Abfallwirtschaftsgesetz
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Gesetz regelt die Pflicht zur Wiedereinfuhr von Abfällen oder Altölen nach Österreich, wenn eine solche Pflicht gemäß der EG-VerbringungsV besteht. Es legt fest, wer für diese Wiedereinfuhr verantwortlich ist und welche Konsequenzen bei Nichteinhaltung drohen.
Für wen: Personen, die die Verbringung von Abfällen oder Altölen notifiziert oder eine illegale Verbringung veranlasst, vermittelt oder durchgeführt haben oder daran beteiligt waren; Den Erzeuger der verbrachten Abfälle oder Altöle, es sei denn, er kann ordnungsgemäßes Handeln nachweisen.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Sonstige Rechtsvorschriften
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Wiedereinfuhrpflicht von Abfällen oder Altölen nach Österreich.
- Die Verantwortlichkeit bei notifizierter oder illegaler Verbringung.
- Die Maßnahmen, die bei Nichteinhaltung der Rückführungspflicht ergriffen werden können.
- Das Entfallen der Bewilligungspflicht gemäß § 36 bei bestehender Wiedereinfuhrpflicht.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Personen, die die Verbringung von Abfällen oder Altölen notifiziert oder eine illegale Verbringung veranlasst, vermittelt oder durchgeführt haben oder daran beteiligt waren.
- Den Erzeuger der verbrachten Abfälle oder Altöle, es sei denn, er kann ordnungsgemäßes Handeln nachweisen.
Was sind die Eckpunkte?
- Die Wiedereinfuhrpflicht trifft denjenigen, der die Verbringung notifiziert oder eine illegale Verbringung im Sinne des Art. 26 EG-VerbringungsV veranlasst, vermittelt oder durchgeführt hat oder daran beteiligt war, sowie den Erzeuger der Abfälle oder Altöle.
- Die Verpflichteten haften solidarisch.
- Kommt der Rückführungspflichtige seiner Pflicht nicht rechtzeitig nach, kann der Bundesminister für Umwelt, Jugend und Familie Maßnahmen anordnen und durchführen lassen, wobei die Kosten ersetzt werden müssen.
- Eine Vorauszahlung der voraussichtlichen Kosten kann aufgetragen werden, sofern keine Sicherheit nach § 37 Abs. 1 besteht.
- Rechtsmittel gegen einen Vorauszahlungsauftrag haben keine aufschiebende Wirkung.
Sonstige Rechtsvorschriften
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument KurztitelAbfallwirtschaftsgesetz KundmachungsorganBGBl. Nr. 325/1990 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 102/2002Bundesgesetzblatt Nr. 325 aus 1990, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 102 aus 2002, TypBG §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/AnlageArt. 1 § 37aArtikel eins, Paragraph 37 a Inkrafttretensdatum01.01.1997 Außerkrafttretensdatum01.11.2002 AbkürzungAWG Index83 Natur-, Umwelt- und Klimaschutz TextWiedereinfuhrpflicht§ 37a.Paragraph 37 a,