{"html": "<div class=\"lf-doc\"><p class=\"lf-p\">Maßnahmen zur Reduktion der Risikoauswirkungen vorgesehen werden.7.Ein Systemweiterentwicklungskonzept, welches das angewandte Vorgehensmodell des EETS-Anbieters bei der Umsetzung von Veränderungen und Erweiterungen seines technischen Systems beschreibt und dabei insbesondere auf die Bewertung eventueller Auswirkungen auf die Schnittstellen zum Mauterheber und dessen Einbindung eingeht.Aus dem Konzept soll ersichtlich sein, welche Phasen (z.B. Spezifikation, Test, Integration, Abnahme) bei einer Weiterentwicklung des Systems durchlaufen werden und in welchem zeitlichen Rahmen und welcher Regelmäßigkeit (z.B. feste Releasetermine) Weiterentwicklungsvorhaben umgesetzt werden.8.Ein Vertriebsmodell des EETS-Anbieters mit einer Gesamtübersicht der Rollen und Partner (Mauterheber, EETS-Anbieter, EETS-Nutzer, gegebenenfalls technische Dienstleister, Vertriebspartner, Reseller des EETS-Anbieters), die an der Leistungserbringung beteiligt sind.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Vertriebsmodell muss die Vertragsverhältnisse sowie die Funktionen und Aufgaben der einzelnen Beteiligten beschreiben und die Finanz- bzw. Zahlungsflüsse darstellen.</p>\n<p class=\"lf-p\">3.2 Schwerpunkte der Prüfung In der nachfolgenden Tabelle sind die Schwerpunkte aufgeführt, die bei der Dokumentenprüfung vorrangig betrachtet werden. Der Mauterheber prüft in dieser Phase anhand der Dokumentation des Teilsystems des EETS-Anbieters, ob und wie der EETS-Anbieter beabsichtigt, die Vorgaben des Mauterhebers zu erfüllen.</p>\n<p class=\"lf-p\">VorgabeSchwerpunkte der PrüfungNr.Kurzbeschreibungwirtschaftliche Vorgaben1Sicherheit - Bankgarantie oder gleichwertiges FinanzinstrumentBeschreibung des Prozesses, mit dem der EETS-Anbieter die aktuelle Höhe der Bankgarantie oder des gleichwertigen Finanzinstruments ermittelt und gegebenenfalls eine Anpassung auslöst.Prüfung, ob die Ansprüche des Mauterhebers über die Bankgarantie oder das gleichwertige Finanzinstrument abgedeckt sind.1.Vorlage Bankgarantie/Nachweis über gleichwertiges Finanzinstrument2.Schriftlicher Hinweis zur Kenntnisnahme und Akzeptanz der Vorgabe2GebührenSchriftlicher Hinweis zur Kenntnisnahme und Akzeptanz der Vorgabe3MautauskehrSchriftlicher Hinweis zur Kenntnisnahme und Akzeptanz der Vorgabe4Verlust von MauteinnahmenSchriftlicher Hinweis zur Kenntnisnahme und Akzeptanz der Vorgabe.Beschreibung der Maßnahmen zur Minimierung der Eintrittswahrscheinlichkeit bzw.</p>\n<p class=\"lf-p\">Maßnahmen zur Reduktion der Auswirkungen bezüglich des Risikos der Inanspruchnahme der Zahlungshaftung.(Vorlage Risikomanagementplan)5gesamtschuldnerische HaftungSchriftlicher Hinweis zur Kenntnisnahme und Akzeptanz der Vorgabe6VerzugSchriftlicher Hinweis zur Kenntnisnahme und Akzeptanz der Vorgabe.Beschreibung des Geschäftsprozesses der Auskehr der Mauteinnahmen an den Mauterheber, insbesondere hinsichtlich der korrekten Berücksichtigung von Zahlungsfristen und Berechnung von Verzugszinsen bei der Erstellung der Tagesberichte.7Beachtung des HaushaltsrechtsSchriftlicher Hinweis zur Kenntnisnahme und Akzeptanz der Vorgabe.8Berechnung der MauteinnahmenSchriftlicher Hinweis zur Kenntnisnahme und Akzeptanz der Vorgabe9Mauterhebung und MautauskehrBeschreibung des Geschäftsprozesses der Auskehr der Mauteinnahmen an den Mauterheber, insbesondere hinsichtlich der korrekten Berücksichtigung der Wertstellungsfrist und der fristgerechten Auslösung von Überweisungen auf das Verrechnungskonto des Mauterhebers.Beschreibung der Umsetzung der Vorgaben des Mauterhebers in Bezug auf die Nachforderung/Verrechnung von Mauteinnahmen gemäß des Prozessdokuments „Informationen zu Nachforderung, Verrechnung und manueller Korrektur“Beschreibung des Vertriebsmodells aus dem hervorgeht, dass der EETS-Anbieter die Vertragsbeziehung zum EETS-Nutzer hält und die Mautauskehr vom EETS-Anbieter an den Mauterheber direkt erfolgt.(Vorlage Vertriebsmodell)Beschreibung der Maßnahmen zur Minimierung der Eintrittswahrscheinlichkeit bzw.</p>\n<p class=\"lf-p\">Maßnahmen zur Reduktion der Auswirkungen (insbesondere Sicherstellung der vollständigen Auskehr der Mautbeträge an den Mauterheber) bezüglich des Insolvenzrisikos des EETS-Anbieters.(Vorlage Risikomanagementplan)10MautabrechnungBeschreibung der Geschäftsprozesse der Abrechnung gegenüber dem Nutzer und der Auskehr der Mautbeträge an den Mauterheber.Hier sind insbesondere die Maßnahmen zur Sicherstellung der Vollständigkeit und Korrektheit der Summen, sowie die im Falle von Abweichungen geplanten Maßnahmen darzustellen.Es wird geprüft, ob die Maßnahmen zur Erkennung und Behebung von Fehlern ausreichend sind bzw. ob Rückzahlungen/ Gutschriften an EETS-Nutzer korrekt umgesetzt werden.Bei der Beschreibung sind die Vorgaben des Mauterhebers in Bezug auf die Entgegennahme und Bearbeitung von Reklamationen und Erstattungsanträgen gemäß des Prozessdokuments „Information für EETS-Anbieter – MED Reklamationsprozess“ sowie die Umsetzung von Vergutschriftungen gemäß des Prozessdokuments „Information für EETS-Anbieter – MED Vergutschriftungsprozess“ zu berücksichtigen.11Bericht über MauteinnahmenBeschreibung des Geschäftsprozesses der Auskehr der Mauteinnahmen an den Mauterheber insbesondere hinsichtlich der Erstellung der Tagesberichte und Gewährleistung der termingerechten Übermittlung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Erläuterung der geplanten Umsetzung der Schnittstelle „Tagesbericht“ im System des EETS-Anbieters (siehe Spezifikation der SST 008 –„Tagesbericht“).12Überwachung des EETS-AnbietersBeschreibung der technischen Prozesse und Geschäftsprozesse zur Überwachung der Qualität der Systeme des EETS-Anbieters. Beschreibung der Prozesse der Datenübermittlung, Datenlöschung und Datenarchivierung in Verbindung mit den geltenden Löschvorgaben und -fristen.