{"html": "<div class=\"lf-doc\"><p class=\"lf-p\">Der Benutzer hat höchstens eine leicht eingeschränkte Sitzfunktion und Sitzhaltung und ein leicht eingeschränktes Sitzgleichgewicht (Höchstkodierung 1). Ist eine der oberen Gliedmassen nicht funktionsfähig, ist die noch funktionsfähige Gliedmasse nicht eingeschränkt (Kodierung 0).</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Benutzer verfügt über genügend intellektuelle, sensorische und kognitive Fähigkeiten, um das Elektromobil auf sichere und vernünftige Weise sowohl im Innen- als auch im Aussenbereich auf öffentlicher Strasse zu benutzen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Darüber hinaus muss der Benutzer an einer fortschreitenden neuromuskulären Krankheit, an fortschreitender Myopathie, an Gehirnlähmung, an nicht angeborenen Gehirnschäden, an Multipler Sklerose oder an chronischer autoimmuner entzündlicher Polyarthritis gemäss den von der Königlichen Belgischen Vereinigung für Rheumatologie angenommenen Definitionen (rheumatoide Arthritis, Spondyloarthropathie, juvenile chronische Arthritis, systemischer Lupus erythematodes und Sklerodermie) leiden. Für vergleichbare erhebliche Leiden, die in der oben erwähnten Liste der Krankheiten nicht aufgeführt werden, kann zwecks Erhalts einer eventuellen Beteiligung das in römisch I Ziffer 3.3.9 vorgesehene Verfahren angewandt werden. b) Das Elektromobil für den Aussenbereich ist ebenfalls erstattungsfähig für Benutzer, die den spezifischen funktionellen Indikationen eines manuellen Modularrollstuhls entsprechen unter der Bedingung, dass sie zur Schule gehen, an einer beruflichen Ausbildung oder Umschulung teilnehmen, arbeiten oder eine Berufstätigkeit als Selbständige ausüben.Diese Aktivitäten sind ohne die Benutzung eines Elektromobils nicht möglich.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das muss aus dem multidisziplinären Begründungsbericht hervorgehen. 2. Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf das Elektromobil 2.1 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die unteren Gliedmassen Das Elektromobil für den Aussenbereich ist mit einer horizontalen Platte ausgestattet, die die Füsse stützt und auf der eine formbeständige Sitzeinheit befestigt ist. 2.2 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die oberen Gliedmassen Die Lenksäule des Elektromobils für den Aussenbereich muss in der horizontalen Ebene verstellbar sein, damit der Benutzer das Lenkrad bequem benutzen kann und leicht einen Lagewechsel von und auf das Elektromobil vornehmen kann. 2.3 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die allgemeine Sitzhaltung und die Positionierung Das Elektromobil für den Aussenbereich hat eine höheneinstellbare formbeständige Sitzeinheit.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Sitzeinheit muss mit abschwenkbaren oder abnehmbaren Armlehnen ausgestattet sein. Damit der Benutzer leicht und sicher auf dem Elektromobil Platz nehmen oder einen Lagewechsel ausführen kann, kann die Sitzeinheit um mindestens 180° auf der Befestigungsachse gedreht werden und ist sie mit einem Verriegelungssystem ausgestattet. 2.4 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf Antrieb/Steuerung Das Elektromobil für den Aussenbereich wird durch ein oder zwei Elektromotoren angetrieben, die mit einem elektromagnetischen Bremssystem ausgestattet sind, und wird mechanisch anhand einer Lenksäule gesteuert. Das Elektromobil ist mit einer Steuerung ausgestattet, auf der sich die Bedienungselemente befinden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Steuerung ist auf dem Lenkrad befestigt oder darin eingebaut. Die Geschwindigkeit des Elektromobils muss in Funktion des Benutzers verstellbar sein. Das Elektromobil für den Aussenbereich kann mit drei oder vier Rädern ausgestattet sein. 2.5 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die Verwendungszwecke Das Elektromobil für den Aussenbereich ist spezifisch für den Gebrauch auf verschiedenen Geländearten im Aussenbereich konzipiert. Das Elektromobil muss zerlegt werden können, sodass es mitgenommen werden kann. Die Bodenfreiheit beträgt mindestens 10 cm, um Hindernisse bei der Fortbewegung im Aussenbereich zu überwinden. Das Elektromobil ist mit Antikipprädern und mit einem Vorder- und Hinterschutz oder einer Schutzleiste ausgestattet.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Elektromobil ist für den Benutzer, der sich mit Hilfe von Krücken fortbewegt, mit einem Stockhalter ausgerüstet.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Elektromobil ist mit einem Einkaufskorb ausgestattet. Die Geschwindigkeit des Elektromobils ist verstellbar und beträgt mindestens 0 bis 12 km/h, sodass die Geschwindigkeit im Aussenbereich angepasst werden kann. Der Aktionsradius oder der Fahrbereich beträgt mindestens 30 km, sodass sich der Benutzer auf sichere und selbständige Weise fortbewegen kann. 2.6 Funktionelle Spezifikationen - technische Aspekte Das Elektromobil für den Aussenbereich verfügt über einen Leerlauf.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Elektromobil muss mit Blinkern, Scheinwerfern und Rückleuchten ausgestattet sein, damit gemäss den belgischen Rechtsvorschriften über den Strassenverkehr die Sichtbarkeit des Benutzers im Verkehr gewährleistet ist. Das Elektromobil für den Aussenbereich muss mit Batterien und einem Ladegerät geliefert werden. 3. Anpassungen Es sind keine Anpassungen vorgesehen. 4. Spezifische Bedingungen 4.1 Erneuerungsfrist - Für Benutzer, die das fünfundsechzigste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, beträgt die Erneuerungsfrist sechs Jahre. - Für Benutzer ab fünfundsechzig Jahre beträgt die Erneuerungsfrist sechs Jahre, sofern eine auf der Grundlage des Berichts über die Funktionsfähigkeit erstellte ausführliche Begründung vorliegt. 4.2 Zugelassene Kumulierungen Das Elektromobil für den Aussenbereich darf mit einer Gehhilfe kumuliert werden. 4.3 Beteiligung der Versicherung Für Elektromobile für den Aussenbereich (Leistung Nr. 520170-520181) kann eine Beteiligung der Versicherung bewilligt werden unter der Bedingung, dass das Elektromobil in der Liste der erstattungsfähigen Produkte aufgenommen ist.</p>\n<p class=\"lf-p\">Eine Pauschalbeteiligung der Versicherung kann Benutzern, die den Bedingungen für ein Elektromobil für den Aussenbereich entsprechen, die aber einen anderen Rollstuhltyp wählen, bewilligt werden unter der Bedingung, dass der Rollstuhl in der Liste der zugelassenen Elektrorollstühle aufgenommen ist. Zu diesem Zweck muss das in römisch I Ziffer 3.3.7 erwähnte Antragsverfahren angewandt werden. - Pauschalbeteiligung der Versicherung an einem Elektrorollstuhl 521953-521964 - Y 2200 4.4 Beteiligungsantrag Die Beteiligung der Versicherung kann nur bewilligt werden: - aufgrund der vom verschreibenden Arzt ausgefüllten ärztlichen Verschreibung, - aufgrund des multidisziplinär erstellten Berichts über die Funktionsfähigkeit, - aufgrund des vom zugelassenen Pflegeerbringer ausgefüllten Begründungsberichts, - aufgrund des vom zugelassenen Pflegeerbringer ausgefüllten Antrags auf Beteiligung der Versicherung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das anzuwendende Antragsverfahren ist in römisch I Ziffer 3.3.3 aufgenommen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Für den Antrag auf vorzeitige Erneuerung eines Elektromobils ist das in römisch I Ziffer 3.3.5 oder römisch I Ziffer 3.3.6 aufgenommene Antragsverfahren anwendbar. 2. Zielgruppe: Begünstigte, die das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben In dieser Nummer wird der Begünstigte, der das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, « Kind » genannt. HAUPTGRUPPE 4: Manuelle Rollstühle für Kinder Pour la consultation du tableau, voir image 1. Funktionelle Indikationen für Kinder 1.1 Verwendungszweck Der Standardschieberollstuhl ist für Kinder zwischen drei und achtzehn Jahren bestimmt und ist für jede Fortbewegung im Aussenbereich mit dem Kind notwendig. 1.2 Spezifische Indikationen Der Standardschieberollstuhl ist nur erstattungsfähig für Kinder mit verspäteter psychomotorischer Entwicklung, die die Gehfunktion noch nicht ausreichend erworben haben, oder für Kinder mit nachgewiesenen endgültigen erheblichen Fortbewegungsproblemen (Mindestkodierung 3).</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Fortbewegungsfunktion im Innenbereich ist mässig beeinträchtigt (Mindestkodierung 2). Die Fortbewegungsfunktion im Aussenbereich ist erheblich beeinträchtigt (Mindestkodierung 3).</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Kind kann sich im Aussenbereich ohne Schieberollstuhl unmöglich über lange Distanzen fortbewegen. 2. Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf den Rollstuhl 2.1 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die unteren Gliedmassen Der Standardschieberollstuhl ist mit Fussstützen ausgestattet. Die Fussstützen müssen in Funktion der Unterschenkellänge des Kindes und der allgemeinen Sitzhaltung einstellbar sein. 2.2 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die oberen Gliedmassen Es sind keine funktionellen Spezifikationen in Bezug auf die oberen Gliedmassen vorgesehen. 2.3 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die allgemeine Sitzhaltung und die Positionierung Der Standardschieberollstuhl ist mindestens mit einer beweglichen Sitzbespannung und einer starren Rückenbespannung ausgestattet.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Standardschieberollstuhl muss in verschiedenen Dimensionen (Sitzbreite, Sitztiefe, Rückenhöhe) lieferbar sein, sodass er an das Kind angepasst werden kann. Die Rückenlehne ist bis zu einem Winkel von mindestens 15° einstellbar. Sitz- und Rückenlehne unterstützen die vollständige Länge des Brustkorbs (bis mindestens auf Schulterhöhe) und bieten dem Kind ausreichend Seitenstütze, Stabilität und Sicherheit. Sitz- und Rückenlehne müssen mit einem weichen Material überzogen sein oder mit Schutzkissen ausgestattet sein. Die Seitenflächen unterstützen die vollständige Länge des Brustkorbs (bis mindestens auf Schulterhöhe). 2.4 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf Antrieb/Steuerung Der Standardschieberollstuhl ist mit Schiebegriffen oder einem Schiebebügel ausgestattet. 2.5 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die Verwendungszwecke Der Standardschieberollstuhl muss faltbar oder zerlegbar sein, damit er möglichst leicht mitgenommen werden kann.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Standardschieberollstuhl ist mit einem Vierpunktgurt, mit dem das Kind möglichst sicher angeschnallt werden kann, und mit einem Bremssystem, das der Begleiter bedienen kann, ausgestattet. 2.6 Funktionelle Spezifikationen - technische Aspekte Der Standardschieberollstuhl verfügt über Vorder- und Hinterräder mit Luft- oder Vollgummireifen. Das Höchstgewicht (kg) muss deutlich in der Informationsbroschüre angegeben sein. 3. Anpassungen 3.1 Untere Gliedmassen Es sind keine Anpassungen vorgesehen. 3.2 Obere Gliedmassen Es sind keine Anpassungen vorgesehen. 3.3 Positionierung (Sitz-Rücken) Pour la consultation du tableau, voir image 3.4 Sicherheit Es sind keine Anpassungen vorgesehen. 3.5 Steuerung/Antrieb Es sind keine Anpassungen vorgesehen. 4.</p>\n<p class=\"lf-p\">Spezifische Bedingungen 4.1 Erneuerungsfrist Für alle Kinder, die das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, beträgt die Erneuerungsfrist drei Jahre. 4.2 Zugelassene Kumulierungen Der Standardschieberollstuhl darf mit einer Gehhilfe und/oder einem Therapiedreirad kumuliert werden. 4.3 Beteiligung der Versicherung Für Standardschieberollstühle haben Kinder, die zum Zeitpunkt der Lieferung zwischen drei und achtzehn Jahre alt sind, Anspruch auf eine Beteiligung der Versicherung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Für Standardschieberollstühle (Leistung Nr. 520192-520203) kann eine Beteiligung der Versicherung bewilligt werden unter der Bedingung, dass der Rollstuhl in der Liste der erstattungsfähigen Produkte aufgenommen ist.</p>\n<p class=\"lf-p\">Eine Pauschalbeteiligung der Versicherung kann Kindern, die den Bedingungen für einen Standardschieberollstuhl entsprechen, die aber einen anderen Rollstuhltyp wählen, bewilligt werden unter der Bedingung, dass der Rollstuhl in der Liste der zugelassenen manuellen Rollstühle für Kinder oder Elektrorollstühle für Kinder aufgenommen ist. Zu diesem Zweck muss das in römisch I Ziffer 3.3.7 erwähnte Antragsverfahren angewandt werden. - Pauschalbeteiligung der Versicherung an einem manuellen Rollstuhl für Kinder 521975-521986 - Y 1050 - Pauschalbeteiligung der Versicherung an einem Elektrorollstuhl für Kinder 521990-522001 - Y 1050 4.4 Beteiligungsantrag Die Beteiligung der Versicherung kann nur bewilligt werden: - aufgrund der vom verschreibenden Arzt ausgefüllten ärztlichen Verschreibung, - aufgrund des multidisziplinär erstellten Berichts über die Funktionsfähigkeit, - aufgrund des vom zugelassenen Pflegeerbringer ausgefüllten Begründungsberichts, - aufgrund des vom zugelassenen Pflegeerbringer ausgefüllten Antrags auf Beteiligung der Versicherung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das anzuwendende Antragsverfahren ist in römisch I Ziffer 3.3.3 aufgenommen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Für den Antrag auf vorzeitige Erneuerung eines Rollstuhls oder auf zusätzliche Anpassungen eines bereits gelieferten Rollstuhls ist das in römisch I Ziffer 3.3.5 oder römisch I Ziffer 3.3.6 aufgenommene Antragsverfahren anwendbar.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image 1. Funktionelle Indikationen für Kinder 1.1 Verwendungszweck Der Modularschieberollstuhl ist für Kinder zwischen zwei und achtzehn Jahren bestimmt und ist für jede Fortbewegung im Aussenbereich mit dem Kind notwendig. Dieser Schieberollstuhl ist spezifisch mit einem anpassbaren Sitzsystem ausgestattet, das das Kind in der Sitzhaltung unterstützt. 1.2 Spezifische Indikationen Der Modularschieberollstuhl ist nur erstattungsfähig für Kinder mit nachgewiesenen endgültigen erheblichen Fortbewegungsproblemen (Mindestkodierung 3).</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Fortbewegungsfunktion im Innenbereich ist erheblich beeinträchtigt (Mindestkodierung 3). Die Fortbewegungsfunktion im Aussenbereich ist vollständig beeinträchtigt (Kodierung 4).</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Kind hat eine erheblich beeinträchtigte Sitzfunktion, die anhand von Anpassungen unterstützt werden muss (Mindestkodierung 3). 2. Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf den Rollstuhl 2.1 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die unteren Gliedmassen Der Modularschieberollstuhl ist mit Fussstützen ausgestattet. Die Fussstützen müssen in Funktion der Unterschenkellänge des Kindes und der allgemeinen Sitzhaltung mechanisch höheneinstellbar und stufenlos bis zur Horizontalen (Kniewinkel) einstellbar sein. Der Winkel der Fussplatte muss in Bezug auf Plantar- und Dorsalflexion auf mindestens 10° einstellbar sein, um eine Abweichung des Kniegelenks auszugleichen oder berichtigen zu können. 2.2 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die oberen Gliedmassen Es sind keine funktionellen Spezifikationen in Bezug auf die oberen Gliedmassen vorgesehen. 2.3 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die allgemeine Sitzhaltung und die Positionierung Der Modularschieberollstuhl ist mindestens mit einer starren Rücken- und Sitzbespannung ausgestattet.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Seitenflächen des Sitzsystems sind formbeständig, um dem Kind ausreichend Seitenstütze, Stabilität und Sicherheit zu bieten. Die Seitenflächen der Sitz- und Rückenlehne sind mit einem weichen Material überzogen oder mit Schutzkissen ausgestattet. Um dem Wachstum des Kindes zu folgen, müssen Sitztiefe (mindestens 5 cm), Sitzbreite (mindestens 8 cm) und Rückenhöhe einstellbar sein. Der Schieberollstuhl ist mit einer verlängerten Rückenlehne ausgestattet, die den Kopf unterstützt, oder mit einer separaten Kopfstütze. Das Sitzsystem ist vollständig kantelbar, damit die Sitzhaltung des Kindes bis zu einem Winkel von mindestens 15° verändert werden kann. Der Rückenwinkel kann vom Begleiter bis zu einem Winkel von mindestens 30° separat verstellt werden. 2.4 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf Antrieb/Steuerung Der Modularschieberollstuhl ist mit Schiebegriffen oder einem Schiebebügel ausgestattet, die/der in Funktion des Begleiters höheneinstellbar oder -verstellbar ist. 2.5 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die Verwendungszwecke Der Modularschieberollstuhl muss faltbar oder zerlegbar sein, damit er möglichst leicht mitgenommen werden kann.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Modularschieberollstuhl ist mit einem Vierpunktgurt, mit dem das Kind möglichst sicher angeschnallt werden kann, und mit einem Bremssystem, das der Begleiter bedienen kann, ausgestattet. 2.6 Funktionelle Spezifikationen - technische Aspekte Der Modularschieberollstuhl verfügt über Vorder- und Hinterräder mit Luft- oder Vollgummireifen; die Vorderräder sind schwenkbar. Das Höchstgewicht (kg) muss deutlich in der Informationsbroschüre angegeben sein. 3. Anpassungen 3.1 Untere Gliedmassen Es sind keine Anpassungen vorgesehen. 3.2 Obere Gliedmassen Es sind keine Anpassungen vorgesehen. 3.3 Positionierung (Sitz-Rücken) Pour la consultation du tableau, voir image 3.4 Sicherheit Es sind keine Anpassungen vorgesehen. 3.5 Steuerung/Antrieb Es sind keine Anpassungen vorgesehen. 4.</p>\n<p class=\"lf-p\">Spezifische Bedingungen 4.1 Erneuerungsfrist Für alle Kinder, die das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, beträgt die Erneuerungsfrist drei Jahre. 4.2 Zugelassene Kumulierungen Der Modularschieberollstuhl darf mit keinem anderen Mobilitätshilfsmittel kumuliert werden. 4.3 Beteiligung der Versicherung Für Modularschieberollstühle haben Kinder, die zum Zeitpunkt der Lieferung zwischen zwei und achtzehn Jahre alt sind, Anspruch auf eine Beteiligung der Versicherung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Für Modularschieberollstühle (Leistung Nr. 520214-520225) kann eine Beteiligung der Versicherung bewilligt werden unter der Bedingung, dass der Rollstuhl in der Liste der erstattungsfähigen Produkte aufgenommen ist.</p>\n<p class=\"lf-p\">Eine Pauschalbeteiligung der Versicherung kann Kindern, die den Bedingungen für einen Modularschieberollstuhl entsprechen, die aber einen anderen Rollstuhltyp wählen, bewilligt werden unter der Bedingung, dass der Rollstuhl in der Liste der zugelassenen manuellen Rollstühle für Kinder oder Elektrorollstühle für Kinder aufgenommen ist. Zu diesem Zweck muss das in römisch I Ziffer 3.3.7 erwähnte Antragsverfahren angewandt werden. - Pauschalbeteiligung der Versicherung an einem manuellen Standardrollstuhl für Kinder 522012-522023 - Y 1000 - Pauschalbeteiligung der Versicherung an einem manuellen Aktivrollstuhl für Kinder 522034-522045 - Y 1610 - Pauschalbeteiligung der Versicherung an einem Elektrorollstuhl für Kinder 522056-522060 - Y 1750 4.4 Beteiligungsantrag Die Beteiligung der Versicherung kann nur bewilligt werden: - aufgrund der vom verschreibenden Arzt ausgefüllten ärztlichen Verschreibung, - aufgrund des multidisziplinär erstellten Berichts über die Funktionsfähigkeit, - aufgrund des vom zugelassenen Pflegeerbringer ausgefüllten Begründungsberichts, - aufgrund des vom zugelassenen Pflegeerbringer ausgefüllten Antrags auf Beteiligung der Versicherung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das anzuwendende Antragsverfahren ist in römisch I Ziffer 3.3.3 aufgenommen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Für den Antrag auf vorzeitige Erneuerung eines Rollstuhls oder auf zusätzliche Anpassungen eines bereits gelieferten Rollstuhls ist das in römisch I Ziffer 3.3.5 oder römisch I Ziffer 3.3.6 aufgenommene Antragsverfahren anwendbar.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image 1. Funktionelle Indikationen für Kinder 1.1 Verwendungszweck Der manuelle Standardrollstuhl ist für Kinder zwischen zwei und achtzehn Jahren für einen eingeschränkten täglichen Gebrauch bestimmt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Er wird benutzt, um sich auf eingeschränkte Weise im Innen- und Aussenbereich fortzubewegen. Der Rollstuhl ermöglicht die Teilhabe am Familienleben und am gesellschaftlichen Leben. 1.2 Spezifische Indikationen Der manuelle Standardrollstuhl für Kinder ist nur erstattungsfähig für Kinder zwischen zwei und achtzehn Jahren mit nachgewiesenen endgültigen erheblichen Fortbewegungsproblemen, jedoch mit ausreichender Sitzfunktion.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Kind kann sich im Innenbereich nur mit Hilfe einer Stütze selbständig fortbewegen (Mindestkodierung 2) oder kann sich im Aussenbereich ohne Rollstuhl nur mit grosser Mühe über lange Distanzen fortbewegen (Mindestkodierung 3).</p>\n<p class=\"lf-p\">Am Rollstuhl vorgenommene Anpassungen sind auf funktioneller Ebene notwendig und diese Notwendigkeit muss immer ausführlich begründet werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anpassungen der Rollstuhlräder sind nur möglich bei verminderter Greiffunktion (Mindestkodierung 3). 2. Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf den Rollstuhl 2.1 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die unteren Gliedmassen Der manuelle Standardrollstuhl für Kinder ist mit Fuss- oder Beinstützen ausgestattet, die vom Kind oder Begleiter abgenommen oder abgeschwenkt werden können, um das Aufstehen und Hinsetzen oder den Lagewechsel in und aus dem Rollstuhl zu erleichtern. Fuss- oder Beinstützen müssen in Funktion der Unterschenkellänge des Kindes und der allgemeinen Sitzhaltung individuell einstellbar sein.</p>\n<p class=\"lf-p\">Wenn der Rollstuhl mit Fussstützen ausgestattet ist, muss an jeder Fussstütze ein Wadenband, ein Fersenhalter oder ein alternatives System vorhanden sein. Wenn der Rollstuhl mit Beinstützen ausgestattet ist, muss an jeder Beinstütze eine Wadenstütze vorhanden sein. 2.2 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die oberen Gliedmassen Der manuelle Standardrollstuhl für Kinder ist mit Armlehnen ausgestattet, die vom Kind oder Begleiter abgenommen oder abgeschwenkt werden können, um das Aufstehen und Hinsetzen oder den Lagewechsel in und aus dem Rollstuhl zu erleichtern. Die Armlehnen dienen als Stütze für die Unterarme des Kindes und sind mit Seitenteilen, die als Kleiderschutz dienen, ausgestattet. Die Armlehnen müssen höheneinstellbar sein. 2.3 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die allgemeine Sitzhaltung und die Positionierung Der manuelle Standardrollstuhl für Kinder ist mindestens mit einer beweglichen Sitz- und Rückenbespannung ausgestattet.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der manuelle Standardrollstuhl muss mit einer abnehmbaren Sitzschale, einer abnehmbaren Rückenschale, einer verstellbaren Kopfstütze, Rückenpelotten, einem Abduktionskeil und einem Sicherheitsgurt ausgestattet werden können. Die Anpassungen sind nicht unbedingt dem Produkt eigen. 2.4 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf Antrieb/Steuerung Der manuelle Standardrollstuhl für Kinder kann ein Schieberollstuhl oder ein Greifreifenrollstuhl sein. Beide Typen müssen mit höheneinstellbaren Schiebegriffen für den Begleiter ausgestattet sein. 2.5 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die Verwendungszwecke Der manuelle Standardrollstuhl für Kinder kann zerlegt werden, damit er im Auto mitgenommen werden kann.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Rollstuhl muss faltbar sein, die Fuss- oder Beinstützen müssen abnehmbar oder abschwenkbar sein und beim Greifreifenrollstuhl sind die Hinterräder abnehmbar (Steckachsen - Quick-Release-System). 2.6 Funktionelle Spezifikationen - technische Aspekte Der manuelle Standardrollstuhl für Kinder verfügt über Vorder- und Hinterräder mit Luft- oder Vollgummireifen; die Vorderräder sind schwenkbar. Der Rollstuhl ist mit einem Bremssystem an den beiden Hinterrädern ausgestattet, das vom Kind oder Begleiter bedient werden kann. Bordsteinheber oder Kipphilfen sind links und/oder rechts vorgesehen, damit der Begleiter den Rollstuhl leichter nach hinten kippen kann. 3. Anpassungen 3.1 Untere Gliedmassen Pour la consultation du tableau, voir image Die Leistungen Nr. 520656-520660 und 520693-520704 sind nicht miteinander kumulierbar. 3.2 Obere Gliedmassen Es sind keine Anpassungen vorgesehen. 3.3 Positionierung (Sitz-Rücken) Pour la consultation du tableau, voir image Die Leistungen Nr. 520892-520903 und 520914-520925 sind nicht miteinander kumulierbar.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Die Leistungen Nr. 521172-521183 und 521194-521205 sind nicht miteinander kumulierbar.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image 3.4 Sicherheit Pour la consultation du tableau, voir image Die Leistungen Nr. 521356-521360 und 521371-521382 sind nicht miteinander kumulierbar.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image 3.5 Steuerung/Antrieb Pour la consultation du tableau, voir image Die Leistungen Nr. 521430-521441 und 521452-521463 sind nicht miteinander kumulierbar.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image 4. Spezifische Bedingungen 4.1 Erneuerungsfrist Für alle Kinder, die das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, beträgt die Erneuerungsfrist drei Jahre. 4.2 Zugelassene Kumulierungen Der manuelle Standardrollstuhl für Kinder darf mit einer Gehhilfe und/oder einem Therapiedreirad kumuliert werden. 4.3 Beteiligung der Versicherung Für manuelle Standardrollstühle haben Kinder, die zum Zeitpunkt der Lieferung zwischen zwei und achtzehn Jahre alt sind, Anspruch auf eine Beteiligung der Versicherung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Für manuelle Standardrollstühle (Leistung Nr. 520236-520240) kann eine Beteiligung der Versicherung bewilligt werden unter der Bedingung, dass der Rollstuhl in der Liste der erstattungsfähigen Produkte aufgenommen ist.</p>\n<p class=\"lf-p\">Eine Beteiligung der Versicherung kann Kindern, die den funktionellen Indikationen für einen Kinderrollstuhl entsprechen, für die jedoch ein Rollstuhl mit einer Sitzbreite von mehr als 36 cm notwendig ist, bewilligt werden unter der Bedingung, dass der Rollstuhl aufgenommen ist in: - Liste 520030-520041 - Manueller Modularrollstuhl für Erwachsene 522292-522303 - Y 1000 - Liste 520052-520063 - Manueller Pflegerollstuhl für Erwachsene 522314-522325 - Y 1000 - Liste 520074-520085 - Manueller Aktivrollstuhl für Erwachsene 522336-533340 - Y 1000 Die spezifischen Bedingungen für Erneuerungsfristen, zugelassene Kumulierungen und vorzeitige Erneuerungen von Kinderrollstühlen bleiben jedoch gültig.</p>\n<p class=\"lf-p\">Eine Pauschalbeteiligung der Versicherung kann Kindern, die den Bedingungen für einen manuellen Standardrollstuhl für Kinder entsprechen, die aber einen anderen Rollstuhltyp wählen, bewilligt werden unter der Bedingung, dass der Rollstuhl in der Liste der zugelassenen Elektrorollstühle für Kinder oder Elektrorollstühle für Erwachsene aufgenommen ist. Zu diesem Zweck muss das in römisch I Ziffer 3.3.7 erwähnte Antragsverfahren angewandt werden. - Pauschalbeteiligung der Versicherung für Kinder an einem Elektrorollstuhl 522071-522082 - Y 1000 4.4 Beteiligungsantrag Die Beteiligung der Versicherung kann nur bewilligt werden: - aufgrund der vom verschreibenden Arzt ausgefüllten ärztlichen Verschreibung, - aufgrund des multidisziplinär erstellten Berichts über die Funktionsfähigkeit, - aufgrund des vom zugelassenen Pflegeerbringer ausgefüllten Begründungsberichts, - aufgrund des vom zugelassenen Pflegeerbringer ausgefüllten Antrags auf Beteiligung der Versicherung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das anzuwendende Antragsverfahren ist in römisch I Ziffer 3.3.3 aufgenommen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Für den Antrag auf vorzeitige Erneuerung eines Rollstuhls oder auf zusätzliche Anpassungen eines bereits gelieferten Rollstuhls ist das in römisch I Ziffer 3.3.5 oder römisch I Ziffer 3.3.6 aufgenommene Antragsverfahren anwendbar.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image 1. Funktionelle Indikationen für Kinder 1.1 Verwendungszweck Der manuelle Aktivrollstuhl für Kinder ist für Kinder zwischen zwei und achtzehn Jahren für den endgültigen täglichen Gebrauch während eines Grossteils des Tages bestimmt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Rollstuhl ist in Funktion des Kindes, seiner Sitzfunktion und seiner nachgewiesenen Bedürfnisse des Kindes in Bezug auf seine Aktivitäten anpassbar.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anpassungen zur Unterstützung der Funktion der Arme, der Beine, der Sitzhaltung, des Antriebs und der Sicherheit des Kindes bezwecken nur verloren gegangene oder beeinträchtigte Funktionen zu unterstützen oder zu ersetzen. 1.2 Spezifische Indikationen Der manuelle Aktivrollstuhl für Kinder ist nur erstattungsfähig für Kinder zwischen zwei und achtzehn Jahren mit nachgewiesenen endgültigen erheblichen Fortbewegungsproblemen (Mindestkodierung 3).