Abkommen über die Förderung und den Schutz von Investitionen (Kuba)
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Gesetz regelt die freie Übertragung von Zahlungen im Zusammenhang mit Investitionen zwischen Vertragsparteien und legt die Bedingungen für solche Transfers fest. Es soll sicherstellen, dass Investoren ihr Kapital und ihre Erträge ohne unnötige Verzögerung transferieren können.
Für wen: Vertragsparteien des Abkommens; Investoren einer Vertragspartei, die Investitionen im Hoheitsgebiet der anderen Vertragspartei tätigen.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Sonstige Rechtsvorschriften
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die freie Übertragbarkeit von Zahlungen im Zusammenhang mit Investitionen.
- Die Währung und den Wechselkurs für solche Transfers.
- Einschränkungen für den Transfer von Sacherträgen unter bestimmten Umständen.
- Maßnahmen, die eine Vertragspartei ergreifen kann, um Transfers zu verhindern, z.B. zur Sicherstellung fälliger Abgaben.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Vertragsparteien des Abkommens.
- Investoren einer Vertragspartei, die Investitionen im Hoheitsgebiet der anderen Vertragspartei tätigen.
Was sind die Eckpunkte?
- Alle Zahlungen im Zusammenhang mit einer Investition können ohne ungebührliche Verzögerung in und aus dem Hoheitsgebiet der Vertragspartei frei transferiert werden.
- Transfers umfassen insbesondere Anfangskapital, Erträge, Zahlungen aus Verträgen, Erlöse aus Veräußerung oder Liquidation, Entschädigungszahlungen, Zahlungen aus Streitbeilegung und Einkünfte von ausländischen Beschäftigten.
- Transfers müssen in einer frei konvertierbaren Währung zum am Markt geltenden Wechselkurs erfolgen.
- Eine Vertragspartei kann den Transfer von Sacherträgen einschränken, wenn sie dazu aufgrund von GATT 1994 berechtigt ist, es sei denn, ein Investitionsvertrag oder eine Genehmigung erlaubt dies.
- Eine Vertragspartei kann Transfers verhindern, um fällige Abgaben zu sichern oder zur Einhaltung von Gesetzen und Rechtsbestimmungen, sofern dies nicht dazu dient, Zusagen oder Verpflichtungen des Abkommens zu umgehen.
Sonstige Rechtsvorschriften
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument KurztitelAbkommen über die Förderung und den Schutz von Investitionen (Kuba) KundmachungsorganBGBl. III Nr. 232/2001Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 232 aus 2001, §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/AnlageArt. 7Artikel 7 Inkrafttretensdatum01.12.2001 TextArtikel 7Transfers(1)Absatz eins,Jede Vertragspartei garantiert, daß sämtliche Zahlungen im Zusammenhang mit einer Investition eines Investors der anderen Vertragspartei ohne ungebührliche Verzögerung in ihr und aus ihrem Hoheitsgebiet frei transferiert werden können. Diese Transfers umfassen insbesondere: a)Litera a das Anfangskapital und zusätzliche Beträge zur Aufrechterhaltung oder Ausweitung einer Investition; b)Litera b Erträge; c)Litera c Zahlungen auf Grund von Verträgen einschließlich Darlehensverträgen; d)Litera d Erlöse aus der vollständigen oder teilweisen Veräußerung oder Liquidation einer Investition; e)Litera e Entschädigungszahlungen gemäß Artikel 5 und 6; f)Litera f Zahlungen auf Grund einer Streitbeilegung; g)Litera g Einkünfte und andere Bezüge von Beschäftigten aus dem Ausland, die in Zusammenhang mit einer Investition eingestellt werden.