Abkommen – Einkommen- und Vermögensteuern samt Protokoll (Mongolei)
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Gesetz regelt die Gleichbehandlung bei der Besteuerung zwischen den Vertragsstaaten, um Diskriminierung aufgrund der Staatsangehörigkeit oder des Sitzes eines Unternehmens zu verhindern. Es stellt sicher, dass Personen und Unternehmen eines Vertragsstaates im anderen Vertragsstaat nicht schlechter behandelt werden als dessen eigene Staatsangehörige oder Unternehmen.
Für wen: Staatsangehörige der Vertragsstaaten; Unternehmen mit Betriebsstätten in einem der Vertragsstaaten.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Steuerrecht
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Besteuerung von Staatsangehörigen eines Vertragsstaats im anderen Vertragsstaat.
- Die Besteuerung von Betriebsstätten eines Unternehmens eines Vertragsstaats im anderen Vertragsstaat.
- Den Abzug von Zinsen, Lizenzgebühren und anderen Entgelten sowie Schulden bei der Ermittlung steuerpflichtiger Gewinne und Vermögen.
- Die Besteuerung von Unternehmen, deren Kapital Personen des anderen Vertragsstaats gehört oder von diesen kontrolliert wird.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Staatsangehörige der Vertragsstaaten.
- Unternehmen mit Betriebsstätten in einem der Vertragsstaaten.
Was sind die Eckpunkte?
- Staatsangehörige eines Vertragsstaats dürfen im anderen Vertragsstaat keiner Besteuerung unterliegen, die anders oder belastender ist als die der eigenen Staatsangehörigen.
- Betriebsstätten eines Unternehmens eines Vertragsstaats dürfen im anderen Staat nicht ungünstiger besteuert werden als Unternehmen des anderen Staates, die die gleiche Tätigkeit ausüben.
- Zinsen, Lizenzgebühren und andere Entgelte sowie Schulden sind unter gleichen Bedingungen abzugsfähig, unabhängig davon, ob sie an Personen des eigenen oder des anderen Vertragsstaats gezahlt werden.
- Unternehmen, die von Personen des anderen Vertragsstaats kontrolliert werden, dürfen im erstgenannten Staat keiner anders oder belastenderen Besteuerung unterliegen als andere ähnliche Unternehmen des erstgenannten Staates.
Steuerrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument KurztitelAbkommen – Einkommen- und Vermögensteuern samt Protokoll (Mongolei) KundmachungsorganBGBl. III Nr. 92/2004Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 92 aus 2004, TypVertrag – Mongolei §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/AnlageArt. 25Artikel 25 Inkrafttretensdatum01.10.2004 Index39/03 Doppelbesteuerung TextArtikel 25GLEICHBEHANDLUNG(1)Absatz eins,Staatsangehörige eines Vertragsstaats dürfen im anderen Vertragsstaat keiner Besteuerung oder damit zusammenhängenden Verpflichtung unterworfen werden, die anders oder belastender ist als die Besteuerung und die damit zusammenhängenden Verpflichtungen, denen Staatsangehörige des anderen Staates unter gleichen Verhältnissen, insbesondere hinsichtlich der Ansässigkeit, unterworfen sind oder unterworfen werden können. Diese Bestimmung gilt ungeachtet des Artikels 1 auch für Personen, die in keinem Vertragsstaat ansässig sind.
SchlagworteSteuervergünstigung, Steuerermäßigung Zuletzt aktualisiert am22.05.2025 Gesetzesnummer20003515 DokumentnummerNOR40054785