Abkommen – Einkommen- und Vermögensteuern samt Protokoll (Bahrain)
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Abkommen regelt den Austausch von Informationen zwischen den Vertragsstaaten, um die korrekte Anwendung und Durchsetzung von Steuergesetzen zu gewährleisten. Es soll sicherstellen, dass relevante Steuerinformationen zwischen den Ländern ausgetauscht werden können.
Für wen: Die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten; Personen oder Behörden, die mit der Veranlagung, Erhebung, Vollstreckung oder Strafverfolgung von Steuern befasst sind.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Steuerrecht
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Den Austausch von Informationen, die für die Durchführung des Abkommens oder die Anwendung nationaler Steuergesetze voraussichtlich erheblich sind.
- Die Vertraulichkeit der ausgetauschten Informationen und deren Verwendung.
- Einschränkungen und Ausnahmen bezüglich der Verpflichtung zum Informationsaustausch.
- Die Verpflichtung eines Vertragsstaates, Informationen auch dann zu beschaffen, wenn er diese für eigene steuerliche Zwecke nicht benötigt.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten.
- Personen oder Behörden, die mit der Veranlagung, Erhebung, Vollstreckung oder Strafverfolgung von Steuern befasst sind.
Was sind die Eckpunkte?
- Informationen müssen voraussichtlich erheblich sein für die Durchführung des Abkommens oder die Anwendung nationaler Steuergesetze.
- Ausgetauschte Informationen sind vertraulich zu behandeln und dürfen nur für bestimmte steuerliche Zwecke verwendet werden.
- Ein Vertragsstaat ist nicht verpflichtet, Verwaltungsmaßnahmen durchzuführen, die von seinen Gesetzen abweichen, oder Informationen zu erteilen, die ein Geschäftsgeheimnis preisgeben würden.
- Ein Vertragsstaat muss Informationen beschaffen, auch wenn er diese für eigene steuerliche Zwecke nicht benötigt, es sei denn, es liegen bestimmte Ausnahmen vor.
- Die Ablehnung der Informationserteilung ist nicht möglich, nur weil sich die Informationen bei einer Bank oder einem Treuhänder befinden oder sich auf das Eigentum an einer Person beziehen.
Steuerrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument KurztitelAbkommen – Einkommen- und Vermögensteuern samt Protokoll (Bahrain) KundmachungsorganBGBl. III Nr. 14/2011Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 14 aus 2011, §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/AnlageArt. 25Artikel 25 Inkrafttretensdatum01.02.2011 TextArtikel 25INFORMATIONSAUSTAUSCH1. Die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten tauschen die Informationen aus, die zur Durchführung dieses Abkommens oder zur Anwendung oder Durchsetzung des innerstaatlichen Rechts betreffend Steuern jeder Art und Bezeichnung, die für Rechnung der Vertragsstaaten oder ihrer Gebietskörperschaften erhoben werden, voraussichtlich erheblich sind, soweit die diesem Recht entsprechende Besteuerung nicht dem Abkommen widerspricht. Der Informationsaustausch ist durch Artikel 1 und 2 nicht eingeschränkt.