(Vorlage Datenschutzkonzept)13manuelle Korrektur von DatenBeschreibung des Geschäftsprozesses der Fahrspurerhebung und Abrechnung der Mautbeträge gegenüber dem Nutzer. Hier sind insbesondere eventuell vorhandene Prozessschritte darzustellen, im Rahmen derer Fahrspurdaten, Mautbuchungsnachweise oder sonstige Abrechnungsdaten manuell bearbeitet werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Im Prozess sollte berücksichtigt sein, dass der Auslöser einer solchen Korrektur auch der Mauterheber sein kann und dass im Prozess dahingehend unterschieden werden muss, ob die sich aus den Daten ergebenden Mautbeträge bereits an den Mauterheber ausgekehrt wurden oder nicht. Bei der Beschreibung sind die Vorgaben des Mauterhebers gemäß des Prozessdokuments „Information für EETS-Anbieter – MED Vergutschriftungsprozess“ zu berücksichtigen. Darstellung der Maßnahmen und Methoden, die zur Verhinderung von Missbrauch vorgesehen sind (z.B. Logging, lückenlose Dokumentation).(Vorlage Sicherheitskonzept)technisch-organisatorische Vorgaben14Kompatibilität der EETS-TeilsystemeFunktionale Beschreibung der vom EETS-Anbieter eingesetzten mautrelevanten IT-Komponenten sowie deren Schnittstellen und Hauptdatenflüsse zum/vom Mauterheber (High-Level-Systemdokumentation).Beschreibung aller Geschäftsprozesse und Erläuterung der geplanten Umsetzung der Schnittstellen „Bordgerät – straßenseitiges Kontrollequipment“, „Sperrliste“, „Nutzerlisten“, „Fahrspurdaten“,„Mautbuchungsnachweise“, „Tagesbericht“, Report „Information zu Auffälligkeiten bei Bordgeräten“ sowie der „übergreifenden Aspekte Anbindung MED“ und der „übergreifenden Aspekte Anbindung BALM“ im System des EETS-Anbieters (siehe Schnittstellenspezifikationen).IT-Serviceprozesse des EETS-Anbieters, die eine Verbindung zum Mauterheber haben, insbesondere in Hinblick auf die Art und Weise der Interaktion zwischen EETS-Anbieter und Mauterheber.15Beeinflussung des nationalen MautsystemsBeschreibung der Berührungspunkte zwischen dem System des EETS-Anbieters und dem Mautsystem des nationalen Betreibers (Kontrolle, Mauterhebungsdienst), und mit Hilfe welcher Maßnahmen eine negative Beeinflussung ausgeschlossen wird.16Funktionen des EETS-TeilsystemsFunktionale Beschreibung der vom EETS-Anbieter eingesetzten mautrelevanten IT-Komponenten (High-Level-Systemdokumentation).Beschreibung der Geschäftsprozesse in den Bereichen Fahrspurerhebung und Mautabrechnung sowie Prozesse zur Unterstützung der Kontrolle und Überwachung des Mauterhebers.Beschreibung der IT-Serviceprozesse des EETS-Anbieters.Erläuterung der geplanten Umsetzung der Schnittstellen „Bordgerät – straßenseitiges Kontrollequipment“, „Sperrliste“, „Nutzerlisten“, „Fahrspurdaten“, „Mautbuchungsnachweise“, „Tagesbericht“, Report „Information zu Auffälligkeiten bei Bordgeräten“ sowie der „übergreifenden Aspekte Anbindung MED“ und der „übergreifenden Aspekte Anbindung BALM“ im System des EETS-Anbieters (siehe Schnittstellenspezifikationen).17ZeitbasisErläuterung der Verwendung der Zeitbasis in den Komponenten des EETS-Anbieter-Teilsystems und Beschreibung des Prozesses zur Zeitsynchronisation.18SchnittstellenFunktionale Beschreibung der vom EETS-Anbieter geplanten Schnittstellen und Hauptdatenflüsse zum/vom Mauterheber (High-Level-Systemdokumentation).Beschreibung aller Geschäftsprozesse des EETS-Anbieters, die eine Verbindung zum Mauterheber haben, insbesondere in Hinblick auf die Art und Weise der Interaktion zwischen EETS-Anbieter und Mauterheber.Erläuterung der geplanten Umsetzung der Schnittstellen, insbesondere „Bordgerät – straßenseitiges Kontrollequipment“, „Sperrliste“, „Nutzerlisten“, „Fahrspurdaten“, „Mautbuchungsnachweise“, „Tagesbericht“, Report „Information zu Auffälligkeiten bei Bordgeräten“ sowie der „übergreifenden Aspekte Anbindung MED“ und der „übergreifenden Aspekte Anbindung BALM“ im System des EETS-Anbieters (siehe Schnittstellenspezifikationen).19SperrlisteBeschreibung des Geschäftsprozesses der Sperrung von Bordgeräten.</p>\n<p class=\"lf-p\">Hier sind insbesondere auch technische Sonderfälle darzustellen, wie z. B. technische Defekte des Bordgeräts, gestörte Kommunikation über Mobilfunk.20NutzerlisteBeschreibung des Geschäftsprozesses, in dem Anfragen des Mauterhebers bezüglich Adress- und Fahrzeugdaten zu Ahndungszwecken behandelt werden, insbesondere hinsichtlich der Verfügbarkeit und Übermittlung der in Dokument 4.3.3 der Gebietsvorgaben, Schnittstellen 002b und 002c geforderten Informationen.Erläuterung der geplanten Umsetzung der Schnittstellen SST 002b/c „Adress- und Fahrzeugdaten und weitere Fahrzeuge eines EETS-Nutzers“ im System des EETS-Anbieters (siehe Dokument 4.3.3 − Spezifikation der Schnittstelle SST 002 – Nutzerlisten).</p>\n<p class=\"lf-p\">Prüfung, wie entsprechende Meldungen über SST009 zu fehlenden Nutzerlisteneinträgen vom EETS-Anbieter berücksichtigt werden21TrustobjectsBeschreibung des Geschäftsprozesses des Austauschs der sicherheitsrelevanten Objekte zwischen EETS-Anbieter und Mauterheber.Erläuterung der geplanten Umsetzung der Schnittstelle 004 „Trustobjects“ im System des EETS-Anbieters (siehe Dokument 4.3.11 – Spezifikation der Schnittstelle SST 004 – Trustobjects).Prüfung, wie der Austausch sicherheitsrelevanter Daten für die Anbindung an den Mauterhebungsdienst mit dem nationalen Mautbetreiber vorgesehen wird.22Positionsdaten und Merkmale der FahrzeugklassifizierungBeschreibung des Geschäftsprozesses der Übermittlung der Positionsdaten und Merkmalen der Fahrzeugklassifizierung an den Mauterheber.Erläuterung der geplanten Umsetzung der Schnittstelle 005 „Fahrspuren“ im System des EETS-Anbieters (siehe Dokument 4.3.14, Spezifikation der Schnittstelle zum EETS-Anbieter SST 005 –Fahrspurdaten).Beschreibung der Prozessschritte der Erzeugung und Verarbeitung von Positionsdaten zu Fahrspuren durch die On-Board-Units des EETS-Anbieters bis zur Übermittlung der Fahrspuren an den Mauterheber über SST005.