</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Kind kann sich im Innenbereich nur mit Hilfe einer Stütze selbständig fortbewegen (Mindestkodierung 3) oder kann sich im Aussenbereich ohne Rollstuhl unmöglich über lange Distanzen fortbewegen (Mindestkodierung 4).</p>\n<p class=\"lf-p\">Am Rollstuhl vorgenommene Anpassungen müssen auf funktioneller Ebene notwendig sein und diese Notwendigkeit muss immer ausführlich begründet werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anpassungen der Rollstuhlräder sind nur möglich bei verminderter Greiffunktion (Mindestkodierung 3). 2. Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf den Rollstuhl 2.1 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die unteren Gliedmassen Der manuelle Aktivrollstuhl für Kinder ist mit Fuss- oder Beinstützen ausgestattet. Fuss- oder Beinstützen müssen in Funktion der Unterschenkellänge des Kindes und der allgemeinen Sitzhaltung individuell einstellbar sein. Wenn der Rollstuhl mit Fussstützen ausgestattet ist, muss an jeder Fussstütze ein Wadenband, ein Fersenhalter oder ein alternatives System vorhanden sein. Wenn der Rollstuhl mit Beinstützen ausgestattet ist, muss an jeder Beinstütze eine Wadenstütze vorhanden sein. 2.2 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die oberen Gliedmassen Der manuelle Aktivrollstuhl für Kinder ist mit Armlehnen oder Kleiderschutz ausgestattet. Die Armlehnen müssen höheneinstellbar sein. 2.3 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die allgemeine Sitzhaltung und die Positionierung Der manuelle Aktivrollstuhl für Kinder ist mindestens mit einer beweglichen Sitz- und Rückenbespannung ausgestattet. Die Spannung der Rückenbespannung ist verstellbar.</p>\n<p class=\"lf-p\">Bei manuellen Aktivrollstühlen muss die Sitzhaltung einstellbar sein, damit die Fahreigenschaften, unter anderem Antrieb, Steuerung und Wendigkeit des Rollstuhls, maximiert werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Rollstuhl ist mit einer in Funktion der gewünschten Sitzhaltung des Kindes horizontal und vertikal verstellbaren Hinterradachse ausgestattet; aus diesem Grund sind die Gabelköpfe der Vorderräder einstellbar. Der Rollstuhl kann auch mit einem Sitz, der in Bezug auf die Hinterradachse separat horizontal und vertikal einstellbar ist, ausgestattet sein. 2.4 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf Antrieb/Steuerung Der manuelle Aktivrollstuhl für Kinder ist ein Greifreifenrollstuhl.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Rollstuhl ist mit Schiebegriffen oder einem Schiebebügel ausgestattet, die/der in Funktion des Begleiters höheneinstellbar oder -verstellbar sind. 2.5 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die Verwendungszwecke Der manuelle Aktivrollstuhl für Kinder kann zerlegt werden, damit er im Auto mitgenommen werden kann. Der Rollstuhl muss vertikal oder horizontal faltbar sein. Die Hinterräder sind abnehmbar (Steckachsen - Quick-Release-System). 2.6 Funktionelle Spezifikationen - technische Aspekte Der manuelle Aktivrollstuhl für Kinder verfügt über Vorder- und Hinterräder mit Luft- oder Vollgummireifen. Der Rollstuhl ist mit einem Bremssystem an den beiden Hinterrädern ausgestattet. Die Bremsen müssen vom Kind selbst bedient werden können. Bordsteinheber oder Kipphilfen sind links und/oder rechts vorgesehen, damit der Begleiter den Rollstuhl leichter nach hinten kippen kann. 3. Anpassungen 3.1 Untere Gliedmassen Pour la consultation du tableau, voir image Die Leistungen Nr. 520656-520660 und 520693-520704 sind nicht miteinander kumulierbar. 3.2 Obere Gliedmassen Es sind keine Anpassungen vorgesehen. 3.3 Positionierung (Sitz-Rücken) Pour la consultation du tableau, voir image Die Leistungen Nr. 520892-520903 und 520914-520925 sind nicht miteinander kumulierbar.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Die Leistungen Nr. 521172-521183 und 521194-521205 sind nicht miteinander kumulierbar.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image 3.4 Sicherheit Pour la consultation du tableau, voir image Die Leistungen Nr. 521356-521360 und 521371-521382 sind nicht miteinander kumulierbar.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image 3.5 Steuerung/Antrieb Pour la consultation du tableau, voir image Die Leistungen Nr. 521430-521441 und 521452-521463 sind nicht miteinander kumulierbar.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image 4. Spezifische Bedingungen 4.1 Erneuerungsfrist Für alle Kinder, die das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, beträgt die Erneuerungsfrist drei Jahre. 4.2 Zugelassene Kumulierungen Der manuelle Aktivrollstuhl für Kinder darf mit einer Gehhilfe und/oder einem Therapiedreirad und/oder einem Antidekubituskissen der Untergruppe 1, 3 oder 4 und/oder einem modular anpassbaren Rückensystem kumuliert werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Für Kinder mit einer Körpergrösse ab 1,50 m darf der manuelle Aktivrollstuhl für Kinder auch mit einem elektrisch einstellbaren Stehgerät kumuliert werden. 4.3 Beteiligung der Versicherung Für manuelle Aktivrollstühle für Kinder haben Kinder, die zum Zeitpunkt der Lieferung zwischen zwei und achtzehn Jahre alt sind, Anspruch auf eine Beteiligung der Versicherung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Für manuelle Aktivrollstühle für Kinder (Leistung Nr. 520251-520262) kann eine Beteiligung der Versicherung bewilligt werden unter der Bedingung, dass der Rollstuhl in der Liste der erstattungsfähigen Produkte aufgenommen ist.</p>\n<p class=\"lf-p\">Eine Beteiligung der Versicherung kann Kindern, die den funktionellen Indikationen für einen Kinderrollstuhl entsprechen, für die jedoch ein Rollstuhl mit einer Sitzbreite von mehr als 36 cm notwendig ist, bewilligt werden unter der Bedingung, dass der Rollstuhl aufgenommen ist in: - Liste 520030-520041 - Manueller Modularrollstuhl für Erwachsene 522351-522362 - Y 1610 - Liste 520052-520063 - Manueller Pflegerollstuhl für Erwachsene 522373-522384 - Y 1610 - Liste 520074-520085 - Manueller Aktivrollstuhl für Erwachsene 522395-522406 - Y 1610 Die spezifischen Bedingungen für Erneuerungsfristen, zugelassene Kumulierungen und vorzeitige Erneuerungen von Kinderrollstühlen bleiben jedoch gültig.</p>\n<p class=\"lf-p\">Eine Pauschalbeteiligung der Versicherung kann Kindern, die den Bedingungen für einen manuellen Aktivrollstuhl für Kinder entsprechen, die aber einen anderen Rollstuhltyp wählen, bewilligt werden unter der Bedingung, dass der Rollstuhl in der Liste der zugelassenen Elektrorollstühle für Kinder oder Elektrorollstühle für Erwachsene aufgenommen ist. Zu diesem Zweck muss das in römisch I Ziffer 3.3.7 erwähnte Antragsverfahren angewandt werden. - Pauschalbeteiligung der Versicherung für Kinder an einem Elektrorollstuhl 522115-522126 - Y 1610 4.4 Beteiligungsantrag Die Beteiligung der Versicherung kann nur bewilligt werden: - aufgrund der vom verschreibenden Arzt ausgefüllten ärztlichen Verschreibung, - aufgrund des multidisziplinär erstellten Berichts über die Funktionsfähigkeit, - aufgrund des vom zugelassenen Pflegeerbringer ausgefüllten Begründungsberichts, - aufgrund des vom zugelassenen Pflegeerbringer ausgefüllten Antrags auf Beteiligung der Versicherung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das anzuwendende Antragsverfahren ist in römisch I Ziffer 3.3.3 aufgenommen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Für den Antrag auf vorzeitige Erneuerung eines Rollstuhls oder auf zusätzliche Anpassungen eines bereits gelieferten Rollstuhls ist das in römisch I Ziffer 3.3.5 oder römisch I Ziffer 3.3.6 aufgenommene Antragsverfahren anwendbar.</p>\n<p class=\"lf-p\">HAUPTGRUPPE 5: Elektrorollstühle für Kinder Pour la consultation du tableau, voir image 1. Funktionelle Indikationen für Kinder 1.1 Verwendungszweck Der Elektrorollstuhl für den Innenbereich ist für Kinder zwischen zwei und achtzehn Jahren bestimmt, die sich mit diesem Rollstuhl hauptsächlich im Innenbereich fortbewegen und die sich mit einem manuellen Rollstuhl nicht fortbewegen können.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Gebrauch des Elektrorollstuhls für den Innenbereich muss dem Kind ermöglichen, bei gleich welcher Einschränkung der Aktivitäten so selbständig und aktiv wie möglich zu sein.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ein endgültiger täglicher Gebrauch während eines Grossteils des Tages ist notwendig. 1.2 Spezifische Indikationen a) Der Elektrorollstuhl für den Innenbereich ist nur erstattungsfähig für Kinder mit nachgewiesenen endgültigen vollständigen Fortbewegungsproblemen (Kodierung 4).Das Kind kann nicht gehen (Kodierung 4).</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Kind verfügt in den oberen Gliedmassen nicht über die notwendige Kraft, Koordination oder Ausdauer, um selbständig einen manuellen Rollstuhl anzuschieben und zu steuern (Kodierung 4). Das Steuern eines Elektrorollstuhls hingegen ist möglich.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Kind verfügt über genügend intellektuelle, sensorische und kognitive Fähigkeiten und über genügend Ausdauer, um den Rollstuhl auf sichere und vernünftige Weise zu benutzen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Elektrorollstuhl für den Innenbereich ist ebenfalls erstattungsfähig für Kinder mit endgültigen Fortbewegungsproblemen (Mindestkodierung 3), die keine längeren Distanzen gehen können (Mindestkodierung 3) und unter der Bedingung, dass sie zur Schule gehen oder an einer beruflichen Ausbildung teilnehmen und dass diese Aktivitäten ohne die Benutzung eines Elektrorollstuhls nicht möglich sind. Das muss aus dem multidisziplinären Begründungsbericht hervorgehen. b) Der Elektrorollstuhl für den Innenbereich ist ebenfalls erstattungsfähig für Kinder, denen bei vorheriger Lieferung eines Elektrorollstuhls eine Beteiligung der Versicherung unter den in Buchstabe a) Absatz 4 erwähnten Bedingungen bewilligt worden ist und für die die Erneuerungsfrist des vorigen Rollstuhls verstrichen ist. 2.</p>\n<p class=\"lf-p\">Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf den Rollstuhl 2.1 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die unteren Gliedmassen Der Elektrorollstuhl für den Innenbereich ist mit Fuss- oder Beinstützen ausgestattet, die vom Kind oder Begleiter abgenommen oder abgeschwenkt werden können, um das Aufstehen und Hinsetzen und/oder den Lagewechsel in und aus dem Rollstuhl zu erleichtern. Fuss- oder Beinstützen müssen in Funktion der Unterschenkellänge des Kindes und der allgemeinen Sitzhaltung individuell einstellbar sein. Wenn der Rollstuhl mit Fussstützen ausgestattet ist, muss an jeder Fussstütze ein Wadenband, ein Fersenhalter oder ein alternatives System vorhanden sein. Wenn der Rollstuhl mit Beinstützen ausgestattet ist, muss an jeder Beinstütze eine Wadenstütze vorhanden sein. 2.2 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die oberen Gliedmassen Der Elektrorollstuhl für den Innenbereich ist mit höheneinstellbaren Armlehnen ausgestattet, damit die Arme des Kindes angemessen unterstützt werden können.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Armlehnen können abgenommen oder abgeschwenkt werden, sodass der Begleiter das Kind beim Lagewechsel unterstützen kann. 2.3 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die allgemeine Sitzhaltung und die Positionierung Der Elektrorollstuhl für den Innenbereich ist mindestens mit einer beweglichen Sitz- und Rückenbespannung ausgestattet. 2.4 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf Antrieb/Steuerung Der Elektrorollstuhl für den Innenbereich wird durch zwei Elektromotoren angetrieben, die mit einem elektromagnetischen Bremssystem ausgestattet sind. Der Rollstuhl ist mit einer Joystick-Steuerung ausgestattet, auf der sich die Bedienungselemente befinden, die dem Kind ermöglichen müssen, alle Funktionen des Rollstuhls zu betätigen und ihn zu steuern.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Elektronik, unter anderem Reaktionsgeschwindigkeit des Joysticks, Geschwindigkeit des Rollstuhls, progressive Beschleunigung usw., muss in Funktion des Kindes individuell programmierbar sein. Die Steuerung ist (eventuell zusammen mit der Armlehne) abschwenkbar, sodass das Kind an einem Tisch oder einem Bürotisch Platz nehmen kann. Serienmässig wird die elektronische Steuerung rechts oder links auf Höhe der Armlehnen angebracht, damit das Kind sie im Sitzen bedienen kann, wenn es mit dem Rücken gegen die Rückenlehne sitzt und den Unterarm auf die Armlehne stützt. Der Rollstuhl muss mit Schiebegriffen für den Begleiter ausgestattet sein. 2.5 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die Verwendungszwecke Der Elektrorollstuhl für den Innenbereich ist spezifisch für den Gebrauch im Innenbereich konzipiert und kann nur sehr begrenzt auf hartem Gelände im Aussenbereich benutzt werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Durch den Antrieb über zwei Elektromotoren ist der Rollstuhl sehr wendig. Der Rollstuhl ist kompakt und der Wenderadius ist kleiner als 150 cm. Der Elektrorollstuhl für den Innenbereich ist faltbar und sehr gut zerlegbar, damit er bequem im Auto mitgenommen werden kann. Die Geschwindigkeit des Elektrorollstuhls für den Innenbereich ist programmierbar und verstellbar und beträgt mindestens 0 bis 6 km/h, sodass die Geschwindigkeit im Innenbereich angepasst werden kann. Der Aktionsradius oder der Fahrbereich des Rollstuhls beträgt mindestens 20 km, sodass sich das Kind auf kontinuierliche, sichere und selbständige Weise fortbewegen kann. Der Rollstuhl ist mit einem Sicherheitsgurt ausgestattet. 2.6 Funktionelle Spezifikationen - technische Aspekte Der Elektrorollstuhl für den Innenbereich ist mit Vorder- und Hinterrädern mit Luft- oder Vollgummireifen und mit einem elektromagnetischen Bremssystem ausgestattet.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Rollstuhl verfügt über einen Leerlauf, sodass er manuell vom Begleiter fortbewegt werden kann. Der Elektrorollstuhl für den Innenbereich muss mit Batterien und einem Ladegerät geliefert werden. 3. Anpassungen 3.1 Untere Gliedmassen Pour la consultation du tableau, voir image Die Leistungen Nr. 520656-520660, 520693-520704 und 520730-520741 sind nicht miteinander kumulierbar.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image 3.2 Obere Gliedmassen Es sind keine Anpassungen vorgesehen. 3.3 Positionierung (Sitz-Rücken) Pour la consultation du tableau, voir image 3.4 Sicherheit Pour la consultation du tableau, voir image 3.5 Steuerung/Antrieb Pour la consultation du tableau, voir image Die Leistungen Nr. 521511-521522, 521533-521544, 521555-521566, 521570-521581, 521592-521603, 521614-521625, 521636-521640, 521651-521662 und 521673-521684 sind nicht miteinander kumulierbar. 