8. Staatsvertragsdurchführungsgesetz
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Gesetz regelt die Zinszahlungen für Forderungen, die die Republik Österreich aufgrund des Staatsvertrages übernommen hat, und legt dabei Höchstgrenzen und Ausnahmen fest.
Für wen: Schuldner, die der Republik Österreich Zinsen für übernommene Forderungen schulden; Die Republik Österreich als Gläubigerin dieser Forderungen.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Bildungsrecht
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Höhe der Zinsen, die Schuldner an die Republik Österreich zahlen müssen.
- Den Zeitraum, ab dem Zinsen fällig werden.
- Ausnahmen von den Zinsbeschränkungen für bestimmte Arten von Forderungen und Wertpapieren.
- Die Geltendmachung von Zinserhöhungen bei Verzug für bestimmte Forderungen.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Schuldner, die der Republik Österreich Zinsen für übernommene Forderungen schulden.
- Die Republik Österreich als Gläubigerin dieser Forderungen.
Was sind die Eckpunkte?
- Schuldner müssen Zinsen nur ab dem 1. Jänner 1953 bezahlen.
- Der Zinssatz darf nicht mehr als 4% jährlich betragen.
- Diese Beschränkungen gelten nicht für Darlehensforderungen privater Bausparkassen und bestimmte Wertpapiere.
- Zinserhöhungen bei Verzug können für bestimmte Forderungen erst drei Monate nach Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes geltend gemacht werden.
Bildungsrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument Kurztitel8. Staatsvertragsdurchführungsgesetz KundmachungsorganBGBl. Nr. 149/1958Bundesgesetzblatt Nr. 149 aus 1958, TypBG §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage§ 1Paragraph eins Inkrafttretensdatum20.07.1958 Index13/01 Staatsvertragsdurchführung Text§ 1.Paragraph eins,
Ist bei Forderungen, die Deckungswerte von Versicherungsunternehmungen oder von deutschen Emissionsinstituten darstellen, eine Zinserhöhung für den Fall des Verzuges vereinbart, so kann sie nur auf Grund eines Verzuges, der drei Monate nach Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes eingetreten ist, geltend gemacht werden.
SchlagworteBGBl. Nr. 188/1954Bundesgesetzblatt Nr. 188 aus 1954, Zuletzt aktualisiert am26.03.2025 Gesetzesnummer10000312 DokumentnummerNOR12005827 alte DokumentnummerN11958125920