1. Waffengesetz-Durchführungsverordnung
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieser Paragraph regelt, wie psychologische Gutachten erstellt werden müssen, um festzustellen, ob jemand dazu neigt, unvorsichtig oder leichtfertig mit Waffen umzugehen, besonders unter Stress. Es legt fest, welche spezifischen Tests dafür verwendet werden dürfen.
Für wen: Personen, die ein Gutachten über ihren Umgang mit Waffen benötigen; Begutachtungsstellen, die solche Gutachten erstellen.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Familienrecht
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Inhalte, die ein Gutachten über den Umgang mit Waffen haben muss.
- Die spezifischen psychologischen Tests, die für die Erstellung des Gutachtens zu verwenden sind.
- Die Vorgehensweise, wenn ein erster Test keine eindeutige Aussage zulässt.
- Die Möglichkeit einer weitergehenden Untersuchung bei unklaren Testergebnissen.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Personen, die ein Gutachten über ihren Umgang mit Waffen benötigen.
- Begutachtungsstellen, die solche Gutachten erstellen.
Was sind die Eckpunkte?
- Das Gutachten muss Auskunft darüber geben, ob die Person dazu neigt, unter psychischer Belastung unvorsichtig oder leichtfertig mit Waffen umzugehen.
- Es muss auf Basis spezifischer Mehrfachwahltests erstellt werden, wie dem „Minnesota Multiphasic Personality Inventory 2, Basisskalen (MMPI-2, Basisskalen)“ oder dem „Verläßlichkeitsbezogenen Persönlichkeitstests – Version 3 (VPT.3)“.
- Alternativ können auch andere Testkombinationen verwendet werden, wie das „Eppendorfer Schizophrenie-Inventar (ESI)“ mit weiteren Fragebögen.
- Wenn der erste Test bereits zeigt, dass keine Neigung zum unvorsichtigen Umgang mit Waffen besteht, reicht dieses Ergebnis für das Gutachten aus.
Familienrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument Kurztitel1. Waffengesetz-Durchführungsverordnung KundmachungsorganBGBl. II Nr. 164/1997 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 301/2012Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 164 aus 1997, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 301 aus 2012, TypVrömisch fünf §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage§ 3Paragraph 3 Inkrafttretensdatum01.10.2012 Außerkrafttretensdatum27.04.2026 Abkürzung1. WaffV Index41/04 Sprengmittel, Waffen, Munition TextGutachten§ 3.Paragraph 3,
Zuletzt aktualisiert am17.04.2026 Gesetzesnummer10006017 DokumentnummerNOR40142331