4. Spezifische Bedingungen 4.1 Erneuerungsfrist Für alle Kinder, die das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, beträgt die Erneuerungsfrist drei Jahre. 4.2 Zugelassene Kumulierungen Der Elektrorollstuhl für den Innenbereich für Kinder darf mit einem Therapiedreirad und/oder einem Antidekubituskissen der Untergruppe 1, 3 oder 4 kumuliert werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Für Kinder mit einer Körpergrösse ab 1,50 m darf der Elektrorollstuhl für den Innenbereich auch mit einem elektrisch einstellbaren Stehgerät kumuliert werden. 4.3 Beteiligung der Versicherung Für Elektrorollstühle für den Innenbereich für Kinder (Leistung Nr. 520273-520284) und die beantragten individuellen Anpassungen kann eine Beteiligung der Versicherung bewilligt werden unter der Bedingung, dass der Rollstuhl in der Liste der erstattungsfähigen Produkte aufgenommen ist.</p>\n<p class=\"lf-p\">Eine Beteiligung der Versicherung kann Kindern, die den funktionellen Indikationen für einen Kinderrollstuhl entsprechen, für die jedoch ein Rollstuhl mit einer Sitzbreite von mehr als 36 cm notwendig ist, bewilligt werden unter der Bedingung, dass der Rollstuhl aufgenommen ist in: - Liste 520096-520100 Elektrorollstuhl für den Innenbereich für Erwachsene 522410-522421 - Y 4500 - Liste 520111-520122 Elektrorollstuhl für den Innen- und Aussenbereich für Erwachsene 522432-522443 - Y 5750 - Liste 520133-520144 - Elektrorollstuhl für den Aussenbereich für Erwachsene 522454-522465 - Y 8000 Die spezifischen Bedingungen für Erneuerungsfristen, zugelassene Kumulierungen und vorzeitige Erneuerungen von Kinderrollstühlen bleiben jedoch gültig. 4.4 Beteiligungsantrag Die Beteiligung der Versicherung kann nur bewilligt werden: - aufgrund der vom verschreibenden Arzt ausgefüllten ärztlichen Verschreibung, - aufgrund des multidisziplinär erstellten Berichts über die Funktionsfähigkeit, - aufgrund des vom zugelassenen Pflegeerbringer ausgefüllten Begründungsberichts, - aufgrund des vom zugelassenen Pflegeerbringer ausgefüllten Antrags auf Beteiligung der Versicherung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das anzuwendende Antragsverfahren ist in römisch I Ziffer 3.3.3 aufgenommen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Für den Antrag auf vorzeitige Erneuerung eines Rollstuhls oder auf zusätzliche Anpassungen eines bereits gelieferten Rollstuhls ist das in römisch I Ziffer 3.3.5 oder römisch I Ziffer 3.3.6 aufgenommene Antragsverfahren anwendbar.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image 1. Funktionelle Indikationen für Kinder 1.1 Verwendungszweck Der Elektrorollstuhl für den Innen- und Aussenbereich ist für Kinder zwischen zwei und achtzehn Jahren bestimmt, die sich mit diesem Rollstuhl hauptsächlich im Innenbereich, aber auch im Aussenbereich fortbewegen und die sich mit einem manuellen Rollstuhl nicht fortbewegen können.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Gebrauch des Elektrorollstuhls für den Innen- und Aussenbereich muss dem Kind ermöglichen, bei gleich welcher Einschränkung der Aktivitäten so selbständig und aktiv wie möglich zu sein.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ein endgültiger täglicher Gebrauch während eines Grossteils des Tages ist notwendig. 1.2 Spezifische Indikationen a) Der Elektrorollstuhl für den Innen- und Aussenbereich ist nur erstattungsfähig für Kinder mit nachgewiesenen endgültigen vollständigen Fortbewegungsproblemen (Kodierung 4).Das Kind kann nicht gehen (Kodierung 4).</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Kind verfügt in den oberen Gliedmassen nicht über die notwendige Kraft, Koordination oder Ausdauer, um selbständig einen manuellen Rollstuhl anzuschieben und zu steuern (Kodierung 4). Das Steuern eines Elektrorollstuhls hingegen ist möglich.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Kind verfügt über genügend intellektuelle, sensorische und kognitive Fähigkeiten und über genügend Ausdauer, um den Rollstuhl auf sichere und vernünftige Weise zu benutzen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Elektrorollstuhl für den Innen- und Aussenbereich ist ebenfalls erstattungsfähig für Kinder mit endgültigen Fortbewegungsproblemen (Mindestkodierung 3), die keine längeren Distanzen gehen können (Mindestkodierung 3) und unter der Bedingung, dass sie zur Schule gehen oder an einer beruflichen Ausbildung teilnehmen und dass diese Aktivitäten ohne die Benutzung eines Elektrorollstuhls nicht möglich sind. Das muss aus dem multidisziplinären Begründungsbericht hervorgehen. b) Der Elektrorollstuhl für den Innen- und Aussenbereich ist ebenfalls erstattungsfähig für Kinder, denen bei vorheriger Lieferung eines Elektrorollstuhls eine Beteiligung der Versicherung unter den in Buchstabe a) Absatz 4 erwähnten Bedingungen bewilligt worden ist und für die die Erneuerungsfrist des vorigen Rollstuhls verstrichen ist.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anpassungen Eine Anpassung eines Elektrorollstuhls für den Innen- und Aussenbereich mit elektrisch verstellbaren Beinstützen oder einem elektrisch kantelbaren Sitz oder einer elektrisch winkelverstellbaren Rückenlehne ist nur zugelassen, wenn das Kind eine unzureichende Sitzhaltung hat (Mindestkodierung 3), die anhand einer spezifischen Einstellung am Rollstuhl unterstützt werden muss. Eine ständige Veränderung der allgemeinen Sitzhaltung ist auf medizinischer Ebene notwendig, insbesondere um Schmerzen zu lindern, Dekubitus vorzubeugen oder in Funktion der Aktivitäten notwendige Haltungsänderungen zu ermöglichen. 2. Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf den Rollstuhl 2.1 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die unteren Gliedmassen Der Elektrorollstuhl für den Innen- und Aussenbereich ist mit Fuss- oder Beinstützen ausgestattet, die vom Kind oder Begleiter abgenommen oder abgeschwenkt werden können, um das Aufstehen und Hinsetzen und/oder den Lagewechsel in und aus dem Rollstuhl zu erleichtern.</p>\n<p class=\"lf-p\">Fuss- oder Beinstützen müssen in Funktion der Unterschenkellänge des Kindes und der allgemeinen Sitzhaltung individuell einstellbar sein.</p>\n<p class=\"lf-p\">Wenn der Rollstuhl mit Fussstützen ausgestattet ist, muss an jeder Fussstütze ein Wadenband, ein Fersenhalter oder ein alternatives System vorhanden sein. Wenn der Rollstuhl mit Beinstützen ausgestattet ist, muss an jeder Beinstütze eine Wadenstütze vorhanden sein. 2.2 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die oberen Gliedmassen Der Elektrorollstuhl für den Innen- und Aussenbereich ist mit höheneinstellbaren Armlehnen ausgestattet, damit die Arme des Kindes angemessen unterstützt werden können. Die Armlehnen können abgenommen oder abgeschwenkt werden, sodass der Begleiter das Kind beim Lagewechsel unterstützen kann. 2.3 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die allgemeine Sitzhaltung und die Positionierung Der Rückenlehnenwinkel des Elektrorollstuhls für den Innen- und Aussenbereich muss in Funktion des Kindes einstellbar sein.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Sitzhaltung wird durch eine Sitz- und eine Rückenschale unterstützt. 2.4 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf Antrieb/Steuerung Der Elektrorollstuhl für den Innen- und Aussenbereich wird durch ein oder zwei Elektromotoren angetrieben, die mit einem elektromagnetischen Bremssystem ausgestattet sind. Der Rollstuhl ist mit einer Joystick-Steuerung ausgestattet, auf der sich die Bedienungselemente befinden, die dem Kind ermöglichen müssen, alle Funktionen des Rollstuhls zu betätigen und ihn zu steuern. Die Elektronik, unter anderem Reaktionsgeschwindigkeit des Joysticks, Geschwindigkeit des Rollstuhls, progressive Beschleunigung usw., muss in Funktion des Kindes individuell programmierbar sein.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Steuerung ist (eventuell zusammen mit der Armlehne) abschwenkbar, sodass das Kind an einem Tisch oder einem Bürotisch Platz nehmen kann.</p>\n<p class=\"lf-p\">Serienmässig wird die Steuerung rechts oder links auf Höhe der Armlehnen angebracht, damit das Kind sie im Sitzen bedienen kann, wenn es mit dem Rücken gegen die Rückenlehne sitzt und den Unterarm auf die Armlehne stützt. 2.5 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die Verwendungszwecke Der Elektrorollstuhl für den Innen- und Aussenbereich ist spezifisch für den Gebrauch im Innenbereich und auf ebenem Gelände im Aussenbereich konzipiert. Die Geschwindigkeit des Elektrorollstuhls ist programmierbar und verstellbar und beträgt mindestens 0 bis 6 km/h, sodass die Geschwindigkeit im Innen- und Aussenbereich angepasst werden kann. Der Aktionsradius oder der Fahrbereich des Rollstuhls beträgt mindestens 30 km, sodass sich das Kind auf sichere und selbständige Weise fortbewegen kann.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Rollstuhl ist mit einem Sicherheitsgurt ausgestattet. 2.6 Funktionelle Spezifikationen - technische Aspekte Der Elektrorollstuhl für den Innen- und Aussenbereich ist mit Vorder- und Hinterrädern mit Luft- oder Vollgummireifen und mit einem elektromagnetischen Bremssystem ausgestattet. Der Rollstuhl verfügt über einen Leerlauf, sodass er manuell vom Begleiter fortbewegt werden kann. Der Rollstuhl muss mit Blinkern, Scheinwerfern und Rückleuchten ausgestattet sein, damit gemäss den belgischen Rechtsvorschriften über den Strassenverkehr die Sichtbarkeit des Kindes im Verkehr gewährleistet ist. Der Elektrorollstuhl für den Innen- und Aussenbereich muss mit Batterien und einem Ladegerät geliefert werden. 3.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anpassungen 3.1 Untere Gliedmassen Pour la consultation du tableau, voir image Die Leistungen Nr. 520656-520660, 520693-520704 und 520730-520741 sind nicht miteinander kumulierbar.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image 3.2 Obere Gliedmassen Es sind keine Anpassungen vorgesehen. 3.3 Positionierung (Sitz-Rücken) Pour la consultation du tableau, voir image Die Leistungen Nr. 521076-521080 und 521091-521102 sind nicht miteinander kumulierbar.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image 3.4 Sicherheit Pour la consultation du tableau, voir image 3.5 Steuerung/Antrieb Pour la consultation du tableau, voir image Die Leistungen Nr. 521511-521522, 521533-521544, 521555-521566, 521570-521581, 521592-521603, 521614-521625, 521636-521640, 521651-521662 und 521673-521684 sind nicht miteinander kumulierbar. 4. Spezifische Bedingungen 4.1 Erneuerungsfrist Für alle Kinder, die das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, beträgt die Erneuerungsfrist drei Jahre. 4.2 Zugelassene Kumulierungen Der Elektrorollstuhl für den Innen- und Aussenbereich für Kinder darf mit einem Therapiedreirad und/oder einem Antidekubituskissen der Untergruppe 1, 3 oder 4 kumuliert werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Für Kinder mit einer Körpergrösse ab 1,50 m darf der Elektrorollstuhl für Kinder auch mit einem elektrisch einstellbaren Stehgerät kumuliert werden. 4.3 Beteiligung der Versicherung Für Elektrorollstühle für den Innen- und Aussenbereich für Kinder (Leistung Nr. 520295-520306) und die beantragten individuellen Anpassungen kann eine Beteiligung der Versicherung bewilligt werden unter der Bedingung, dass der Rollstuhl in der Liste der erstattungsfähigen Produkte aufgenommen ist.</p>\n<p class=\"lf-p\">Eine Beteiligung der Versicherung kann Kindern, die den funktionellen Indikationen für einen Kinderrollstuhl entsprechen, für die jedoch ein Rollstuhl mit einer Sitzbreite von mehr als 36 cm notwendig ist, bewilligt werden unter der Bedingung, dass der Rollstuhl aufgenommen ist in: - Liste 520096-520100 Elektrorollstuhl für den Innenbereich für Erwachsene 522410-522421 - Y 4500 - Liste 520111-520122 Elektrorollstuhl für den Innen- und Aussenbereich für Erwachsene 522432-522443 - Y 5750 - Liste 520133-520144 - Elektrorollstuhl für den Aussenbereich für Erwachsene 522454-522465 - Y 8000 Die spezifischen Bedingungen für Erneuerungsfristen, zugelassene Kumulierungen und vorzeitige Erneuerungen von Kinderrollstühlen bleiben jedoch gültig. 4.4 Beteiligungsantrag Die Beteiligung der Versicherung kann nur bewilligt werden: - aufgrund der vom verschreibenden Arzt ausgefüllten ärztlichen Verschreibung, - aufgrund des multidisziplinär erstellten Berichts über die Funktionsfähigkeit, - aufgrund des vom zugelassenen Pflegeerbringer ausgefüllten Begründungsberichts, - aufgrund des vom zugelassenen Pflegeerbringer ausgefüllten Antrags auf Beteiligung der Versicherung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das anzuwendende Antragsverfahren ist in römisch I Ziffer 3.3.3 aufgenommen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Für den Antrag auf vorzeitige Erneuerung eines Rollstuhls oder auf zusätzliche Anpassungen eines bereits gelieferten Rollstuhls ist das in römisch I Ziffer 3.3.5 oder römisch I Ziffer 3.3.6 aufgenommene Antragsverfahren anwendbar. 3. Zielgruppe: In Nr.1 und 2 erwähnte Begünstigte Begünstigte werden in vorliegender Nummer « Benutzer » genannt.</p>\n<p class=\"lf-p\">HAUPTGRUPPE 6: Stehgeräte Pour la consultation du tableau, voir image 1. Funktionelle Indikationen für Benutzer 1.1 Verwendungszweck Das elektronisch einstellbare Stehgerät ist für Benutzer ab achtzehn Jahre oder mit einer Körpergrösse ab 1,50 m bestimmt. Das elektrisch einstellbare Stehgerät unterstützt den Benutzer auf stabile und sichere Weise beim Stehen. Ein elektrisch einstellbares Stehgerät ist für den täglichen Gebrauch im Innenbereich bestimmt. 1.2 Spezifische Indikationen Die Funktion der oberen Gliedmassen ist vollständig beeinträchtigt (Kodierung 4). Der Benutzer kann nicht selbständig stehen und bewegt sich ständig mit einem Rollstuhl fort.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ein elektrisch einstellbares Stehgerät ist aus medizinischen Gründen notwendig. Ein elektrisch einstellbares Stehgerät bezweckt, Problemen, die durch langes Sitzen entstehen, entgegenzuwirken. Kontrakturen können eingedämmt werden. Das Gleichgewicht kann trainiert werden oder physiologische Körperfunktionen des Benutzers können stimuliert werden, zum Beispiel: Stimulation von Blutkreislauf, Verdauung und Nierenfunktion oder Erleichterung der Atmung. Durch die Belastung des Skeletts kann zudem gegen Osteoporose vorgegangen werden. Diese Notwendigkeit muss aus der ärztlichen Verschreibung hervorgehen. 2. Funktionelle Spezifikationen des elektrisch einstellbaren Stehgeräts Ein elektrisch einstellbares Stehgerät muss individuell anpassbar sein und muss den Benutzer beim Stehen maximal unterstützen, indem der Köper anhand von Stützen an verschiedenen Körperstellen stabilisiert wird. Das elektrisch einstellbare Stehgerät muss ausgestattet sein: - mit Tisch und Brustkorbstütze, höhen- und tiefeneinstellbar, - mit Hüft- oder Beckengurt, höhen- und tiefeneinstellbar, - mit ein- oder zweiteiliger Kniestütze, höhen- und tiefeneinstellbar.