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Europaius

Arrêté royal établissant la traduction officielle en langue allemande de l'arrêté royal du 25 mars 1999 modifiant l'arrêté royal du 10 janvier 1996 re

En bref

Cet arrêté royal établit la traduction officielle en allemand d'un arrêté royal précédent qui modifie les règles concernant les marchés publics de travaux, de fournitures et de services dans certains secteurs. Il vise à harmoniser la législation belge avec les directives européennes et les accords internationaux sur les marchés publics.

Ce qu'il réglemente

  • La traduction officielle en langue allemande d'un arrêté royal modifiant les règles des marchés publics.
  • Les marchés publics de travaux, de fournitures et de services.
  • Les secteurs de l'eau, de l'énergie, des transports et des télécommunications.
  • L'adaptation des seuils de valeur pour la publication européenne des marchés publics.

Qui il concerne

  • Les pouvoirs adjudicateurs dans les secteurs de l'eau, de l'énergie, des transports et des télécommunications.
  • Les entreprises soumissionnaires pour des marchés publics dans ces secteurs.

Points clés

  • Le texte annexé constitue la traduction officielle en allemand de l'arrêté royal du 25 mars 1999.
  • Le seuil pour l'annonce européenne des marchés de travaux est de 203 millions de francs hors TVA pour les marchés relevant de la directive et de l'accord sur les marchés publics.
  • Ce seuil est de 197 millions de francs pour les marchés de travaux des pouvoirs adjudicateurs ne relevant pas de l'accord sur les marchés publics.
  • Les motifs d'exclusion des entrepreneurs sont applicables à tout stade de la procédure, du début de la sélection à l'attribution du marché.
Texte de loi
Texte de loi
Obsah (38)Artikel 14Artikel 16Artikel 17Artikel 17b§ 1§ 2Artikel 25Artikel 5Artikel 6Artikel 7Artikel 43Artikel 46Artikel 59Artikel 13Artikel 4Artikel 50Artikel 39§ 3Artikel 17tArtikel 78§ 6Artikel 80Artikel 91Artikel 33Artikel 103Artikel 35Artikel 120Artikel 53Artikel 108Artikel 110Artikel 81Artikel 105Artikel 111Artikel 101Artikel 1Artikel 2Artikel 18Artikel 55

16 AOUT 2000. - Arrêté royal établissant la traduction officielle en langue allemande de l'arrêté royal du 25 mars 1999 modifiant l'arrêté royal du 10 janvier 1996 relatif aux marchés publics de trava

terieur Loi de réformes

stitutionnelles pour la Communauté germanophone. - Coordination officieuse en langue allemande fermer de réformes

stitutionnelles pour la Communauté germanophone, notamment l'article 76, § 1er, 1°, et § 3, remplacé par la loi du 18 juillet 1990; Vu le projet de traduction officielle en langue allemande de l'arrêté royal du 25 mars 1999 modifiant l'arrêté royal du 10 janvier 1996 relatif aux marchés publics de travaux, de fournitures et de services dans les secteurs de l'eau, de l'énergie, des transports et des télécommunications,établi par le Service central de traduction allemande du Commissariat d'arrondissement adjoint à Malmedy; Sur la proposition de Notre Ministre de l'

térieur, Nous avons arrêté et arrêtons : Article 1er.Le texte annexé au présent arrêté constitue la traduction officielle en langue allemande de l'arrêté royal du 25 mars 1999 modifiant l'arrêté royal du 10 janvier 1996 relatif aux marchés publics de travaux, de fournitures et de services dans les secteurs de l'eau, de l'énergie, des transports et des télécommunications. Art. 2.Notre Ministre de l'

térieur est chargé de l'exécution du présent arrêté. Donné à Châteauneuf-de-Grasse, le 16 août 2000. ALBERT Par le Roi : Le Ministre de l'

térieur, A. DUQUESNE Bijlage - Annexe DIENSTSTELLEN DES PREMIERMINISTERS

  1. MÄRZ 1999 - Königlicher Erlass zur Abänderung des Königlichen Erlasses vom 10.Januar 1996 über öffentliche Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufträge im Bereich der Wasser-, Energie- und Verkehrsversorgung sowie im Telekommunikationssektor BERICHT AN DEN KÖNIG Sire, mit diesem Entwurf eines Königlichen Erlasses wird zuerst die Umsetzung der Richtlinie 98/4/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom
  2. Februar 1998 bezweckt. Diese Richtlinie ändert nämlich die Richtlinie 93/38/EWG zur Koordinierung der Auftragsvergabe durch Auftraggeber im Bereich der Wasser-, Energie- und Verkehrsversorgung sowie im Telekommunikationssektor ab. Das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen, das im Jahre 1994 im Rahmen des Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommens (fortan Welthandelsorganisation) abgeschlossen worden ist, hat mit einigen seiner Bestimmungen für Drittländer günstigere Bedingungen geschaffen als diejenigen, die durch die vorerwähnte europäische Richtlinie vorgesehen waren. Deshalb ist die Richtlinie 93/38/EWG durch die Richtlinie 98/4/EG abgeändert worden, um

nerhalb der Gemeinschaft den Unternehmen und Erzeugnissen der Mitgliedstaaten mindestens ebenso grosse Zugangsmöglichkeiten zu gewährleisten wie diejenigen, die durch die Bestimmungen des Übereinkommens für Unternehmen und Erzeugnisse der Drittländer vorgesehen sind, die das Übereinkommen unterzeichnet haben. Mehrere Bestimmungen des Übereinkommens waren schon

den Königlichen Erlass vom 10. Januar 1996

tegriert worden.

dessen müssen einige zusätzliche Abänderungen angebracht werden,

sbesondere um neue Schwellenwerte für die europäische Bekanntmachung einzubauen. Die dem Erlass beigefügten Bekanntmachungsmuster werden ebenfalls angepasst. Anlässlich dieser Umsetzung und unter Berücksichtigung der aus der Anwendung der neuen Vorschriften über öffentliche Aufträge gewonnenen Erfahrung hat die Kommission für die Öffentlichen Aufträge auch bestimmte Anpassungen und Präzisierungen des Textes des Königlichen Erlasses vorgeschlagen. Sie werden im Kommentar pro Artikel erläutert. Neben den rein formalen Anpassungen sind die Bemerkungen des Staatsrates berücksichtigt worden, wie im vorliegenden Bericht dargelegt. Artikel 1 Dieser Artikel ändert Artikel 1 § 2 des Königlichen Erlasses vom 10. Januar 1996 ab. Der Schwellenwert wird festgelegt, ab dem öffentliche Bauaufträge, die auf dem Wege eines Verfahrens mit Bekanntmachung zu vergeben sind, auf europäischer Ebene angekündigt werden müssen. Von nun an beträgt der Wert 203 Millionen Franken ohne Mehrwertsteuer für Aufträge, die gleichzeitig

den Anwendungsbereich der Richtlinie und des Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen fallen. Dieser Wert beträgt jedoch 197 Millionen Franken für öffentliche Bauaufträge der öffentlichen Auftraggeber, die nicht

den Anwendungsbereich des Übereinkommens fallen. Es handelt sich um öffentliche Auftraggeber im Telekommunikationssektor, im Bereich der Fortleitung oder Verteilung von Gas oder Wärme, der Suche oder Förderung von Kohle oder anderen Festbrennstoffen und im Bereich des Eisenbahnverkehrs anders als im Stadtverkehr. Diese unterschiedlichen Schwellenwerte gehen aus der neuen Bestimmung, die

Artikel 14

der Richtlinie 93/38/EWG vorgesehen ist, hervor.

dieser Richtlinie wird der Wert der öffentlichen Aufträge, die

den Anwendungsbereich sowohl der Richtlinie als auch des Übereinkommens fallen, aufgrund des Gegenwertes von 5 Millionen Sonderziehungsrechten

ECU, das heisst derzeit 203 Millionen Franken, berechnet. Was Aufträge betrifft, die der Richtlinie, jedoch nicht dem Übereinkommen unterliegen, so wird ihr Betrag nur

ECU festgelegt, wobei der Gegenwert

Belgischen Franken derzeit 197 Millionen Franken beträgt. Artikel 2

diesem Artikel wird der Betrag von Artikel 2 des Erlasses angepasst,

dem ermöglicht wird, dass ein oder mehrere Lose geringeren Wertes von der europäischen Bekanntmachung befreit werden, obwohl ihr Wert berücksichtigt wird, um zu bestimmen, ob die Bauarbeiten oder das Bauwerk im übrigen Gegenstand einer Bekanntmachung auf europäischer Ebene sein müssen. Da diese Bestimmung allein aus der Richtlinie hervorgeht, entspricht der darin angegebene Betrag

Höhe von 39,5 Millionen Franken dem Gegenwert

Belgischen Franken eines Betrags

ECU. Artikel 3 Dieser Artikel ergänzt Artikel 6 des Erlasses. Dieser handelt vom Aufruf zum Wettbewerb anhand einer nicht verbindlichen regelmässigen Bekanntmachung für nicht offene Verfahren oder Verhandlungsverfahren mit Bekanntmachung.

Nummer 3 wird vorgesehen, dass der öffentliche Auftraggeber später alle

teressierten Unternehmer auffordern muss, ihr

teresse auf der Grundlage der genaueren Angaben über den Auftrag zu bestätigen, bevor mit der Auswahl begonnen wird. Im Text werden fortan die Mindestangaben aufgezählt, die

dieser Aufforderung enthalten sein müssen. Artikel 4 Mehrere Präzisierungen werden

Artikel 16des Erlasses vorgenommen.

Eine erste Verdeutlichung betrifft die Anwendung der Anforderungen

bezug auf die Zulassung von Bauunternehmern im Stadium der qualitativen Auswahl bei öffentlichen Ausschreibungen und allgemeinen Angebotsaufrufen. Artikel 16 Absatz 1 wird durch eine Bestimmung ergänzt, nach der der öffentliche Auftraggeber die aufgrund der Rechtsvorschriften über die Zulassung von Bauunternehmern verlangten finanziellen, wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen als ausreichend betrachten kann.

diesem Fall ist er also nicht verpflichtet, zusätzliche Anforderungen vorzusehen, da die

diesem Bereich zu erfüllenden Mindestanforderungen bereits

der Zulassung enthalten sind.

diesem Punkt hat der Staatsrat

seinem Gutachten angemerkt, dass diese Präzisierung überflüssig ist und dass sie überdies Zweifel

bezug auf die qualitative Auswahl bei nicht offenen Verfahren verursachen könnte. Nach erneuter Untersuchung erschien es jedoch ratsam, diese Verdeutlichung beizubehalten, nach der unbeschadet der Ausschliessungsfälle von Artikel 17 der öffentliche Auftraggeber bei offenen Verfahren die Mindestanforderungen der Rechtsvorschriften über die Zulassung als ausreichend ansehen kann. Bei nicht offenen Verfahren oder Verhandlungsverfahren mit Bekanntmachung bei Einleitung des Verfahrens im Sinne von Artikel 39 § 1 des Gesetzes dagegen werden die Bewerber, die die durch die qualitative Auswahl vorgesehenen Mindestanforderungen erfüllen, nicht automatisch ausgewählt, da der öffentliche Auftraggeber die Anzahl Bewerber verringern kann. Demzufolge reichen die aus der Zulassung hervorgehenden Mindestanforderungen nicht aus, um bei diesen Verfahren eine Auswahl vorzunehmen. Die

Artikel 17

des Erlasses erwähnten Ausschliessungsfälle können jederzeit angewandt werden, wie im Kommentar zu folgendem Artikel verdeutlicht, dies auch wenn die für die Zulassung zuständige Behörde im Rahmen der Zulassung noch keine Sanktion getroffen hat. Unter Berücksichtigung einer Bemerkung des Staatsrates muss darüber hinaus darauf hingewiesen werden, dass die Regeln über die qualitative Auswahl Anwendung auf das Verhandlungsverfahren ohne Bekanntmachung finden können, ausser wenn dieses Verfahren einfach durch angenommene Rechnung zustande kommt. Die Benutzung von Kriterien zur Beurteilung der finanziellen, wirtschaftlichen und technischen Leistungsfähigkeit ist jedoch nur

Erwägung zu ziehen,

sofern der öffentliche Auftraggeber beschliesst, sein Verfahren für die qualitative Auswahl zu formalisieren.

diesem Fall erfolgt die Auswahl aufgrund der Nachweise und Belege, die gemäss den Vorschriften entweder auf der Grundlage einer von den angesprochenen Unternehmen eingereichten Auswahlakte oder der

der Aufforderung zur Angebotsabgabe festgelegten Anforderungen verlangt werden können. Aus diesem Grunde wurde nach Absatz 2 ein neuer Absatz eingefügt,

dem bestimmt wird, dass der öffentliche Auftraggeber bei Verhandlungsverfahren ohne Bekanntmachung im Sinne von Artikel 39 § 1 des Gesetzes die Artikel 17 bis 17ter des vorliegenden Erlasses ganz oder teilweise für anwendbar erklären kann. Parallel dazu wurde Absatz 2 dahingehend angepasst, dass er sich neben den nicht offenen Verfahren nur noch auf das Verhandlungsverfahren mit Bekanntmachung bei Einleitung des Verfahrens im Sinne von Artikel 39 § 1 des Gesetzes bezieht. Eine weitere Verdeutlichung betrifft Artikel 16 letzter Absatz.

dieser Bestimmung wird festgelegt, dass der Grundsatz der Gleichbehandlung nicht nur für

ländische Unternehmer oder Unternehmer der Europäischen Gemeinschaft, sondern von nun an auch - gemäss den Bedingungen des sie betreffenden

ternationalen Akts - für Unternehmer aus Drittländern im Sinne von Artikel 21 des Königlichen Erlasses gilt. Im Rundschreiben vom

  1. Dezember 1997, das am
  2. Dezember 1997 im Belgischen Staatsblatt veröffentlicht worden ist, wird im übrigen an die Tragweite der

diesem Bereich zur Zeit geltenden

ternationalen Akte erinnert.

den Anwendungsbereich dieser Bestimmung fallen nicht Bauarbeiten, die gemäss den geltenden Gesetzes- oder Verordnungsbestimmungen für geheim erklärt werden oder deren Ausführung nach diesen Vorschriften besondere Sicherheitsmassnahmen erfordert, oder wenn der Schutz wesentlicher

teressen der Staatssicherheit es gebietet.

der Tat wird sowohl

der europäischen Richtlinie als auch

den abgeschlossenen

ternationalen Abkommen vorgesehen, dass die

diesen verschiedenen Fällen vergebenen Aufträge nicht

den Anwendungsbereich der Richtlinie oder des betreffenden

ternationalen Akts fallen. Artikel 5 Artikel 5 ändert Artikel 17 des Königlichen Erlasses

zwei Punkten ab. Zur Verdeutlichung des Textes wird

Absatz 1 vermerkt, dass die Ausschliessungsgründe

gleich welchem Stadium des Verfahrens, das heisst vom Anfang des Auswahlverfahrens an bis zur Auftragsvergabe, anwendbar sind. Dies ist bereits die Tragweite des heutigen Textes, durch diese formelle Präzisierung dürften jedoch diesbezüglich aufgetauchte Fragen definitiv beantwortet sein. Und obgleich

Artikel 17

nicht verlangt wird, dass ein Unternehmer, der sich

einem Ausschliessungsfall befindet, automatisch von der Teilnahme an einem Auftrag ausgeschlossen wird, sollte der öffentliche Auftraggeber dennoch nur ausnahmsweise einen Auftrag an einen solchen Unternehmer vergeben, und seinen Beschluss zur Nichtausschliessung dieses Unternehmers muss er mit Gründen versehen. Diesbezüglich hat der Staatsrat vorgeschlagen, eine nähere Erklärung

diesem Sinne

den verfügenden Teil des Entwurfes einzufügen. Nach Überprüfung wurde diese Verdeutlichung jedoch als wenig zweckmässig betrachtet, da jeder Auswahlbeschluss mit Gründen versehen werden muss. Ausserdem würde diese Hinzufügung zur Folge haben, dass dieselbe Verdeutlichung

verschiedene Bestimmungen des Erlasses aufgenommen werden müsste, um eine rechtliche Unsicherheit bei der Anwendung anderer Bestimmungen zu vermeiden. Nummer 5 desselben Absatzes wird leicht angepasst. Nummer 5 handelt ja von der Möglichkeit, einen Unternehmer, der seine Verpflichtungen hinsichtlich der Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge nicht erfüllt hat, auszuschliessen. Der Entwurf des Textes verweist von nun an auf einen Artikel 17bis und nicht mehr auf Artikel 90 §§ 3 und 4. Die Einfügung eines Artikels 17bis wird im Kommentar zu folgendem Artikel behandelt. Artikel 6 Die Einfügung eines Artikels 17bis

den Königlichen Erlass vom

  1. Januar 1996 rechtfertigt sich aus folgenden Gründen. Das System der Vorlage einer Sozialversicherungsbescheinigung ist zu einem Zeitpunkt - dem des Königlichen Erlasses vom
  2. Oktober 1964 - festgelegt worden, zu dem die einzig denkbare Strafmassnahme im Falle der Nichteinhaltung der

den Vorschriften vorgesehenen Bestimmungen seitens des Unternehmers die Nichtigkeit der Submission war. Mit den neuen Vorschriften und der formellen Regelung der qualitativen Auswahl hat sich die Lage entwickelt.

