Abfallwirtschaftsgesetz
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Gesetz regelt, wie Behörden vorgehen müssen, wenn Problemstoffe, Altöle oder andere Abfälle nicht ordnungsgemäß gelagert, entsorgt oder behandelt werden, um Umweltschäden zu vermeiden. Es legt fest, wer für die Kosten der notwendigen Maßnahmen aufkommen muss.
Für wen: Personen oder Einrichtungen, die Problemstoffe, Altöle oder andere Abfälle nicht vorschriftsmäßig behandeln; Eigentümer von Liegenschaften, auf denen sich solche Abfälle befinden, wenn der ursprüngliche Verpflichtete nicht feststellbar oder handlungsunfähig ist.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Familienrecht
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Maßnahmen bei nicht ordnungsgemäßer Lagerung oder Entsorgung von Problemstoffen und Altölen aus privaten Haushalten und vergleichbaren Einrichtungen.
- Maßnahmen bei nicht ordnungsgemäßer Entsorgung anderer Abfälle oder Altöle.
- Maßnahmen bei widerrechtlicher Beförderung, Lagerung oder Behandlung von Abfällen oder Altölen.
- Maßnahmen zur schadlosen Behandlung von Abfällen, Altölen und verunreinigtem Boden, um Beeinträchtigungen zu vermeiden.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Personen oder Einrichtungen, die Problemstoffe, Altöle oder andere Abfälle nicht vorschriftsmäßig behandeln.
- Eigentümer von Liegenschaften, auf denen sich solche Abfälle befinden, wenn der ursprüngliche Verpflichtete nicht feststellbar oder handlungsunfähig ist.
Was sind die Eckpunkte?
- Die Bezirksverwaltungsbehörde muss bei Verstößen die notwendigen Maßnahmen anordnen.
- Bei Gefahr im Verzug kann die Behörde Maßnahmen sofort anordnen und durchführen lassen.
- Die Kosten für diese Maßnahmen trägt der Verpflichtete.
- Ist der ursprüngliche Verpflichtete nicht feststellbar oder handlungsunfähig, kann der Eigentümer der Liegenschaft herangezogen werden.
- Kann auch der Eigentümer nicht in Anspruch genommen werden, führt die Behörde die Entsorgung bei Gefahr im Verzug durch, wobei die Kosten für gefährliche Abfälle oder Altöle der Bund trägt.
Familienrecht
Gesetzestext
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RIS Dokument KurztitelAbfallwirtschaftsgesetz KundmachungsorganBGBl. Nr. 325/1990Bundesgesetzblatt Nr. 325 aus 1990, TypBG §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/AnlageArt. 1 § 32Artikel eins, Paragraph 32 Inkrafttretensdatum01.07.1990 Außerkrafttretensdatum30.09.1998 AbkürzungAWG Index83 Natur-, Umwelt- und Klimaschutz TextVII. ABSCHNITTrömisch sieben. ABSCHNITTBehandlungsaufträge, KontrollrechteBehandlungsaufträge§ 32.Paragraph 32,
Dies gilt sinngemäß in den Fällen des § 37 Abs. 3 für die unverzügliche Wegbringung vom Arbeitsplatz des Zollamtes.Werden Problemstoffe und Altöle aus privaten Haushalten und vergleichbaren Einrichtungen nicht gemäß Paragraph 12, gelagert oder entsorgt, werden andere Abfälle - soweit für diese Abfälle Bestimmungen hinsichtlich Sammlung, Lagerung, Behandlung und Transport in diesem Bundesgesetz vorgesehen sind - oder Altöle nicht gemäß den Paragraphen 16 bis 18 entsorgt oder werden sie entgegen den Paragraphen 19, 20 und Paragraphen 28 bis 30 befördert, gelagert oder behandelt oder ist die schadlose Behandlung der Abfälle oder Altöle und des durch sie verunreinigten Bodens zur Vermeidung von Beeinträchtigungen im Sinne des Paragraph eins, Absatz 3, geboten, so hat die Bezirksverwaltungsbehörde die entsprechenden Maßnahmen dem Verpflichteten aufzutragen oder bei Gefahr im Verzug unmittelbar anzuordnen und gegen Ersatz der Kosten durch den Verpflichteten nötigenfalls unverzüglich durchführen zu lassen.
Dies gilt sinngemäß in den Fällen des Paragraph 37, Absatz 3, für die unverzügliche Wegbringung vom Arbeitsplatz des Zollamtes.
Zuletzt aktualisiert am12.04.2021 Gesetzesnummer10010615 DokumentnummerNOR12135184 alte DokumentnummerN8199012136J