Abgabenexekutionsordnung-Durchführungsverordnung
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Diese Verordnung regelt das Vorgehen von Finanzämtern und Gerichten bei der Verwertung von beweglichen Sachen, wenn sowohl finanzbehördliche als auch gerichtliche Pfandrechte bestehen. Sie legt fest, wie in solchen Fällen die Zuständigkeiten und die Verteilung von Verkaufserlösen gehandhabt werden.
Für wen: Finanzämter, die Verwertungsverfahren durchführen; Gerichte, die mit Verwertungsverfahren und Pfandrechten befasst sind.
Fristen:
- Wenn das Finanzamt innerhalb von 14 Tagen nach Zustellung keine Äußerung abgibt, kann der Verkaufserlös vom Gericht ausgefolgt werden.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Steuerrecht
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Das Vorgehen des Finanzamtes bei Überschneidungen von Verwertungsverfahren mit Gerichten.
- Die Informationspflichten zwischen Finanzamt und Gericht bezüglich bestehender Pfandrechte.
- Die Ausfolgung von Verkaufserlösen durch das Gericht bei alleinigen Pfandrechten eines Gläubigers.
- Die Verwendung von Verkaufserlösen durch das Finanzamt bei dessen Verkäufen.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Finanzämter, die Verwertungsverfahren durchführen.
- Gerichte, die mit Verwertungsverfahren und Pfandrechten befasst sind.
- Abgabenschuldner, deren bewegliche Sachen verwertet werden.
- Betreibende Gläubiger mit Pfandrechten.
Was sind die Eckpunkte?
- Das Finanzamt muss sein Verwertungsverfahren abbrechen und dem Gericht überlassen, sobald es von einem gerichtlichen Verfahren über die gleichen Sachen verständigt wird.
- Das Gericht muss vor Ausfolgung des Verkaufserlöses beim Wohnsitzfinanzamt anfragen, ob ein finanzbehördliches Pfandrecht besteht.
- Wenn das Finanzamt innerhalb von 14 Tagen nach Zustellung keine Äußerung abgibt, kann der Verkaufserlös vom Gericht ausgefolgt werden.
- Hat das Finanzamt Sachen verkauft, muss es vor Verwendung des Erlöses beim Bezirksgericht anfragen, ob ein gerichtliches Pfandrecht besteht; bei dessen Bestehen ist der Erlös dem Gericht zu übergeben.
Steuerrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument KurztitelAbgabenexekutionsordnung-Durchführungsverordnung KundmachungsorganBGBl. Nr. 157/1949 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 104/2019Bundesgesetzblatt Nr. 157 aus 1949, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 104 aus 2019, TypVrömisch fünf §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/AnlageArt. 2 § 8Artikel 2, Paragraph 8 Inkrafttretensdatum01.01.1950 Außerkrafttretensdatum30.06.2020 AbkürzungAbgEO-DV Index32/01 Finanzverfahren, allgemeines Abgabenrecht TextArtikel II (zu §§ 79, Abs. (4), und 82 des Gesetzes).Artikel römisch zwei (zu Paragraphen 79,, Abs. (4), und 82 des Gesetzes).§ 8.Paragraph 8,
Schlagworte§ 285 EO, § 18 EOParagraph 285, EO, Paragraph 18, EO Zuletzt aktualisiert am31.10.2019 Gesetzesnummer10003824 DokumentnummerNOR12042337 alte DokumentnummerN3194918986R