der Tat wird

den Texten von jetzt an eine Reihe Ausschliessungsgründe

Zusammenhang mit der persönlichen Lage des Bewerbers oder Submittenten vorgesehen, und dies

gleich welchem Stadium des Verfahrens. Da die Nichtzahlung der Sozialversicherungsbeiträge ein möglicher Ausschliessungsgrund ist, schien es aus Gründen der Kohärenz der Texte wünschenswert, die betreffenden Bestimmungen

das Kapitel über die qualitative Auswahl einzufügen. Angesichts der diesen sozialen Verpflichtungen beigemessenen Bedeutung wird im neuen Artikel 78 § 3 jedoch bestimmt, dass die Einhaltung dieser Verpflichtungen im Stadium des Angebots ebenfalls eine Bedingung für die Ordnungsmässigkeit des Angebots darstellt. Artikel 17bis übernimmt den Text vom heutigen Artikel 78 §§ 3 und 4, passt ihn jedoch an, um die verschiedenen Vergabeverfahren zu berücksichtigen. Mit dem neu eingefügten letzten Paragraphen wird dem öffentlichen Auftraggeber ermöglicht, sich

gleich welchem Stadium des Verfahrens bei dem Bewerber, dem Submittenten oder der für die soziale Sicherheit zuständigen Einrichtung über den Stand der Beitragsleistungen zu erkundigen. Diese Bestimmung entspricht der früheren Bestimmung von Artikel 78 § 5 desselben Erlasses und macht eine Überprüfung möglich für den Zeitraum zwischen dem Tag nach dem äussersten Datum für den Eingang der Bewerbungen oder Angebote und dem Tag der Auftragsvergabe, Zeitraum, der nicht durch die Artikel 17bis §§ 1 und 2 und 78 gedeckt ist. Was die Form des Textes angeht, ist die Anregung des Staatsrates nicht berücksichtigt worden,

Artikel 17b

is § 1 letzter Satz die Wörter « vor dem Beschluss zur Auswahl der Bewerber beziehungsweise zur Vergabe des Auftrags » durch die Wörter « vor dem Beschluss zur Auswahl der Bewerber bei nicht offenen Verfahren oder Verhandlungsverfahren beziehungsweise zur Vergabe des Auftrags bei offenen Verfahren » zu ersetzen. Bei Verhandlungsverfahren kann der zu berücksichtigende Zeitpunkt nämlich verschieden sein, je nachdem ob es sich um ein Verfahren mit oder ohne vorherige Auswahlphase handelt. Selbst bei offenen Verfahren kann im

ternen Prozess der Angebotsbeurteilung vorgesehen werden, dass die zuständige Behörde

einer ersten Phase über die qualitative Auswahl entscheidet. Artikel 7

diesem Artikel wird aus denselben Gründen wie für Artikel 17bis ein Artikel 17ter

den Königlichen Erlass eingefügt. Der vorliegende Artikel enthält zwei Bestimmungen

bezug auf einerseits die Eintragung des Unternehmers

der Liste der

Belgien zugelassenen Bauunternehmer oder

einer amtlichen Liste

einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaft und andererseits die Eintragung im Berufsregister, von denen früher

den Artikeln 78 und 80 des Erlasses die Rede war, und die damit verbundene Vermutung der Eignung oder Leistungsfähigkeit. Artikel 8 Diese Bestimmung passt Artikel 18 Nr. 5 des Erlasses

bezug auf die Baubetreuungsverträge an. Betreuungsverträge können nämlich im Rahmen einer Erbpacht abgeschlossen werden. Neben dem Geben eines Erbpachtrechts ist ebenfalls das Nehmen eines Erbpachtrechts an Bauwerken wie auch das Geben oder Nehmen eines Erbbaurechts aufzunehmen. Artikel 9 Die Absätze 1 und 2 von Artikel 19 des Erlasses vom 10. Januar 1996 sind von nun an auf zwei Paragraphen verteilt.

§ 1

werden die Vorschriften angegeben, die Anwendung auf die qualitative Auswahl finden. Bei öffentlichen Bauaufträgen sind diese Vorschriften diejenigen der Artikel 16 bis 17ter des Erlasses. Dennoch muss der öffentliche Auftraggeber bei der Festlegung seiner Anforderungen der Tatsache Rechnung tragen, dass der Betreuer mal ein Finanzier, mal ein Bauunternehmer, mal eine aus einem Finanzier und einem Bauunternehmer bestehende Vereinigung sein kann. Zudem wird im Artikel der Zeitpunkt genauer angegeben, an dem der Betreuer je nach angewandtem Vergabeverfahren durch Vorlage der verlangten Bescheinigungen und Unterlagen den Auswahlanforderungen genügen muss.

§ 2

wird bestimmt, dass der Betreuer, der die Bauarbeiten ganz oder teilweise nicht selbst ausführt, je nach Fall dem Teilnahmeantrag oder dem Angebot eine Liste von höchstens drei Unternehmern beifügen muss, die den Anforderungen genügen und die er mit der Ausführung der Bauarbeiten zu beauftragen beabsichtigt. Artikel 10 Dieser Artikel ändert die Schwellenwerte ab, die für die Bekanntmachung von Lieferaufträgen auf europäischer Ebene anwendbar sind. Dieser Schwellenwert beträgt von nun an 23,7 Millionen Franken ohne Mehrwertsteuer im Telekommunikationssektor. Er beträgt jedoch 16,3 Millionen Franken für Aufträge der öffentlichen Auftraggeber

den drei anderen Bereichen, wenn diese Aufträge

den Anwendungsbereich der Richtlinie und des Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen fallen. Was Aufträge dieser drei Bereiche betrifft, die der Richtlinie, jedoch nicht dem Übereinkommen unterliegen, so wird ihr Betrag nur

ECU festgelegt, wobei der Gegenwert

Belgischen Franken derzeit 15,8 Millionen Franken beträgt. Der Kommentar zu Artikel 1 des vorliegenden Erlasses gilt

der Tat mutatis mutandis für den Gegenwert der Schwellenwerte

Belgischen Franken. Artikel 11

Artikel 25

des Erlasses wird der Schwellenwert, ab dem alle nach Warenbereichen aufgeschlüsselten öffentlichen Aufträge Gegenstand einer nicht verbindlichen regelmässigen Bekanntmachung sein müssen, von jetzt an auf 29,6 Millionen Franken ohne Mehrwertsteuer festgelegt. Artikel 12 Was die Abänderung von Artikel 28 Nr. 3 des Erlasses angeht, kann auf den Kommentar zu Artikel 3 des vorliegenden Entwurfes verwiesen werden. Mit der Abänderung von Nummer 4 wird der heutige Text verbessert. Artikel 13 Im Zusammenhang mit der Anpassung von Artikel 38 des Erlasses kann auf den Kommentar zu Artikel 4 des vorliegenden Entwurfes über die Abänderung von Artikel 16 des Erlasses verwiesen werden, mit Ausnahme der Erläuterungen

bezug auf die Zulassung von Bauunternehmern. Aus dem Anwendungsbereich der Verpflichtungen gegenüber Lieferanten aus Drittländern werden jedoch nicht nur Lieferungen ausgeschlossen, die für geheim erklärt werden oder deren Ausführung besondere Sicherheitsmassnahmen erfordert, sondern auch Lieferungen im Sinne von Artikel 3 § 3 des Gesetzes. Artikel 14 Um die Tragweite der Anpassung von Artikel 39 des Erlasses zu ermessen, kann auf den Kommentar verwiesen werden, der

Artikel 5

des vorliegenden Entwurfes der Abänderung von Artikel 17 des Erlasses gewidmet ist. Artikel 15 Was die Einfügung eines Artikels 39bis

den Erlass angeht, kann auf den Kommentar verwiesen werden, der

Artikel 6

des vorliegenden Erlasses der Einfügung eines Artikels 17bis

den Erlass gewidmet ist. Artikel 16 Was die Einfügung eines Artikels 39ter

den Erlass angeht, kann auf den Kommentar verwiesen werden, der

Artikel 7

des vorliegenden Erlasses der Einfügung eines Artikels 17ter

den Erlass gewidmet ist, mit Ausnahme des Verweises auf die Zulassung oder auf amtliche Listen von Unternehmern, die Bauarbeiten eigen sind. Artikel 17 Artikel 17 fügt

den Erlass einen Artikel 40bis ein, der von der qualitativen Auswahl bei Aufträgen auf dem Wege von Lieferbetreuungsverträgen handelt. Artikel 18 Wie die Artikel 1 und 22 des Erlasses, die Anwendung auf Bauarbeiten und Lieferungen finden, wird Artikel 43

bezug auf Dienstleistungen ebenfalls angepasst, damit beide Möglichkeiten für die Berechnung der Schwellenwerte fortan berücksichtigt werden, das heisst entweder aufgrund des Gegenwertes

Landeswährung eines Betrags

ECU für Aufträge, die nur dem Wettbewerb auf europäischer Ebene unterliegen, oder aufgrund des gleichen Gegenwertes im Verhältnis zum Gegenwert einer Anzahl Sonderziehungsrechten

ECU für öffentliche Aufträge, die sowohl der Richtlinie als auch dem Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen unterliegen.

folgedessen sind

der Praxis für Dienstleistungsaufträge, die der Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften unterliegen, folgende Schwellenwerte zu unterscheiden: - Im Telekommunikationssektor beträgt der Schwellenwert fortan 23,7 Millionen Franken ohne Mehrwertsteuer. - Im Bereich der Wasser-, Energie- und Verkehrsversorgung beträgt der Schwellenwert 16,3 Millionen Franken ohne Mehrwertsteuer.

diesen drei Bereichen beträgt der Schwellenwert jedoch 15,8 Millionen Franken, wenn Aufträge gemäss dem

Artikel 43

§ 2 gemachten Unterschied der europäischen Richtlinie, jedoch nicht dem Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen unterliegen. Artikel 19

Artikel 46

des Erlasses wird der Gesamtbetrag, ab dem eine nicht verbindliche regelmässige Bekanntmachung für jede

Anlage 2 Buchstabe A) zum Gesetz erwähnte Dienstleistungskategorie zu veröffentlichen ist, auf 29,6 Millionen Franken ohne Mehrwertsteuer festgelegt. Artikel 20 Was die Abänderung von Artikel 49 des Erlasses angeht, kann auf den Kommentar zu den Artikeln 3 und 12 des Entwurfes verwiesen werden. Artikel 21 Die Abänderung von Artikel 55 Nr. 3 des Erlasses ist eine formale Verbesserung. Artikel 22 Was die

Artikel 59

des Erlasses angebrachten Präzisierungen angeht, kann auf den Kommentar verwiesen werden, der

Artikel 13

des vorliegenden Erlasses der Abänderung von Artikel 38 des Erlasses gewidmet ist. Artikel 23 Was die Abänderung von Artikel 60 des Erlasses angeht, wird auf den Kommentar verwiesen, der

Artikel 4

des vorliegenden Erlasses der Abänderung von Artikel 16 des Erlasses gewidmet ist. Artikel 24 Was die Einfügung eines Artikels 60bis

den Erlass angeht, kann auf den Kommentar verwiesen werden, der

Artikel 6

des vorliegenden Erlasses der Einfügung eines Artikels 17bis

den Erlass gewidmet ist. Artikel 25 Was die Einfügung eines Artikels 60ter

den Erlass angeht, kann auf den Kommentar verwiesen werden, der

Artikel 16

des vorliegenden Erlasses der Einfügung eines Artikels 39ter

den Erlass gewidmet ist. Artikel 26 Artikel 26 ändert Artikel 65 des Königlichen Erlasses vom 10. Januar 1996 ab, der von den Unvereinbarkeiten handelt. Dieser Artikel 65 nimmt eine Bestimmung auf, die sich früher

Artikel 50§ 1 des Königlichen Erlasses vom 22.

April 1977 über öffentliche Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufträge befand, und dehnt sie auf Liefer- und Dienstleistungsaufträge aus. Unter Berücksichtigung der aus der Anwendung der neuen Rechtsvorschriften gewonnenen Erfahrung schien es nützlich, die Bestimmung zu überarbeiten, um einerseits einige Punkte zu verdeutlichen und andererseits einige Lockerungen einzufügen, ohne das verfolgte Ziel, nämlich die Beibehaltung eines lauteren Wettbewerbs,

Frage zu stellen.

§ 1

wurde es vorgezogen, vom heutigen Text abzuweichen.

der Tat hat sich erwiesen, dass die Tragweite des Textes Fragen

sbesondere

bezug auf die Vorbereitung eines Auftrags aufwirft. Von nun an wird im Text eine Unvereinbarkeit für jede Person vorgesehen, die mit der Forschung, Experimentierung, Untersuchung oder Entwicklung eines Auftrags beauftragt worden ist. Diese Bestimmung bezieht sich nicht nur auf den Auftragnehmer, sondern auch auf jede Person, die zum Beispiel als Subunternehmer an der Untersuchung teilgenommen hat, und jede Person, die Leistungen kostenlos erbracht hat.

der Tat umfasst die Untersuchung eines Auftrags normalerweise die Konzipierung und Aufstellung des Sonderlastenhefts, so dass die Person, die den Auftrag

diesem Sinne untersucht hat, kein Angebot abgeben darf. Genauso verschafft eine Aufgabe

Sachen Forschung, Experimentierung oder Entwicklung von Bauarbeiten, Lieferungen oder Dienstleistungen demjenigen, der damit beauftragt ist, einen derartigen Vorteil, dass die Wettbewerbsbedingungen gefälscht wären, würde er an einem späteren Auftrag teilnehmen, der mit dieser Aufgabe

engem Zusammenhang steht. Diese Aufgabe muss jedoch direkt mit dem betreffenden Auftrag verbunden sein. So besteht keine Unvereinbarkeit für einen Architekten, an den ein Dienstleistungsauftrag über die Erstellung eines Leitschemas für die Renovierung eines städtischen Gebiets vergeben wird, für Aufträge, die sich auf Architekturdienstleistungen

bezug auf

diesem Stadtteil auszuführende Bauwerke beziehen. Artikel 65 § 2 ist überarbeitet worden, um die

§ 1angebrachten Abänderungen zu berücksichtigen.

Der Begriff eines verbundenen Unternehmens ist nicht abgeändert worden. Paragraph 3 ist grundlegend umgearbeitet worden, weil die Erfahrung gezeigt hat, dass die Fälle erweitert werden müssen,

denen es möglich ist, von der

den Paragraphen 1 und 2 erwähnten Unvereinbarkeitsregel abzuweichen. So sind

Nummer 2 die Fälle aufgenommen worden,

denen die Vergabe eines Auftrags im Verhandlungsverfahren im Sinne von Artikel 39 § 2 des Gesetzes möglich ist. Früher war nur das Verhandlungsverfahren im Rahmen eines Projektwettbewerbs angegeben, was sich als zu restriktiv erwiesen hat.

den meisten der

Artikel 39

§ 2 erwähnten Fälle,

denen die Anwendung des Verhandlungsverfahrens ohne Bekanntmachung zulässig ist, besteht entweder eine notwendige Verbindung mit vorherigen Leistungen, wie zum Beispiel bei ergänzenden Aufträgen, oder gibt es eine materielle Unmöglichkeit, wenn zum Beispiel der öffentliche Auftraggeber mit einem bestimmten Unternehmen arbeiten muss oder eine durch unvorhersehbare Umstände bedingte zwingende Dringlichkeit meistern muss. So ist eine gewisse Flexibilität für Aufträge geringeren Wertes vorgesehen worden, und zwar für die

Artikel 39§ 2 Nr.

1 Buchstabe a) des Gesetzes erwähnten Aufträge, die auf vorherige Untersuchungen anschliessen, die selbst nur einen geringen Prozentsatz des Auftragswertes darstellen. Da die Fälle, die das Verhandlungsverfahren rechtfertigen, strikt ausgelegt werden müssen, darf der öffentliche Auftraggeber dieses Verfahren nicht missbrauchen,

dem er sich zum Beispiel systematisch auf Artikel 39 § 2 Nr. 1 Buchstabe e) beruft, um die Unvereinbarkeitsregel zu umgehen. Dieser Fall betrifft nämlich Dienstleistungen, die wegen ihrer technischen oder künstlerischen Besonderheiten oder aufgrund des Schutzes von Ausschliesslichkeitsrechten allein von bestimmten Dienstleistungserbringern durchgeführt werden können. Durch Artikel 14 des allgemeinen Lastenhefts wird dem öffentlichen Auftraggeber auferlegt, im Sonderlastenheft die Benutzung der Ergebnisse der geistigen Leistungen, sei es von ihm selbst oder seitens Dritter, genau festzulegen. Daraus ergibt sich, dass man sich auf den

Artikel 39§ 2 Nr.

1 Buchstabe e) erwähnten Fall nur unter Berücksichtigung der Anwendung dieser letzten Bestimmung berufen kann. Artikel 27 Dieser Artikel ändert Artikel 76 des Erlasses ab, der von der Überprüfung der Preise handelt. Paragraph 1 Absatz 3 und § 2 Absatz 3 werden aufgehoben und durch einen gemeinsamen Absatz ersetzt, der

§ 3desselben Artikels aufgenommen wird.

Dieser Absatz entspricht dem gleichwertigen Text, der vorher

§ 1für das Verhandlungsverfahren vorgesehen war.

