Abfallwirtschaftsgesetz 2002
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Gesetz regelt die Wiedereinfuhr von Abfällen, wenn die ursprüngliche Rückführungspflicht nicht erfüllt wurde. Es legt fest, wie der Bundesminister in solchen Fällen vorgehen muss und welche Ausnahmen es gibt.
Für wen: Rückführungspflichtige, die ihren Pflichten nach Art. 22 oder 24 der EG-VerbringungsV nicht nachkommen; Der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Familienrecht
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Maßnahmen bei nicht rechtzeitiger Erfüllung der Rückführungspflicht nach Art. 22 oder 24 der EG-VerbringungsV.
- Die Möglichkeit, eine Vorauszahlung der Kosten anzuordnen.
- Das Entfallen der Bewilligungspflicht gemäß § 69 Abs. 1 bei Wiedereinfuhrpflicht.
- Die Rückführung von Abfällen an einen berechtigten Abfallbehandler, wenn der Rückführungspflichtige keine eigene Erlaubnis zur Behandlung hat.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Rückführungspflichtige, die ihren Pflichten nach Art. 22 oder 24 der EG-VerbringungsV nicht nachkommen.
- Der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft.
Was sind die Eckpunkte?
- Der Bundesminister kann Maßnahmen anordnen und durchführen lassen, wenn die Rückführungspflicht nicht erfüllt wird.
- Kosten für diese Maßnahmen müssen vom Rückführungspflichtigen ersetzt werden.
- Eine Vorauszahlung der voraussichtlichen Kosten kann angeordnet werden, es sei denn, eine Sicherheit nach Art. 6 der EG-VerbringungsV deckt die Kosten.
- Rechtsmittel gegen einen Vorauszahlungsauftrag haben grundsätzlich keine aufschiebende Wirkung, es sei denn, das Verwaltungsgericht erkennt diese zu.
Familienrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument KurztitelAbfallwirtschaftsgesetz 2002 KundmachungsorganBGBl. I Nr. 102/2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2017Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 102 aus 2002, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 70 aus 2017, TypBG §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage§ 71Paragraph 71 Inkrafttretensdatum20.06.2017 Außerkrafttretensdatum10.12.2021 AbkürzungAWG 2002 Index83 Natur-, Umwelt- und Klimaschutz TextWiedereinfuhrpflicht§ 71.Paragraph 71,
In einem solchen Fall kann die Vorauszahlung der voraussichtlichen Kosten aufgetragen werden, sofern nicht eine Sicherheit nach Artikel 6, der EG-VerbringungsV einen angemessenen Betrag zur Kostendeckung bietet. Rechtsmittel gegen einen Vorauszahlungsauftrag haben keine aufschiebende Wirkung. Das Verwaltungsgericht kann jedoch die aufschiebende Wirkung der Beschwerde auf Antrag zuerkennen, wenn nach Abwägung aller berührten Interessen mit dem Vollzug des Bescheides für den Beschwerdeführer ein schwerer und nicht wieder gutzumachender Schaden verbunden wäre.
Zuletzt aktualisiert am13.12.2021 Gesetzesnummer20002086 DokumentnummerNOR40193401