Abkommen über die polizeiliche Zusammenarbeit (Montenegro)
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Gesetz regelt den Datenschutz bei der Übermittlung personenbezogener Daten zwischen den Vertragsparteien im Rahmen eines Abkommens über die polizeiliche Zusammenarbeit. Es legt fest, wie diese Daten behandelt, geschützt und welche Rechte betroffene Personen haben.
Für wen: Die Vertragsparteien (Behörden), die personenbezogene Daten übermitteln oder empfangen; Jede Person, deren Daten im Rahmen dieses Abkommens übermittelt oder verarbeitet werden.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- IT-Recht und Datenschutz
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Bedingungen für die Übermittlung und Verwendung personenbezogener Daten.
- Die Pflicht zur Löschung oder Richtigstellung von Daten unter bestimmten Umständen.
- Die Protokollierung der Datenübermittlung und -vernichtung.
- Die Rechte von Personen bezüglich ihrer Daten und deren Schutz.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Die Vertragsparteien (Behörden), die personenbezogene Daten übermitteln oder empfangen.
- Jede Person, deren Daten im Rahmen dieses Abkommens übermittelt oder verarbeitet werden.
Was sind die Eckpunkte?
- Übermittelte Daten dürfen nur für die ursprünglichen Zwecke verwendet werden, es sei denn, die übermittelnde Behörde stimmt zu.
- Daten müssen gelöscht oder richtiggestellt werden, wenn sie unrichtig sind, rechtswidrig ermittelt wurden oder nicht mehr benötigt werden.
- Die Übermittlung und Vernichtung von Daten muss protokolliert und die Protokolle mindestens drei Jahre aufbewahrt werden.
- Jede betroffene Person hat das Recht auf Auskunft über ihre Daten, deren Herkunft und Verwendungszweck sowie auf Richtigstellung und Löschung.
IT-Recht und Datenschutz
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument KurztitelAbkommen über die polizeiliche Zusammenarbeit (Montenegro) KundmachungsorganBGBl. III Nr. 10/2005 aufgehoben durch BGBl. III Nr. 136/2015Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 10 aus 2005, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 136 aus 2015, §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/AnlageArt. 4Artikel 4 Inkrafttretensdatum01.03.2005 Außerkrafttretensdatum31.10.2015 TextArtikel 4Datenschutz(1)Absatz eins, Die wechselseitige Übermittlung personenbezogener Daten zwischen den Vertragsparteien erfolgt unter Beachtung erteilter Auflagen und nach Maßgabe folgender Grundsätze, welche gleichermaßen auf automationsunterstützt und nicht automationsunterstützt verarbeitete Daten Anwendung finden:
1.Ziffer eins Die übermittelten Daten dürfen ohne Zustimmung der übermittelnden Behörden zu keinen anderen als den der Übermittlung zugrunde liegenden Zwecken verwendet werden;
2.Ziffer 2 Die übermittelnden Daten sind zu löschen beziehungsweise richtig zu stellen, sobald a)Litera a sich die Unrichtigkeit der Daten ergibt, oder b)Litera b die übermittelnde Behörde mitteilt, dass die übermittelnden Daten rechtswidrig ermittelt oder übermittelt worden sind, oder c)Litera c die Daten nicht mehr zur Erfüllung der für die Übermittlung maßgeblichen behördlichen Aufgabe benötigt werden, es sei denn, dass eine ausdrückliche Ermächtigung besteht, die übermittelnden Daten zu anderen Zwecken zu verwenden.
3.Ziffer 3 Im Falle eines Ersuchens der zuständigen übermittelnden Behörde einer der Vertragsparteien ist durch die empfangende Behörde Auskunft über jegliche Verwendung der empfangenen Daten zu geben.