</p>\n<p class=\"lf-p\">Dabei ist mindestens auf folgende Aspekte einzugehen:1.Verarbeitung in der OBU•Regeln zur Übermittlung der Positionsdaten an die Zentrale•Gegebenenfalls vorhandene Sensor-Fusion•Stillstandserkennung•Tunnelerkennung•Prozess der Anreicherung der Fahrspur mit Fahrzeugparametern•Einhaltung der Vorgaben der Ortungsspezifikation (Anlage zur SST 005)2.Verarbeitung in der Zentrale•Manuelle/Automatisierte Nachbearbeitung von Fahrspuren•Prozess der Anreicherung der Fahrspur mit Fahrzeugparametern•Regeln zur Bündelung und Übermittlung von Fahrspuren über die SST00523MautbuchungsnachweiseBeschreibung des Geschäftsprozesses der Entgegennahme und Verarbeitung der Mautbuchungsnachweise vom Mauterheber.Erläuterung der geplanten Umsetzung der Schnittstelle 007R „Mautbuchungsnachweise“ im System des EETS-Anbieters (siehe Dokument 4.3.15, Spezifikation der Schnittstelle zum EETS-Anbieter SST 007R – Mautbuchungsnachweise).Angabe zum Format der gewünschten Übermittlung der tarifierten Abschnitte (nur IDs aus den Mautbasisdaten oder zusätzlich Texte) Angabe zu den gewünschten Regeln zur Zwangsbeendigung von Fahrten24TagesberichtBeschreibung des Geschäftsprozesses der Übermittlung des Tagesberichts.Erläuterung der geplanten Umsetzung der Schnittstelle 008 „Tagesbericht“ im System des EETS-Anbieters (siehe Dokument 4.3.6, Spezifikation der Schnittstelle zum EETS-Anbieter SST 008 − Tagesbericht).Prüfung ob zusätzlich vorgesehen ist, dass der EETS-Anbieter dem Mauterheber werktäglich bis spätestens 15.00 Uhr MEZ/MESZ eine E-Mail mit dem an den Mauterheber an diesem Werktag tatsächlich ausgekehrten Mauteinnahmen (Ist-Auskehrbetrag) übermittelt.25nicht ausgekehrte MautbuchungsnachweiseBeschreibung des Geschäftsprozesses der Entgegennahme der Zahlungsaufforderungen des Mauterhebers wegen nachweislich nicht ausgekehrter Mautbuchungsnachweise sowie der EETS-Anbieter internen Weiterverarbeitung.26nicht einbringliche NacherhebungenBeschreibung des Geschäftsprozesses der Entgegennahme der Zahlungsaufforderungen des Mauterhebers wegen nicht einbringlicher Nacherhebungen sowie der EETS-Anbieter internen Weiterverarbeitung.27MautbasisdatenSofern der EETS-Anbieter von der Möglichkeit Gebrauch machen will eine technische Schnittstelle zur Entgegennahme von Mautbasisdaten vorzuhalten: Beschreibung des Geschäftsprozesses der Entgegennahme der Mautbasisdaten und Beschreibung des Geschäftsprozesses des Mautbasisdatenmanagements, inklusive Entgegennahme und Verarbeitung der Mautbasisdaten des Mauterhebers im Teilsystem des EETS-Anbieters.Prüfung, ob diese Schnittstelle die Vorgaben der Schnittstelle 003 des Mauterhebers berücksichtigt28ÜberwachungsreportsBeschreibung des Geschäftsprozesses der Erfassung von Überwachungsdaten, inklusive Erstellung des geforderten Überwachungsreports.Vorlage eines beispielhaften Entwurfs eines Überwachungsreports in den vom Mauterheber geforderten Bereichen (siehe Vorgaben zu SST 013 – „Überwachungsreports“).29DSRC-DatenBeschreibung des Geschäftsprozesses der Übermittlung der DSRC-Daten.Erläuterung der geplanten Umsetzung der Schnittstelle SST 301 „Fahrzeuggerät des EETS-Anbieters und straßenseitigem Kontrollequipment des Mauterhebers“ im System des EETS-Anbieters (siehe Dokument 4.3.1 − Spezifikation der DSRC-Schnittstelle zwischen einem Bordgerät und der straßenseitigen Ausrüstung im Mautgebiet BFStrMG) inklusive Angabe der unterstützten Versionen der SST 30130GebührenklassenBeschreibung der Geschäftsprozesse der Nutzerregistrierung, Fahrzeugregistrierung, Deklaration am Fahrzeuggerät vor Fahrtbeginn.Beschreibung des Geschäftsprozesses der Fahrspurerhebung, insbesondere hinsichtlich der Zuordnung der statischen, gebührenrelevanten Parameter zur jeweiligen Fahrspur (z.B. dezentral durch das Bordgerät oder durch das Zentralsystem des EETS-Anbieters) Beschreibung der Möglichkeiten zur Nutzerinteraktion (HMI) der OBU (Benutzerhandbuch der OBU, Informationsmaterial für Nutzer).31Nicht-mautpflichtige BefahrungenBeschreibung der Geschäftsprozesse der Fahrspurerhebung und Mautbefreiung.Prüfung des Verfahrens zur Unterscheidung von mautpflichtigen und nichtmautpflichtigen Fahrzeugen, auch unter Berücksichtigung der Behandlung von Ausnahmen von der regulären Gebührenpflicht und der sich daraus ergebenden Folge, keine Fahrspurdaten über die Schnittstelle 005 an den Mauterheber zu übermitteln32Gebietsvorgabe ist entfallen33Zuordnung der MauterhebungBeschreibung des Geschäftsprozesses der Fahrspurerhebung.Beschreibung des Geschäftsprozesses der Mauterhebung.Es muss deutlich werden an welcher Stelle im Prozess die Zusammenführung zwischen Kfz-Kennzeichen und der Fahrspur erfolgt und wie einer falschen Zuordnung vorgebeugt wird.34Zuordnung des BordgerätsBeschreibung der Geschäftsprozesse der Nutzerregistrierung, Fahrzeugregistrierung sowie der Prozesse zur Änderung von Nutzer- bzw.</p>\n<p class=\"lf-p\">Fahrzeugdaten.Beschreibung der Geschäftsprozesse der Fahrzeuggeräteinstallation und Inbetriebnahme, insbesondere für das Szenario, dass der Nutzer vorher bereits ein Fahrzeuggerät des EETS-Anbieters verwendet hat (OBU-Tausch).Prüfung der Unterstützung der folgenden Prozesse im Teilsystem des EETS-Anbieters inklusive Sicherstellung der Einhaltung der Gebietsvorgabe und Auswirkungen auf die Übermittlung von Nutzerlisten gemäß Gebietsvorgabe 20:1.Fahrzeugverkauf mit Bordgerät,2.Tausch des Bordgeräts in einem Fahrzeug3.Weitergabe des Bordgeräts an ein anderes Fahrzeug.35Funktionsfähigkeit der BordgeräteBeschreibung des Geschäftsprozesses/ IT-Serviceprozesses des Systemmonitorings/-überwachung mit Fokus auf Monitoring der Fahrzeuggeräte.Beschreibung des Geschäftsprozesses des Remote-Device-Management der Fahrzeuggeräteflotte.Beschreibung des bei Auftreten von HW-Defekten an Fahrzeuggeräten (z.B.