Abkommen über die Förderung und den Schutz von Investitionen
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Abkommen regelt die Förderung und den Schutz von Investitionen zwischen zwei Vertragsparteien. Es definiert zentrale Begriffe wie "Investition", "Investor", "Erträge", "Enteignung", "ohne ungebührliche Verzögerung" und "Hoheitsgebiet".
Für wen: Natürliche Personen, die Staatsangehörige einer Vertragspartei sind und in der anderen Vertragspartei investieren; Juristische Personen oder Personengesellschaften, die in einer Vertragspartei gegründet wurden und in der anderen Vertragspartei investieren.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Sonstige Rechtsvorschriften
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Definition von "Investition" als alle Vermögenswerte, einschließlich Eigentum, Anteilsrechte, Geldansprüche, geistige Schutzrechte und Konzessionen.
- Die Definition von "Investor" als natürliche oder juristische Personen einer Vertragspartei, die im Hoheitsgebiet der anderen Vertragspartei investieren.
- Die Definition von "Erträgen" als Beträge, die eine Investition erbringt, wie Gewinne, Zinsen und Dividenden.
- Die Definition von "Enteignung" als Verstaatlichung oder Maßnahmen gleicher Wirkung.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Natürliche Personen, die Staatsangehörige einer Vertragspartei sind und in der anderen Vertragspartei investieren.
- Juristische Personen oder Personengesellschaften, die in einer Vertragspartei gegründet wurden und in der anderen Vertragspartei investieren.
Was sind die Eckpunkte?
- "Investition" umfasst eine breite Palette von Vermögenswerten, von beweglichen und unbeweglichen Sachen bis hin zu geistigen Eigentumsrechten und Konzessionen.
- "Investor" kann eine natürliche Person, eine juristische Person oder eine Personengesellschaft sein, die in einem der Vertragsstaaten ansässig ist und im anderen investiert.
- "Erträge" sind alle Einnahmen, die aus einer Investition resultieren, wie Gewinne, Zinsen und Lizenzgebühren.
- "Ohne ungebührliche Verzögerung" bedeutet, dass der Transfer von Zahlungen nicht länger als einen Monat dauern darf, beginnend mit dem Antrag.
Sonstige Rechtsvorschriften
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument KurztitelAbkommen über die Förderung und den Schutz von Investitionen KundmachungsorganBGBl. III Nr. 148/2002 aufgehoben durch BGBl. III Nr. 298/2013Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 148 aus 2002, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 298 aus 2013, §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/AnlageArt. 1Artikel eins Inkrafttretensdatum01.07.2002 Außerkrafttretensdatum30.06.2013 TextArtikel 1DefinitionenFür die Zwecke dieses Abkommens