10. Beschußverordnung
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Gesetz regelt die Rückgabe von Handfeuerwaffen und deren Teilen nach der Endbeschussprüfung, insbesondere wenn Mängel festgestellt wurden oder Beschädigungen aufgetreten sind. Es legt fest, wann diese Gegenstände ohne Beschusszeichen zurückgegeben werden und unter welchen Bedingungen eine erneute Prüfung möglich ist.
Für wen: Einreicher von Handfeuerwaffen und höchstbeanspruchten Teilen zur Endbeschussprüfung; Beschussämter, die diese Prüfungen durchführen.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Sonstige Rechtsvorschriften
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Rückgabe von Handfeuerwaffen und höchstbeanspruchten Teilen, die nach dem Endbeschuss beschädigt sind oder Mängel aufweisen.
- Die Kennzeichnung dieser zurückgegebenen Gegenstände mit einer Protokollnummer.
- Die Möglichkeit einer erneuten Prüfung nach Behebung der Mängel.
- Die Unbrauchbarmachung von höchstbeanspruchten Teilen mit irreparablen Mängeln.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Einreicher von Handfeuerwaffen und höchstbeanspruchten Teilen zur Endbeschussprüfung.
- Beschussämter, die diese Prüfungen durchführen.
Was sind die Eckpunkte?
- Handfeuerwaffen und höchstbeanspruchte Teile werden ohne Beschusszeichen zurückgegeben, wenn sie durch den Endbeschuss offensichtlich beschädigt wurden oder Mängel wie gelöste Laufhaken/-schienen oder Versagen des Zündmechanismus aufweisen.
- Diese zurückgegebenen Gegenstände müssen mit der Protokollnummer (§ 7 Abs. 2) versehen werden.
- Ein Einreicher kann die Gegenstände erneut zur Prüfung einreichen, wenn er nachweist, dass die festgestellten Mängel behoben wurden.
- Höchstbeanspruchte Teile von Handfeuerwaffen müssen unbrauchbar gemacht werden, wenn sie irreparable Mängel wie sicherheitsgefährdende Verformungen am Lauf, Dehnungen des Laufes, Beschädigungen der Schwanzschraube, Risse am Lauf oder Laufsprengungen aufweisen.
Sonstige Rechtsvorschriften
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument Kurztitel10. Beschußverordnung KundmachungsorganBGBl. Nr. 200/1988 aufgehoben durch BGBl. II Nr. 386/1999Bundesgesetzblatt Nr. 200 aus 1988, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 386 aus 1999, TypVrömisch fünf §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage§ 10Paragraph 10 Inkrafttretensdatum23.04.1988 Außerkrafttretensdatum15.10.1999 Index95/04 Beschussrecht TextRückstellung nach dem Endbeschuß§ 10.Paragraph 10,
1.Ziffer eins gelöste Laufhaken oder -schienen, 2.Ziffer 2 Versagen des Zündkanals oder anderer Teile des Zündmechanismus.
1.Ziffer eins jede die Sicherheit der Waffe gefährdende Verformung am Lauf, 2.Ziffer 2 jede Dehnung des Laufes einschließlich wellenförmiger Dehnungen an den Schwachstellen des Laufes, 3.Ziffer 3 Beschädigung der Schwanzschraube, 4.Ziffer 4 Risse an der inneren oder äußeren Oberfläche des Laufes, 5.Ziffer 5 Laufsprengung. § 7 Abs. 5 ist anzuwenden.Paragraph 7, Absatz 5, ist anzuwenden.
SchlagworteLaufschiene Zuletzt aktualisiert am08.11.2024 Gesetzesnummer10011762 DokumentnummerNOR12151345 alte DokumentnummerN9198816883J