</p>\n<p class=\"lf-p\">Überprüfung, Austausch, Reparatur, Neukonfiguration) ablaufenden Geschäftsprozesses.36Erhebungsbereitschaft des BordgerätsBeschreibung des Geschäftsprozesses/ IT-Serviceprozesses des Systemmonitorings/-überwachung mit Fokus auf Monitoring der Fahrzeuggeräte.Beschreibung der Anzeige- und Ausgabemöglichkeiten der Nutzerschnittstelle (HMI) der OBU bzw. der Applikation eines mit der OBU verbundenen Mobilgerätes (Benutzerhandbuch der OBU.)37Benutzerschnittstelle der BordgeräteBeschreibung der Möglichkeiten zur Nutzerinteraktion (HMI) der OBU (Benutzerhandbuch der OBU, Informationsmaterial für Nutzer).38Sicherstellung korrekter MauterhebungBeschreibung der IT-Serviceprozesse in den Bereichen Systemmonitoring/-überwachung, Backup sowie Desaster/Recovery.</p>\n<p class=\"lf-p\">Beschreibung der Maßnahmen zur Minimierung der Eintrittswahrscheinlichkeit bzw. Maßnahmen zur Reduktion der Auswirkungen von Systemausfällen oder -störungen, insbesondere hinsichtlich der Sicherstellung der vollständigen Abrechnung und Auskehr der Mautbeträge (Risikomanagementplan).39Anpassungen des EETS-TeilsystemsBeschreibung des Vorgehens zur Umsetzung der genannten Veränderungen und Erweiterungen durch den EETS-Anbieter insbesondere hinsichtlich der durchzuführenden Phasen und der zu veranschlagenden Dauer.(Systemweiterentwicklungskonzept)40Gebietsvorgabe ist entfallen41Unterstützung der KontrollprozesseBeschreibung der Geschäftsprozesse der Nutzerregistrierung, Fahrzeugregistrierung und Änderungen der Angaben, insbesondere hinsichtlich der dabei erfassten Nutzer- und Fahrzeugdaten sowie deren Qualitätssicherung.Beschreibung der Geschäftsprozesse, die der EETS-Anbieter bezüglich der Befreiung einzelner Nutzer von der Mautpflicht vorsieht inklusive der vorgesehenen Maßnahmen zur Information der Nutzer über die Bestimmungen und Möglichkeiten der Mautbefreiung.Beschreibung des Geschäftsprozesses, in dem Anfragen des Mauterhebers bezüglich Adress- und Fahrzeugdaten zu Ahndungszwecken behandelt werden, insbesondere hinsichtlich der Verfügbarkeit und Übermittlung der in den Schnittstellen 002b und 002c geforderten Informationen.Beschreibung des Geschäftsprozesses der den Umgang mit Ansprüchen des Mauterhebers im Rahmen der Anbieterausfallhaftung beinhaltet.Erläuterung der geplanten Umsetzung der Schnittstelle SST 301 „Fahrzeuggerät des EETS-Anbieters und straßenseitigem Kontrollequipment des Mauterhebers“ im System des EETS-Anbieters (siehe Spezifikation der DSRC-Schnittstelle zwischen einem Bordgerät und der straßenseitigen Ausrüstung im Mautgebiet BFStrMG).Erläuterung der geplanten Umsetzung der Schnittstellen SST 002b/c „Adress- und Fahrzeugdaten bzw. weitere Fahrzeuge eines EETS-Nutzers“ im System des EETS-Anbieters (siehe Spezifikation der Schnittstelle SST 002 – Nutzerlisten).42Datenübermittlung für KontrollzweckeErläuterung der geplanten Umsetzung der Schnittstelle SST 301 „Fahrzeuggerät des EETS-Anbieters und straßenseitigem Kontrollequipment des Mauterhebers“ im System des EETS-Anbieters (siehe Spezifikation der DSRC-Schnittstelle zwischen einem Bordgerät und der straßenseitigen Ausrüstung im Mautgebiet BFStrMG).Erläuterung der geplanten Umsetzung der Schnittstellen SST 002b/c „Adress- und Fahrzeugdaten und weitere Fahrzeuge eines EETS-Nutzers“ im System des EETS-Anbieters (siehe Spezifikation der Schnittstelle SST 002 –„Nutzerlisten“).Darstellung der Maßnahmen und Methoden zur Erkennung und Verhinderung von Manipulation am Fahrzeuggerät.(Vorlage Sicherheitskonzept)43Ermöglichung der KontrolleErläuterung der geplanten Umsetzung der Schnittstelle SST 301 „Fahrzeuggerät des EETS-Anbieters und straßenseitigem Kontrollequipment des Mauterhebers“ im System des EETS-Anbieters (siehe Spezifikation der DSRC-Schnittstelle zwischen einem Bordgerät und der straßenseitigen Ausrüstung im Mautgebiet BFStrMG).Beschreibung der Anzeige- und Ausgabemöglichkeiten der Nutzerschnittstelle (HMI) der OBU (Benutzerhandbuch der OBU).44Information über technische ProblemeBeschreibung der IT-Serviceprozesse im Bereich Systemmonitoring/-überwachung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Hier sind insbesondere die Aktivitäten darzustellen, im Rahmen derer der Mauterheber über Störungen und Ausfälle informiert wird.45Sicherheit - Gefahren für Menschen, Sachgüter und UmweltBeschreibung der technischen Daten der für den Einsatz vorgesehenen OBU, insbesondere hinsichtlich der vorhandenen Typenzulassungen (Benutzerhandbuch der OBU). Hinweis: Für die in Verkehr gebrachten Geräte sollte die Erfüllung der Gebietsvorgabe bereits durch die entsprechenden Konformitätsnachweise der Baumuster erbracht sein.46VerkehrssicherheitBeschreibung gegebenenfalls notwendiger straßenseitiger Komponenten im System des EETS-Anbieters (High-Level-Systemdokumentation). Sofern straßenseitige Einrichtungen vorgesehen werden, ist zu beschreiben, wie Beeinträchtigungen der Funktionsfähigkeit von anderen Einrichtungen, Einschränkungen der Verkehrssicherheit sowie der Arbeiten zum Ausbau und Erhalt der Straßeninfrastruktur ausgeschlossen werden.47Einbauten in FahrbahnSchriftlicher Hinweis zur Kenntnisnahme und Akzeptanz der Vorgabe.Beschreibung gegebenenfalls notwendiger straßenseitiger Komponenten im System des EETS-Anbieters (High-Level-Systemdokumentation).48Kommunikation mit straßenseitigen EinrichtungenGeeignete Nachweise der korrekten Funktion der DSRC-Schnittstelle, wie beispielsweise vorhandene Zertifizierungen, Testabschlussberichte und/oder Testprotokolle.49gebührenrelevante ParameterBeschreibung des Geschäftsprozesses der Fahrzeugregistrierung sowie des Prozesses zur Änderung von Fahrzeugdaten insbesondere im Hinblick auf die vorgesehenen Schritte zur Prüfung und Validierung der vom Nutzer angegebenen Parameter (z.B.