Die wichtigste Anpassung betrifft die Tatsache, dass für alle Verfahren die Überprüfung der Buchhaltungsbelege und die Kontrolle vor Ort im Sonderlastenheft vorgesehen werden müssen. Darüber hinaus wird der Begriff « beauftragte Bedienstete des öffentlichen Auftraggebers » durch den Begriff « vom öffentlichen Auftraggeber bestimmte Personen » ersetzt.

der Praxis kann es nämlich vorkommen, dass die Personen, die mit dieser Überprüfung beauftragt sind, keine Bediensteten der Behörde sind, sondern zu diesem Zweck beauftragte Drittpersonen. Artikel 28 Artikel 78 des Erlasses ist umstrukturiert worden, weil die Problematik der früheren Nummer 3 von § 1, die von der Eintragung des Unternehmers

der Liste der

Belgien zugelassenen Unternehmer oder

einer amtlichen Liste eines anderen Mitgliedstaats beziehungsweise dem alternativen Nachweis handelt, von nun an

Artikel 17ter des Erlasses behandelt wird.

Das gleiche gilt für die meisten Bestimmungen

bezug auf die soziale Sicherheit, die

Artikel 17b

is, Artikel 39bis beziehungsweise Artikel 60bis des Erlasses, die von der qualitativen Auswahl handeln, untergebracht werden. Gemäss dem neuen Paragraphen 3 stellt die Einhaltung der Verpflichtungen

bezug auf die soziale Sicherheit jedoch ebenfalls eine Bedingung für die Ordnungsmässigkeit des Angebots dar. Zudem wird Artikel 78 § 6 weggelassen.

der Tat wurde

diesem Paragraphen vorgesehen, dass die Bestimmungen über die Überprüfung der Einhaltung der Verpflichtungen

puncto soziale Sicherheit keine Anwendung fanden, wenn der Wert des Angebots unter 800 000 Franken ohne Mehrwertsteuer lag. Diese Überprüfung ist fortan unabhängig vom Wert des Angebots anwendbar, ausser für Aufträge, die einfach durch angenommene Rechnung im Sinne von Artikel 110 des Erlasses zustande kommen. Darüber hinaus sind bei der Anpassung der Artikel 17bis, 30bis und 60bis die Bemerkungen des Staatsrates berücksichtigt worden. Schliesslich muss darauf hingewiesen werden, dass die früher

Artikel 78§ 8 des Erlasses bestehende Abweichungsmöglichkeit nicht aufgehoben worden ist.

Nach Umstrukturierung des Artikels befindet sie sich von nun an

§ 6

. Artikel 29 Artikel 80 des Erlasses ist angepasst worden, so dass er nur noch Anforderungen enthält, die noch nicht

anderen Bestimmungen behandelt werden. So können die einforderbaren Auskünfte, die

den Nummern 1, 4 und 5 und teilweise

Artikel 80Nr.

2 erwähnt sind, bereits gemäss den Regeln über die qualitative Auswahl oder gemäss Artikel 78 verlangt werden. Daher können sie

Artikel 80weggelassen werden.

Artikel 30 Artikel 81 § 1 Absatz 2 des Erlasses bestimmt von jetzt an ebenfalls, dass die Mitglieder einer Arbeitsgemeinschaft den Bestimmungen von Artikel 91 nachkommen müssen.

diesem Artikel wird angegeben, dass jeder der Submittenten unbeschadet eventueller Varianten nur ein Angebot pro Auftrag einreichen darf.

folgedessen dürfen die Mitglieder einer Arbeitsgemeinschaft neben dem im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft abgegebenen Angebot kein Angebot für eigene Rechnung oder im Rahmen einer anderen Arbeitsgemeinschaft einreichen. Unter Missachtung dieser Bestimmung abgegebene Angebote müssten als unregelmässig angesehen werden. An dieser Stelle müssen die Artikel 17bis, 30bis und 60bis nicht erwähnt werden. Diese betreffen die qualitative Auswahl, ob der Submittent eine Arbeitsgemeinschaft ist oder nicht. Es geht nur darum, an den

Artikel 91

des Erlasses angegebenen Grundsatz zu erinnern, ohne ihn

dessen zu erweitern. Es ist nämlich festgestellt worden, dass diese Regel im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften nicht immer eingehalten wird.

der Tat kommt es vor, dass einige Unternehmen

verschiedenen Gemeinschaften präsent sind und mit jeder dieser Gemeinschaften ein Angebot einreichen. Diese Praxis könnte jedoch den normalen Wettbewerb verfälschen. Die Ansicht des Staatsrates

bezug auf Artikel 81 § 2 wird geteilt. Es ist offensichtlich, dass, soweit das Sonderlastenheft bei nicht offenen Verfahren Angebote einer Arbeitsgemeinschaft zulässt, der nicht ausgewählte Personen und mindestens eine ausgewählte Person angehören, die erstgenannten Personen sich ebensowenig

einem Ausschliessungsfall befinden dürfen. Die Abwesenheit eines Ausschliessungsfalls wird bei jedem Teilhaber und

gleich welchem Stadium des Verfahrens beurteilt, wie

den Artikeln 17, 30 und 60 des Königlichen Erlasses präzisiert. Artikel 31 Artikel 98 ist

bezug auf die Überprüfung von anscheinend ungewöhnlichen Preisen

folgenden Punkten angepasst worden: -

§ 3

werden die letzten beiden Absätze, die von der Unterrichtung der Zulassungskommission und der Europäischen Kommission handeln, aufgehoben. Diese Verpflichtungen werden

der Tat ausführlich

einem neuen Paragraphen 5 aufgenommen. - Paragraph 4 letzter Absatz ist abgeändert worden.

der Tat muss der öffentliche Auftraggeber von dem Unternehmer, dessen Preis mindestens 15 Prozent unter dem Durchschnitt der abgegebenen Preise liegt, nicht unbedingt verlangen, seinen Preis zu rechtfertigen. Wie im Bericht an den König zum Königlichen Erlass vom 10. Januar 1996 angegeben, « kann (es) zum Beispiel vorkommen, dass der öffentliche Auftraggeber über Elemente verfügt, aus denen er ableiten kann, weshalb der angebotene Preis normal ist, obwohl dieser 15 Prozent unter dem gemäss § 4 berechneten Durchschnitt liegt.

einem solchen Fall braucht diese Formalität nicht erledigt zu werden ». Deswegen bestimmt der Text von nun an auf deutlichere Weise, dass der öffentliche Auftraggeber: - entweder den Preis als normal betrachtet und keine Rechtfertigung verlangt.

diesem Fall muss er

seinem Beschluss zur Auftragsvergabe ausdrücklich rechtfertigen, dass der abgegebene Preis durchaus als normal anzusehen ist,

dem er sich

sbesondere auf die

§ 3

angegebenen Rechtfertigungen bezieht, aber auch auf andere objektive Rechtfertigungen, die vom öffentlichen Auftraggeber vorgebracht werden können. Im Rahmen von Massnahmen von Amts wegen könnte der öffentliche Auftraggeber zum Beispiel den gewöhnlichen Charakter des von einem Unternehmer abgegebenen Preises dadurch rechtfertigen, dass dieser Preis dem regelmässigen Preis entspricht, der von demselben Submittenten beim ursprünglichen Verfahren einige Monate früher eingereicht worden ist. Gleiches würde gelten, wenn sich nach Überprüfung der Veranschlagung erweisen sollte, dass der vorgeschlagene Preis normal ist und dass der Unterschied von mehr als 15 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt auf die ungewöhnlich hohen Preise der Konkurrenten zurückzuführen ist, - oder den Submittenten auffordert, die notwendigen Rechtfertigungen beizubringen, wie

§ 3vorgesehen.

Artikel 32 Die Abänderung von Artikel 100 § 1 Nr. 2 des Erlasses durch vorliegenden Artikel zielt darauf ab, eine formale Lücke zu füllen, damit wie im früheren Königlichen Erlass vom 22. April 1977 festgelegt wird, dass im Hinblick auf die Klassifizierung der Angebote die vom öffentlichen Auftraggeber angenommenen Mengen unterschiedslos für alle Aufmasse gelten, wenn sie den Mengen des ursprünglichen Aufmasses entsprechen oder darüber liegen. Artikel 33 Artikel 101 des Erlasses

bezug auf die Varianten ist verdeutlicht worden. Der Submittent muss ein Angebot für das Grundprojekt abgeben und gegebenenfalls für diese Variante. Das Wort « gegebenenfalls » bedeutet, dass - sofern es sich um eine vom öffentlichen Auftraggeber auferlegte Variante handelt - der Submittent verpflichtet ist, ein Angebot sowohl für das Grundprojekt als auch für diese Variante abzugeben. Dies ist nicht der Fall, wenn die auf

itiative des öffentlichen Auftraggebers vorgesehene Variante zugelassen, aber nicht auferlegt ist. Artikel 34 Die Verdeutlichung, die

Artikel 33

des vorliegenden Entwurfes vorgenommen wurde, wurde ebenfalls

Artikel 103des Erlasses angebracht.

Für den Angebotsaufruf ist diese Bestimmung unbeschadet der im Angebot vorgeschlagenen freien Varianten anwendbar, sofern das Sonderlastenheft sie nicht verbietet. Artikel 35

Artikel 35

des vorliegenden Erlasses wird ein spezifischer Betrag von 10 Millionen Franken festgelegt, der für drei Dienstleistungskategorien die Vergabe im Verhandlungsverfahren möglich macht: Finanzdienstleistungen (Kategorie A Nr. 6 von Anlage 2 zum Gesetz), Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen (Kategorie A Nr. 8) und Rechtsberatungsdienstleistungen (Kategorie B Nr.21). Diese neue Bestimmung ist auf diejenige der klassischen Regelung gestützt, die bereits

Artikel 120des Königlichen Erlasses vom 8.

Januar 1996 angenommen worden ist.

der klassischen Regelung ist ein höherer differenzierter Betrag, der den

Artikel 53des Königlichen Erlasses vom 8.

Januar 1996 vorgesehenen Betrag von 5,1 beziehungsweise 8,2 Millionen Franken ohne Mehrwertsteuer erreicht, angenommen worden. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die verschiedenen

den Sonderbereichen bestimmten Beträge sich

der Regel als höher erweisen, wird von nun an ein Betrag von 10 Millionen Franken für die drei angegebenen Kategorien festgelegt. Ziel der Abänderung von Artikel 108 des Erlasses ist es ebenfalls, einem öffentlichen Auftraggeber zu ermöglichen, bei einem öffentlichen Bauauftrag, dessen geschätzter Wert 30 Millionen Franken ohne Mehrwertsteuer nicht überschreitet, oder bei einem öffentlichen Dienstleistungsauftrag, dessen geschätzter Wert den

Artikel 43

§ 2 festgelegten Betrag nicht erreicht, und die

mehrere Lose aufgeteilt werden, für Lose geringeren Wertes nicht systematisch ein Verfahren mit Bekanntmachung anwenden zu müssen. Diese Möglichkeit betrifft Lose, für die die zu genehmigende Ausgabe unter einer Million Franken ohne Mehrwertsteuer liegt. Die Technik des

Losen aufgeteilten Auftrags ist für den öffentlichen Auftraggeber, der sich ihrer bedienen will, mühsamer als der Gesamtauftrag.

folgedessen erweist es sich als unerlässlich,

den Texten ein Minimum an Flexibilität vorzusehen, damit die öffentlichen Auftraggeber, die so bereits wenig geneigt sind, auf dieses Verfahren zurückzugreifen, nicht vollends entmutigt werden. Parallel dazu ist es ebenfalls zweckmässig, für diese Verteilung eine Höchstgrenze des relativen Wertes vorzusehen, und zwar 20 Prozent des Gesamtwertes aller Lose. Für einen Bauauftrag von 5,5 Millionen Franken über die Renovierung eines kleinen Gebäudes eines öffentlichen Auftraggebers im Bereich der Verkehrsversorgung können die Folgen dieser Abänderung anhand des folgenden Beispiels erläutert werden. Drei Lose werden vorgesehen: ein Los Rohbau und Fertigstellung 4 500 000 Franken ein Los Heizung 600 000 Franken ein Los Elektrizität 400 000 Franken

Anwendung des Textes des Entwurfes könnten die Lose Heizung und Elektrizität im Wege eines Verhandlungsverfahrens ohne Bekanntmachung vergeben werden, da sie beide unter einer Million Franken liegen und da ihr Gesamtwert zwanzig Prozent des Gesamtwertes aller Lose,

diesem Fall 1,1 Million Franken, nicht überschreitet. Das Los Rohbau und Fertigstellung dagegen muss im Wege eines Verfahrens mit Bekanntmachung vergeben werden, weil dieses Los unter Berücksichtigung der

Artikel 108

vorgesehenen Berechnungsmodalitäten zu einem Bauauftrag gehört, dessen zu genehmigende Ausgabe über 5 Millionen Franken im Bereich der Verkehrsversorgung liegt, und es daher nicht von der Bekanntmachungspflicht befreit werden kann. Dieses System bietet den Vorteil, die Verfahren für Lose geringeren Wertes bei bestimmten öffentlichen Bau- oder Dienstleistungsaufträgen zu erleichtern, und trägt dazu bei, die unmittelbare Beteiligung von kleinen und mittleren Betrieben an öffentlichen Aufträgen zu ermöglichen. Artikel 36 Die Abänderung von Artikel 109 des Erlasses ist rein formal. Artikel 37 Eine neue Aufzählung ist für die

Artikel 110

§ 2 Absatz 1 des Erlasses erwähnten Bestimmungen, die Anwendung auf Aufträge im Verhandlungsverfahren finden, festgelegt worden. Der Verweis auf die Artikel 74 bis 76 konnte weggelassen werden. Diese Artikel bilden

der Tat Titel VI des Erlasses, der der Bestimmung und Überprüfung der Preise gewidmet ist. Diese Artikel finden ebenfalls Anwendung auf das Verhandlungsverfahren und brauchen daher

Artikel 110nicht mehr erwähnt zu werden.

Der Verweis auf Artikel 78 wird beibehalten, ausser für Aufträge, die einfach durch angenommene Rechnung im Sinne von Artikel 110 § 1 Nr. 1 des Erlasses zustande kommen.

diesem Fall gibt es

der Tat kein schriftliches Angebot im Sinne von Artikel 78. Im Gutachten stellt sich der Staatsrat Fragen über die Anwendbarkeit von Artikel 90 § 3 des Erlasses auf das Verhandlungsverfahren.

diesem Punkt ist nicht ersichtlich, warum die heutige Regelung wohl von der vorherigen Regelung abweicht, da die einzige

haltliche Abänderung die Ausnahme für Aufträge ist, die einfach durch angenommene Rechnung zustande kommen. Artikel 79 ist hinzugefügt worden, denn es ist logisch, dass selbst bei Verhandlungsverfahren der Submittent, der am Verfahren teilnimmt, durch diese Tatsache bestätigt, dass er keine Absprachen aufgrund von Vorausschreibungen getroffen hat beziehungsweise dass er nicht durch solche Absprachen gebunden ist und dass er an keiner Vereinbarung, Versammlung oder keinem Zusammenschluss unter Verstoss gegen Artikel 11 des Gesetzes teilgenommen hat. Artikel 81 § 2 wird jetzt ebenfalls angegeben. Es ist

der Tat daran zu erinnern, dass Artikel 32 des vorliegenden Entwurfes

Artikel 81

§ 2 die Wörter « oder bei Verhandlungsverfahren » gestrichen hat, weil dieser Artikel 81 Titel VII eingegliedert ist, der den Verfahren der Ausschreibung und des Angebotsaufrufs gewidmet ist. Durch Artikel 110 wird - soweit das Sonderlastenheft es zulässt - die Möglichkeit, ein Angebot einer Arbeitsgemeinschaft anzunehmen, der nicht ausgewählte Personen angehören, sofern mindestens ein berücksichtigter Bewerber dieser Gemeinschaft angehört, logischerweise auf das Verhandlungsverfahren mit vorheriger Bekanntmachung erweitert.

terminologischer Hinsicht werden

Nummer 3 des Textes die Wörter « dem Submittenten » durch die Wörter « dem Auftragnehmer » ersetzt. Artikel 38 Dieser Artikel präzisiert Artikel 111, der von der

formation und Begründung der Beschlüsse handelt,

mehreren Punkten: -

§ 1

Absatz 1 wird festgelegt, dass die

formation zu offenen Verfahren so rasch wie möglich mitgeteilt werden muss, und dies sowohl den Submittenten, die nicht ausgewählt worden sind, denjenigen, deren Angebot als nicht ordnungsgemäss betrachtet worden ist, als auch denjenigen, deren ordnungsgemässes Angebot nicht gewählt worden ist. Bei offenen Verfahren werden diese verschiedenen Beschlüsse im allgemeinen gleichzeitig getroffen, so dass vermieden wird, dass die Akte der zuständigen Behörde mehrmals vorzulegen ist. Ist dies nicht der Fall, muss die

formation den betreffenden Submittenten

gleich welchem Stadium,

dem ein Beschluss gefasst wird, so rasch wie möglich mitgeteilt werden. Unter Berücksichtigung einer Bemerkung des Staatsrates werden die Wörter « und spätestens bei Auftragsvergabe » gestrichen. -

Absatz 2 desselben Paragraphen 1 wird unter Berücksichtigung einer Bemerkung des Staatsrates die Bedingung gestrichen, nach der die Gründe für einen Beschluss erst nach Auftragsvergabe mitgeteilt werden dürfen.

