Kurz gesagt
Dieses Gesetz, bekannt als Abgabenexekutionsordnung (AbgEO), regelt die Aufhebung bestimmter älterer Vorschriften bezüglich der Einbringung und Sicherung von Abgaben. Es tritt am 1. Juli 2020 in Kraft.
Was es regelt
- Die Aufhebung reichsrechtlicher Vorschriften, die nach dem 13. März 1938 eingeführt wurden und das Verfahren zur Einbringung und Sicherung von Abgaben betreffen.
- Die Aufhebung spezifischer Paragraphen der Abgabenordnung vom 22. Mai 1931 (§§ 325 bis 380).
- Die Aufhebung der Verordnung über die Kosten des Mahn- und Zwangsverfahrens nach der Reichsabgabenordnung vom 21. April 1923, in verschiedenen geänderten Fassungen.
- Die Aufhebung landesrechtlicher Vorschriften, die das Verfahren bei der Einbringung und Sicherung von Abgaben durch eigene Organe der Länder, der Stadt Wien, der Gemeindeverbände und der Gemeinden regeln.
Wen es betrifft
- Behörden und Organe, die für die Einbringung und Sicherung von Abgaben zuständig sind.
- Personen und Körperschaften, die von den aufgehobenen reichs- und landesrechtlichen Vorschriften betroffen waren.
Eckpunkte
- Das Bundesgesetz tritt am 1. Juli 2020 in Kraft.
- Es hebt reichsrechtliche Vorschriften auf, die nach dem 13. März 1938 eingeführt wurden.
- Spezifische aufgehobene Vorschriften umfassen §§ 325 bis 380 der Abgabenordnung vom 22. Mai 1931.
- Auch landesrechtliche Vorschriften zur Einbringung und Sicherung von Abgaben durch Länder, die Stadt Wien, Gemeindeverbände und Gemeinden werden aufgehoben.
📄 Gesetzestext
RIS Dokument KurztitelAbgabenexekutionsordnung
KundmachungsorganBGBl. Nr. 104/1949 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2019Bundesgesetzblatt Nr. 104 aus 1949, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 104 aus 2019,
TypBG
§/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage§ 89Paragraph 89
Inkrafttretensdatum01.07.2020
AbkürzungAbgEO
Index32/01 Finanzverfahren, allgemeines Abgabenrecht
Text§ 89.Paragraph 89, Mit dem Wirksamkeitsbeginn dieses Bundesgesetzes werden aufgehoben
1.Ziffer eins
die nach dem 13. März 1938 eingeführten reichsrechtlichen Vorschriften über das Verfahren zur Einbringung und Sicherung von Abgaben, insbesondere
a)Litera a
die §§ 325 bis 380 der Abgabenordnung vom 22. Mai 1931, Deutsches R. G. Bl. I S. 161;die Paragraphen 325 bis 380 der Abgabenordnung vom 22. Mai 1931, Deutsches R. G. Bl. I S. 161;
b)Litera b
die Verordnung über die Kosten des Mahn- und Zwangsverfahrens nach der Reichsabgabenordnung vom 21. April 1923, Deutsches R. G. Bl. I S. 259, in der durch Artikel XVI, § 2, der Zweiten Steuernotverordnung vom 19. Dezember 1923, Deutsches R. G. Bl. I S. 1205, und durch die Verordnungen vom 22. November 1924, Deutsches R. G. Bl. I S. 755, vom 5. November 1925, Deutsches R. G. Bl. I S. 387, und vom 12. Juli 1941, Deutsches R. G. Bl. I S. 385, geänderten Fassung;die Verordnung über die Kosten des Mahn- und Zwangsverfahrens nach der Reichsabgabenordnung vom 21. April 1923, Deutsches R. G. Bl. I S. 259, in der durch Artikel römisch sechzehn, Paragraph 2,, der Zweiten Steuernotverordnung vom 19. Dezember 1923, Deutsches R. G. Bl. römisch eins S. 1205, und durch die Verordnungen vom 22. November 1924, Deutsches R. G. Bl. I S. 755, vom 5. November 1925, Deutsches R. G. Bl. I S. 387, und vom 12. Juli 1941, Deutsches R. G. Bl. römisch eins S. 385, geänderten Fassung;
c)Litera c
die Beitreibungsordnung vom 23. Juni 1923, Reichsministerialblatt S. 595.
d)Litera d
die Geschäftsanweisung für die Vollziehungsbeamten der Reichsfinanzverwaltung vom 31. Oktober 1932, Reichsministerialblatt S. 696.
2.Ziffer 2
die landesrechtlichen Vorschriften, die bei den durch eigene Organe der Länder, der Stadt Wien, der Gemeindeverbände und der Gemeinden eingehobenen Abgaben dieser Körperschaften das bei der Einbringung und Sicherung einzuhaltende Verfahren regeln.
Zuletzt aktualisiert am26.04.2023
Gesetzesnummer10003825
DokumentnummerNOR40218106
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.