Abgabenexekutionsordnung
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Gesetz regelt die Gebühren und Auslagen, die bei der Vollstreckung von Abgabenforderungen anfallen, und legt fest, wer diese zu tragen hat. Es stellt sicher, dass die Kosten für Amtshandlungen im Vollstreckungsverfahren vom Abgabenschuldner beglichen werden.
Für wen: Abgabenschuldner, die offene Abgabenforderungen haben; Behörden, die Vollstreckungsverfahren durchführen.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Insolvenz und Vollstreckung
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Gebühren für Pfändungen und Versteigerungen im Abgabenverfahren.
- Die Erstattung von Barauslagen, die durch Vollstreckungsmaßnahmen entstehen.
- Die Fälligkeit und Einbringung dieser Gebühren und Auslagen.
- Die Aufhebung von Gebührenfestsetzungen unter bestimmten Umständen.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Abgabenschuldner, die offene Abgabenforderungen haben.
- Behörden, die Vollstreckungsverfahren durchführen.
Was sind die Eckpunkte?
- Für eine Pfändung ist eine Gebühr von 1% des einzubringenden Abgabenbetrags zu entrichten; bei Bargeldabnahme nur 1% des abgenommenen Geldbetrags.
- Für eine Versteigerung (oder einen Verkauf) ist eine Gebühr von 1,5% des einzubringenden Abgabenbetrags zu entrichten.
- Das Mindestmaß dieser Gebühren beträgt 10 Euro.
- Der Abgabenschuldner muss auch Barauslagen ersetzen, die durch Vollstreckungsmaßnahmen entstehen, einschließlich der Entlohnung von Hilfspersonen und Kosten für Versteigerer oder Überstellung.
Insolvenz und Vollstreckung
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument KurztitelAbgabenexekutionsordnung KundmachungsorganBGBl. Nr. 104/1949 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2022Bundesgesetzblatt Nr. 104 aus 1949, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 108 aus 2022, TypBG §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage§ 26Paragraph 26 Inkrafttretensdatum20.07.2022 AbkürzungAbgEO Index32/01 Finanzverfahren, allgemeines Abgabenrecht TextGebühren und Auslagenersätze§ 26.Paragraph 26,
Das Mindestmaß dieser Gebühren beträgt 10 Euro.