der Tat bezieht sich der Text der Richtlinie 98/4/EG auf Beschlüsse der zuständigen Behörde im Rahmen eines Verfahrens - diese Beschlüsse gehen der eigentlichen Auftragsvergabe voran - und auf Beschlüsse zur Auftragsvergabe, wenn die vertragliche Bindung gemäss Artikel 105 des Königlichen Erlasses durch eine Notifizierung entsteht. - Im selben Absatz 2 wird vorgesehen, dass der mit Gründen versehene Beschluss zur Auftragsvergabe ebenfalls dem Auftragnehmer auf seinen Antrag hin mitgeteilt wird.

seinem Gutachten hat der Staatsrat vorgeschlagen, diese Bestimmung

Artikel 105

einzufügen und im niederländischen Text die Wörter « aan de aannemer » durch die Wörter « aan de gekozen aannemer » zu ersetzen. Nach Überprüfung ist beschlossen worden, dass diese Bestimmung besser

Artikel 111

aufgehoben ist, der von der Begründung handelt, und dass der Begriff « aannemer » im niederländischen Text

diesem Teil der Vorschriften dem französischen Begriff des « adjudicataire » entspricht. Damit die angestrebte Kohärenz

terminologischer Hinsicht verbessert wird, werden

Artikel 105

jedoch die Wörter « de betrokken

schrijver, hierna aannemer te noemen » durch die Wörter « de gekozen

schrijver, hierna aannemer te noemen » ersetzt. - Paragraph 2 wird im selben Sinne wie § 1 angepasst, was Aufträge im nicht offenen Verfahren oder im Verhandlungsverfahren mit Bekanntmachung im Sinne von Artikel 39 § 1 des Gesetzes angeht. - Wie vom Staatsrat gefragt, bestimmt § 3

einem ersten Absatz, dass nicht berücksichtigte Bewerber oder Submittenten bei Verhandlungsverfahren ohne Bekanntmachung vom Beschluss des öffentlichen Auftraggebers ebenfalls spontan benachrichtigt werden. Diese Anpassung ist dadurch begründet, dass die Richtlinie 98/4/EG keinen Unterschied zwischen den Vergabeverfahren vorsieht, was die

formation betrifft. Damit die Aufgabe der öffentlichen Auftraggeber nicht erschwert, die europäische Richtlinie aber trotzdem umgesetzt wird, wird präzisiert, dass diese

formationspflicht

diesem Verfahren nur Anwendung auf Aufträge findet, die den europäischen Schwellenwert erreichen. -

§ 3

wird fortan ebenfalls vorgesehen, dass die Vorschrift, nach der der Beschluss zur Auftragsvergabe jedem Submittenten, dessen Angebot nicht gewählt worden ist, und dem Auftragnehmer auf ihren Antrag hin mitgeteilt werden muss, bei Verhandlungsverfahren ohne Bekanntmachung keine Anwendung findet auf Aufträge, die gemäss Artikel 110 Nr. 1 des Erlasses einfach durch angenommene Rechnung zustande kommen. Wenn der Auftrag einfach durch angenommene Rechnung zustande kommt, ist das Verfahren nicht formalisiert, und es wird daher kein formeller Beschluss zur Auswahl oder Auftragsvergabe gefasst. Darüber hinaus wird wie

den anderen Paragraphen von Artikel 111 im Text vorgesehen, dass der Auftragnehmer ebenfalls den mit Gründen versehenen Vergabebeschluss erhalten kann. Weiter ist überprüft worden, ob es zweckmässig wäre,

denselben Artikel eine Bestimmung der Richtlinie 98/4/EG aufzunehmen, nach der die Merkmale und Vorteile des berücksichtigten Angebots jedem Submittenten, der ein zulässiges Angebot abgegeben hat, auf seinen schriftlichen Antrag hin so rasch wie möglich mitgeteilt werden müssen. Der Begriff des mit Gründen versehenen Beschlusses im belgischen Recht umfasst diese Aspekte und ist selbst weitreichender, da dieser Beschluss den Vergleich mehrerer Angebote voraussetzt. Der Verweis auf den Begriff des mit Gründen versehenen Beschlusses, wie im belgischen Recht vorgesehen, ist daher vorgezogen worden, auch weil eine andere Haltung die mit öffentlichen Aufträgen befassten Personen dazu bringen könnte, sich Fragen über die Gründe für die Einfügung dieser besonderen Bestimmung zu stellen. Eigentliches Ziel ist es aber, dem öffentlichen Auftraggeber aufzuerlegen, die Erwägungen, die die tatsächliche und rechtliche Grundlage des Beschlusses bilden,

der Urkunde selbst aufzunehmen.

diesem Zusammenhang ist eine andere Frage untersucht worden, die zu Kontroversen geführt hat, nämlich die Frage, ob der öffentliche Auftraggeber eine Auslosung vornehmen und seinen Beschluss auf der Grundlage der Ergebnisse dieser Auslosung begründen könnte, wenn bei nicht offenen Verfahren oder Verhandlungsverfahren mit Bekanntmachung im Sinne von Artikel 39 § 1 des Gesetzes bestimmte Bewerbungen als gleichwertig betrachtet werden, ihre Anzahl aber die vorgegebene Höchstanzahl überschreitet.

diesem Zusammenhang wird

Artikel 101

des Königlichen Erlasses schon ausdrücklich die Möglichkeit der Auslosung im aussergewöhnlichen Fall der Aufrechterhaltung von gleichen Preisen bei Ausschreibungen zugelassen.

folge dessen kann davon ausgegangen werden, dass die Auslosung selbst

Ermangelung einer ausdrücklichen Bestimmung eine Möglichkeit sein kann, bei gleicher Qualifikation die Entscheidung zwischen Bewerbern herbeizuführen.

dessen muss diese Möglichkeit eine Ausnahme bleiben und darf nicht dazu führen, dass öffentliche Auftraggeber ohne ernste Überprüfung und Begründung auf eine solche Gleichheit schliessen. Die Umstände, die die Auslosung rechtfertigen, müssen also genau nachgewiesen werden, und im Gegensatz zu dem Standpunkt, der aus dem Gutachten des Staatsrates abgeleitet werden könnte, bedeutet die Anwendung einer solchen Möglichkeit nicht automatisch, dass der Beschluss nicht mit Gründen versehen wäre. Artikel 39 Diese Bestimmung passt Artikel 112 des Erlasses über den Beschluss des öffentlichen Auftraggebers, auf die Vergabe eines Auftrags zu verzichten oder das Verfahren erneut einzuleiten, leicht an. Darin wird präzisiert, dass die

formation den Bewerbern oder Submittenten so rasch wie möglich mitgeteilt werden muss. Darüber hinaus ist die

formation der Europäischen Kommission abgeschafft worden, weil sie nicht durch die Richtlinie 93/38/EWG auferlegt wird. Artikel 40 Da zahlreiche Abänderungen

bestimmten Bekanntmachungsmustern der Anlagen anzubringen sind, damit diese Muster den Mustern der Richtlinie 98/4/EG entsprechen, erschien es wünschenswert, die betreffenden Anlagen vollständig zu veröffentlichen. Dies soll den öffentlichen Auftraggebern ermöglichen, sofort anwendbare Muster zu gebrauchen. Artikel 41 Dieser Artikel legt das Datum des

krafttretens des vorliegenden Entwurfes fest. Ich habe die Ehre, Sire, der getreue und ehrerbietige Diener Eurer Majestät zu sein. Der Premierminister J.-L. DEHAENE DIENSTSTELLEN DES PREMIERMINISTERS

  1. MÄRZ 1999 - Königlicher Erlass zur Abänderung des Königlichen Erlasses vom 10.Januar 1996 über öffentliche Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufträge im Bereich der Wasser-, Energie- und Verkehrsversorgung sowie im Telekommunikationssektor ALBERT II., König der Belgier, Allen Gegenwärtigen und Zukünftigen, Unser Gruss! Aufgrund des Gesetzes vom
  2. Dezember 1993 über öffentliche Aufträge und bestimmte Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufträge, abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom
  3. Januar 1996,
  4. Juni 1996 und
  5. Januar 1999; Aufgrund des Königlichen Erlasses vom
  6. Januar 1996 über öffentliche Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufträge im Bereich der Wasser-, Energie- und Verkehrsversorgung sowie im Telekommunikationssektor, abgeändert durch den Königlichen Erlass vom
  7. November 1998; Aufgrund der Richtlinie 92/13/EWG des Rates der Europäischen Gemeinschaften vom
  8. Februar 1992 zur Koordinierung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Anwendung der Gemeinschaftsvorschriften über die Auftragsvergabe durch Auftraggeber im Bereich der Wasser-, Energie- und Verkehrsversorgung sowie im Telekommunikationssektor; Aufgrund der Richtlinie 93/38/EWG des Rates der Europäischen Gemeinschaften vom
  9. Juni 1993 zur Koordinierung der Auftragsvergabe durch Auftraggeber im Bereich der Wasser-, Energie- und Verkehrsversorgung sowie im Telekommunikationssektor; Aufgrund der Richtlinie 98/4/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom
  10. Februar 1998 zur Änderung der Richtlinie 93/38/EWG zur Koordinierung der Auftragsvergabe durch Auftraggeber im Bereich der Wasser-, Energie- und Verkehrsversorgung sowie im Telekommunikationssektor; Aufgrund des im Rahmen des Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommens geschlossenen Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen, unterzeichnet

Marrakesch am

  1. April 1994; Aufgrund der Stellungnahme der Kommission für die Öffentlichen Aufträge vom
  2. Oktober 1998; Aufgrund der Stellungnahme der Finanzinspektion vom
  3. Oktober 1998; Aufgrund des Gutachtens des Staatsrates vom
  4. Januar 1999; Auf Vorschlag Unseres Premierministers und aufgrund der Stellungnahme Unserer Minister, die im Rat darüber beraten haben, Haben Wir beschlossen und erlassen Wir: Artikel 1 -

Artikel 1des Königlichen Erlasses vom 10.

Januar 1996 über öffentliche Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufträge im Bereich der Wasser-, Energie- und Verkehrsversorgung sowie im Telekommunikationssektor -nachstehend Erlass genannt - wird § 2 durch folgende Bestimmung ersetzt: « § 2 - Der Wert der im vorliegenden Abschnitt erwähnten öffentlichen Bauaufträge beträgt 203 Millionen Franken ohne Mehrwertsteuer. Dieser Wert beträgt jedoch 197 Millionen Franken ohne Mehrwertsteuer für öffentliche Bauaufträge der öffentlichen Auftraggeber im Telekommunikationssektor, im Bereich der Fortleitung oder Verteilung von Gas oder Wärme, der Erdöl- oder Gassuche und -förderung, der Suche und Förderung von Kohle und anderen Festbrennstoffen und im Bereich des Eisenbahnverkehrs anders als im Stadtverkehr. Der Premierminister passt diese Beträge und den

Artikel 2

§ 1 Absatz 4 des vorliegenden Erlasses erwähnten Betrag gemäss den zweijährlichen Überprüfungen an, die

Artikel 14der Richtlinie 93/38/EWG des Rates der Europäischen Gemeinschaften vom 14.

Juni 1993 zur Koordinierung der Auftragsvergabe durch Auftraggeber im Bereich der Wasser-, Energie- und Verkehrsversorgung sowie im Telekommunikationssektor vorgesehen sind. » Art. 2 -

Artikel 2

§ 1 Absatz 4 des Erlasses wird der Betrag « 41 Millionen Franken » durch den Betrag « 39,5 Millionen Franken » ersetzt. Art. 3 -

Artikel 6des Erlasses wird Nummer 3 durch folgende Bestimmung ersetzt: « 3.

Der öffentliche Auftraggeber fordert später alle Bewerber auf, ihr

teresse auf der Grundlage der genaueren Angaben über den betreffenden Auftrag zu bestätigen, bevor mit der Auswahl der Unternehmer für das nicht offene Verfahren oder Verhandlungsverfahren begonnen wird. Diese Angaben umfassen mindestens folgende Auskünfte: a) Art und Menge einschliesslich etwaiger Optionsrechte auf zusätzliche Aufträge, und möglichenfalls veranschlagte Frist für die

anspruchnahme dieser Optionsrechte;bei Daueraufträgen Art und Menge und möglichenfalls veranschlagte Frist für die Veröffentlichung späterer Bekanntmachungen eines Aufrufs zum Wettbewerb für Bauarbeiten, die Gegenstand des Auftrags sein sollen,

  1. b)gewähltes Vergabeverfahren: beschränkte Ausschreibung, beschränkter Angebotsaufruf oder Verhandlungsverfahren,
  2. c)gegebenenfalls Zeitpunkt, zu dem die Ausführung des Auftrags beginnen oder abgeschlossen wird,
  3. d)Anschrift und letzter Tag für die Vorlage der Anträge auf Erhalt einer Aufforderung zur Angebotsabgabe und Sprache oder Sprachen,

denen die Angebote abzugeben sind,

  1. e)Anschrift des öffentlichen Auftraggebers, der den Auftrag erteilt und die Auskünfte gibt, die für den Erhalt des Lastenhefts und anderer Unterlagen notwendig sind,
  2. f)wirtschaftliche und technische Anforderungen, finanzielle Garantien und Auskünfte, die von den Unternehmern verlangt werden,
  3. g)gegebenenfalls Höhe der für die Vergabeunterlagen zu entrichtenden Betrags und Modalitäten der Zahlung dieses Betrages,
  4. h)Form des Auftrags.» Art. 4 - Artikel 16 des Erlasses wird wie folgt abgeändert: 1.

§ 1

wird der Text wie folgt ergänzt: « Der öffentliche Auftraggeber kann jedoch unbeschadet der Anwendung von Artikel 17 die aufgrund der Rechtsvorschriften über die Zulassung von Bauunternehmern verlangten finanziellen, wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen als ausreichend betrachten.» 2.

§ 2

Absatz 1 und 2 wird das Wort « Verhandlungsverfahren » durch die Wörter « Verhandlungsverfahren mit Bekanntmachung bei Einleitung des Verfahrens im Sinne von Artikel 39 § 1 des Gesetzes » ersetzt.3.

§ 2

wird ein Absatz 3 mit folgendem Wortlaut hinzugefügt: « Bei Verhandlungsverfahren ohne Bekanntmachung im Sinne von Artikel 39 § 2 des Gesetzes kann der öffentliche Auftraggeber die Artikel 17 bis 17ter des vorliegenden Erlasses ganz oder teilweise für anwendbar erklären.» 4. Paragraph 4 wird durch folgende Bestimmung ersetzt: « Für Unternehmer anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft und - gemäss den Bestimmungen und Bedingungen des sie betreffenden

ternationalen Akts - für Unternehmer aus Drittländern im Sinne von Artikel 21, die die gestellten Anforderungen erfüllen, gelten die gleichen Bedingungen wie für

ländische Unternehmer.Diese Bestimmung findet keine Anwendung auf Bauarbeiten, die gemäss den geltenden Gesetzes- oder Verordnungsbestimmungen für geheim erklärt werden oder deren Ausführung nach diesen Vorschriften besondere Sicherheitsmassnahmen erfordert, oder wenn der Schutz wesentlicher

teressen der Staatssicherheit es gebietet. » Art. 5 - Artikel 17 des Erlasses wird wie folgt abgeändert: 1.

Absatz 1 erster Satz werden zwischen den Wörtern « unbeschadet der Bestimmungen über die Zulassung von Bauunternehmern » und dem Wort « Unternehmer » die Wörter «

gleich welchem Stadium des Verfahrens » eingefügt.