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Kniestütze verhindert Ad- oder Abduktion der Hüften, - mit Fussstütze, breiten- und tiefeneinstellbar.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das elektrisch einstellbare Stehgerät ist mit einem elektrischen Hebelift ausgestattet, sodass der Benutzer sich vollständig selbständig oder mit minimaler körperlicher Anstrengung stellen kann.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das elektrisch einstellbare Stehgerät ist mit einem fast schwellenlosen Trittbrett ausgestattet, um dem Benutzer das selbständige Aufstehen aus dem Rollstuhl zu erleichtern. 3. Anpassungen Es sind keine Anpassungen vorgesehen. 4. Spezifische Bedingungen 4.1 Erneuerungsfrist Für Benutzer ab achtzehn Jahre oder mit einer Körpergrösse ab 1,50 m beträgt die Erneuerungsfrist zehn Jahre. 4.2 Zugelassene Kumulierungen Das elektrisch einstellbare Stehgerät darf mit folgenden Mobilitätshilfsmitteln kumuliert werden, die vorgesehen sind: - unter Nr. 1: manueller Modularrollstuhl, manueller Aktivrollstuhl oder Elektrorollstuhl, - unter Nr. 2: manueller Aktivrollstuhl für Kinder mit einer Körpergrösse ab 1,50 m.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das elektrisch einstellbare Stehgerät ist mit der Leistung Nr. 521113-521124 (elektrische Stehfunktion) nicht kumulierbar. 4.3 Beteiligung der Versicherung Für elektrisch einstellbare Stehgeräte (Leistung Nr. 520310-520321) kann eine Beteiligung der Versicherung bewilligt werden unter der Bedingung, dass das Stehgerät in der Liste der erstattungsfähigen Produkte aufgenommen ist.</p>\n<p class=\"lf-p\">Elektrisch einstellbare Stehgeräte können nur geliefert werden, wenn die Person zu Hause bleibt. Elektrisch einstellbare Stehgeräte können nicht in Pflegeanstalten geliefert werden. 4.4 Beteiligungsantrag Die Beteiligung der Versicherung kann nur bewilligt werden: - aufgrund der vom verschreibenden Arzt ausgefüllten ärztlichen Verschreibung, - aufgrund des multidisziplinär erstellten Berichts über die Funktionsfähigkeit, - aufgrund des vom zugelassenen Pflegeerbringer ausgefüllten Begründungsberichts, - aufgrund des vom zugelassenen Pflegeerbringer ausgefüllten Antrags auf Beteiligung der Versicherung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das anzuwendende Antragsverfahren ist in römisch I Ziffer 3.3.3 aufgenommen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image 1. Funktionelle Indikationen für Benutzer 1.1 Verwendungszweck Der Aufrichtrollstuhl ist für aktive und selbständige Rollstuhlbenutzer ab fünfzehn Jahre bestimmt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Rollstuhl muss den Benutzern ermöglichen, sich im Innen- und Aussenbereich verschiedenartig und selbständig fortzubewegen. Der Rollstuhl muss leicht transportierbar sein.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Aufrichtfunktion ist notwendig, um dem Benutzer zu ermöglichen, selbständig den Haushalt zu führen, eine Berufstätigkeit auszuüben, an einer beruflichen Ausbildung teilzunehmen oder zur Schule zu gehen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Dieser Rollstuhl ist für den täglichen Gebrauch während eines Grossteils des Tages bestimmt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Aufrichtrollstuhl ist mit einem mechanischen oder elektrischen Liftsystem ausgestattet, das den Benutzer im Rollstuhl vom Sitz in den Stand befördert, um dem Benutzer zu Hause oder auf der Arbeit einen grösseren Handlungsbereich zu verschaffen, unter anderem um höher gelegene Schränke oder Regale zu erreichen. 1.2 Spezifische Indikationen Der Aufrichtrollstuhl ist nur erstattungsfähig für Benutzer mit nachgewiesenen endgültigen vollständigen Fortbewegungsproblemen (Kodierung 4) sowohl im Innen- als auch im Aussenbereich. Der Benutzer kann weder stehen noch gehen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Orientierung in Zeit und Raum, kognitive Funktionen, Verhalten und Sinne sind nicht beeinträchtigt (Kodierung 0). Der Benutzer hat ein aktives Fahrverhalten.</p>\n<p class=\"lf-p\">Er verfügt über eine gute Sitzhaltung (Höchstkodierung 1) und über genügend Kraft, Koordination und Ausdauer der oberen Gliedmassen, um den Rollstuhl aktiv und selbständig anzuschieben und zu steuern (Höchstkodierung 2). 2. Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf den Rollstuhl 2.1 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die unteren Gliedmassen Der Aufrichtrollstuhl ist mit Fussstützen ausgestattet. Die Fussstützen müssen in Funktion der Unterschenkellänge des Benutzers und der allgemeinen Sitzhaltung individuell einstellbar sein. 2.2 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die oberen Gliedmassen Der Aufrichtrollstuhl ist mit Armlehnen oder Kleiderschutz ausgestattet. 2.3 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die allgemeine Sitzhaltung und die Positionierung Der Aufrichtrollstuhl ist mit einem mechanischen oder elektrischen Liftsystem ausgestattet. Der Rollstuhl ist mit einer einstellbaren Kniestütze und mit einer Brustkorbstütze oder einem Brustkorbgurt ausgestattet.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Aufrichtrollstuhl ist mindestens mit einer beweglichen Sitz- und Rückenbespannung ausgestattet. Die Spannung der Rückenbespannung ist verstellbar.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Sitzhaltung muss einstellbar sein, damit die Fahreigenschaften, unter anderem Antrieb, Steuerung und Wendigkeit des Rollstuhls, maximiert werden. Der Rollstuhl ist mit einer in Funktion der gewünschten Sitzhaltung des Benutzers horizontal und vertikal verstellbaren Hinterradachse ausgestattet; aus diesem Grund sind die Gabelköpfe der Vorderräder einstellbar. 2.4 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf Antrieb/Steuerung Der Aufrichtrollstuhl ist ein Greifreifenrollstuhl. 2.5 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die Verwendungszwecke Der Aufrichtrollstuhl kann zerlegt werden, damit er im Auto mitgenommen werden kann. Der Rollstuhl muss faltbar sein oder die Rückenlehne muss faltbar oder abnehmbar sein. Beim Aufrichtrollstuhl sind die Hinterräder abnehmbar (Steckachsen - Quick-Release-System). 2.6 Funktionelle Spezifikationen - technische Aspekte Der Aufrichtrollstuhl verfügt über Vorder- und Hinterräder mit Luft- oder Vollgummireifen. Die Vorderräder sind schwenkbar. Der Rollstuhl ist serienmässig mit einem Bremssystem an den beiden Hinterrädern ausgestattet. Die Bremsen müssen vom Benutzer selbst bedient werden können. 3. Anpassungen Es sind keine Anpassungen vorgesehen. 4. Spezifische Bedingungen 4.1 Erneuerungsfrist - Für Benutzer, die das fünfundsechzigste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, beträgt die Erneuerungsfrist vier Jahre. - Für Benutzer ab fünfundsechzig Jahre beträgt die Erneuerungsfrist sechs Jahre.</p>\n<p class=\"lf-p\">Für die Erneuerung eines Aufrichtrollstuhls ist immer eine auf der Grundlage des Berichts über die Funktionsfähigkeit erstellte ausführliche Begründung erforderlich. 4.2 Zugelassene Kumulierungen Der Aufrichtrollstuhl darf nur mit einem Antidekubituskissen der Untergruppe 1, 3 oder 4 kumuliert werden. 4.3 Beteiligung der Versicherung Für mechanisch betriebene Aufrichtrollstühle (Leistung Nr. 520332-520343) oder elektrisch betriebene Aufrichtrollstühle (Leistung Nr. 520354-520365) kann eine Beteiligung der Versicherung bewilligt werden unter der Bedingung, dass der Rollstuhl in der Liste der erstattungsfähigen Produkte aufgenommen ist. 4.4 Beteiligungsantrag Die Beteiligung der Versicherung kann nur bewilligt werden: - aufgrund der vom verschreibenden Arzt ausgefüllten ärztlichen Verschreibung, - aufgrund des multidisziplinär erstellten Berichts über die Funktionsfähigkeit, - aufgrund des vom zugelassenen Pflegeerbringer ausgefüllten Begründungsberichts, - aufgrund des vom zugelassenen Pflegeerbringer ausgefüllten Antrags auf Beteiligung der Versicherung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das anzuwendende Antragsverfahren ist in römisch I Ziffer 3.3.3 aufgenommen.</p>\n<p class=\"lf-p\">HAUPTGRUPPE 7:Therapiedreiräder Pour la consultation du tableau, voir image 1. Funktionelle Indikationen für Benutzer 1.1 Verwendungszweck Das Therapiedreirad ist für Fortbewegungen im Aussenbereich und für Benutzer ab drei Jahre mit erwiesenen Mobilitätsproblemen bestimmt, aufgrund deren sie sich nur mit einem Therapiedreirad über längere Distanzen fortbewegen können. 1.2 Spezifische Indikationen Der Benutzer hat ein gestörtes Gleichgewicht oder eine eingeschränkte Sitzhaltung (Mindestkodierung 2) oder benötigt ein Therapiedreirad, das den Beeinträchtigungen der unteren oder oberen Gliedmassen angepasst ist (Mindestkodierung 2).</p>\n<p class=\"lf-p\">Zusätzliche Anpassungen müssen anhand der Beeinträchtigungen der unteren und oberen Gliedmassen und der Sitzhaltung begründet werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Benutzer verfügt über genügend intellektuelle, sensorische und kognitive Fähigkeiten, um das Therapiedreirad auf sichere und vernünftige Weise sowohl im Innen- als auch im Aussenbereich auf öffentlicher Strasse zu benutzen. 2. Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf das Dreirad Das Therapiedreirad muss mit einem mechanischen Antriebssystem ausgestattet sein.Wenn das Antriebssystem mit einer Kette oder einem Riemen ausgestattet ist, dann muss die Spannung der Kette oder des Riemens einstellbar sein.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Therapiedreirad ist mit zwei Vorder- oder zwei Hinterrädern ausgestattet. Das zweite Hinterrad dreht im Freilauf oder die Achse ist mit einem Differential ausgestattet.</p>\n<p class=\"lf-p\">Am Therapiedreirad müssen Pedale, ein Gepäckträger, eine verstellbare Lenkstange und ein verstellbarer Sitz vorhanden sein.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Therapiedreirad ist serienmässig mit einem festen Ritzel oder mit einer Schaltung ausgestattet.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Therapiedreirad muss den Bedingungen der belgischen Rechtsvorschriften über den Strassenverkehr entsprechen. 3. Anpassungen 3.1 Untere Gliedmassen Pour la consultation du tableau, voir image 3.2 Obere Gliedmassen Pour la consultation du tableau, voir image 3.3 Positionierung (Sitz-Rücken) Pour la consultation du tableau, voir image 3.4 Sicherheit Es sind keine Anpassungen vorgesehen. 3.5 Steuerung/Antrieb Es sind keine Anpassungen vorgesehen. 4. Spezifische Bedingungen 4.1 Erneuerungsfrist - Für Benutzer, die das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, beträgt die Erneuerungsfrist drei Jahre. - Für Benutzer ab achtzehn Jahre beträgt die Erneuerungsfrist acht Jahre. 4.2 Zugelassene Kumulierungen Das Therapiedreirad darf kumuliert werden mit: - einer Gehhilfe, - folgenden in Nr. 1 vorgesehenen Mobilitätshilfsmitteln für Benutzer ab achtzehn Jahre: - einem manuellen Standardrollstuhl oder einem manuellen Modularrollstuhl oder einem manuellen Aktivrollstuhl, - folgenden in Nr. 2 vorgesehenen Mobilitätshilfsmitteln für Benutzer, die das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben: - einem Standardschieberollstuhl oder einem manuellen Standardrollstuhl oder einem manuellen Aktivrollstuhl oder einem Elektrorollstuhl für Kinder. 4.3 Beteiligung der Versicherung Für Therapiedreiräder (Leistung Nr. 520376-520380 oder 520391-520402) kann eine Beteiligung der Versicherung bewilligt werden unter der Bedingung, dass das Therapiedreirad in der Liste der erstattungsfähigen Produkte aufgenommen ist. 4.4 Beteiligungsantrag Die Beteiligung der Versicherung kann nur bewilligt werden: - aufgrund der vom verschreibenden Arzt ausgefüllten ärztlichen Verschreibung, - aufgrund des vom zugelassenen Pflegeerbringer ausgefüllten Antrags auf Beteiligung der Versicherung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das anzuwendende Antragsverfahren ist in römisch I Ziffer 3.3.1 aufgenommen.</p>\n<p class=\"lf-p\">HAUPTGRUPPE 8: Gehhilfen 1. Funktionelle Indikationen für Benutzer 1.1 Verwendungszweck Eine Gehhilfe unterstützt den Benutzer auf stabile und sichere Weise beim Stehen oder Gehen. Eine Gehhilfe ist für den häufigen täglichen Gebrauch bestimmt und wird benutzt, damit der Benutzer sich eingeschränkt im Innen- oder Aussenbereich fortbewegen kann. Die Gehhilfe ist für Benutzer ab drei Jahre bestimmt. 1.2 Spezifische Indikationen Der Benutzer kann im Innenbereich nicht selbständig und sicher stehen oder gehen. Er kann sich im Innenbereich nur mit Hilfe einer Stütze selbständig fortbewegen (Mindestkodierung 2) oder kann sich im Aussenbereich ohne Gehhilfe nur mit grosser Mühe fortbewegen (Mindestkodierung 2). Der Benutzer benötigt beim Gehen oder Stehen eine stabile und sichere Stütze. 2. Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die Gehhilfe Pour la consultation du tableau, voir image Die Gehhilfe mit festen Stützen (ohne Räder) ist für Fortbewegungen im Innenbereich bestimmt.Die Gehhilfe ist mit Handgriffen ausgestattet.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Stützen oder Handgriffe der Gehhilfe müssen höhenverstellbar sein, damit sich der Benutzer maximal auf der Gehhilfe abstützen kann. Die Gehhilfe hat ein geringes Gewicht, sodass der Benutzer sie mit geringem Kraftaufwand fortbewegen und mitnehmen kann. Wenn der Benutzer geht oder die Beine nach vorne bewegt, muss die Gehhilfe stabil auf dem Boden stehen. Die Gehhilfe wird vom Benutzer durch Aufheben und Absetzen fortbewegt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Die Gehhilfe - Typ Rollator - ist mit zwei Rädern im vorderen Bereich und zwei festen Stützen im hinteren Bereich ausgestattet, ohne Sitz.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Gehhilfe ist für Fortbewegungen im Innenbereich bestimmt. Die Gehhilfe ist mit Handgriffen ausgestattet. Die Stützen oder Handgriffe der Gehhilfe müssen höhenverstellbar sein, damit sich der Benutzer maximal auf der Gehhilfe abstützen kann. Die Gehhilfe hat ein geringes Gewicht, sodass der Benutzer sie mit geringem Kraftaufwand fortbewegen und mitnehmen kann. Wenn der Benutzer geht oder die Beine nach vorne bewegt, muss die Gehhilfe stabil auf dem Boden stehen; hierfür sorgen die festen Stützen. Anhand der Vorderräder und durch Aufheben der festen Stützen kann der Benutzer die Gehhilfe fortbewegen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Die Gehhilfe - Typ Rollator - ist mit zwei Rädern im vorderen Bereich und zwei festen Stützen im hinteren Bereich ausgestattet, mit Sitz.