2. IDG-Verordnung
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Diese Verordnung regelt die Pflichten und Rechte von Exporteuren, die eine besondere Bewilligung besitzen, um Ursprungsnachweise für Waren auszustellen. Sie legt fest, wie diese Exporteure Ursprungsnachweise erstellen müssen und welche Aufbewahrungspflichten sie haben.
Für wen: Begünstigte mit einer Bewilligung nach § 1, die als „ermächtigter Exporteur“ bezeichnet werden; Die Zollbehörde.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Steuerrecht
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die besondere Zollaufsicht für ermächtigte Exporteure.
- Die Pflicht zur sorgfältigen, vollständigen und wahrheitsgemäßen Ausstellung von Ursprungsnachweisen.
- Die Berechtigung zur Ausstellung von Ursprungsnachweisen ohne Mitwirkung der Zollbehörde.
- Die Aufbewahrungspflichten für Unterlagen im Zusammenhang mit Ursprungsnachweisen.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Begünstigte mit einer Bewilligung nach § 1, die als „ermächtigter Exporteur“ bezeichnet werden.
- Die Zollbehörde.
Was sind die Eckpunkte?
- Ermächtigte Exporteure stehen unter besonderer Zollaufsicht nach § 26 des Zollgesetzes 1955.
- Sie müssen Ursprungsnachweise sorgfältig, vollständig und wahrheitsgemäß ausstellen.
- Sie dürfen Ursprungsnachweise (Ursprungserklärung auf der Rechnung oder Warenverkehrsbescheinigung) ohne Mitwirkung der Zollbehörde ausstellen, müssen dabei aber eine eigenhändige Unterschrift und einen Sonderstempel anbringen.
- Bei automationsunterstützter Erstellung oder Übermittlung von Ursprungserklärungen auf Rechnungen entfällt die Unterschriftspflicht, wenn die Bewilligungsnummer angegeben wird und der Exporteur sich zur Anerkennung der Erklärungen verpflichtet hat.
- Alle relevanten Unterlagen müssen drei Jahre ab Ausstellung des Ursprungsnachweises aufbewahrt werden.
Steuerrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument Kurztitel2. IDG-Verordnung KundmachungsorganBGBl. Nr. 64/1988 aufgehoben durch BGBl. Nr. 795/1992Bundesgesetzblatt Nr. 64 aus 1988, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Nr. 795 aus 1992, §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage§ 3Paragraph 3 Inkrafttretensdatum30.01.1988 Außerkrafttretensdatum22.12.1992 Text§ 3. (1) Der durch eine Bewilligung nach § 1 Begünstigte, im folgenden „ermächtigter Exporteur'' genannt, steht im Sinne des § 2 Abs. 2 IDG unter besonderer Zollaufsicht nach § 26 des Zollgesetzes 1955.Paragraph 3, (1) Der durch eine Bewilligung nach Paragraph eins, Begünstigte, im folgenden „ermächtigter Exporteur'' genannt, steht im Sinne des Paragraph 2, Absatz 2, IDG unter besonderer Zollaufsicht nach Paragraph 26, des Zollgesetzes 1955.