</p>\n<p class=\"lf-p\">Abgleich mit Fahrzeugpapieren, Anfrage beim nationalen Fahrzeugregister).50Änderung von ParameternBeschreibung der Möglichkeiten zur Nutzerinteraktion (HMI) der OBU und/oder der Applikation eines mit der OBU verbundenen Mobilgerätes (Benutzerhandbuch der OBU, Informationsmaterial für Nutzer).51Sicherung von DatenVorlage des Sicherheitskonzepts des EETS-Anbieters, welches die in den IT-Systemen und Schnittstellen verarbeiteten Daten sowie die umgesetzten Maßnahmen zur Sicherung von Vertraulichkeit, Integrität, Authentizität und Verfügbarkeit beschreibt.Vorlage des Datenschutzkonzepts und Prüfung ob Maßnahmen zum Schutz personenbeziehbarer Daten und Einhaltung der Datenschutzanforderungen der nationalen Gesetze sowie der Datenschutz-Grundverordnung und Richtlinie 2002/58/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12.</p>\n<p class=\"lf-p\">Juli 2002 über die Verarbeitung personenbezogener Daten und den Schutz der Privatsphäre in der elektronischen Kommunikation (ABl. L 201 vom 31.7.2002, S. 37), die zuletzt durch die Richtlinie 2009/136/EG (ABl. L 337 vom 18.12.2009, S. 11, L 241 vom 10.9.2013, S. 9; L 162 vom 23.6.2017, S. 6) geändert worden ist, beim EETS-Anbieter umgesetzt52MissbrauchsschutzBeschreibung der Möglichkeiten zur Identifikation von betrügerischen Eingriffen sowie der dann durchzuführenden Maßnahmen zur Verhinderung von negativen Auswirkungen.(Vorlage Sicherheitskonzept)53Überwachung interner Einrichtungen des EETS-AnbietersBeschreibung der IT-Serviceprozesse in den Bereichen Systemmonitoring/-überwachung, Backup sowie Desaster/Recovery.Beschreibung der Maßnahmen zur Minimierung der Eintrittswahrscheinlichkeit und Maßnahmen zur Reduktion der Auswirkungen von Systemausfällen oder -störungen, insbesondere hinsichtlich der Sicherstellung der vollständigen Abrechnung und Auskehr der Mautbeträge.(Risikomanagementplan)54QualitätsparameterSchriftlicher Hinweis zur Kenntnisnahme und Akzeptanz der Vorgabe.Beschreibung der technischen Prozesse und Geschäftsprozesse zur Umsetzung und Erfüllung der Qualitätsanforderungen.55System zur QualitätsmessungBeschreibung des Systems, das der EETS-Anbieter zur Messung und Überwachung der Qualität seines Systems und seiner Prozesse unterhält. (High-Level Systemdokumentation) Beschreibung der Maßnahmen zur Minimierung der Eintrittswahrscheinlichkeit und Reduktion der Auswirkungen von Qualitätsverschlechterungen.Beschreibung der Maßnahmen, die bei festgestellter Verschlechterung ergriffen werden, um die Qualität wiederherzustellen. (Risikomanagementplan)56Information zu Auffälligkeiten bei BordgerätenBeschreibung des Geschäftsprozesses, in dem die Entgegennahme und Verarbeitung der vom Mauterheber über die SST 009 an den EETS-Anbieter gesendeten Informationen zu Auffälligkeiten bei Bordgeräten vorgesehen wird.Beschreibung der Maßnahmen, die der EETS-Anbieter basierend auf den über SST 009 empfangenen Informationen zur Qualitätsüberwachung und Systemoptimierung ergreift.</p>\n<p class=\"lf-p\">Tabelle 2: Schwerpunkte bei der Prüfung der Dokumentation Der Mauterheber fasst die Ergebnisse der Dokumentenprüfung in einem Prüfbericht zusammen. In dem Prüfbericht ist für jede Vorgabe vermerkt, ob basierend auf der vom EETS-Anbieter vorgelegten Dokumentation von einer Erfüllung der Vorgabe ausgegangen werden kann.</p>\n<p class=\"lf-p\">3.3 Quality Gate - QG1 Für das Bestehen des ersten Prüfblocks „Dokumentationsprüfung“ gelten die in Abschnitt 2.8 genannten Kriterien.</p>\n<p class=\"lf-p\">4 Schnittstellenprüfung und Kompatibilitätstests (Prüfblock 2 - Phase 1) 4.1 Prüfgegenstand und Ziel Im Rahmen der Schnittstellenprüfung, die in Phase 1 durchgeführt wird, erfolgt die Überprüfung der grundlegenden Funktionalität des Teilsystems des EETS-Anbieters mit dem EETS-Teilsystem des Mauterhebers, bestehend aus:1.der Feststellung des robusten, korrekten und vollständigen Datenaustausches über alle für die Phase 1 relevanten Schnittstellen des Teilsystems des EETS-Anbieters und des EETS-Teilsystems des Mauterhebers (siehe Tabelle 3) und2.dem Nachweis einfacher funktionaler Abläufe im Teilsystem des EETS-Anbieters.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Kompatibilitätstests, die ebenfalls in der Phase 1 durchgeführt werden, umfassen Prüfungen mit den Bordgeräten des EETS-Anbieters und Prüfungen der Schnittstellen und funktionalen Abläufe zwischen dem Teilsystem des EETS-Anbieters zum Mauterhebungsdienst. Die Kompatibilitätstests umfassen zwei Schwerpunkte:1.Nachweis der Kompatibilität der Bordgeräte des EETS-Anbieters zu den Kontrolleinrichtungen des deutschen Mautsystems (Kontrollsäule, Kontrollbrücke, Kontrollfahrzeug einschließlich der Handgeräte) und Funktionsfähigkeit der DSRC-Kommunikation (DSRC-Kompatibilitätstests)2.Nachweis der Kompatibilität zum Mauterhebungsdienst (MED) in Bezug auf die Schnittstellen zwischen dem Teilsystem des EETS-Anbieters und dem MED sowie in Bezug auf die Erfüllung der Anforderungen an die Ortung durch die Bordgeräte des EETS-Anbieters (MED-Kompatibilitätstests).</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Kompatibilitätstests werden durch den nationalen Mautbetreiber im Auftrag des Mauterhebers geplant und durchgeführt.Voraussetzung für die Aufnahme der Phase 1 ist das Bestehen des Quality Gates 1 gemäß Abschnitt 3.3 und die Verfügbarkeit der für den Schnittstellentest und die Kompatibilitätstests benötigten Ressourcen.Der erfolgreiche Abschluss der Phase 1 ist Voraussetzung für den Beginn des Probebetriebs (Phase 2).Nach Abschluss der Schnittstellenprüfung und der Kompatibilitätstests hat der EETS-Anbieter am Ende der Phase 1 die Möglichkeit, eigene Fahrtests mit eigenen Fahrzeugen durchzuführen, sofern diese in seine Prüfplanung integriert und terminlich und inhaltlich vom Mauterheber freigegeben wurden. Die Fahrtests sollen dem EETS-Anbieter dazu dienen, eigene Abläufe und Prüfschwerpunkte und -aspekte zu testen, die für sein Teilsystem relevant sind. Der Mauterheber wird dem EETS-Anbieter für die Durchführung der EA-Fahrtests eine Mitnutzung der für die MED-Kompatibilitätstests eingerichteten Systemumgebung ermöglichen.