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Gehhilfe ist für Fortbewegungen im Innenbereich bestimmt. Die Gehhilfe ist mit Handgriffen ausgestattet. Die Stützen oder Handgriffe der Gehhilfe müssen höhenverstellbar sein, damit sich der Benutzer maximal auf der Gehhilfe abstützen kann. Die Gehhilfe hat ein geringes Gewicht, sodass der Benutzer sie mit geringem Kraftaufwand fortbewegen und mitnehmen kann. Wenn der Benutzer geht oder die Beine nach vorne bewegt, muss die Gehhilfe stabil auf dem Boden stehen; hierfür sorgen die festen Stützen. Anhand der Vorderräder und durch Aufheben der festen Stützen kann der Benutzer die Gehhilfe fortbewegen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Die Gehhilfe - Typ Rollator - mit mindestens drei Rädern mit oder ohne Sitz ist für Fortbewegungen im Innen- und Aussenbereich bestimmt. Die Gehhilfe ist mit Handgriffen ausgestattet. Die Stützen oder Handgriffe der Gehhilfe müssen höhenverstellbar sein, damit sich der Benutzer maximal auf der Gehhilfe abstützen kann. Die Gehhilfe hat ein geringes Gewicht, sodass der Benutzer sie mit geringem Kraftaufwand fortbewegen und mitnehmen kann. Die Gehhilfe muss mit einem Bremssystem ausgestattet sein. Der Benutzer muss das Bremssystem bedienen können, während er sich beim Fortbewegen mit beiden Händen auf der Gehhilfe abstützt. Wenn der Benutzer geht oder die Beine nach vorne bewegt, muss die Gehhilfe stabil auf dem Boden stehen. Die Gehhilfe ist aufgrund der Räder fahrbar. Wenn die Gehhilfe mit einem Sitz ausgestattet ist, muss die Gehhilfe zur Sicherheit des Benutzers über eine Handbremse verfügen. Bei Fortbewegungen im Aussenbereich muss der Benutzer kleine Hindernisse und Stufen überwinden können, zum Beispiel Schwellen oder Bordsteinkanten.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Die Gehhilfe ist mit festen Stützen oder Rädern und mit Unterstützung der Stehfunktion ausgestattet. Der Benutzer kann nicht selbständig und sicher stehen und braucht eine Unterstützung der Steh- und der Gehfunktion. Der Benutzer stützt sich beim Gehen oder Stehen auf einer Sitz-, Unterarm- und Achselstütze ab. Die Gehhilfe ist für den Gebrauch im Innenbereich bestimmt. 3. Anpassungen Es sind keine Anpassungen vorgesehen. 4. Spezifische Bedingungen 4.1 Erneuerungsfrist - Für Benutzer, die das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, beträgt die Erneuerungsfrist drei Jahre. - Für Benutzer ab achtzehn und bis fünfundsechzig Jahre beträgt die Erneuerungsfrist vier Jahre. - Für Benutzer ab fünfundsechzig Jahre beträgt die Erneuerungsfrist sechs Jahre. 4.2 Zugelassene Kumulierungen Die Gehhilfe darf kumuliert werden mit: - einem Therapiedreirad, - folgenden in Nr. 1 vorgesehenen Mobilitätshilfsmitteln für Benutzer ab achtzehn Jahre: - einem manuellen Standardrollstuhl oder einem manuellen Modularrollstuhl oder einem Elektromobil oder - einem manuellen Aktivrollstuhl, sofern eine auf der Grundlage des Berichts über die Funktionsfähigkeit erstellte ausführliche Begründung vorliegt, - folgenden in Nr. 2 vorgesehenen Mobilitätshilfsmitteln für Benutzer, die das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben: - einem manuellen Standardschieberollstuhl oder einem manuellen Standardrollstuhl oder einem manuellen Aktivrollstuhl. 4.3 Beteiligung der Versicherung Für Gehhilfen (Leistung Nr. 520413-520424, 520435-520446, 520450-520461, 520472-520483 oder 520494-520505) kann eine Beteiligung der Versicherung bewilligt werden unter der Bedingung, dass die Gehhilfe in der Liste der erstattungsfähigen Produkte aufgenommen ist. 4.4 Beteiligungsantrag Die Beteiligung der Versicherung kann nur bewilligt werden: - aufgrund der vom verschreibenden Arzt ausgefüllten ärztlichen Verschreibung, - aufgrund des vom zugelassenen Pflegeerbringer ausgefüllten Antrags auf Beteiligung der Versicherung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das anzuwendende Antragsverfahren ist in römisch I Ziffer 3.3.11 aufgenommen. 4. Zielgruppe: In Nr.1 und 2 erwähnte Begünstigte, für die eine besondere Sitzanpassung erforderlich ist Begünstigte werden in vorliegender Nummer « Benutzer » genannt.</p>\n<p class=\"lf-p\">HAUPTGRUPPE 9: Sitzkissen zur Dekubitusprophylaxe 1. Funktionelle Indikationen für Benutzer 1.1 Verwendungszweck Das Sitzkissen zur Dekubitusprophylaxe ist für Benutzer ab zwei Jahre bestimmt, die während einer langen Dauer ununterbrochen im Rollstuhl sitzen. Der Benutzer ist für alle Fortbewegungen sowohl im Innen- als auch im Aussenbereich vollständig auf den Rollstuhl angewiesen. Das Sitzen im Rollstuhl während einer langen Dauer stellt für den Benutzer ein mässiges oder hohes Dekubitusrisiko dar oder der Benutzer wurde bereits wegen Dekubituswunden behandelt oder hat Dekubituswunden. 1.2 Spezifische Indikationen Ein Sitzkissen zur Dekubitusprophylaxe kann nur in Kombination mit einem Rollstuhl indiziert werden für: Zielgruppe 1: Benutzer mit mässigem Dekubitusrisiko - Der Benutzer ist an den Rollstuhl gebunden, kann sich jedoch selbständig und regelmässig (ungefähr alle 15 Minuten) anheben, um das Kreuzbein zu entlasten.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Benutzer verfügt noch über einen gewissen Tonus in den Gesässmuskeln (auch wenn als Folge von Spastizität) und ist in einem der folgenden Bereiche erheblich beeinträchtigt oder eingeschränkt: Essstörung, Inkontinenz (urinal oder fäkal), Nicht-Wahrnehmen von Druck auf der Haut, wodurch die Möglichkeit einer Reaktion auf ein Unbehagen eingeschränkt ist, oder Beeinträchtigung der Funktion der Herz- und Blutgefässe. - Oder bei Feststellung von Dekubituswunden ab Grad 1: anhaltende Rötung der intakten Haut. Diese kann mit einer Verfärbung der Haut, Hitze, Ödemen oder einer Verhärtung des Gewebes einhergehen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Zielgruppe 2: Benutzer mit hohem Dekubitusrisiko - Diese Benutzer können sich unmöglich selbständig und regelmässig (ungefähr alle 15 Minuten) anheben, um das Kreuzbein zu entlasten. Das kann durch Beeinträchtigungen oder funktionelle Einschränkungen der oberen oder der unteren Gliedmassen oder durch geistige oder kognitive Beeinträchtigungen verursacht werden. - Es werden ebenfalls berücksichtigt: Benutzer mit einer schlaffen Lähmung oder einem erheblichen Gesässmuskelschwund, Benutzer mit einem nachgewiesenen Hautproblem in Nähe des Kreuzbeins, unter anderem ausgebreiteten Narben, Brandwunden, Radiodermatitis usw. - Oder Benutzer, die bereits Dekubituswunden ab Grad 3 erlitten haben.</p>\n<p class=\"lf-p\">Zielgruppe 3: Benutzer mit hohem Dekubitusrisiko und mit erheblichen Beeinträchtigungen der anatomischen Eigenschaften des Beckengürtels - Benutzer mit hohem Dekubitusrisiko. - Der Benutzer hat zudem eines der nachstehenden Probleme: Es besteht eine erhebliche Beeinträchtigung (Mindestkodierung 3) der anatomischen Eigenschaften der Knochen, Artikulationen oder Muskeln des Beckengürtels, sodass das Becken bei langem Sitzen nur mit grosser Mühe in einer korrekten Haltung gehalten werden kann, unter anderem infolge einer abnormalen Ad- oder Abduktion, einer abnormalen internen oder externen Rotation, einer abnormalen Flexion oder Extension der Hüfte, einer Beckenneigung nach vorn oder nach hinten, eines Beckenschiefstands, einer Rotation des Beckens usw. Oder diese Probleme der Sitzhaltung sind kurzfristig infolge einer spezifischen fortschreitenden Erkrankung vorauszusehen. 2. Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf das Antidekubituskissen Das Antidekubituskissen muss beim Rollstuhlbenutzer den Druck und die Reibung, die Dekubitus verursachen können, reduzieren. Das Antidekubituskissen muss dem Rollstuhlgebrauch angepasst sein.</p>\n<p class=\"lf-p\">Form und Grösse des Kissens müssen mit den Massen des Rollstuhls übereinstimmen: Das Kissen muss der Sitzbreite und -tiefe des Rollstuhls angepasst sein. Das Kissen muss in verschiedenen Abmessungen erhältlich sein. Das Antidekubituskissen darf keinen « bottoming out »-Effekt (Durchsitzen) haben, weder bei fettleibigen noch bei dünnen Benutzern. « Bottoming out » bedeutet, dass bei Kontrolle mit der Hand unter dem Antidekubituskissen die knöchernen Extremitäten (zum Beispiel: Steissbein) des Benutzers fühlbar sind; ist dies der Fall, ist die Wirksamkeit des verwendeten Materials gefährdet.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Überzug muss elastisch sein, um einem « Hängematteneffekt » vorzubeugen. Eine Kombination mit einer elastischen antiallergischen Inkontinenzhose muss möglich sein. Das Antidekubituskissen wird mit dem notwendigen Zubehör geliefert.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Antidekubituskissen kann nur in die Liste der erstattungsfähigen Produkte aufgenommen werden, wenn der Antrag anhand von wissenschaftlichen Druckmessungstests und/oder anhand von klinischen Prüfungen, die in einer anerkannten wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlicht wurden, untermauert wird. Dabei müssen die vorbeugenden Eigenschaften des Sitzkissens bei Gebrauch in einem Rollstuhl nachgewiesen werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Zielgruppe 1: Benutzer mit mässigem Dekubitusrisiko Die verwendeten Materialien müssen eine gute Druckverteilung gewährleisten. Das Sitzkissen wird auf den beweglichen oder starren Sitz des Rollstuhls gelegt oder darauf angebracht.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Grundmaterial des Antidekubituskissens besteht aus: - viskoelastischem Schaumstoff, - Luft. Das Antidekubituskissen besteht aus unabhängigen Einheiten oder miteinander verbundenen Bändern oder Zellen, - Polymer- oder Elastomergel, - oder einer Kombination aus Materialien mit einem der oben erwähnten Grundmaterialien, die zudem die Kontaktfläche mit den Körperteilen bildet.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Zielgruppe 1: Benutzer mit mässigem Dekubitusrisiko In den Rollstuhl integrierter oder eingebauter Sitz, der die bewegliche oder starre Sitzschale ersetzt. Der Antidekubitussitz besteht aus Materialien, die eine gute Druckverteilung gewährleisten.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Grundmaterial des Antidekubituskissens besteht aus: - viskoelastischem Schaumstoff, - Luft. Das Antidekubituskissen besteht aus unabhängigen Einheiten oder miteinander verbundenen Bändern oder Zellen, - Polymer- oder Elastomergel, - oder einer Kombination aus Materialien mit einem der oben erwähnten Grundmaterialien, die zudem die Kontaktfläche mit den Körperteilen bildet.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Zielgruppe 2: Benutzer mit hohem Dekubitusrisiko Die verwendeten Materialien müssen eine gute Druckverteilung gewährleisten und müssen zudem einen angemessenen Schutz gegen Dekubitus verursachende Reibungen bieten. Das Antidekubituskissen muss individuell an den Benutzer angepasst werden können, zum Beispiel durch Wegnehmen oder Hinzufügen von druckregulierendem Grundmaterial oder zusätzlichen Unterstützungselementen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Grundmaterial des Antidekubituskissens besteht aus: - Luft. Das Antidekubituskissen besteht aus unabhängigen Einheiten oder miteinander verbundenen Bändern oder Zellen, - Polymer- oder Elastomergel, - oder einer Kombination aus Materialien mit einem der oben erwähnten Grundmaterialien, die zudem die Kontaktfläche mit den Körperteilen bildet.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Zielgruppe 3: Benutzer mit hohem Dekubitusrisiko UND mit einer erheblichen Beeinträchtigung der anatomischen Eigenschaften des Beckengürtels Die verwendeten Materialien müssen eine gute Druckverteilung gewährleisten und müssen zudem einen angemessenen Schutz gegen Dekubitus verursachende Reibungen bieten. Das Antidekubituskissen muss individuell an den Benutzer angepasst werden können, zum Beispiel durch Wegnehmen oder Hinzufügen von druckregulierendem Grundmaterial oder zusätzlichen Unterstützungselementen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Grundmaterial des Antidekubituskissens besteht aus: - Luft. Das Antidekubituskissen besteht aus unabhängigen Einheiten oder miteinander verbundenen Bändern oder Zellen, - Flow-Fluid-Gel, - oder einer Kombination aus Materialien mit einem der oben erwähnten Grundmaterialien, die zudem die Kontaktfläche mit den Körperteilen bildet.</p>\n<p class=\"lf-p\">Bei Luftkissen handelt es sich um Kissen mit Zellstruktur mit mindestens zwei Kammern, sodass eine angemessene Unterstützung der Sitzhaltung möglich ist. Das Antidekubituskissen muss sowohl vorne, hinten als auch seitlich (links/rechts) die Sitzhaltung des Benutzers unterstützen. Das Antidekubituskissen muss: - verschiedene Zellhöhen oder -formen und mindestens zwei Kammern aufweisen, wenn es anatomisch vorgeformt ist, - mindestens drei Kammern aufweisen, damit es die oben beschriebene Unterstützung bietet, wenn es nicht anatomisch vorgeformt ist.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Gelkissen hat eine ausreichend hohe profilierte Schaumstoffgrundlage mit einer Kammer, in der sich eine dicke Flow-Fluid-Tasche befindet. Diese Flow-Fluid-Tasche ist unterteilt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Grundlage unterstützt das Becken, während die Flow-Fluid-Tasche die Kontaktfläche mit den knöchernen Extremitäten und dem Gesäss des Benutzers bildet. 3. Anpassungen Es sind keine Anpassungen vorgesehen. 4. Spezifische Bedingungen 4.1 Erneuerungsfrist - Für ein nicht individuell anpassbares Antidekubituskissen (Leistung Nr. 520516-520520) beträgt die Erneuerungsfrist zwei Jahre. - Für einen nicht individuell anpassbaren anatomisch geformten Antidekubitussitz (Leistung Nr. 520531-520542) ist die Erneuerungsfrist dieselbe wie für den Rollstuhl. - Für individuell anpassbare Antidekubituskissen (Leistung Nr. 520553-520564) beträgt die Erneuerungsfrist: - drei Jahre für Benutzer, die das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, - vier Jahre für Benutzer ab achtzehn Jahre. - Für individuell anpassbare Antidekubituskissen Typ Luftkissen mit Zellstruktur oder Gelkissen Typ Flow-Fluid (Leistung Nr. 520575-520586) beträgt die Erneuerungsfrist: - drei Jahre für Benutzer, die das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, - vier Jahre für Benutzer ab achtzehn Jahre. 