  1. Absatz 1 Nr.5 wird durch folgende Bestimmung ersetzt: «
  2. die ihre Verpflichtungen hinsichtlich der Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge nicht gemäss Artikel 17bis erfüllt haben, ». Art. 6 - Ein Artikel 17bis mit folgendem Wortlaut wird

den Erlass eingefügt: « Art. 17bis - § 1 - Der belgische Unternehmer, der Personal beschäftigt, das dem Gesetz vom

  1. Juni 1969 zur Revision des Erlassgesetzes vom
  2. Dezember 1944 über die soziale Sicherheit der Arbeitnehmer unterliegt, muss seinem Teilnahmeantrag bei nicht offenen Verfahren oder Verhandlungsverfahren beziehungsweise seinem Angebot bei offenen Verfahren eine Bescheinigung des Landesamtes für soziale Sicherheit beifügen, aus der ersichtlich ist, dass er den Vorschriften

puncto Sozialversicherungs- und Existenzsicherheitsbeiträge nachgekommen ist, beziehungsweise sie dem öffentlichen Auftraggeber vor Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge beziehungsweise der Angebote zukommen lassen. Für die Anwendung des vorliegenden Artikels ist der Unternehmer den Vorschriften nachgekommen, wenn aus seiner bis spätestens am Vortag des äussersten Datums für den Eingang der Teilnahmeanträge bei nicht offenen Verfahren oder Verhandlungsverfahren oder der Angebote bei offenen Verfahren abgeschlossenen Rechnung hervorgeht, dass er:

  1. dem Landesamt für soziale Sicherheit alle erforderlichen Erklärungen bis zu einschliesslich derjenigen über das vorletzte abgelaufene Kalenderquartal, vom äussersten Datum für den Eingang der Teilnahmeanträge beziehungsweise der Angebote aus gesehen, hat zukommen lassen und 2.für diese Erklärungen keinen Beitragsrückstand von mehr als 100 000 Franken hat, es sei denn, ihm ist für diesen Rückstand ein Zahlungsaufschub gewährt worden, dessen Fristen er strikt einhält. Selbst wenn der Beitragsrückstand über 100 000 Franken liegt, wird davon ausgegangen, dass der Unternehmer den Bestimmungen des vorliegenden Artikels nachgekommen ist, wenn er vor dem Beschluss zur Auswahl der Bewerber beziehungsweise zur Vergabe des Auftrags nachweist, dass er am Tag, an dem seine Lage durch Bescheinigung festgestellt wird, einem öffentlichen Auftraggeber im Sinne von Artikel 4 § 1 und § 2 Nr. 1 bis 8 und Nr. 10 des Gesetzes oder einem öffentlichen Unternehmen im Sinne von Artikel 26 desselben Gesetzes gegenüber eine oder mehrere unbestrittene, einforderbare Forderungen hat, die frei von jeder Verbindlichkeit gegenüber Dritten sind und sich bis auf 100 000 Franken mindestens auf den Betrag der ausstehenden Beiträge belaufen. § 2 - Der ausländische Unternehmer muss seinem Teilnahmeantrag bei nicht offenen Verfahren oder Verhandlungsverfahren beziehungsweise seinem Angebot bei offenen Verfahren folgende Unterlagen beifügen beziehungsweise sie dem öffentlichen Auftraggeber vor Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge beziehungsweise der Angebote zukommen lassen:
  2. eine von der zuständigen Behörde ausgestellte Bescheinigung, aus der ersichtlich ist, dass er gemäss seiner bis spätestens am Vortag des äussersten Datums für den Eingang der Teilnahmeanträge beziehungsweise der Angebote abgeschlossenen Rechnung zu diesem Zeitpunkt seine Verpflichtungen hinsichtlich der Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge nach den Rechtsvorschriften des Landes,

dem er ansässig ist, erfüllt hat. Wird eine solche Bescheinigung im betreffenden Land nicht ausgestellt, so kann sie durch eine eidesstattliche Erklärung oder durch eine feierliche Erklärung ersetzt werden, die der Betreffende vor einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde, einem Notar oder einer dafür zuständigen Berufsorganisation dieses Landes abgibt, 2. eine Bescheinigung entsprechend § 1, sofern er Personal beschäftigt, das dem Gesetz vom 27.Juni 1969 zur Revision des Erlassgesetzes vom 28. Dezember 1944 über die soziale Sicherheit der Arbeitnehmer unterliegt. § 3 -

gleich welchem Stadium des Verfahrens kann der öffentliche Auftraggeber mit allen Mitteln, die er für nützlich hält, über jeden Bewerber oder Submittenten Auskünfte bezüglich des Stands seiner Beitragsleistungen

puncto Sozialversicherung einholen. » Art. 7 - Ein Artikel 17ter mit folgendem Wortlaut wird

den Erlass eingefügt: « Art. 17ter - § 1 - Fallen die Bauarbeiten

den Anwendungsbereich des Gesetzes vom 20. März 1991 zur Regelung der Zulassung von Bauunternehmern, muss der Teilnahmeantrag oder das Angebot entweder den Vermerk bezüglich der Eintragung des Bewerbers oder des Submittenten

der Liste der

Belgien zugelassenen Bauunternehmer oder

einer amtlichen Liste

einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaft umfassen oder den Vermerk, dass der Bewerber oder der Submittent die Anwendung von Artikel 3 § 1 Nr. 2 des vorerwähnten Gesetzes geltend macht, wobei er seinem Teilnahmeantrag oder seinem Angebot

diesem Fall die notwendigen Belege beifügt. Die von einer zuständigen Stelle bescheinigte Eintragung eines zugelassenen Unternehmers

einer amtlichen Liste eines anderen Mitgliedstaats der Europäischen Gemeinschaft stellt nur eine Vermutung seiner Eignung für folgende Faktoren dar:

  1. die Bestimmungen der Artikel 17 Nr.1 bis 4 und Nr. 7,
  2. den Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Unternehmers durch Vorlage von Bilanzen, Bilanzauszügen oder Jahresabschlüssen des Unternehmens, falls deren Veröffentlichung nach dem Recht des Landes,

dem der Unternehmer ansässig ist, vorgeschrieben ist, und durch eine Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens und seinen Umsatz bei der Ausführung von Bauarbeiten

den letzten drei Geschäftsjahren, 3.den Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit des Unternehmers durch Vorlage a) der Liste der

den letzten fünf Jahren erbrachten Bauleistungen, der Bescheinigungen über die ordnungsgemässe Ausführung für die wichtigsten Bauleistungen beizufügen sind, wobei

diesen Bescheinigungen der Wert der Bauleistung und Zeit und Ort der Bauausführung angegeben werden und präzisiert wird, ob diese Arbeiten den anerkannten Regeln der Technik entsprachen und ob sie ordnungsgemäss ausgeführt wurden, b) einer Erklärung, aus der das jährliche Mittel der von dem Unternehmen

den letzten drei Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner leitenden Angestellten

den letzten drei Jahren ersichtlich ist, 4.die Eintragung

das Berufsregister. Die Bestimmungen des vorliegenden Absatzes werden nur zugunsten von Unternehmern angewandt, die

dem Land ansässig sind,

dem die amtliche Liste geführt wird. Die Angaben, die den amtlichen Listen zu entnehmen sind, können nicht

Zweifel gezogen werden. Hinsichtlich der Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge kann jedoch bei jeder Vergabe von jedem

der Liste eingetragenen Unternehmer eine zusätzliche Bescheinigung verlangt werden. § 2 - Der öffentliche Auftraggeber kann von jedem Bewerber oder Submittenten den Nachweis seiner Eintragung im Berufsregister gemäss den Rechtsvorschriften des Landes,

dem er ansässig ist, verlangen. » Art. 8 -

Artikel 18Nr.

5 werden die Wörter « oder die Gewährung eines Erbpachtrechts im Hinblick auf den Bau oder die Einrichtung von Bauwerken » durch die Wörter « oder das Geben oder Nehmen eines Erbpacht- beziehungsweise Erbbaurechts im Hinblick auf den Bau oder die Einrichtung eines Bauwerks » ersetzt. Art. 9 - Artikel 19 des Erlasses wird wie folgt abgeändert: 1. Ein § 1 mit folgendem Wortlaut wird eingefügt: « § 1 - Vor Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge bei nicht offenen Verfahren oder Verhandlungsverfahren oder vor Ablauf der Frist für den Eingang der Angebote bei offenen Verfahren muss der Betreuer den vom öffentlichen Auftraggeber aufgrund der Artikel 16 bis 17ter festgelegten Anforderungen

bezug auf die qualitative Auswahl entsprechen.» 2. Der heutige Text von Artikel 19 wird einen Paragraphen 2 bilden,

dem

Absatz 2 die Wörter « fügt dieser seinem Angebot » durch die Wörter « fügt dieser seinem Teilnahmeantrag beziehungsweise seinem Angebot » ersetzt werden. Art. 10 - Artikel 22 § 2 des Erlasses wird durch folgende Bestimmung ersetzt: « § 2 - Der Wert ohne Mehrwertsteuer der im vorliegenden Abschnitt erwähnten öffentlichen Lieferaufträge beträgt: 1. 23,7 Millionen Franken im Telekommunikationssektor, 2.16,3 Millionen Franken im Bereich der Wasser-, Energie- und Verkehrsversorgung. Dieser Wert beträgt jedoch 15,8 Millionen Franken für öffentliche Lieferaufträge der öffentlichen Auftraggeber im Bereich der Fortleitung oder Verteilung von Gas oder Wärme, der Erdöl- oder Gassuche und -förderung, der Suche und Förderung von Kohle und anderen Festbrennstoffen und im Bereich des Eisenbahnverkehrs anders als im Stadtbahnverkehr. Der Premierminister passt diese Beträge und den

Artikel 25

erwähnten Betrag gemäss den zweijährlichen Überprüfungen an, die

Artikel 14der Richtlinie 93/38/EWG des Rates der Europäischen Gemeinschaften vom 14.

Juni 1993 zur Koordinierung der Auftragsvergabe durch Auftraggeber im Bereich der Wasser-, Energie- und Verkehrsversorgung sowie im Telekommunikationssektor vorgesehen sind. » Art. 11 -

Artikel 25

Absatz 1 des Erlasses wird der Betrag « 30,9 Millionen Franken » durch den Betrag « 29,6 Millionen Franken » ersetzt. Art. 12 - Artikel 28 des Erlasses wird wie folgt abgeändert: 1. Nummer 3 wird durch folgende Bestimmung ersetzt: « 3.Der öffentliche Auftraggeber fordert später alle Bewerber auf, ihr

teresse auf der Grundlage der genaueren Angaben über den betreffenden Auftrag zu bestätigen, bevor mit der Auswahl der Lieferanten für das nicht offene Verfahren oder Verhandlungsverfahren begonnen wird. Diese Angaben umfassen mindestens folgende Auskünfte: a) Art und Menge einschliesslich etwaiger Optionsrechte auf zusätzliche Aufträge, und möglichenfalls veranschlagte Frist für die

anspruchnahme dieser Optionsrechte;bei Daueraufträgen Art und Menge und möglichenfalls veranschlagte Frist für die Veröffentlichung späterer Bekanntmachungen eines Aufrufs zum Wettbewerb für Lieferungen, die Gegenstand des Auftrags sein sollen,

  1. b)gewähltes Vergabeverfahren: beschränkte Ausschreibung, beschränkter Angebotsaufruf oder Verhandlungsverfahren,
  2. c)gegebenenfalls Zeitpunkt, zu dem die Lieferungen beginnen oder beendet sein werden,
  3. d)Anschrift und letzter Tag für die Vorlage der Anträge auf Erhalt einer Aufforderung zur Angebotsabgabe und Sprache oder Sprachen,

denen die Angebote abzugeben sind,

  1. e)Anschrift des öffentlichen Auftraggebers, der den Auftrag erteilt und die Auskünfte gibt, die für den Erhalt des Lastenhefts und anderer Unterlagen notwendig sind,
  2. f)wirtschaftliche und technische Anforderungen, finanzielle Garantien und Auskünfte, die von den Lieferanten verlangt werden,
  3. g)gegebenenfalls Höhe der für die Vergabeunterlagen zu entrichtenden Betrags und Modalitäten der Zahlung dieses Betrages,
  4. h)Form des Auftrags: Kauf, Leasing, Miete oder Mietkauf oder mehrere dieser Formen von Aufträgen.» 2.

Nummer 4 wird das Wort « veröffentlicht » durch das Wort « zugesandt » ersetzt. Art. 13 - Artikel 38 des Erlasses wird wie folgt abgeändert: 1.

§ 2

Absatz 1 und 2 wird das Wort « Verhandlungsverfahren » durch die Wörter « Verhandlungsverfahren mit Bekanntmachung bei Einleitung des Verfahrens im Sinne von Artikel 39 § 1 des Gesetzes » ersetzt.2.

§ 2

wird ein Absatz 3 mit folgendem Wortlaut hinzugefügt: « Bei Verhandlungsverfahren ohne Bekanntmachung im Sinne von Artikel 39 § 2 des Gesetzes kann der öffentliche Auftraggeber die Artikel 39 bis 39ter des vorliegenden Erlasses ganz oder teilweise für anwendbar erklären.» 3. Paragraph 4 wird durch folgende Bestimmung ersetzt: « Für Lieferanten anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft und - gemäss den Bestimmungen und Bedingungen des sie betreffenden

ternationalen Akts - für Lieferanten aus Drittländern im Sinne von Artikel 42, die die gestellten Anforderungen erfüllen, gelten die gleichen Bedingungen wie für

ländische Lieferanten.Diese Bestimmung findet keine Anwendung auf Lieferungen, die gemäss den geltenden Gesetzes- oder Verordnungsbestimmungen für geheim erklärt werden oder deren Ausführung nach diesen Vorschriften besondere Sicherheitsmassnahmen erfordert, oder wenn der Schutz wesentlicher

teressen der Staatssicherheit es gebietet. » Art. 14 - Artikel 39 des Erlasses wird wie folgt abgeändert: 1.

Absatz 1 erster Satz werden zwischen den Wörtern « Von der Teilnahme am Vergabeverfahren können » und dem Wort « Lieferanten » die Wörter «

gleich welchem Stadium des Verfahrens » eingefügt.

  1. Absatz 1 Nr.5 wird durch folgende Bestimmung ersetzt: «
  2. die ihre Verpflichtungen hinsichtlich der Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge nicht gemäss Artikel 39bis erfüllt haben, ». Art. 15 - Ein Artikel 39bis mit folgendem Wortlaut wird

den Erlass eingefügt: « Art. 39bis - § 1 - Der belgische Lieferant, der Personal beschäftigt, das dem Gesetz vom

  1. Juni 1969 zur Revision des Erlassgesetzes vom
  2. Dezember 1944 über die soziale Sicherheit der Arbeitnehmer unterliegt, muss seinem Teilnahmeantrag bei nicht offenen Verfahren oder Verhandlungsverfahren beziehungsweise seinem Angebot bei offenen Verfahren eine Bescheinigung des Landesamtes für soziale Sicherheit beifügen, aus der ersichtlich ist, dass er den Vorschriften

puncto Sozialversicherungsbeiträge nachgekommen ist, beziehungsweise sie dem öffentlichen Auftraggeber vor Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge beziehungsweise der Angebote zukommen lassen. Für die Anwendung des vorliegenden Artikels ist der Lieferant den Vorschriften nachgekommen, wenn aus seiner bis spätestens am Vortag des äussersten Datums für den Eingang der Teilnahmeanträge bei nicht offenen Verfahren oder Verhandlungsverfahren oder der Angebote bei offenen Verfahren abgeschlossenen Rechnung hervorgeht, dass er:

  1. dem Landesamt für soziale Sicherheit alle erforderlichen Erklärungen bis zu einschliesslich derjenigen über das vorletzte abgelaufene Kalenderquartal, vom äussersten Datum für den Eingang der Teilnahmeanträge beziehungsweise der Angebote aus gesehen, hat zukommen lassen und 2.für diese Erklärungen keinen Beitragsrückstand von mehr als 100 000 Franken hat, es sei denn, ihm ist für diesen Rückstand ein Zahlungsaufschub gewährt worden, dessen Fristen er strikt einhält. Selbst wenn der Beitragsrückstand über 100 000 Franken liegt, wird davon ausgegangen, dass der Lieferant den Bestimmungen des vorliegenden Artikels nachgekommen ist, wenn er vor dem Beschluss zur Auswahl der Bewerber beziehungsweise zur Vergabe des Auftrags nachweist, dass er am Tag, an dem seine Lage durch Bescheinigung festgestellt wird, einem öffentlichen Auftraggeber im Sinne von Artikel 4 § 1 und § 2 Nr. 1 bis 8 und Nr. 10 des Gesetzes oder einem öffentlichen Unternehmen im Sinne von Artikel 26 desselben Gesetzes gegenüber eine oder mehrere unbestrittene, einforderbare Forderungen hat, die frei von jeder Verbindlichkeit gegenüber Dritten sind und sich bis auf 100 000 Franken mindestens auf den Betrag der ausstehenden Beiträge belaufen. § 2 - Der ausländische Lieferant muss seinem Teilnahmeantrag bei nicht offenen Verfahren oder Verhandlungsverfahren beziehungsweise seinem Angebot bei offenen Verfahren folgende Unterlagen beifügen beziehungsweise sie dem öffentlichen Auftraggeber vor Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge beziehungsweise der Angebote zukommen lassen:
  2. eine von der zuständigen Behörde ausgestellte Bescheinigung, aus der ersichtlich ist, dass er gemäss seiner bis spätestens am Vortag des äussersten Datums für den Eingang der Teilnahmeanträge beziehungsweise der Angebote abgeschlossenen Rechnung zu diesem Zeitpunkt seine Verpflichtungen hinsichtlich der Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge nach den Rechtsvorschriften des Landes,

dem er ansässig ist, erfüllt hat. Wird eine solche Bescheinigung im betreffenden Land nicht ausgestellt, so kann sie durch eine eidesstattliche Erklärung oder durch eine feierliche Erklärung ersetzt werden, die der Betreffende vor einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde, einem Notar oder einer dafür zuständigen Berufsorganisation dieses Landes abgibt, 2. eine Bescheinigung entsprechend § 1, sofern er Personal beschäftigt, das dem Gesetz vom 27.Juni 1969 zur Revision des Erlassgesetzes vom 28. Dezember 1944 über die soziale Sicherheit der Arbeitnehmer unterliegt. § 3 -

gleich welchem Stadium des Verfahrens kann der öffentliche Auftraggeber mit allen Mitteln, die er für nützlich hält, über jeden Bewerber oder Submittenten Auskünfte bezüglich des Stands seiner Beitragsleistungen

puncto Sozialversicherung einholen. » Art. 16 - Ein Artikel 39ter mit folgendem Wortlaut wird

den Erlass eingefügt: « Art. 39ter - Der öffentliche Auftraggeber kann von jedem Bewerber oder Submittenten den Nachweis seiner Eintragung im Berufsregister gemäss den Rechtsvorschriften des Landes,

dem er ansässig ist, verlangen. » Art. 17 - Ein Artikel 40bis mit folgendem Wortlaut wird

den Erlass eingefügt: « Art. 40bis - Vor Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge bei nicht offenen Verfahren oder Verhandlungsverfahren oder vor Ablauf der Frist für den Eingang der Angebote bei offenen Verfahren muss der Betreuer den vom öffentlichen Auftraggeber aufgrund der Artikel 38 bis 39ter festgelegten Anforderungen

bezug auf die qualitative Auswahl entsprechen. » Art. 18 - Artikel 43 § 2 des Erlasses wird durch folgende Bestimmung ersetzt: « § 2 - Der Wert ohne Mehrwertsteuer der

Anlage 2 zum Gesetz erwähnten und dem vorliegenden Abschnitt unterliegenden öffentlichen Dienstleistungsaufträge beträgt: 1. 23,7 Millionen Franken im Telekommunikationssektor, 2.16,3 Millionen Franken im Bereich der Wasser-, Energie- und Verkehrsversorgung. Dieser Wert beträgt jedoch 15,8 Millionen Franken - für Dienstleistungsaufträge der öffentlichen Auftraggeber im Bereich der Fortleitung oder Verteilung von Gas oder Wärme, der Suche und Förderung von Kohle und anderen Festbrennstoffen und im Bereich des Eisenbahnverkehrs anders als im Stadtbahnverkehr, - unabhängig vom öffentlichen Auftraggeber, für Aufträge

bezug auf: a) Fernmeldedienstleistungen im Sinne von Anlage 2 Kategorie 5 zum Gesetz, die die Übertragung von Fernseh- und Hörfunksendungen, Verbindungsdienstleistungen und

tegrierte Fernmeldedienstleistungen der Klassen 7524 bis 7526 der CPC-Systematik betreffen, b) Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen im Sinne von Anlage 2 Kategorie 8 zum Gesetz, c)

Anlage 2 Buchstabe B) zum Gesetz erwähnte Dienstleistungen, unbeschadet der Bestimmungen von § 3 des vorliegenden Artikels. Der Premierminister passt diese Beträge und den

Artikel 46

erwähnten Betrag gemäss den zweijährlichen Überprüfungen an, die

Artikel 14der Richtlinie 93/38/EWG des Rates der Europäischen Gemeinschaften vom 14.