</p>\n<p class=\"lf-p\">4.2 Prüforganisation, -umgebung und Rahmenbedingungen Der EETS-Anbieter benennt die verantwortlichen Ansprechpartner für die Durchführung, Begleitung und Koordinierung der Prüfaktivitäten. Der Mauterheber benennt seinerseits entsprechende Ansprechpartner für die Schnittstellenprüfung und die Kompatibilitätstests. Mauterheber und EETS-Anbieter sorgen dafür, dass die jeweils genannten Verantwortlichen für den gesamten Zeitraum der Phase 1 zur Verfügung stehen.Die in der Phase 1 verwendete Prüfumgebung besteht seitens des Mauterhebers aus der Testumgebung des BALM Zentralsystem und aus der Testumgebung des nationalen Mautbetreibers. Seitens des EETS-Anbieters besteht sie aus einem wirkbetriebsnahen Erprobungssystem oder seinem Wirkbetriebssystem.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Systeme sind über die technischen Schnittstellen gekoppelt.Die folgende Abbildung veranschaulicht die verwendete Prüfumgebung:Abbildung 2: Testumgebung Phase 1 1.Die Testumgebung des Mauterhebers repräsentiert das EETS-Teilsystem des Mauterhebers, und umfasst die Schnittstellenprüfumgebung des Mauterhebers und die Testumgebung für die Kompatibilitätstests des nationalen Betreibers.2.Die Schnittstellenprüfumgebung des Mauterhebers umfasst die folgenden wirksystem-identischen Schnittstellen vom EETS-Teilsystem des Mauterhebers zum Teilsystem des EETS-Anbieters:•Schnittstelle 001 „Blocklist/Sperrliste“•Schnittstelle 002 „Nutzerlisten“•Schnittstelle 003 „Mautbasisdaten“ –Tests dieser Schnittstelle erfolgen nur im Fall, dass der EETS-Anbieter eine Übertragung von Mautbasisdaten über die Schnittstelle implementiert hat•Schnittstelle 008 „Tagesberichte“•Schnittstelle 099 „Acknowledgement/Quittungen“3.Die Testumgebung für die Kompatibilitätstests umfasst:•Schnittstelle 301 „DSRC-Kontrolldaten“•Technische Komponenten zur Prüfung der Kompatibilität der Bordgeräte des EETS-Anbieters mit den Kontrolleinrichtungen des nationalen Mautbetreibers (Laborkomponente, Kontrolleinrichtungen)•Schnittstelle 005 „Fahrspurdaten“•Schnittstelle 007R „Mautbuchungsnachweise“•Schnittstelle 009 Report „Information zu Auffälligkeiten bei Bordgeräten“•Schnittstelle 099a/c „Acknowledgement/Quittungen“•Technische Komponenten des Mauterhebungsdienstes•Ortungsreferenzsystem des nationalen Mautbetreibers zur Auswertung der MED-Kompatibilitätstests4.Das Teilsystem des EETS-Anbieters muss die folgenden Randbedingungen erfüllen:•Eingriffe in die Software des Teilsystems des EETS-Anbieters sind nach Absprache mit dem Mauterheber zur Behebung von Fehlern zulässig.</p>\n<p class=\"lf-p\">Weiterhin müssen in Abstimmung mit dem Mauterheber die nach einer Fehlerbehebung erneut zu durchlaufenden Prüffälle festgelegt werden.•Die Anpassung der Konfiguration ist in Abstimmung mit dem Mauterheber zulässig.•Es kommen die für den Wirkbetrieb bestimmten Bordgeräte des EETS-Anbieters zum Einsatz.•Der EETS-Anbieter muss sicherstellen, dass ausschließlich Daten zur Testumgebung des Mauterhebers gesendet werden, die im Rahmen der Prüfungen erzeugt werden.5.Die im Rahmen der Phase 1 zwischen EETS-Anbieter und Mauterheber ausgetauschten Schlüssel unterliegen auf Seite des Mauterhebers keinem besonderen Schutzbedürfnis.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Durchführung der Prüfungen erfolgt unter Verwendung der folgenden Ausrüstung. Die hier genannten Verantwortlichkeiten gelten in Ergänzung zu den in Kapitel 2.4 genannten Verantwortlichkeiten speziell für diese Prüfphase.</p>\n<p class=\"lf-p\">AusrüstungVerantwortlichBereitstellung der für die Durchführung der Kontrolle notwendigen EinrichtungenNationaler Mautbetreiber i.A. des MauterhebersBereitstellung, Betrieb und Administration der SchnittstellenprüfumgebungMauterheberBereitstellung, Betrieb und Administration der Testumgebung für die KompatibilitätstestsNationaler Mautbetreiber i.A. des Mauterhebers und MauterheberBereitstellung, Betrieb und Administration des Ortungsreferenzsystems für die KompatibilitätstestsNationaler Mautbetreiber i.A. des MauterhebersBereitstellung und Betrieb von Fahrzeugen für die Kompatibilitätstests, in die die Bordgeräte des EETS-Anbieters verbaut werdenNationaler Mautbetreiber i.A. des Mauterhebersbetriebsbereites Zentralsystem im wirkbetriebsnahen Erprobungssystem oder im Wirkbetriebssystem des EETS-AnbieterEETS-AnbieterBordgeräte in ausreichender Zahl samt notwendigem Zubehör (z.B. Verkabelung, Befestigungsmaterial)EETS-Anbieter Tabelle 2: Verantwortlichkeit für die Ausrüstung der Prüfumgebung Die Prüfungen der Phase 1 erfolgen unter folgenden Prüfbedingungen:1.Fahrtests unter realen Verkehrsbedingungen auf öffentlichen Straßen2.Betrachtung des Teilsystems des EETS-Anbieters inklusive der Bordgeräte als Blackbox, d.h. die Betrachtung erfolgt anhand des Verhaltens an den Schnittstellen zwischen EETS-Anbieter und Mauterheber3.keine Durchführung von Last- oder Performancetests in dieser PhaseDie Definition der Vorgaben für die Prüfungen der Phase 1 erfolgt unter Berücksichtigung folgender Randbedingungen:1.korrekter und vollständiger Datenaustausch an den zentralseitigen Schnittstellen zum Mauterheber und an den DSRC-Empfangseinheiten des Mauterhebers2.Kompatibilität des Teilsystems des EETS-Anbieters mit dem EETS-Teilsystem des Mauterhebers3.Einhaltung der Vorgaben an die Ortungsqualität der Bordgeräte für den Mauterhebungsdienst und die Vorgaben an die Kompatibilität der Bordgeräte zu den Kontrolleinrichtungen des Mauterhebers4.ergänzende Negativtests in Form von Stichproben zum Nachweis der Robustheit des Teilsystems des EETS-Anbieters gegenüber vom Regelfall abweichendem Verhalten des EETS-Teilsystems des Mauterhebers 4.3 Vorgehensweise und Dokumentation 4.3.1 Schnittstellenprüfung Die im Rahmen der Schnittstellenprüfung durchzuführenden Prüffälle sind im Prüfkatalog Anlage [1] dokumentiert. Die Prüffälle werden durch eine Prüfspezifikation konkretisiert, die vom Mauterheber erstellt und dem EETS-Anbieter im Vorfeld der Durchführung der Schnittstellenprüfung bereitgestellt wird.