4.2 Zugelassene Kumulierungen Das Antidekubituskissen (Leistung Nr. 520516-520520, 520553-520564 oder 520575-520586) darf kumuliert werden mit: - folgenden in Nr. 1 vorgesehenen Mobilitätshilfsmitteln für Benutzer ab achtzehn Jahre: - einem manuellen Modularrollstuhl oder einem manuellen Aktivrollstuhl oder einem Aufrichtrollstuhl, - einem manuellen Pflegerollstuhl für Benutzer, die an einer fortschreitenden neuromuskulären Krankheit, an fortschreitender Myopathie, an Multipler Sklerose, an chronischer autoimmuner entzündlicher Polyarthritis gemäss den von der Königlichen Belgischen Vereinigung für Rheumatologie angenommenen Definitionen (rheumatoide Arthritis, Spondyloarthropathie, juvenile chronische Arthritis, systemischer Lupus erythematodes und Sklerodermie) leiden, oder für Benutzer mit Tetraparese oder Quadriparese, - folgenden in Nr. 2 vorgesehenen Mobilitätshilfsmitteln für Benutzer, die das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben: - einem manuellen Aktivrollstuhl für Kinder oder einem Elektrorollstuhl für Kinder oder einem Aufrichtrollstuhl.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Antidekubituskissen (Leistung Nr. 520531-520542) darf kumuliert werden mit: - folgenden in Nr. 1 vorgesehenen Mobilitätshilfsmitteln für Benutzer ab achtzehn Jahre: - einem manuellen Modularrollstuhl, - folgenden in Nr. 2 vorgesehenen Mobilitätshilfsmitteln für Benutzer, die das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben: - einem manuellen Modularrollstuhl für Kinder. 4.3 Beteiligung der Versicherung Für Antidekubituskissen zur Dekubitusprophylaxe (Leistung Nr. 520516-520520, 520531-520542, 520553-520564 oder 520575-520586) kann eine Beteiligung der Versicherung bewilligt werden unter der Bedingung, dass das Kissen in der Liste der erstattungsfähigen Produkte aufgenommen ist und dass der Benutzer eine Beteiligung der Versicherung für einen neuen Rollstuhl beantragt oder über einen Rollstuhl verfügt, für den ihm in der Vergangenheit eine Beteiligung der Versicherung bewilligt wurde, wobei die Erneuerungsfrist für diesen Rollstuhl nicht abgelaufen sein darf.</p>\n<p class=\"lf-p\">Eine Pauschalbeteiligung der Versicherung an einem « individuell anpassbaren Antidekubituskissen » (Leistung Nr. 520553-520564) oder einem « individuell anpassbaren Antidekubituskissen Typ Luftkissen mit Zellstruktur » (Leistung Nr. 520575-520586) kann Benutzern mit mässigem Dekubitusrisiko bewilligt werden unter der Bedingung, dass das Kissen in der Liste der Antidekubituskissen aufgenommen ist. - Pauschalbeteiligung der Versicherung für ein individuell anpassbares Antidekubituskissen: 522130-522141 - Y 100 - Pauschalbeteiligung der Versicherung für ein individuell anpassbares Antidekubituskissen Typ Luftkissen mit Zellstruktur: 522152-522163 - Y 100 4.4 Beteiligungsantrag Die Beteiligung der Versicherung kann nur bewilligt werden: - aufgrund der vom verschreibenden Arzt ausgefüllten ärztlichen Verschreibung, - aufgrund des vom zugelassenen Pflegeerbringer ausgefüllten Begründungsberichts, - aufgrund des vom zugelassenen Pflegeerbringer ausgefüllten Antrags auf Beteiligung der Versicherung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das anzuwendende Antragsverfahren ist in römisch I Ziffer 3.3.2 aufgenommen.</p>\n<p class=\"lf-p\">HAUPTGRUPPE 10: Modular anpassbare Systeme zur Unterstützung der Sitzhaltung Pour la consultation du tableau, voir image 1. Funktionelle Indikationen für Benutzer 1.1 Verwendungszweck Ein System zur Unterstützung der Sitzhaltung von Benutzern ist für Benutzer bestimmt, die während einer langen Dauer ununterbrochen im Rollstuhl sitzen. Der Benutzer hat eine völlig unstabile Sitzhaltung im Rollstuhl mit hohem Risiko von Gleichgewichtsstörungen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Sitzsystem bezweckt die Stabilisierung des Körpers des Benutzers, die Unterstützung des Körpers und das Reduzieren des Drucks und des Abgleitens. Anhand des die Haltung unterstützenden Systems wird der aktive Gebrauch des Rollstuhls gefördert. 1.2 Spezifische Indikationen Der Benutzer ist in Bezug auf alle Fortbewegungen vollständig an den Rollstuhl gebunden und benutzt den manuellen Rollstuhl ständig (mindestens 8 Stunden täglich). Bei Fortbewegungen im Innen- und Aussenbereich ist der Benutzer vollständig eingeschränkt (Kodierung 4).</p>\n<p class=\"lf-p\">Es besteht eine vollständige Beeinträchtigung (Kodierung 4) der anatomischen Eigenschaften der Wirbelsäule oder der Muskeln des Rumpfes - eventuell auch des Schultergürtels oder des Kopfes und des Nackens -, sodass der Rumpf bei dauerhaftem Sitzen unmöglich in korrekter Haltung bleibt, auch nicht wenn eine starre Rückenschale zusammen mit Rückenpelotten benutzt wird. 2. Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf das Rückensystem Das modular anpassbare Rückensystem wird verwendet, wenn eine aktive Unterstützung der Sitzhaltung des Benutzers notwendig ist.Das Rückensystem muss den Benutzer bei anatomischen Abweichungen des Rumpfes, des Schultergürtels oder des Kopfes und Nackens unterstützen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Rückensystem kann auf der Grundlage der verwendeten Materialien und Techniken individuell an die Form des Rückens und die Sitzhaltung des Benutzers angepasst werden. Zweck des Rückensystems ist das Erreichen einer korrekten Sitzhaltung im Rollstuhl, wobei auf den Komfort des Benutzers und auch auf die Dekubitusprophylaxe geachtet wird. Das Rückensystem muss in den Rollstuhl eingebaut werden können und ersetzt die normale Rückenbespannung (beweglich, flach oder starr vorgeformt) des Rollstuhls. 3. Anpassungen Es sind keine Anpassungen vorgesehen. 4. Spezifische Bedingungen 4.1 Erneuerungsfrist Die Erneuerungsfrist für das modular anpassbare Rückensystem ist dieselbe wie für den Rollstuhl. 4.2 Zugelassene Kumulierungen Das modular anpassbare Rückensystem (Leistung Nr. 520590-520601) darf kumuliert werden mit: - folgenden in Nr. 1 vorgesehenen Mobilitätshilfsmitteln für Benutzer ab achtzehn Jahre: - einem manuellen Aktivrollstuhl, - folgenden in Nr. 2 vorgesehenen Mobilitätshilfsmitteln für Benutzer, die das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben: - einem manuellen Aktivrollstuhl für Kinder.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ein manueller Aktivrollstuhl (Leistung Nr. 520074-520085 oder 520251-520262), der mit einem modular anpassbaren Rückensystem ausgestattet ist, darf auch mit einem Antidekubituskissen, das in Leistung Nr. 520516-520520, 520553-520564 oder 520575-520586 aufgenommen ist, kumuliert werden. 4.3 Beteiligung der Versicherung Für ein modular anpassbares Rückensystem zur Unterstützung der Sitzhaltung (Leistung Nr. 520590-520601) kann eine Beteiligung der Versicherung nur bewilligt werden unter der Bedingung, dass das System zum selben Zeitpunkt wie der Rollstuhl beantragt wird und in der Liste der erstattungsfähigen Produkte aufgenommen ist. 4.4 Beteiligungsantrag Die Beteiligung der Versicherung kann nur bewilligt werden: - aufgrund der vom verschreibenden Arzt ausgefüllten ärztlichen Verschreibung, - aufgrund des vom zugelassenen Pflegeerbringer ausgefüllten Begründungsberichts, - aufgrund des vom zugelassenen Pflegeerbringer ausgefüllten Antrags auf Beteiligung der Versicherung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das anzuwendende Antragsverfahren ist in römisch I Ziffer 3.3.2 aufgenommen.</p>\n<p class=\"lf-p\">HAUPTGRUPPE 11: Rahmen für Sitzmulden Pour la consultation du tableau, voir image 1. Funktionelle Indikationen für Benutzer 1.1 Verwendungszweck Der Rahmen ist für die Befestigung einer Sitzmulde bestimmt und wird für Benutzer ab zwei Jahre zur Fortbewegung im Innen- und Aussenbereich verwendet. 1.2 Spezifische Indikationen Der Rahmen für die Befestigung einer Sitzmulde ist nur erstattungsfähig für Benutzer, die eine Sitzmulde brauchen und sich ohne diesen Rahmen nicht fortbewegen können. 2. Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf den Rahmen 2.1. Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die unteren Gliedmassen Der Rahmen für die Befestigung einer Sitzmulde kann mit Beinstützen oder abschwenkbaren Beinstützen mit winkelverstellbarer Fussstütze, die an dem neigungsverstellbaren Teil des Rahmens befestigt sind, ausgestattet werden, die vom Begleiter abgenommen oder abgeschwenkt werden können, um den Lagewechsel in und aus dem Rollstuhl zu erleichtern. Die Beinstützen müssen in Funktion der Unterschenkellänge des Benutzers und der allgemeinen Sitzhaltung individuell einstellbar oder verstellbar sein. 2.2 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die oberen Gliedmassen Der Rahmen für die Befestigung einer Sitzmulde ist mit Armlehnen ausgestattet, die vom Benutzer oder Begleiter abgenommen werden können, um den Lagewechsel in und aus dem Rollstuhl zu erleichtern.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Armlehnen dienen als Stütze für die Unterarme des Benutzers. Sie sind höhen- und breitenverstellbar. 2.3 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die allgemeine Sitzhaltung und die Positionierung Der Rahmen für die Befestigung einer Sitzmulde ist mit einem sicheren Befestigungssystem ausgestattet, das Kopplung und Entkopplung der Sitzmulde durch den Begleiter ohne Gebrauch eines Werkzeugs erlaubt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Sitzwinkel kann anhand einer Gasdruckfeder oder eines vergleichbaren Systems bis mindestens 15° eingestellt werden. Der Rückenlehnenwinkel ist bis mindestens 30° einstellbar. 2.4 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf Antrieb/Steuerung Der Rahmen für die Befestigung einer Sitzmulde kann vom Typ Schieberollstuhl oder vom Typ Greifreifenrollstuhl sein. Beide Typen sind mit Schiebegriffen oder einem vom Begleiter höhenverstellbaren Schiebebügel ausgestattet. 2.5 Funktionelle Spezifikationen in Bezug auf die Verwendungszwecke Der Rahmen für die Befestigung einer Sitzmulde kann so zerlegt werden, dass er im Auto mitgenommen werden kann. 2.6 Funktionelle Spezifikationen - technische Aspekte Der Rahmen für die Befestigung einer Sitzmulde verfügt über Vorder- und Hinterräder mit Luft- oder Vollgummireifen; die Vorderräder sind schwenkbar. Der Rahmen ist mit einem Bremssystem an den beiden Hinterrädern ausgestattet, das vom Benutzer oder Begleiter bedient werden kann. 3. Anpassungen 3.1 Untere Gliedmassen Pour la consultation du tableau, voir image Die Leistungen Nr. 520634-520645 und 520671-520682 sind nicht miteinander kumulierbar.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image 3.2 Obere Gliedmassen Es sind keine Anpassungen vorgesehen. 3.3 Positionierung (Sitz-Rücken) Pour la consultation du tableau, voir image 3.4 Sicherheit Es sind keine Anpassungen vorgesehen. 3.5 Steuerung/Antrieb Es sind keine Anpassungen vorgesehen. 4. Spezifische Bedingungen 4.1 Erneuerungsfrist - Für Benutzer, die das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, beträgt die Erneuerungsfrist drei Jahre. - Für Benutzer ab achtzehn bis fünfundsechzig Jahre beträgt die Erneuerungsfrist fünf Jahre. 4.2 Zugelassene Kumulierungen Der Rahmen für eine Sitzmulde kann nicht mit einem Rollstuhl kumuliert werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Rahmen für eine Sitzmulde darf nicht mit der Leistung Nr. 646494 von Artikel 29 § 1 in Kapitel XI des Verzeichnisses kumuliert werden. 4.3 Beteiligung der Versicherung Für einen Rahmen für eine Sitzmulde (Leistung Nr. 520612-520623) kann eine Beteiligung der Versicherung bewilligt werden unter der Bedingung, dass der Rahmen in der Liste der erstattungsfähigen Produkte aufgenommen ist. 4.4 Beteiligungsantrag Die Beteiligung der Versicherung kann nur bewilligt werden: - aufgrund der vom verschreibenden Arzt ausgefüllten ärztlichen Verschreibung, - aufgrund des vom zugelassenen Pflegeerbringer ausgefüllten Begründungsberichts, - aufgrund des vom zugelassenen Pflegeerbringer ausgefüllten Antrags auf Beteiligung der Versicherung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das anzuwendende Antragsverfahren ist in römisch I Ziffer 3.3.2 aufgenommen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Für den Antrag auf vorzeitige Erneuerung eines Rollstuhls oder auf zusätzliche Anpassungen eines bereits gelieferten Rollstuhls ist das in römisch I Ziffer 3.3.5 oder römisch I Ziffer 3.3.6 aufgenommene Antragsverfahren anwendbar.</p>\n<p class=\"lf-p\">III. SPEZIFIKATIONEN IN BEZUG AUF DIE ANPASSUNGEN DER IN TEIL II VORGESEHENEN MOBILITÄTSHILFSMITTEL 1. Untere Gliedmassen Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls mit Beinstützen.Die Beinstützen müssen vom Benutzer oder Begleiter abgenommen oder abgeschwenkt werden können, um das Aufstehen und Hinsetzen oder den Lagewechsel in und aus dem Rollstuhl zu erleichtern. An jeder Beinstütze muss eine Wadenstütze vorhanden sein. Die Beinstützen müssen mechanisch längeneinstellbar sein und stufenlos bis zur Horizontalen (Kniewinkel) einstellbar sein.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls mit komfortablen Beinstützen. Die komfortablen Beinstützen müssen mit einem Längenausgleich ausgestattet sein, das heisst sie müssen automatisch die Längenunterschiede der Beine, die bei Flexion und Extension des Kniegelenks auftreten, ausgleichen. Die komfortablen Beinstützen müssen vom Benutzer oder Begleiter abgenommen oder abgeschwenkt werden können, um das Aufstehen und Hinsetzen oder den Lagewechsel in und aus dem Rollstuhl zu erleichtern. Die komfortablen Beinstützen müssen in Funktion der Unterschenkellänge des Benutzers und der allgemeinen Sitzhaltung individuell einstellbar sein. An jeder komfortablen Beinstütze muss eine einstellbare Wadenstütze vorhanden sein.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls mit elektrisch verstellbaren komfortablen Beinstützen für Benutzer, für die ein regelmässiger Lagewechsel der unteren Gliedmassen medizinisch indiziert ist. Die elektrisch verstellbaren komfortablen Beinstützen müssen mit einem Längenausgleich ausgestattet sein, das heisst sie müssen automatisch die Längenunterschiede der Beine, die bei Flexion und Extension des Kniegelenks auftreten, ausgleichen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die elektrischen komfortablen Beinstützen müssen in Funktion der Unterschenkellänge des Benutzers und der allgemeinen Sitzhaltung einstellbar sein. An jeder Beinstütze muss eine einstellbare Wadenstütze vorhanden sein. Die elektrisch verstellbaren komfortablen Beinstützen müssen anhand einer Steuerung vom Benutzer selbständig bedient werden können.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls mit winkeleinstellbaren Fussplatten oder einer einteiligen winkeleinstellbaren Fussplatte. Die Fussplatten oder die einteilige Fussplatte sind höhenverstellbar und sind je nach Winkel des Fussgelenks einstellbar.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Pedals des Therapiedreirads mit einem Halterungssystem für den Fuss.