2. Datenschutzverordnung des BMI
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Diese Verordnung legt pauschalierte Kostenersätze für Auskünfte über Daten fest, die im Rahmen des Datenschutzgesetzes erteilt werden. Sie regelt auch, wann diese Kosten nicht zu entrichten sind und wie mit der Bearbeitung von Auskunftsanträgen umzugehen ist.
Für wen: Antragsteller, die Auskünfte über ihre Daten gemäß § 11 Abs. 1 DSG beantragen; Stellen, die solche Auskünfte erteilen.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- IT-Recht und Datenschutz
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Kosten für Auskünfte über den aktuellen Stand der Daten eines Antragstellers.
- Kosten für darüber hinausgehende Auskünfte, insbesondere bei hohem Aufwand.
- Fälle, in denen keine Kosten für Auskünfte zu entrichten sind.
- Das Verfahren bei der Bearbeitung von Auskunftsanträgen und der Fristenlauf.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Antragsteller, die Auskünfte über ihre Daten gemäß § 11 Abs. 1 DSG beantragen.
- Stellen, die solche Auskünfte erteilen.
Was sind die Eckpunkte?
- Für Auskünfte über den aktuellen Stand der Daten des Antragstellers fallen 100 S je Zweck der Verarbeitung an.
- Für darüber hinausgehende Auskünfte sind 500 S je Zweck der Verarbeitung zu entrichten, bei besonders hohem Aufwand 1000 S.
- Kosten sind nicht zu entrichten, wenn das monatliche Einkommen des Antragstellers die Richtsätze der Ausgleichszulagen nach dem ASVG nicht überschreitet oder der Aufwand geringfügig ist.
- Die Bearbeitung eines Auskunftsantrages wird eingestellt, wenn der mitgeteilte Kostenersatz nicht entrichtet wurde.
IT-Recht und Datenschutz
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument Kurztitel2. Datenschutzverordnung des BMI KundmachungsorganBGBl. Nr. 358/1980 aufgehoben durch BGBl. Nr. 316/1987Bundesgesetzblatt Nr. 358 aus 1980, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Nr. 316 aus 1987, §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage§ 9Paragraph 9 Inkrafttretensdatum15.08.1980 Außerkrafttretensdatum21.07.1987 Text§ 9. (1) Für die Erteilung einer Auskunft im Sinne des § 11 Abs. 1 DSG werden folgende pauschalierte Kostenersätze festgelegt:Paragraph 9, (1) Für die Erteilung einer Auskunft im Sinne des Paragraph 11, Absatz eins, DSG werden folgende pauschalierte Kostenersätze festgelegt:
1.Ziffer eins für jede Auskunft über den aktuellen Stand der Daten des Antragstellers 100 S je Zweck der Verarbeitung;
2.Ziffer 2 für jede darüber hinausgehende Auskunft 500 S je Zweck der Verarbeitung; in jenen Fällen, in denen die Auskunftserteilung einen besonders hohen technischen oder organisatorischen Aufwand erfordert, 1000 S je Zweck der Verarbeitung.
1.Ziffer eins wenn der Antragsteller nachweist, daß sein monatliches Einkommen die Richtsätze der Ausgleichszulagen nach dem ASVG nicht überschreitet oder 2.Ziffer 2 wenn der Aufwand für die Auskunftserteilung geringfügig ist.