Abkommen – Einkommen- und Vermögensteuern samt Protokoll (Mongolei)
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Gesetz regelt ein Verfahren, mit dem Personen eine Besteuerung anfechten können, die nicht dem Abkommen über Einkommen- und Vermögensteuern zwischen zwei Vertragsstaaten entspricht. Es ermöglicht die Beilegung von Streitigkeiten durch Verständigung zwischen den zuständigen Behörden oder, falls nötig, durch ein Schiedsgericht.
Für wen: Personen, die der Auffassung sind, dass sie von einem oder beiden Vertragsstaaten nicht abkommenskonform besteuert werden oder wurden; Die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Steuerrecht
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Das Verfahren zur Anfechtung einer Besteuerung, die nicht dem Abkommen entspricht.
- Die Verständigung zwischen den zuständigen Behörden zur Vermeidung einer nicht abkommenskonformen Besteuerung.
- Die Beseitigung von Schwierigkeiten oder Zweifeln bei der Auslegung oder Anwendung des Abkommens.
- Die Möglichkeit, in bestimmten Fällen ein Schiedsgerichtsverfahren einzuleiten.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Personen, die der Auffassung sind, dass sie von einem oder beiden Vertragsstaaten nicht abkommenskonform besteuert werden oder wurden.
- Die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten.
Was sind die Eckpunkte?
- Ein Fall muss innerhalb von drei Jahren nach der ersten Mitteilung der Maßnahme, die zu einer nicht abkommenskonformen Besteuerung führt, unterbreitet werden.
- Die zuständigen Behörden bemühen sich, eine Lösung durch Verständigung zu finden.
- Können Schwierigkeiten oder Zweifel nicht innerhalb von zwei Jahren beseitigt werden, kann ein Schiedsgerichtsverfahren eingeleitet werden.
- Das Schiedsgericht besteht aus Vertretern der zuständigen Behörden und unabhängigen Personen.
- Die Entscheidung des Schiedsgerichts ist binnen sechs Monaten abzugeben und für beide Vertragsstaaten und alle betroffenen Steuerpflichtigen bindend.
Steuerrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument KurztitelAbkommen – Einkommen- und Vermögensteuern samt Protokoll (Mongolei) KundmachungsorganBGBl. III Nr. 92/2004Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 92 aus 2004, TypVertrag – Mongolei §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/AnlageArt. 26Artikel 26 Inkrafttretensdatum01.10.2004 Index39/03 Doppelbesteuerung TextArtikel 26VERSTÄNDIGUNGSVERFAHREN(1)Absatz eins,Ist eine Person der Auffassung, dass Maßnahmen eines Vertragsstaats oder beider Vertragsstaaten für sie zu einer Besteuerung führen oder führen werden, die diesem Abkommen nicht entspricht, so kann sie unbeschadet der nach dem innerstaatlichen Recht dieser Staaten vorgesehenen Rechtsmittel ihren Fall der zuständigen Behörde des Vertragsstaats, in dem sie ansässig ist, oder, sofern ihr Fall von Artikel 25 Absatz 1 erfasst wird, der zuständigen Behörde des Vertragsstaats unterbreiten, dessen Staatsangehöriger sie ist. Der Fall muss innerhalb von drei Jahren nach der ersten Mitteilung der Maßnahme unterbreitet werden, die zu einer dem Abkommen nicht entsprechenden Besteuerung führt.
Zuletzt aktualisiert am22.05.2025 Gesetzesnummer20003515 DokumentnummerNOR40054786