Kurz gesagt
Dieses Gesetz regelt die Zusammenarbeit zwischen der EU und Japan zur Verhinderung der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen und ihren Trägersystemen. Es zielt darauf ab, die internationale Stabilität durch Abrüstung und Nichtverbreitung zu fördern.
Was es regelt
- Die Zusammenarbeit zur Stärkung der Regelungen für Nichtverbreitung und Abrüstung.
- Die Verhinderung der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen und ihren Trägersystemen.
- Die Unterstützung des Vertrags über die Nichtverbreitung von Kernwaffen.
- Die Bekämpfung der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen durch Exportkontrollen.
Wen es betrifft
- Die Europäische Union (EU).
- Japan.
Eckpunkte
- Die Vertragsparteien müssen ihre völkerrechtlichen Verpflichtungen zur Nichtverbreitung und Abrüstung uneingeschränkt einhalten und umsetzen.
- Der Nichtverbreitungsvertrag vom 1. Juli 1968 wird als wesentliche Grundlage der nuklearen Abrüstung unterstützt.
- Es muss ein wirksames System zur Kontrolle der Ausfuhr von Gütern und Technologien mit doppeltem Verwendungszweck aufgebaut und aufrechterhalten werden.
- Die Vertragsparteien pflegen einen verstärkten Dialog, um ihre Verpflichtungen zu festigen.
📄 Gesetzestext
RIS Dokument KurztitelAbkommen über eine strategische Partnerschaft EU – Japan
KundmachungsorganBGBl. III Nr. 1/2025Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 1 aus 2025,
TypVertrag – Multilateral
§/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/AnlageArt. 5Artikel 5
Inkrafttretensdatum01.01.2025
Index59/04 EU – EWR
TextARTIKEL 5Massenvernichtungswaffen(1)Absatz eins,Die Vertragsparteien arbeiten bei der Stärkung der Regelungen für Nichtverbreitung und Abrüstung zusammen, um durch die uneingeschränkte Einhaltung und Umsetzung ihrer völkerrechtlichen Verpflichtungen, einschließlich der einschlägigen internationalen Übereinkünfte und anderer internationaler Verpflichtungen, die für die Vertragsparteien gelten, die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen und ihren Trägersystemen zu verhindern.
(2)Absatz 2,Die Vertragsparteien unterstützen den Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen, unterzeichnet in London, Moskau und Washington am 1. Juli 1968 (im Folgenden „Nichtverbreitungsvertrag“) als wesentliche Grundlage der nuklearen Abrüstung, Eckpfeiler des globalen Systems der Nichtverbreitung und Rahmen für die Förderung der friedlichen Nutzung der Kernenergie. Darüber hinaus verfolgen die Vertragsparteien Strategien im Hinblick auf das Ziel einer sichereren Welt für alle und tragen weiterhin aktiv zu den entsprechenden weltweiten Bemühungen bei, wobei sie betonen, wie wichtig es ist, alle Widerstände gegen die Nichtverbreitungs- und Abrüstungsregelungen anzugehen, und die Notwendigkeit unterstreichen, den Nichtverbreitungsvertrag zu wahren und zu stärken und die Voraussetzungen für eine Welt ohne Kernwaffen im Einklang mit den Zielen des Nichtverbreitungsvertrags in einer Weise zu schaffen, die die internationale Stabilität nach dem Grundsatz der unverminderten Sicherheit für alle fördert.
(3)Absatz 3,Die Vertragsparteien bekämpfen weiterhin die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen und ihren Trägersystemen, insbesondere, indem sie ein wirksames System zur Kontrolle der Ausfuhr von Gütern und Technologien mit doppeltem Verwendungszweck und von mit Massenvernichtungswaffen zusammenhängenden Gütern und Technologien, einschließlich der Endverwendungskontrolle und wirksamer Sanktionen bei Verstößen gegen die Ausfuhrkontrollen, aufbauen und aufrechterhalten.
(4)Absatz 4,Die Vertragsparteien pflegen einen verstärkten Dialog in diesem Bereich, um ihre Verpflichtungen nach diesem Artikel zu festigen.
SchlagworteNichtverbreitungsregelung
Zuletzt aktualisiert am09.01.2025
Gesetzesnummer20012814
DokumentnummerNOR40267789
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.