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Prüffälle der Schnittstellenprüfung müssen vom EETS-Anbieter gemäß der abgestimmten Prüfplanung durchgeführt und dokumentiert werden. Sofern der EETS-Anbieter andere Dienste unter Verwendung seiner Bordgeräte vorsieht, sind diese Dienste bei der Durchführung der Prüffälle, wie im realen Betrieb zu erwarten, parallel zu betreiben.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Prüffälle werden gemäß ihrer Beschreibung in der Prüfspezifikation durchgeführt. In der Prüfspezifikation sind die durchzuführenden Schritte detailliert beschrieben. Die bei der Durchführung über die Schnittstellen vom Teilsystem des EETS-Anbieters zur Testumgebung übertragenen Daten werden in der Testumgebung aufgezeichnet. Für alle Prüfschritte und Prüffälle ist ein erwartetes Ergebnis definiert, das als Referenz für die Auswertung verwendet wird.</p>\n<p class=\"lf-p\">Im Rahmen der Schnittstellenprüfung ist der EETS-Anbieter für die Durchführung aller Prüfaktivitäten und damit auch für die Dokumentation der Prüfergebnisse in Form von Prüfprotokollen und des Abschlussberichts verantwortlich. Der EETS-Anbieter muss sich die notwendigen Informationen, die zur Dokumentation der Prüfergebnisse der Schnittstellenprüfung notwendig sind, aus seinem Teilsystem und dem Teilsystem des Mauterhebers (Testumgebung) beschaffen.</p>\n<p class=\"lf-p\">4.3.2 Kompatibilitätstests Die im Rahmen der Kompatibilitätstests durchzuführenden Prüffälle sind im Prüfkatalog Kompatibilitätstests Anlage [2] und [3] dokumentiert. Die im Prüfkatalog aufgelisteten Prüffälle werden durch Prüfspezifikationen konkretisiert, die vom nationalen Mautbetreiber im Auftrag des Mauterhebers erstellt und dem EETS-Anbieter im Vorfeld der Durchführung der Kompatibilitätstests bereitgestellt werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Kompatibilitätstests werden vom nationalen Mautbetreiber durchgeführt und bestehen aus zwei Prüfbereichen:1)DSRC-Kompatibilitätstests der Bordgeräte des EETS-Anbieters mit den Kontrolleinrichtungen und Einhaltung der Vorgaben der SST 301. Im Rahmen dieses Bereichs werden betriebliche und fachliche Funktionsprüfungen mit den Bordgeräten des EETS-Anbieters durchgeführt. Diese Prüfungen finden teilweise in einem Testlabor und teilweise im Rahmen echter Befahrungen des mautpflichtigen Netzes statt.2)MED-Kompatibilitätstests des Teilsystems des EETS-Anbieters mit dem Mauterhebungsdienst. Im Rahmen der MED-Kompatibilitätstests wird einerseits die korrekte Umsetzung und Kompatibilität der Schnittstellen geprüft, die zwischen dem Zentralsystem des EETS-Anbieters und dem Zentralsystem des Mauterhebungsdienstes existieren. Weiterhin wird im Rahmen der MED-Kompatibilitätstests die Einhaltung der Anforderungen an die Ortungsgenauigkeit durch die Bordgeräte des EETS-Anbieters geprüft.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Prüffälle der Kompatibilitätstests werden vom nationalen Mautbetreiber im Auftrag des Mauterhebers gemäß der abgestimmten Prüfplanung durchgeführt und dokumentiert. Für alle Prüfschritte und Prüffälle der Kompatibilitätstests ist ein erwartetes Ergebnis definiert, das als Referenz für die Auswertung verwendet wird. Im Rahmen der Kompatibilitätstests ist der nationale Mautbetreiber im Auftrag des Mauterhebers für die Durchführung aller Prüfaktivitäten und damit auch für die Dokumentation der Prüfergebnisse in Form von Prüfprotokollen und des Abschlussberichts verantwortlich.</p>\n<p class=\"lf-p\">Während der Durchführung der MED-Kompatibilitätstests muss der EETS-Anbieter dem nationalen Mautbetreiber einen wöchentlichen Bericht über den Erhebungsstatus der eingesetzten Bordgeräte übermitteln. Der Bericht muss jeweils für die Vorwoche eine tabellarische Übersicht mit den Zeiträumen enthalten, in denen sich die verwendeten Bordgeräte im Erhebungsstatus „nicht erhebungsbereit“ befanden.</p>\n<p class=\"lf-p\">4.4 Übersicht über die Prüfszenarien 4.4.1 Schnittstellenprüfung Für die Schnittstellenprüfung - Phase 1 definiert der Mauterheber Prüffälle für durchzuführende Prüfungen.Die Prüffälle des Mauterhebers sind in folgenden Szenarien gruppiert:PrüfszenarioBezeichnungSchwerpunkt der PrüfungP1-SSP-001Austausch von sicherheitsrelevanten Objekten (SST 004)korrekter Austausch und Verwendung sicherheitsrelevanter ObjekteP1-SSP-002technische Prüfung der Schnittstellen zwischen BALM Zentralsystem und EETS-Anbieter (SST 001, SST 002, SST 008, SST 099)korrekter KommunikationsablaufP1-SSP-003Verwalten der Nutzerliste (Userlist SST 002a)Vollständigkeit und fachliche Korrektheit der Fahrzeug- und BordgerätedatenP1-SSP-004Verwalten der Blocklist/Sperrliste (SST 001)Vollständigkeit und fachliche Korrektheit der Blocklist/SperrlisteP1-SSP-005Verwalten von Nutzeradress- und Fahrzeugdaten (SST 002b)Vollständigkeit und fachliche Korrektheit der Nutzeradress- und FahrzeugdatenP1-SSP-006Verwalten der Fahrzeugliste von EETS-Nutzern (SST 002c)Vollständigkeit und fachliche Korrektheit der Fahrzeugliste von EETS-NutzernP1-SSP-007Erzeugung von Tagesberichten (SST 008)fachliche Korrektheit der TagesberichteP1-SSP-008 (optional)Übertragung der Mautbasisdaten (SST 003) an den EETS-AnbieterTechnische Funktionsfähigkeit der Übermittlung der Mautbasisdaten an den EETS-Anbieter. Die Durchführung ist optional, in Abhängigkeit davon, ob der EETS-Anbieter die Umsetzung der Schnittstelle beabsichtigt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Tabelle 3: Liste der Prüfszenarien für Phase 1 – Schnittstellenprüfung Im Prüfkatalog „Schnittstellenprüfung“ Anlage [1] finden sich die relevanten Informationen und Definitionen zu den in den oben aufgeführten Prüfszenarien gruppierten Prüffällen.