Juni 1993 zur Koordinierung der Auftragsvergabe durch Auftraggeber im Bereich der Wasser-, Energie- und Verkehrsversorgung sowie im Telekommunikationssektor vorgesehen sind. » Art. 19 - Artikel 46 des Erlasses wird wie folgt abgeändert: 1. [Abänderung des französischen und niederländischen Textes desselben Erlasses] 2.

Absatz 1 wird der Betrag « 30,9 Millionen Franken » durch den Betrag « 29,6 Millionen Franken » ersetzt. Art. 20 - Artikel 49 des Erlasses wird wie folgt abgeändert: 1. Nummer 3 wird durch folgende Bestimmung ersetzt: « 3.Der öffentliche Auftraggeber fordert später alle Bewerber auf, ihr

teresse auf der Grundlage der genaueren Angaben über den betreffenden Auftrag zu bestätigen, bevor mit der Auswahl der Dienstleistungserbringer für das nicht offene Verfahren oder Verhandlungsverfahren begonnen wird. Diese Angaben umfassen mindestens folgende Auskünfte: a) Art und Menge einschliesslich etwaiger Optionsrechte auf zusätzliche Aufträge, und möglichenfalls veranschlagte Frist für die

anspruchnahme dieser Optionsrechte;bei Daueraufträgen Art und Menge und möglichenfalls veranschlagte Frist für die Veröffentlichung späterer Bekanntmachungen eines Aufrufs zum Wettbewerb für Dienstleistungen, die Gegenstand des Auftrags sein sollen,

  1. b)gewähltes Vergabeverfahren: beschränkte Ausschreibung, beschränkter Angebotsaufruf oder Verhandlungsverfahren,
  2. c)gegebenenfalls Zeitpunkt, zu dem die Dienstleistungserbringung beginnen oder beendet sein wird,
  3. d)Anschrift und letzter Tag für die Vorlage der Anträge auf Erhalt einer Aufforderung zur Angebotsabgabe und Sprache oder Sprachen,

denen die Angebote abzugeben sind,

  1. e)Anschrift des öffentlichen Auftraggebers, der den Auftrag erteilt und die Auskünfte gibt, die für den Erhalt des Lastenhefts und anderer Unterlagen notwendig sind,
  2. f)wirtschaftliche und technische Anforderungen, finanzielle Garantien und Auskünfte, die von den Dienstleistungserbringern verlangt werden,
  3. g)gegebenenfalls Höhe der für die Vergabeunterlagen zu entrichtenden Betrags und Modalitäten der Zahlung dieses Betrages,
  4. h)Form des Auftrags.» 2.

Nummer 4 wird das Wort « veröffentlicht » durch das Wort « zugesandt » ersetzt. Art. 21 -

Artikel 55Nr.

3 des Erlasses werden die Wörter « Artikel 9 § 2" durch die Wörter « Artikel 56 § 3" ersetzt. Art. 22 - Artikel 59 des Erlasses wird wie folgt abgeändert: 1.

§ 2

Absatz 1 und 2 wird das Wort « Verhandlungsverfahren » durch die Wörter « Verhandlungsverfahren mit Bekanntmachung bei Einleitung des Verfahrens im Sinne von Artikel 39 § 1 des Gesetzes » ersetzt.2.

§ 2

wird ein Absatz 3 mit folgendem Wortlaut hinzugefügt: « Bei Verhandlungsverfahren ohne Bekanntmachung im Sinne von Artikel 39 § 2 des Gesetzes kann der öffentliche Auftraggeber die Artikel 60 bis 60ter des vorliegenden Erlasses ganz oder teilweise für anwendbar erklären.» 3. Paragraph 5 wird durch folgende Bestimmung ersetzt: « Für Dienstleistungserbringer anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft und - gemäss den Bestimmungen und Bedingungen des sie betreffenden

ternationalen Akts - für Dienstleistungserbringer aus Drittländern im Sinne von Artikel 66, die die gestellten Anforderungen erfüllen, gelten die gleichen Bedingungen wie für

ländische Dienstleistungserbringer.Diese Bestimmung findet keine Anwendung auf Dienstleistungen, die gemäss den geltenden Gesetzes- oder Verordnungsbestimmungen für geheim erklärt werden oder deren Ausführung nach diesen Vorschriften besondere Sicherheitsmassnahmen erfordert, oder wenn der Schutz wesentlicher

teressen der Staatssicherheit es gebietet. » Art. 23 - Artikel 60 des Erlasses wird wie folgt abgeändert: 1.

Absatz 1 werden zwischen den Wörtern « Von der Teilnahme am Vergabeverfahren können » und dem Wort « Dienstleistungserbringer » die Wörter «

gleich welchem Stadium des Verfahrens » eingefügt.

  1. Absatz 1 Nr.5 wird durch folgende Bestimmung ersetzt: «
  2. die ihre Verpflichtungen hinsichtlich der Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge nicht gemäss Artikel 60bis erfüllt haben, ». Art. 24 - Ein Artikel 60bis mit folgendem Wortlaut wird

den Erlass eingefügt: « Art. 60bis - § 1 - Der belgische Dienstleistungserbringer, der Personal beschäftigt, das dem Gesetz vom

  1. Juni 1969 zur Revision des Erlassgesetzes vom
  2. Dezember 1944 über die soziale Sicherheit der Arbeitnehmer unterliegt, muss seinem Teilnahmeantrag bei nicht offenen Verfahren oder Verhandlungsverfahren beziehungsweise seinem Angebot bei offenen Verfahren eine Bescheinigung des Landesamtes für soziale Sicherheit beifügen, aus der ersichtlich ist, dass er den Vorschriften

puncto Sozialversicherungsbeiträge und gegebenenfalls

puncto Existenzsicherheitsbeiträge nachgekommen ist, beziehungsweise sie dem öffentlichen Auftraggeber vor Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge beziehungsweise der Angebote zukommen lassen. Für die Anwendung des vorliegenden Artikels ist der Dienstleistungserbringer den Vorschriften nachgekommen, wenn aus seiner bis spätestens am Vortag des äussersten Datums für den Eingang der Teilnahmeanträge bei nicht offenen Verfahren oder Verhandlungsverfahren oder der Angebote bei offenen Verfahren abgeschlossenen Rechnung hervorgeht, dass er:

  1. dem Landesamt für soziale Sicherheit alle erforderlichen Erklärungen bis zu einschliesslich derjenigen über das vorletzte abgelaufene Kalenderquartal, vom äussersten Datum für den Eingang der Teilnahmeanträge beziehungsweise der Angebote aus gesehen, hat zukommen lassen und 2.für diese Erklärungen keinen Beitragsrückstand von mehr als 100 000 Franken hat, es sei denn, ihm ist für diesen Rückstand ein Zahlungsaufschub gewährt worden, dessen Fristen er strikt einhält. Selbst wenn der Beitragsrückstand über 100 000 Franken liegt, wird davon ausgegangen, dass der Dienstleistungserbringer den Bestimmungen des vorliegenden Artikels nachgekommen ist, wenn er vor dem Beschluss zur Auswahl der Bewerber beziehungsweise zur Vergabe des Auftrags nachweist, dass er am Tag, an dem seine Lage durch Bescheinigung festgestellt wird, einem öffentlichen Auftraggeber im Sinne von Artikel 4 § 1 und § 2 Nr. 1 bis 8 und Nr. 10 des Gesetzes oder einem öffentlichen Unternehmen im Sinne von Artikel 26 desselben Gesetzes gegenüber eine oder mehrere unbestrittene, einforderbare Forderungen hat, die frei von jeder Verbindlichkeit gegenüber Dritten sind und sich bis auf 100 000 Franken mindestens auf den Betrag der ausstehenden Beiträge belaufen. § 2 - Der ausländische Dienstleistungserbringer muss seinem Teilnahmeantrag bei nicht offenen Verfahren oder Verhandlungsverfahren beziehungsweise seinem Angebot bei offenen Verfahren folgende Unterlagen beifügen beziehungsweise sie dem öffentlichen Auftraggeber vor Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge beziehungsweise der Angebote zukommen lassen:
  2. eine von der zuständigen Behörde ausgestellte Bescheinigung, aus der ersichtlich ist, dass er gemäss seiner bis spätestens am Vortag des äussersten Datums für den Eingang der Teilnahmeanträge beziehungsweise der Angebote abgeschlossenen Rechnung zu diesem Zeitpunkt seine Verpflichtungen hinsichtlich der Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge nach den Rechtsvorschriften des Landes,

dem er ansässig ist, erfüllt hat. Wird eine solche Bescheinigung im betreffenden Land nicht ausgestellt, so kann sie durch eine eidesstattliche Erklärung oder durch eine feierliche Erklärung ersetzt werden, die der Betreffende vor einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde, einem Notar oder einer dafür zuständigen Berufsorganisation dieses Landes abgibt, 2. eine Bescheinigung entsprechend § 1, sofern er Personal beschäftigt, das dem Gesetz vom 27.Juni 1969 zur Revision des Erlassgesetzes vom 28. Dezember 1944 über die soziale Sicherheit der Arbeitnehmer unterliegt. § 3 -

gleich welchem Stadium des Verfahrens kann der öffentliche Auftraggeber mit allen Mitteln, die er für nützlich hält, über jeden Bewerber oder Submittenten Auskünfte bezüglich des Stands seiner Beitragsleistungen

puncto Sozialversicherung einholen. » Art. 25 - Ein Artikel 60ter mit folgendem Wortlaut wird

den Erlass eingefügt: « Art. 60ter - Der öffentliche Auftraggeber kann von jedem Bewerber oder Submittenten den Nachweis seiner Eintragung im Berufs- oder Handelsregister gemäss den Rechtsvorschriften des Landes,

dem er ansässig ist, verlangen. » Art. 26 - Artikel 65 des Erlasses wird durch folgende Bestimmung ersetzt: « Art. 65 - § 1 - Wer mit Forschung, Experimentierung, Untersuchung oder Entwicklung von Bauarbeiten, Lieferungen oder Dienstleistungen beauftragt worden ist, darf keinen Teilnahmeantrag einreichen beziehungsweise kein Angebot abgeben für einen Auftrag, der diese Bauarbeiten, Lieferungen oder Dienstleistungen betrifft. § 2 - Ein Unternehmen, das mit einer

§ 1

erwähnten Person verbunden ist, darf keinen Teilnahmeantrag einreichen beziehungsweise kein Angebot abgeben, ausser wenn es nachweist, dass es durch diese Verbindung keinen ungerechtfertigten Vorteil besitzt, der die normalen Wettbewerbsbedingungen fälschen könnte. Im Sinne des vorliegenden Artikels ist ein « verbundenes Unternehmen » ein Unternehmen, auf das die

§ 1

erwähnte Person unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausüben kann oder das seinerseits einen beherrschenden Einfluss auf diese Person ausüben kann oder das ebenso wie diese Person dem beherrschenden Einfluss eines dritten Unternehmens unterliegt, sei es aufgrund der Eigentumsverhältnisse, der finanziellen Beteiligung oder der für das Unternehmen geltenden Vorschriften. Ein beherrschender Einfluss wird vermutet, wenn ein Unternehmen unmittelbar oder mittelbar:

  1. die Mehrheit des gezeichneten Kapitals eines anderen Unternehmens besitzt oder 2.über die Mehrheit der mit den Anteilen eines anderen Unternehmens verbundenen Stimmrechte verfügt oder
  2. mehr als die Hälfte der Mitglieder des Verwaltungs-, Leitungs- oder Aufsichtsorgans eines anderen Unternehmens bestellen kann. Bevor der öffentliche Auftraggeber möglicherweise ein Unternehmen aufgrund der Vermutung ausschliesst, dass es einen ungerechtfertigten Vorteil besitzt, muss er dieses Unternehmen per Einschreiben auffordern, binnen zwölf Kalendertagen oder gegebenenfalls

nerhalb einer längeren Frist, sofern dies

der Aufforderung vorgesehen ist, Nachweise

bezug auf seine Bindungen, über den Grad seiner Autonomie und über alle Umstände beizubringen, anhand deren festgestellt werden kann, dass der beherrschende Einfluss nicht vorhanden ist oder keinerlei Auswirkung auf den betreffenden Auftrag hat. § 3 - Die Paragraphen 1 und 2 finden keine Anwendung auf:

  1. öffentliche Aufträge, die sowohl die Erstellung als auch die Ausführung eines Projekts betreffen, 2.öffentliche Aufträge, die im Verhandlungsverfahren ohne Bekanntmachung bei Einleitung des Verfahrens im Sinne von Artikel 39 § 2 des Gesetzes vergeben werden. » Art. 27 - Artikel 76 des Erlasses wird wie folgt abgeändert:
  2. Paragraph 1 Absatz 3 und § 2 Absatz 3 werden aufgehoben.2.

§ 3

wird vor Absatz 1 der folgende Absatz eingefügt: « Die vom öffentlichen Auftraggeber zu diesem Zweck bestimmten Personen können sämtliche Überprüfungen der Buchhaltungsbelege und sämtliche Kontrollen vor Ort

bezug auf die Richtigkeit der auf der Grundlage der Paragraphen 1 und 2 erteilten Angaben vornehmen, sofern es im Sonderlastenheft vorgesehen ist.» Art. 28 - Artikel 78 des Erlasses wird durch folgende Bestimmung ersetzt: « Art. 78 - § 1 - Das Angebot umfasst:

  1. Name, Vornamen, Eigenschaft oder Beruf, Staatsangehörigkeit und Wohnsitz des Submittenten oder, wenn es sich um eine Gesellschaft handelt, Firma, Rechtsform, Staatsangehörigkeit und Gesellschaftssitz, 2.Nummer und Bezeichnung des Kontos, das der Submittent bei einem Geldinstitut eingerichtet hat,
  2. Staatsangehörigkeit der eventuellen Subunternehmer und des vom Submittenten beschäftigten Personals und, im Fall eines öffentlichen Bauauftrags, Identität der eventuellen Subunternehmer, 4.Herkunft der zu liefernden Erzeugnisse und der zu verwendenden Materialien, die nicht aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft stammen, wobei je nach Ursprungsland der Wert, Zollgebühren ausgenommen, anzugeben ist, den diese Erzeugnisse und Materialien im Angebot ausmachen; bei Erzeugnissen oder Materialien, die auf dem Staatsgebiet der Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft fertigzustellen oder zu verarbeiten sind, ist lediglich der Wert dieser Stoffe anzugeben. § 2 - Ausser bei anderslautender Bestimmung im Sonderlastenheft sind Unterlagen, Modelle, Muster und alle weiteren Auskünfte, die im Sonderlastenheft verlangt werden, dem Angebot beizufügen. § 3 - Damit das Angebot eines Submittenten als ordnungsgemäss betrachtet werden kann, muss er die Verpflichtungen hinsichtlich der Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge gemäss den Artikeln 17bis, 43bis und 60bis des vorliegenden Erlasses erfüllt haben. Der Submittent muss gemäss den vorerwähnten Artikeln eine Bescheinigung vorlegen, aus der seine diesbezügliche Lage bei Ablauf der Frist für den Eingang der Angebote hervorgeht, ausser wenn für denselben Zeitraum bereits eine gleiche Bescheinigung bei der qualitativen Auswahl vorgelegt worden ist. § 4 - Sind die

§ 3

vorgesehenen Bescheinigungen oder Unterlagen dem Angebot nicht beigefügt beziehungsweise nicht vor Ablauf der Frist für den Eingang der Angebote vorgelegt worden, kann der öffentliche Auftraggeber mit allen Mitteln, die er für nützlich hält, über jeden Submittenten, der seiner Meinung nach als Auftragnehmer

Frage kommen könnte, Auskünfte bezüglich des Stands dessen Beitragsleistungen

puncto Sozialversicherung und gegebenenfalls Existenzsicherheit einholen, ohne dass daraus irgendein Recht für den Submittenten entsteht. Der öffentliche Auftraggeber kann unter anderem das Landesamt für soziale Sicherheit um Mitteilung dieser Lage bitten. Das Angebot wird als ordnungsgemäss betrachtet, wenn aus den vom öffentlichen Auftraggeber eingeholten Auskünften hervorgeht, dass der Submittent den Vorschriften von § 3 nachgekommen ist. § 5 - Bei der Auftragsvergabe muss der Submittent gegebenenfalls den Rechtsvorschriften

bezug auf die Registrierung gemäss Artikel 400 des Einkommensteuergesetzbuchs 1992 und Artikel 30bis des Gesetzes vom 27. Juni 1969 zur Revision des Erlassgesetzes vom 28.Dezember 1944 über die soziale Sicherheit der Arbeitnehmer genügen, damit sein Angebot als ordnungsgemäss betrachtet werden kann. § 6 - Für die Auftragsvergabe kann durch einen mit Gründen versehenen Beschluss des öffentlichen Auftraggebers von den Bestimmungen der Paragraphen 3 und 5 abgewichen werden. » Art. 29 - Artikel 80 des Erlasses wird durch folgende Bestimmung ersetzt: « Art. 80 - Der öffentliche Auftraggeber kann

gleich welchem Stadium des Verfahrens von jeder juristischen Person verlangen, dass sie die Gesellschaftssatzung beziehungsweise den Gesellschaftsvertrag - bei ausländischen Bewerbern oder Submittenten gegebenenfalls mit der entsprechenden Übersetzung durch einen vereidigten Übersetzer

die für das Angebot benutzte Sprache - und jede Änderung der Auskünfte über ihre Verwalter oder Geschäftsführer vorlegt. » Art. 30 - Artikel 81 des Erlasses wird wie folgt abgeändert: 1.

