Verschlussabstandes).
- Zurückgegebene Gegenstände müssen mit einer Protokollnummer versehen werden, die aus der Erzeugungsnummer und einem Kurzzeichen für Monat und Jahr besteht.
- Der Einreicher kann den Grund der Rückstellung schriftlich verlangen.
- Nach behobenen Mängeln können die Gegenstände erneut zur Prüfung eingereicht werden.
- Teile mit irreparablen Mängeln, wie sicherheitsgefährdende Verformungen an Lauf oder Patronenlager oder Risse, müssen unbrauchbar gemacht werden.
Familienrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument Kurztitel8. Beschußverordnung KundmachungsorganBGBl. Nr. 308/1986 aufgehoben durch BGBl. II Nr. 386/1999Bundesgesetzblatt Nr. 308 aus 1986, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 386 aus 1999, §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage§ 12Paragraph 12 Inkrafttretensdatum18.06.1986 Außerkrafttretensdatum15.10.1999 TextRückstellung nach dem Beschuß
§ 12
1.Ziffer eins jede die Sicherheit der Waffe gefährdende Verformung an Lauf und Patronenlager, 2.Ziffer 2 jede Dehnung des Laufes einschließlich wellenförmiger Dehnungen an den Schwachstellen des Laufes, 3.Ziffer 3 Beschädigung oder Verformung wesentlicher Teile des Verschlusses, 4.Ziffer 4 Risse an der inneren oder äußeren Oberfläche sowie an anderen höchstbeanspruchten Teilen, 5.Ziffer 5 Laufsprengung. § 9 Abs. 5 ist sinngemäß anzuwenden.Paragraph 9, Absatz 5, ist sinngemäß anzuwenden.