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Pedals des Therapiedreirads mit einer Fussplatte, die den ganzen Fuss unterstützt. Als zusätzliche Stütze kann der Rand der Fussplatte erhöht sein. Die Fussplatte ist mit einem Gegengewicht ausgestattet, damit das Pedal immer horizontal nach oben gerichtet bleibt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Pedals eines Therapiedreirads mit einer Knöchel-/Fussschiene, um das Fussgelenk zu befestigen. Fussplatte und Fusshalterungssystem sind einbegriffen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung der Länge der Pedalkurbel des Therapiedreirads. 2. Obere Gliedmassen Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls mit höheneinstellbaren Armlehnen.Die Armlehnen sind abnehmbar oder abschwenkbar.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Therapiedreirads mit einem Steuer mit besonderer Form, das Beeinträchtigungen der oberen Gliedmassen speziell angepasst ist. 3. Positionierung (Sitz-Rücken) Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls mit verstellbarer Grundplatte für ein Antidekubituskissen. Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls mit abnehmbarer Sitzschale oder anatomisch starrem Sitz (mit starrer Schale oder starrer Auspolsterung).</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls mit abnehmbarer Rückenschale oder anatomisch starrer Rückenlehne (mit starrer Schale oder starrer Auspolsterung).</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls mit einstellbarem oder verstellbarem Rückenwinkel bis mindestens 30°.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls mit einstellbarem oder verstellbarem Rückenwinkel bis 90°.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls für Kinder mit einstellbarem Rückenwinkel bis mindestens 10° oder verstellbarem Rückenwinkel bis mindestens 30°.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls mit einstellbarem Sitzwinkel bis mindestens 5°.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls mit fester Sitzunterstützung, die elektrisch und stufenlos kantelbar ist, um die Sitzhaltung des Benutzers zu variieren. Der Sitz kann getrennt von der Rückenlehne und stufenlos elektrisch bis zu mindestens 10° verstellt werden. Die elektrische Sitzkantelung muss anhand einer Steuerung selbständig vom Benutzer bedient werden können.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls mit fester Rückenunterstützung, die elektrisch und stufenlos verstellbar ist, um die Sitzhaltung des Benutzers zu variieren. Die Rückenlehne kann getrennt vom Sitz und stufenlos elektrisch bis zu mindestens 30° verstellt werden. Die elektrische Rückenverstellung muss anhand einer Steuerung selbständig vom Benutzer bedient werden können.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls für Benutzer, die in einer nicht angepassten Wohnung leben oder selbständig wohnen oder am Arbeitsplatz diese Anpassung benötigen, um an die verschiedenen Einrichtungselemente der Wohnung oder des Arbeitsplatzes (Schränke usw.) zu kommen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Elektrisch stufenlos höhenverstellbare Sitzeinheit: Der sitzende Benutzer wird anhand eines Liftsystems mit der vollständigen Sitzeinheit mindestens 20 cm höher als die normale Höhe der Sitzeinheit befördert. Die elektrisch höhenverstellbare Sitzeinheit muss anhand einer Steuerung vom Benutzer selbständig benutzt werden können.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls für Kinder, die in einer nicht angepassten Wohnung leben oder die in der Schule diese Anpassung benötigen, um an die verschiedenen Einrichtungselemente der Wohnung oder der Schule (Schränke usw.) zu kommen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Elektrisch stufenlos höhenverstellbare und bis zum Boden verstellbare Sitzeinheit: Das sitzende Kind wird anhand eines Liftsystems mit der vollständigen Sitzeinheit mindestens 20 cm höher als die normale Höhe der Sitzeinheit oder von der normalen Sitzhöhe auf die Höhe des Bodens befördert. Die elektrisch höhenverstellbare Sitzeinheit muss anhand einer Steuerung vom Kind selbständig bedient werden können.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls für Benutzer, die in einer nicht angepassten Wohnung leben oder die selbständig wohnen oder am Arbeitsplatz diese Anpassung benötigen, um an die verschiedenen Einrichtungselemente der Wohnung oder des Arbeitsplatzes (Schränke usw.) zu kommen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Elektrisch stufenlos verstellbare Sitzeinheit mit Aufrichtfunktion: Der Benutzer wird im Rollstuhl anhand eines Liftsystems mit der vollständigen Sitzeinheit von der sitzenden in die stehende Haltung befördert. Die elektrische Aufrichtfunktion muss anhand einer Steuerung vom Benutzer selbständig benutzt werden können.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls mit höhen- und tiefenverstellbarer Kopfstütze, die Kopfstütze ist ebenfalls winkelverstellbar.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls mit Pelotten, die den Brustkorb des Benutzers unterstützen. Die Pelotten müssen am Rollstuhl befestigt werden können.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls mit Abduktionskeil zur Unterstützung oder Berichtigung der Position der Beine des Benutzers. Der Abduktionskeil muss am Rollstuhl befestigt werden können.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhlrahmens für eine Sitzbreite von mehr als 48 cm bis maximal 52 cm.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhlrahmens für eine Sitzbreite von mehr als 52 cm bis maximal 58 cm.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls in Funktion des Sitzgleichgewichts nach Amputation einer oder der beiden unteren Gliedmassen des Benutzers.</p>\n<p class=\"lf-p\">Mit der Anpassung wird die Verlängerung der Hinterachse um mindestens 4 cm ermöglicht.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls mit einem Rollstuhltisch oder Hemitisch, der am Rollstuhl angebracht werden kann. Dieser Tisch muss abnehmbar oder abschwenkbar sein.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Schieberollstuhls mit einer Sitzbreite von mehr als 36 cm.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls für Kinder mit Abduktionsrahmen; der Abduktionswinkel muss einstellbar sein.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Therapiedreirads mit Lendenstütze zur Befestigung oder Unterstützung des Benutzers. Die Lendenstütze ist mit einem Befestigungsgurt ausgestattet. 4. Sicherheit Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls mit Fersenhalter oder Fussband, um die Füsse des Benutzers auf den Fussstützen zu befestigen. Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls mit Sicherheitsgurt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls mit Sitzhose, um ein Nachvornegleiten zu verhindern.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls mit abnehmbarem oder abschwenkbarem Antikipp-System.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls mit Bordsteinheber, sodass der Benutzer selbständig und auf sichere Art und Weise im Aussenbereich Stufen überwinden kann. 5. Steuerung/Antrieb Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls mit mechanischem Antriebs- und Steuerungssystem für eine einseitige Bedienung anhand eines doppelten Antriebsreifens, der auf den grossen Hinterreifen angebracht ist. Dieses System ist für Benutzer bestimmt, die eine der oberen Gliedmassen nicht mehr benutzen können und die den Rollstuhl mit Standardantriebsreifen weder anschieben noch steuern können. Sowohl einseitiger Antrieb als auch einseitige Steuerung des Rollstuhls müssen anhand des Systems möglich sein. Der manuelle Modularrollstuhl ist im Rahmen dieser Anwendung mit einem Bremssystem an beiden Hinterrädern ausgestattet, das vom Benutzer mit nur einer Hand bedient werden kann.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls mit mechanischem Antriebs- und Steuerungssystem für eine einseitige Bedienung anhand eines Hebelsystems. Dieses System ist für Benutzer bestimmt, die eine der oberen Gliedmassen nicht mehr benutzen können und die den Rollstuhl mit Standardantriebsreifen weder anschieben noch steuern können.</p>\n<p class=\"lf-p\">Sowohl einseitiger Antrieb als auch einseitige Steuerung des Rollstuhls müssen anhand des Systems möglich sein. Der manuelle Modularrollstuhl ist im Rahmen dieser Anwendung mit einem Bremssystem an beiden Hinterrädern ausgestattet, das vom Benutzer mit nur einer Hand bedient werden kann.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls durch Senkung der Sitzhöhe, um den Rollstuhl mit Hilfe eines Fusses beziehungsweise der Füsse anzutreiben. Diese Anpassung ist für Benutzer bestimmt, die eine der oberen Gliedmassen nicht mehr benutzen können und die den Rollstuhl mit Standardantriebsreifen weder anschieben noch steuern können, oder für Benutzer, bei denen der Abstand zwischen Kniefalte und Ferse kürzer als 35 cm ist. Diese Anpassung darf nicht durch Anpassung der Hinterradachse (Axialscheibe) und der Gabelköpfe der Vorderräder erfolgen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls mit angepassten Greifreifen bei verminderter Greiffunktion.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung der Steuerung, wobei der Elektrorollstuhl anhand eines Joysticks, der im Rollstuhltisch eingebaut ist, vom Benutzer gesteuert wird. Die Steuerung muss in den Rollstuhltisch eingezogen (über/unter den Rollstuhltisch) oder vom Rollstuhltisch abgenommen werden können.</p>\n<p class=\"lf-p\">Diese spezifische Steuerung muss gemäss den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten des Benutzers einstellbar sein. Anhand der Steuerung muss dem Benutzer die Bedienung aller Funktionen des Rollstuhls ermöglicht werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung der Steuerung, wobei der Elektrorollstuhl anhand eines zusätzlichen externen Joysticks vom Benutzer gesteuert wird, der dem Benutzer ermöglicht, trotz minimaler Muskelfunktionen den Rollstuhl zu steuern. Diese Anpassung ermöglicht dem Benutzer anhand von minimalen oder schlecht koordinierten Bewegungen den Rollstuhl zu kontrollieren.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der zusätzliche Joystick kann in den Rollstuhltisch oder in die Armlehne eingebaut werden. Die normale Joystick-Steuerung kann als zusätzliche Steuerung für den Begleiter beibehalten werden. Diese spezifische Steuerung muss gemäss den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten des Benutzers einstellbar sein. Anhand der Steuerung muss dem Benutzer die Bedienung aller Funktionen des Rollstuhls ermöglicht werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung der Steuerung, wobei der Elektrorollstuhl anhand eines Joysticks, der auf einem mechanisch schwenkbaren Befestigungsarm oder auf einer individuell angepassten Schulterbefestigung angebracht ist, vom Benutzer gesteuert wird. Die Steuerung muss sowohl in liegender als auch in sitzender Haltung bedienbar sein. Diese spezifische Steuerung muss gemäss den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten des Benutzers einstellbar sein. Die Steuerung muss dem Benutzer die Bedienung aller Funktionen des Rollstuhls ermöglichen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung der Steuerung, wobei der Elektrorollstuhl anhand eines Joysticks, der auf einem elektrisch schwenkbaren Befestigungsarm angebracht ist, vom Benutzer gesteuert wird. Die Steuerung muss sowohl in liegender als auch in sitzender Haltung bedienbar sein. Diese spezifische Steuerung muss gemäss den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten des Benutzers einstellbar sein. Die Steuerung muss dem Benutzer die Bedienung aller Funktionen des Rollstuhls ermöglichen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung der Steuerung, wobei der Elektrorollstuhl anhand eines Joysticks vom Benutzer gesteuert wird, der auf einem mechanisch schwenkbaren Befestigungsarm, der die Steuerung genau vor dem Benutzer positioniert, angebracht ist. Diese spezifische Steuerung muss gemäss den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten des Benutzers einstellbar sein. Die Steuerung muss dem Benutzer die Bedienung aller Funktionen des Rollstuhls ermöglichen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung der Steuerung, wobei der Elektrorollstuhl anhand eines Fingersteuerungssystems durch leichte Bewegungen der Fingerspitze vom Benutzer gesteuert wird. Diese spezifische Steuerung muss gemäss den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten des Benutzers einstellbar sein. Die Steuerung muss dem Benutzer die Bedienung aller Funktionen des Rollstuhls ermöglichen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung der Steuerung, wobei der Elektrorollstuhl anhand einer Hinterkopfsteuerung vom Benutzer gesteuert wird. Diese Steuerung auf der Grundlage von in und auf der Kopfstütze eingebauten Sensoren ist für Benutzer mit einer guten Kontrolle des Kopfes geeignet. Diese Anpassung ermöglicht dem Benutzer den Rollstuhl anhand von Kopfbewegungen zu steuern und zu kontrollieren. Diese spezifische Steuerung muss gemäss den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten des Benutzers einstellbar sein. Die Steuerung muss dem Benutzer die Bedienung aller Funktionen des Rollstuhls ermöglichen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung der Steuerung, wobei der Elektrorollstuhl anhand einer Fusssteuerung vom Benutzer gesteuert wird. Diese Steuerung ist für Benutzer mit Problemen von Hand- oder Armfunktionen und ausreichend guter Kontrolle der Füsse geeignet. Diese Anpassung ermöglicht dem Benutzer den Rollstuhl anhand von Fussbewegungen zu steuern und zu kontrollieren. Diese spezifische Steuerung muss gemäss den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten des Benutzers einstellbar sein. Die Steuerung muss dem Benutzer die Bedienung aller Funktionen des Rollstuhls ermöglichen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung der Steuerung, wobei der Elektrorollstuhl anhand besonderer Schalter vom Benutzer gesteuert wird. Diese spezifische Steuerung muss gemäss den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten des Benutzers einstellbar sein. Die Steuerung muss dem Benutzer die Bedienung aller Funktionen des Rollstuhls ermöglichen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la consultation du tableau, voir image Anpassung des Rollstuhls mit Bremsverlängerungen. » Gesehen, um Unserem Erlass vom 12. Januar 2005 beigefügt zu werden Gegeben zu Brüssel, den 12. Januar 2005 ALBERT Von Königs wegen: Der Minister der Sozialen Angelegenheiten und der Volksgesundheit R. DEMOTTE Vu pour être annexé à Notre arrêté du 7 décembre 2005.</p>\n<p class=\"lf-p\">ALBERT Par le Roi : Le Ministre de l'Intérieur, P. DEWAEL</p></div>", "next": 0}