§ 1

Absatz 2 werden nach den Wörtern « Artikel 77 bis 80 » die Wörter « und 91 » eingefügt.2.

§ 2werden die Wörter « oder bei Verhandlungsverfahren » gestrichen.

Art. 31 - Artikel 98 des Erlasses wird wie folgt abgeändert:

  1. Die letzten beiden Absätze von § 3 werden aufgehoben.
  2. Paragraph 4 letzter Absatz wird durch folgende Bestimmung ersetzt: « Bei einem Angebot, dessen ungewöhnliche Höhe im Sinne des vorliegenden Paragraphen überprüft werden muss, muss der öffentliche Auftraggeber: 1.entweder im Beschluss zur Auftragsvergabe ausdrücklich begründen, weshalb der Vorwurf des anscheinend ungewöhnlichen Charakters der Höhe des Angebots zu verwerfen ist,
  3. oder den Submittenten auffordern, gemäss § 3 die notwendigen Rechtfertigungen zu erteilen.Stellt sich entweder nach Prüfung dieser Erläuterungen heraus, dass der Wert des Angebots ungewöhnlich niedrig ist, oder mangels Rechtfertigungen

nerhalb der festgesetzten Frist muss der öffentliche Auftraggeber das Angebot

Abweichung von § 2 als nicht ordnungsgemäss und demnach von Rechts wegen als nichtig betrachten. » 3. Ein § 5 mit folgendem Wortlaut wird eingefügt: « § 5 - Wird das Angebot bei öffentlichen Bauaufträgen aufgrund von § 3 oder § 4 abgelehnt, setzt der öffentliche Auftraggeber binnen fünfzehn Tagen nach Auftragsvergabe die Kommission für die Zulassung der Bauunternehmer davon

Kenntnis.Er teilt ihr ebenfalls die Namen der Submittenten mit, die die notwendigen Erläuterungen nicht

nerhalb der vorgeschriebenen Frist erteilt haben. Unterliegt der öffentliche Auftrag der europäischen Bekanntmachung,

formiert der öffentliche Auftraggeber die Europäischen Kommission über die Ablehnung eines ungewöhnlich niedrigen Angebots. » Art. 32 - Artikel 100 § 1 Nr. 2 erster Satz des Erlasses wird durch folgende Bestimmung ersetzt: « 2. Zur Klassifizierung der Angebote werden die vom öffentlichen Auftraggeber angenommenen Mengen, wenn sie den Mengen des ursprünglichen Aufmasses entsprechen oder darüber liegen, unterschiedslos

allen Aufmassen aufgeführt. Dagegen kommen die vom öffentlichen Auftraggeber angenommenen Änderungen, mit denen die ursprünglichen Mengen des Aufmasses verringert werden, nur Submittenten zugute, die sie gemeldet haben, und nur

dem Masse, wie sie begründet sind. » Art. 33 - Artikel 101 Absatz 1 zweiter Satz des Erlasses wird durch folgende Bestimmung ersetzt: «

diesem Fall gibt der Submittent ein Angebot für das Grundprojekt und gegebenenfalls - sofern es sich um eine auferlegte Variante handelt - für diese Variante ab. Der Auftrag wird dem Submittenten erteilt, der aufgrund einer einzigen Klassifizierung der Grundangebote und Varianten das niedrigste ordnungsgemässe Angebot abgegeben hat. » Art. 34 -

Artikel 103

des Erlasses wird vor Absatz 3 der folgende Absatz eingefügt: « Werden im Sonderlastenheft Varianten vorgeschrieben oder zugelassen, müssen darin Gegenstand, Art und Tragweite dieser Varianten präzisiert werden.

diesem Fall gibt der Submittent ein Angebot für das Grundprojekt und gegebenenfalls - sofern es sich um eine auferlegte Variante handelt - für diese Variante ab. Für die Auftragsvergabe werden die auferlegten oder zugelassenen Varianten berücksichtigt. » Art. 35 -

Artikel 108

des Erlasses werden zwischen Absatz 2 und Absatz 3 zwei Absätze mit folgendem Wortlaut eingefügt: « Für öffentliche Dienstleistungsaufträge im Sinne der Kategorien 6, 8 und 21 der Anlage 2 zum Gesetz darf die zu genehmigende Ausgabe ohne Mehrwertsteuer 10 Millionen Franken nicht übersteigen. Sind bei öffentlichen Bau- oder Dienstleistungsaufträgen mehrere Lose vorgesehen, deren geschätzter Gesamtwert ohne Mehrwertsteuer für Bauarbeiten unter 30 Millionen Franken und für Dienstleistungen unter den

Artikel 43

vorgesehenen Beträgen liegt, können Lose, deren zu genehmigende

dividuelle Ausgabe eine Million Franken ohne Mehrwertsteuer nicht überschreitet und deren Gesamtwert 20 Prozent des Gesamtwertes aller Lose nicht überschreitet, ebenfalls im Verhandlungsverfahren ohne Bekanntmachung bei Einleitung des Verfahrens vergeben werden. » Art. 36 - [Abänderung des niederländischen Textes desselben Erlasses] Art. 37 - Artikel 110 des Erlasses wird wie folgt abgeändert: 1. [Abänderung des niederländischen Textes desselben Erlasses] 2.

Absatz 1 Nr. 3 werden die Wörter « dem Submittenten » durch die Wörter « dem Auftragnehmer » ersetzt. 3. Absatz 2 wird durch folgende Bestimmung ersetzt: « Artikel 78 findet Anwendung auf Aufträge, die im Verhandlungsverfahren mit oder ohne Bekanntmachung bei Einleitung des Verfahrens zu vergeben sind, wenn sie gemäss den Nummern 2 bis 4 des vorliegenden Artikels zustande kommen.Das gleiche gilt für Artikel 79, wie auch immer der Auftrag zustande kommt. Artikel 81 § 2 findet Anwendung auf Aufträge, die im Verhandlungsverfahren mit Bekanntmachung bei Einleitung des Verfahrens im Sinne von Artikel 39 § 1 des Gesetzes zu vergeben sind, wenn sie gemäss den Nummern 2 bis 4 des vorliegenden Artikels zustande kommen. » Art. 38 -

Artikel 111

des Erlasses werden die Paragraphen 1 bis 3 durch folgende Bestimmungen ersetzt: « Art. 111 - § 1 - Bei öffentlichen Ausschreibungen und allgemeinen Angebotsaufrufen teilt der öffentliche Auftraggeber den Submittenten, die nicht ausgewählt worden sind oder deren Angebot als nicht ordnungsgemäss betrachtet oder nicht gewählt worden ist, dies so rasch wie möglich mit. Der öffentliche Auftraggeber teilt

nerhalb einer Frist von fünfzehn Tagen nach Eingang des entsprechenden schriftlichen Antrags folgendes mit:

  1. den Submittenten, die nicht ausgewählt worden sind, die Gründe dafür, 2.den Submittenten, deren Angebot als nicht ordnungsgemäss betrachtet worden ist, die Gründe für die Ablehnung ihres Angebots,
  2. den Submittenten, deren Angebot nicht gewählt worden ist, und den Auftragnehmern den mit Gründen versehenen Beschluss zur Vergabe des Auftrags. § 2 - Bei beschränkten Ausschreibungen, bei beschränkten Angebotsaufrufen und bei Verhandlungsverfahren mit Bekanntmachung bei Einleitung des Verfahrens im Sinne von Artikel 39 § 1 des Gesetzes teilt der öffentliche Auftraggeber den Bewerbern, die nicht ausgewählt worden sind, so rasch wie möglich und spätestens am Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe diesen Beschluss mit. Weiter teilt der öffentliche Auftraggeber den Bewerbern, die nicht ausgewählt worden sind,

nerhalb einer Frist von fünfzehn Tagen nach Eingang des entsprechenden schriftlichen Antrags die Gründe dafür mit. Submittenten, deren Angebot als nicht ordnungsgemäss betrachtet oder nicht gewählt worden ist, wird dies vom öffentlichen Auftraggeber so rasch wie möglich mitgeteilt. Der öffentliche Auftraggeber teilt

nerhalb einer Frist von fünfzehn Tagen nach Eingang des entsprechenden schriftlichen Antrags folgendes mit: 1. den Submittenten, deren Angebot als nicht ordnungsgemäss betrachtet worden ist, die Gründe für die Ablehnung ihres Angebots, 2.den Submittenten, deren Angebot nicht gewählt worden ist, den mit Gründen versehenen Beschluss zur Vergabe des Auftrags. § 3 - Bei Verhandlungsverfahren ohne Bekanntmachung im Sinne von Artikel 39 § 2 des Gesetzes, jedoch mit Ausnahme der Aufträge, deren geschätzter Wert ohne Mehrwertsteuer die

den Artikeln 1, 22 und 43 des vorliegenden Erlasses vorgesehenen Beträge nicht erreicht, teilt der öffentliche Auftraggeber den Bewerbern oder Submittenten, die nicht berücksichtigt worden sind, diesen Beschluss so rasch wie möglich mit. Bei Verhandlungsverfahren ohne Bekanntmachung im Sinne von Artikel 39 § 2 des Gesetzes, jedoch mit Ausnahme der Aufträge, die einfach durch angenommene Rechnung im Sinne von Artikel 110 Nr. 1 des vorliegenden Erlasses zustande kommen, teilt der öffentliche Auftraggeber den Submittenten, deren Angebot nicht gewählt worden ist, und den Auftragnehmern

nerhalb einer Frist von fünfzehn Tagen nach Eingang des entsprechenden schriftlichen Antrags den mit Gründen versehenen Beschluss zur Vergabe des Auftrags mit. » Art. 39 - Artikel 112 des Erlasses wird durch folgende Bestimmung ersetzt: « Art. 112 - Der öffentliche Auftraggeber teilt so rasch wie möglich den Bewerbern oder Submittenten mit, dass er beschlossen hat, auf die Vergabe eines Auftrags zu verzichten oder das Verfahren erneut einzuleiten.

nerhalb einer Frist von fünfzehn Tagen nach Eingang des entsprechenden schriftlichen Antrags teilt er den Bewerbern oder Submittenten die Gründe für seinen Beschluss mit. » Art. 40 - Die Anlagen 1 bis 5 zum Erlass werden durch die Anlagen zu vorliegendem Erlass ersetzt. Art. 41 - Öffentliche Aufträge, die vor 1. Juni 1999 im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften oder im Anzeiger der Ausschreibungen veröffentlicht werden oder für die

Ermangelung der Veröffentlichungspflicht vor diesem Datum zur Angebotsabgabe oder zur Einreichung der Bewerbungen aufgefordert wird, unterliegen weiterhin den zum Zeitpunkt der Bekanntmachung oder der Absendung der Aufforderung geltenden Verordnungsbestimmungen. Die Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften hat für die Anwendung des vorliegenden Artikels Vorrang vor der Veröffentlichung im Anzeiger der Ausschreibungen. Art. 42 - Unser Premierminister ist mit der Ausführung des vorliegenden Erlasses beauftragt. Gegeben zu Brüssel, den

  1. März 1999 ALBERT Von Königs wegen: Der Premierminister J.-L. DEHAENE Anlage 1 Liste der öffentlichen Unternehmen im Sinne von Artikel 26 des Gesetzes vom
  2. Dezember 1993 über öffentliche Aufträge und bestimmte Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufträge
  3. Im Bereich der Verkehrsversorgung Betreibung von Schienenverkehrsnetzen - Nationale Gesellschaft der Belgischen Eisenbahnen Überlassung von Flughäfen - Belgian

ternational Airport Company - Belgocontrol 2.Telekommunikationssektor - Belgacom Gesehen, um Unserem Erlass vom

  1. März 1999 beigefügt zu werden ALBERT Von Königs wegen: Der Premierminister J.-L. DEHAENE Anlage 2 Nicht verbindliche regelmässige Bekanntmachung I. Auf jeden Fall auszufüllende Rubriken
  2. Name, Anschrift, Telegrammanschrift, Telefon-, Fernschreib- und Fernkopiernummer des öffentlichen Auftraggebers oder der Stelle, bei der zusätzliche Auskünfte eingeholt werden können 2.a) Bei Lieferaufträgen: Art und Menge oder Wert der Leistungen oder zu liefernden Waren b) Bei Bauaufträgen: Art und Umfang der Leistungen, Kernmerkmale der Bauarbeit oder der Baulose c) Bei Dienstleistungsaufträgen: Gesamtbetrag der voraussichtlichen Käufe

den einzelnen Dienstleistungskategorien der Anlage 2 Buchstabe A) zum Gesetz 3.Tag der Absendung der Bekanntmachung durch den öffentlichen Auftraggeber

  1. Tag des Eingangs der Bekanntmachung beim Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften (vom besagten Amt anzugeben) 5.Gegebenenfalls weitere Angaben II. Auskünfte, die zwingend zu erteilen sind, wenn die Bekanntmachung als Aufruf zum Wettbewerb benutzt wird oder wenn sie eine Verkürzung der Fristen für den Eingang der Teilnahmeanträge oder der Angebote gestattet
  2. Hinweis, dass

teressierte Unternehmen dem Auftraggeber ihr

teresse an dem Auftrag oder an den Aufträgen mitteilen müssen 7.Frist für den Eingang der Anträge III. Auskünfte, die - soweit verfügbar - mitzuteilen sind, wenn die Bekanntmachung als Aufruf zum Wettbewerb benutzt wird oder wenn sie eine Verkürzung der Fristen für den Eingang der Teilnahmeanträge oder der Angebote gestattet

  1. Art und Menge der zu liefernden Waren oder Kernmerkmale der Bauarbeit oder Dienstleistungskategorie gemäss Anlage 2 Buchstabe A) zum Gesetz und Beschreibung der Dienstleistung (CPC-Referenznummer) und Angabe, ob eine Rahmenübereinkunft oder Rahmenübereinkünfte geplant sind.Etwaige Optionsrechte für weitere Aufträge und voraussichtliche Zeitpunkte, bis zu denen diese Rechte wahrgenommen werden können. Bei einer Reihe von Aufträgen oder wiederkehrenden Aufträgen ebenfalls Angabe des voraussichtlichen Zeitplans der folgenden Aufrufe zum Wettbewerb
  2. Angabe, ob die Angebote Kauf, Leasing, Miete, Pacht oder Mietkauf oder mehreres gleichzeitig betreffen 10.Frist für die Lieferung oder Ausführung beziehungsweise Dauer des Dienstleistungsauftrags und nach Möglichkeit Zeitpunkt des Beginns
  3. Anschrift, an die

teressierte Unternehmen ihre

teressensbekundung schriftlich richten müssen;Frist für den Eingang der

teressensbekundungen; Sprache oder Sprachen, die für die Einreichung der Teilnahmeanträge oder der Angebote zugelassen sind 12. Wirtschaftliche und technische Bedingungen, finanzielle und technische Sicherheiten, die von den Unternehmern, Lieferanten oder Dienstleistungserbringern verlangt werden 13.

