Abgabenexekutionsordnung
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Gesetz regelt die Möglichkeit, gepfändete Sachen vor einer Versteigerung zu übernehmen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Es bietet eine Alternative zur öffentlichen Versteigerung von Gegenständen, die zur Begleichung von Abgabenschulden gepfändet wurden.
Für wen: Personen, die gepfändete Sachen übernehmen möchten; Abgabenschuldner, deren Sachen gepfändet wurden.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Bildungsrecht
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Bedingungen für die Übernahme von gepfändeten Sachen vor einer Versteigerung.
- Die Zustimmung des Finanzamtes und anderer beteiligter Personen zu einem solchen Übernahmeantrag.
- Das Verfahren bei Nichtzahlung des vereinbarten Übernahmepreises.
- Die Behandlung der geleisteten Sicherheit bei Zahlungsverzug.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Personen, die gepfändete Sachen übernehmen möchten.
- Abgabenschuldner, deren Sachen gepfändet wurden.
- Personen mit einem Pfandrecht an den zu versteigernden Gegenständen.
Was sind die Eckpunkte?
- Der Antrag auf Übernahme muss spätestens acht Tage vor dem Versteigerungstermin gestellt werden.
- Es muss eine Sicherheit von mindestens einem Viertel des Schätzungswertes geleistet werden.
- Der Übernahmepreis muss den Schätzungswert um mindestens ein Viertel übersteigen.
- Der Übernehmer muss alle bisher aufgelaufenen Kosten des Vollstreckungsverfahrens tragen.
Bildungsrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument KurztitelAbgabenexekutionsordnung KundmachungsorganBGBl. Nr. 104/1949Bundesgesetzblatt Nr. 104 aus 1949, TypBG §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage§ 40Paragraph 40 Inkrafttretensdatum01.01.1950 Außerkrafttretensdatum30.12.2016 AbkürzungAbgEO Index32/01 Finanzverfahren, allgemeines Abgabenrecht Text§ 40.Paragraph 40,
SchlagworteÜbernahmsantrag Zuletzt aktualisiert am26.04.2023 Gesetzesnummer10003825 DokumentnummerNOR12042276 alte DokumentnummerN3194914926T