  1. a)Voraussichtlicher Zeitpunkt (sofern bekannt), zu dem die Verfahren für die Vergabe des Auftrags/der Aufträge eingeleitet werden
  2. b)Art des Vergabeverfahrens (offenes Verfahren, nicht offenes Verfahren oder Verhandlungsverfahren)
  3. c)Höhe des Betrags, der für die Unterlagen über die Konsultation zu entrichten ist, und Zahlungsmodalitäten Gesehen, um Unserem Erlass vom 25.März 1999 beigefügt zu werden ALBERT Von Königs wegen: Der Premierminister J.-L. DEHAENE Anlage 3 Auftragsbekanntmachung A) Bei öffentlichen Ausschreibungen und allgemeinen Angebotsaufrufen 1. Name, Anschrift, Telegrammanschrift, Telefon-, Fernschreib- und Fernkopiernummer des öffentlichen Auftraggebers 2.Art des Auftrags (Liefer-, Bau- oder Dienstleistungsauftrag; gegebenenfalls Angabe, dass es sich um eine Rahmenübereinkunft handelt), Dienstleistungskategorie gemäss Anlage 2 Buchstabe A) zum Gesetz und Beschreibung des Auftrags (CPC-Referenznummer); gegebenenfalls Angabe, ob die Angebote Kauf, Leasing, Miete, Pacht oder Mietkauf oder mehreres gleichzeitig betreffen 3. Liefer- beziehungsweise Ausführungsort 4.Bei Bau- und Lieferaufträgen:
  4. a)Art und Menge der zu liefernden Waren, einschliesslich etwaiger Optionsrechte für weitere Aufträge, und nach Möglichkeit voraussichtliche Zeitpunkte, bis zu denen diese Rechte wahrgenommen werden können.Bei wiederkehrenden Aufträgen nach Möglichkeit ebenfalls Angabe der voraussichtlichen Zeitpunkte der einzelnen Aufrufe zum Wettbewerb für die zu liefernden Waren oder Art und Umfang der Bauarbeiten und allgemeine Merkmale des Bauvorhabens
  5. b)Angaben zu der Möglichkeit der Lieferanten, Angebote für Teile und/oder die Gesamtheit der gewünschten Lieferungen abzugeben.Wird das Bauvorhaben oder der Bauauftrag

mehrere Lose aufgeteilt, Angabe der Grössenordnung der verschiedenen Lose und der Möglichkeit, für ein, mehrere oder sämtliche Lose Angebote zu unterbreiten

  1. c)Bei Bauaufträgen: Angaben zum Zweck des Bauvorhabens oder des Bauauftrags, wenn dieser ausserdem die Erstellung von Projekten vorsieht 5.Bei Dienstleistungsaufträgen:
  2. a)Art und Menge der zu erbringenden Dienstleistungen, einschliesslich etwaiger Optionsrechte für weitere Aufträge, und nach Möglichkeit voraussichtliche Zeitpunkte, bis zu denen diese Rechte wahrgenommen werden können.Bei wiederkehrenden Aufträgen nach Möglichkeit ebenfalls Angabe der voraussichtlichen Zeitpunkte der einzelnen Aufrufe zum Wettbewerb für die zu erbringenden Dienstleistungen
  3. b)Angabe, ob die Erbringung der Dienstleistung aufgrund von Gesetzes-, Verordnungs- oder Verwaltungsbestimmungen einem besonderen Berufsstand vorbehalten ist
  4. c)Hinweis auf die Gesetzes-, Verordnungs- oder Verwaltungsbestimmungen
  5. d)Angabe, ob juristische Personen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben müssen, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen
  6. e)Angabe, ob die Dienstleistungserbringer Angebote für einen Teil der betreffenden Dienstleistungen unterbreiten können 6.Angabe, ob freie Varianten zulässig sind 7. Keine Verwendung der europäischen Spezifikationen gemäss Artikel 68 § 2 8.Frist für die Lieferung oder die Ausführung beziehungsweise Dauer des Dienstleistungsauftrags und nach Möglichkeit Zeitpunkt des Beginns 9.
  7. a)Name und Anschrift der Stelle, bei der das Sonderlastenheft und ergänzende Unterlagen angefordert werden können
  8. b)Gegebenenfalls Kosten für die Übersendung dieser Unterlagen und Zahlungsbedingungen 10.
  9. a)Frist für den Eingang der Angebote
  10. b)Anschrift der Stelle, bei der die Angebote einzureichen sind
  11. c)Sprache(n),

der (denen) die Angebote abzufassen sind 11.

  1. a)Gegebenenfalls Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen
  2. b)Tag, Uhrzeit und Ort der Öffnung der Angebote 12.Gegebenenfalls geforderte Kautionen und Sicherheiten 13. Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf Vorschriften,

denen sie enthalten sind 14.Gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft, das heisst die Lieferanten-, Unternehmer- oder Dienstleistungserbringergemeinschaft, der der Auftrag erteilt wird, haben muss

  1. Angaben über die besondere Lage des Lieferanten, Unternehmers oder Dienstleistungserbringers und wirtschaftliche und technische Mindestbedingungen, die der Auftragnehmer erfüllen muss 16.Frist, während deren die Submittenten beziehungsweise Bieter an ihre Angebote gebunden sind
  2. Zuschlagskriterien.Andere Kriterien als der niedrigste Preis werden angegeben, wenn sie nicht im Sonderlastenheft stehen
  3. Andere Auskünfte 19.Gegebenenfalls Hinweis auf die Veröffentlichung der nicht verbindlichen regelmässigen Bekanntmachung,

der der Auftrag genannt wird, im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften 20. Tag der Absendung der Bekanntmachung durch den öffentlichen Auftraggeber 21.Tag des Eingangs der Bekanntmachung beim Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften (vom besagten Amt anzugeben) B) Bei beschränkten Ausschreibungen und beschränkten Angebotsaufrufen 1. Name, Anschrift, Telegrammanschrift, Telefon-, Fernschreib- und Fernkopiernummer des öffentlichen Auftraggebers 2.Art des Auftrags (Liefer-, Bau- oder Dienstleistungsauftrag; gegebenenfalls Angabe, dass es sich um eine Rahmenübereinkunft handelt), Dienstleistungskategorie gemäss Anlage 2 Buchstabe A) zum Gesetz und Beschreibung des Auftrags (CPC-Referenznummer); gegebenenfalls Angabe, ob Angebote Kauf, Leasing, Miete, Pacht oder Mietkauf oder mehreres gleichzeitig betreffen 3. Liefer- beziehungsweise Ausführungsort 4.Bei Bau- und Lieferaufträgen:

  1. a)Art und Menge der zu liefernden Waren, einschliesslich etwaiger Optionsrechte für weitere Aufträge, und nach Möglichkeit voraussichtliche Zeitpunkte, bis zu denen diese Rechte wahrgenommen werden können.Bei wiederkehrenden Aufträgen nach Möglichkeit ebenfalls Angabe der voraussichtlichen Zeitpunkte der einzelnen Aufrufe zum Wettbewerb für die zu liefernden Waren oder Art und Umfang der Bauarbeiten und allgemeine Merkmale des Bauvorhabens
  2. b)Angaben zu der Möglichkeit der Lieferanten, Angebote für Teile und/oder die Gesamtheit der gewünschten Lieferungen abzugeben.Wird das Bauvorhaben oder der Bauauftrag

mehrere Lose aufgeteilt, Angabe der Grössenordnung der verschiedenen Lose und der Möglichkeit, für ein, mehrere oder sämtliche Lose Angebote zu unterbreiten

  1. c)Bei Bauaufträgen: Angaben zum Zweck des Bauvorhabens oder des Bauauftrags, wenn dieser ausserdem die Erstellung von Projekten vorsieht 5.Bei Dienstleistungsaufträgen:
  2. a)Art und Menge der zu erbringenden Dienstleistungen, einschliesslich etwaiger Optionsrechte für weitere Aufträge, und nach Möglichkeit voraussichtliche Zeitpunkte, bis zu denen diese Rechte wahrgenommen werden können.Bei wiederkehrenden Aufträgen nach Möglichkeit ebenfalls Angabe der voraussichtlichen Zeitpunkte der einzelnen Aufrufe zum Wettbewerb für die zu erbringenden Dienstleistungen
  3. b)Angabe, ob die Erbringung der Dienstleistung aufgrund von Gesetzes-, Verordnungs- oder Verwaltungsbestimmungen einem besonderen Berufsstand vorbehalten ist
  4. c)Hinweis auf die Gesetzes-, Verordnungs- oder Verwaltungsbestimmungen
  5. d)Angabe, ob juristische Personen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben müssen, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen
  6. e)Angabe, ob die Dienstleistungserbringer Angebote für einen Teil der betreffenden Dienstleistungen unterbreiten können 6.Angabe, ob freie Varianten zulässig sind 7. Keine Verwendung der europäischen Spezifikationen gemäss Artikel 68 § 2 8.Frist für die Lieferung oder die Ausführung beziehungsweise Dauer des Dienstleistungsauftrags und nach Möglichkeit Zeitpunkt des Beginns 9. Gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft, das heisst die Lieferanten-, Unternehmer- oder Dienstleistungserbringergemeinschaft, der der Auftrag erteilt wird, haben muss 10.
  7. a)Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge
  8. b)Anschrift der Stelle, bei der die Anträge einzureichen sind
  9. c)Sprache(n),

der (denen) die Anträge abzufassen sind 11.Frist für die Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe 12. Gegebenenfalls geforderte Kautionen und Sicherheiten 13.Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf Vorschriften,

denen sie enthalten sind

  1. Angaben über die besondere Lage des Lieferanten, Unternehmers oder Dienstleistungserbringers und wirtschaftliche und technische Mindestbedingungen, die dieser zu erfüllen hat 15.Zuschlagskriterien, falls sie nicht im Sonderlastenheft stehen
  2. Andere Auskünfte 17.Gegebenenfalls Hinweis auf die Veröffentlichung der nicht verbindlichen regelmässigen Bekanntmachung,

der der Auftrag genannt wird, im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften

  1. Tag der Absendung der Bekanntmachung durch den öffentlichen Auftraggeber 19.Tag des Eingangs der Bekanntmachung beim Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften (vom besagten Amt anzugeben) C) Bei Verhandlungsverfahren mit vorheriger Bekanntmachung bei Einleitung des Verfahrens im Sinne von Artikel 39 § 1 des Gesetzes
  2. Name, Anschrift, Telegrammanschrift, Telefon-, Fernschreib- und Fernkopiernummer des öffentlichen Auftraggebers 2.Art des Auftrags (Liefer-, Bau- oder Dienstleistungsauftrag; gegebenenfalls Angabe, dass es sich um eine Rahmenübereinkunft handelt), Dienstleistungskategorie gemäss Anlage 2 Buchstabe A) zum Gesetz und Beschreibung des Auftrags (CPC-Referenznummer); gegebenenfalls Angabe, ob die Angebote Kauf, Leasing, Miete, Pacht oder Mietkauf oder mehreres gleichzeitig betreffen
  3. Liefer- beziehungsweise Ausführungsort 4.Bei Bau- und Lieferaufträgen: a) Art und Menge der zu liefernden Waren, einschliesslich etwaiger Optionsrechte für weitere Aufträge, und nach Möglichkeit voraussichtliche Zeitpunkte, bis zu denen diese Rechte wahrgenommen werden können.Bei wiederkehrenden Aufträgen nach Möglichkeit ebenfalls Angabe der voraussichtlichen Zeitpunkte der einzelnen Aufrufe zum Wettbewerb für die zu liefernden Waren oder Art und Umfang der Bauarbeiten und allgemeine Merkmale des Bauvorhabens b) Angaben zu der Möglichkeit der Lieferanten, Angebote für Teile und/oder die Gesamtheit der gewünschten Lieferungen abzugeben.Wird das Bauvorhaben oder der Bauauftrag

mehrere Lose aufgeteilt, Angabe der Grössenordnung der verschiedenen Lose und der Möglichkeit, für ein, mehrere oder sämtliche Lose Angebote zu unterbreiten

  1. c)Bei Bauaufträgen: Angaben zum Zweck des Bauvorhabens oder des Bauauftrags, wenn dieser ausserdem die Erstellung von Projekten vorsieht 5.Bei Dienstleistungsaufträgen:
  2. a)Art und Menge der zu erbringenden Dienstleistungen, einschliesslich etwaiger Optionsrechte für weitere Aufträge, und nach Möglichkeit voraussichtliche Zeitpunkte, bis zu denen diese Rechte wahrgenommen werden können.Bei wiederkehrenden Aufträgen nach Möglichkeit ebenfalls Angabe der voraussichtlichen Zeitpunkte der einzelnen Aufrufe zum Wettbewerb für die zu erbringenden Dienstleistungen
  3. b)Angabe, ob die Erbringung der Dienstleistung aufgrund von Gesetzes-, Verordnungs- oder Verwaltungsbestimmungen einem besonderen Berufsstand vorbehalten ist
  4. c)Hinweis auf die Gesetzes-, Verordnungs- oder Verwaltungsbestimmungen
  5. d)Angabe, ob juristische Personen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben müssen, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen e)Angabe, ob die Dienstleistungserbringer Angebote für einen Teil der betreffenden Dienstleistungen unterbreiten können 6.Angabe, ob freie Varianten zulässig sind 7. Keine Verwendung der europäischen Spezifikationen gemäss Artikel 68 § 2 8.Frist für die Lieferung oder die Ausführung beziehungsweise Dauer des Dienstleistungsauftrags und nach Möglichkeit Zeitpunkt des Beginns 9. Gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft, das heisst die Lieferanten-, Unternehmer- oder Dienstleistungserbringergemeinschaft, der der Auftrag erteilt wird, haben muss 10.
  6. a)Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge
  7. b)Anschrift der Stelle, bei der die Anträge einzureichen sind
  8. c)Sprache(n),

der (denen) die Anträge abzufassen sind 11.Gegebenenfalls geforderte Kautionen und Sicherheiten 12. Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf Vorschriften,

denen sie enthalten sind 13.Angaben über die besondere Lage des Lieferanten, Unternehmers oder Dienstleistungserbringers und wirtschaftliche und technische Mindestbedingungen, die dieser zu erfüllen hat

  1. Zuschlagskriterien, falls sie nicht oder im Sonderlastenheft stehen 15.Gegebenenfalls Name und Anschrift der vom öffentlichen Auftraggeber bereits ausgewählten Lieferanten, Unternehmer oder Dienstleistungserbringer
  2. Gegebenenfalls Datum der vorhergehenden Bekanntmachungen im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften 17.Andere Auskünfte
  3. Gegebenenfalls Hinweis auf die Veröffentlichung der nicht verbindlichen regelmässigen Bekanntmachung,

der der Auftrag genannt wird, im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften 19.Tag der Absendung der Bekanntmachung durch den öffentlichen Auftraggeber

  1. Tag des Eingangs der Bekanntmachung beim Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften (vom besagten Amt anzugeben) Gesehen, um Unserem Erlass vom 25.März 1999 beigefügt zu werden ALBERT Von Königs wegen: Der Premierminister J.-L. DEHAENE Anlage 4 Bekanntmachung über die Anwendung eines Prüfungssystems
  2. Name, Anschrift, Telegrammanschrift, Telefon-, Fernschreib- und Fernkopiernummer des öffentlichen Auftraggebers 2.Zweck des Prüfungssystems (Beschreibung der Lieferungen, Bauarbeiten oder Dienstleistungen - oder ihrer jeweiligen Kategorien -, die im Rahmen dieses Systems zu beziehen, zu erstellen beziehungsweise zu erbringen sind)
  3. Bedingungen, die die Lieferanten, Unternehmer und Dienstleistungserbringer aufgrund des Systems und der Methoden, mit deren Hilfe die einzelnen Bedingungen überprüft werden, im Hinblick auf ihre Qualifikation erfüllen müssen.Ist die Beschreibung dieser Bedingungen und Prüfungsverfahren umfangreich und beruht sie auf Unterlagen, die für die

teressierten Lieferanten, Unternehmer und Dienstleistungserbringer zur Verfügung stehen, so reichen eine Zusammenfassung der wesentlichen Bedingungen und Verfahren und ein Hinweis auf diese Unterlagen

  1. Gültigkeitsdauer des Prüfungssystems und formale Vorschriften für ihre Verlängerung 5.Hinweis darauf, dass die Bekanntmachung als Aufruf zum Wettbewerb benutzt wird
  2. Anschrift der Stelle, bei der weitere

formationen und Unterlagen über das Prüfungssystem erhältlich sind (sofern sich diese Anschrift von der Anschrift

Nummer 1 unterscheidet) 7.Andere Auskünfte Gesehen, um Unserem Erlass vom

  1. März 1999 beigefügt zu werden ALBERT Von Königs wegen: Der Premierminister J.-L. DEHAENE Anlage 5 Bekanntmachung der Auftragsvergabe I. Angaben für die Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften
  2. Name und Anschrift des öffentlichen Auftraggebers 2.Art des Auftrags (Liefer-, Bau- oder Dienstleistungsauftrag; gegebenenfalls angeben, dass es sich um eine Rahmenübereinkunft handelt)
  3. Zumindest eine Zusammenfassung der Art der Lieferungen, Bauarbeiten oder Dienstleistungen 4.a) Art des Aufrufs zum Wettbewerb (Bekanntmachung über das Prüfungssystem, nicht verbindliche regelmässige Bekanntmachung, Auftragsbekanntmachung) b)Hinweis auf die Veröffentlichung der Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften c) Bei Aufträgen, die im Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung bei Einleitung des Verfahrens vergeben worden sind, A

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