</p>\n<p class=\"lf-p\">4.4.2 Kompatibilitätstests Für die Kompatibilitätstests - Phase 1 definiert der nationale Mautbetreiber im Auftrag des Mauterhebers Prüffälle für die durchzuführenden Prüfungen, die in folgende Szenarien gruppiert sind:PrüfszenarioBezeichnungSchwerpunkt der PrüfungDSRC - KompatibilitätstestsP1-KTD-001Betriebliche DSRC-Kompatibilitätstests der SST 301 – DSRC-KommunikationEinhaltung der betrieblichen und technischen Vorgaben der DSRC-KommunikationP1-KTD-002Fachliche DSRC-Kompatibilitätstests der SST 301 – DSRC-KommunikationKorrekte fachliche Belegung der Informationen und Attribute der DSRC-KommunikationMED - KompatibilitätstestsP1-KTM-001Ortungstests der BordgerätePrüfung der Einhaltung der Anforderungen an die OrtungsqualitätP1-KTM-002Erhebungstest unter AlltagsbedingungenEmpfang und fachliche Korrektheit der Fahrspuren, Übermittlung von Mautbuchungsnachweisen, Übermittlung Auffälligkeiten bei Bordgeräten Tabelle 4: Liste der Prüfszenarien für Phase 1 – Kompatibilitätstests In den Prüfkatalogen „Kompatibilitätstests“ Anlage [2] und [3] finden sich die relevanten Informationen und Definitionen zu den in den oben aufgeführten Prüfszenarien gruppierten Prüffällen.</p>\n<p class=\"lf-p\">4.5 Quality Gate - QG 2 Für das Bestehen der Phase 1 des Prüfblocks 2 und den Übergang in die nächste Prüfphase gelten die in Abschnitt 2.8 genannten Kriterien.</p>\n<p class=\"lf-p\">5 Probebetrieb (Prüfblock 2 - Phase 2) 5.1 Prüfgegenstand und Ziel Im Rahmen des Probebetriebs (Phase 2) erfolgt eine Überprüfung des Teilsystems des EETS-Anbieters, für die der Mauterheber ein wirkbetriebsnahes Erprobungssystem und der EETS-Anbieter ein wirkbetriebsnahes Erprobungssystem oder sein Wirkbetriebssystem verwenden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Voraussetzung für die Aufnahme der Phase 2 ist der in Abschnitt 4.5 beschriebene, erfolgreiche Abschluss der Phase 1 und die Verfügbarkeit der für den Probebetrieb benötigten Ressourcen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ziel des Probebetriebs ist die Überprüfung der Funktions- und Betriebsfähigkeit des Teilsystems des EETS-Anbieters in Hinblick auf die Erfüllung der Vorgaben des Mauterhebers. Ein weiteres Ziel ist die Sicherstellung, dass das Teilsystem des EETS-Anbieters das nationale deutsche Mautsystem und die Teilsysteme anderer EETS-Anbieter nicht negativ beeinflusst.</p>\n<p class=\"lf-p\">Im Rahmen des Probebetriebs werden Ende-zu-Ende Prozesse durchgeführt, wie sie auch im späteren Produktivbetrieb auftreten. Diese Prozesse umfassen technische und organisatorische Abläufe.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der erfolgreiche Abschluss der Phase 2 ist Voraussetzung für den Eintritt in die dritte Prüfphase, den Pilotbetrieb.</p>\n<p class=\"lf-p\">5.2 Prüforganisation, -umgebung und Rahmenbedingungen Der EETS-Anbieter benennt die verantwortlichen Ansprechpartner für die Durchführung und Koordinierung der Prüfaktivitäten. Der Mauterheber benennt seinerseits entsprechende Ansprechpartner für den Probebetrieb.</p>\n<p class=\"lf-p\">Mauterheber und EETS-Anbieter sorgen dafür, dass die jeweils genannten Verantwortlichen für den gesamten Probebetrieb zur Verfügung stehen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Probebetriebsumgebung unterstützt alle für diese Prüfphase relevanten Verfahren und Prozesse des EETS-Anbieters und des Mauterhebers.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der EETS-Anbieter stellt dazu sein wirkbetriebsnahes Erprobungssystem oder alternativ sein Wirkbetriebssystem zur Verfügung, welches über die technischen Schnittstellen an das wirkbetriebsnahe Erprobungssystem des Mauterhebers angebunden wird. Zu diesem Zweck werden zwischen EETS-Anbieter und Mauterheber sowie dem nationalen Mautbetreiber die notwendigen Systemzugangsschlüssel und weitere notwendige und sicherheitsrelevante Informationen ausgetauscht. Nach erfolgter Anbindung der Systeme wird die Funktionsfähigkeit der Probebetriebsumgebung verifiziert, erst dann können die Prüfungen beginnen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Bordgeräte des EETS-Anbieters, die in den Kompatibilitätstests der Phase 1 eingesetzt wurden, sind im Vorfeld der Prüfaktivitäten des Probebetriebs zu deaktivieren.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Durchführung der Prüffälle des Probebetriebs auf Grundlage der vom Mauterheber bereitgestellten Prüfspezifikation erfolgt durch den EETS-Anbieter. Die Prüfungen werden unter anderem durch Fahrten auf ausgewählten Referenzstrecken durchgeführt, die sowohl Teile des mautpflichtigen und des nicht-mautpflichtigen Streckennetzes enthalten.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Referenzstrecken sind in den entsprechenden Prüffällen des Prüfszenarios P2-001 festgelegt und in der Prüfspezifikation dokumentiert, welche den Prüfkatalog „Probebetrieb“ Anlage [4] konkretisiert.</p>\n<p class=\"lf-p\">Für die Durchführung der Befahrungen der Referenzstrecken des mautpflichtigen Streckennetzes kann der EETS-Anbieter PKW mit eingebautem Bordgerät einsetzen. Allerdings ist für das Prüfszenario P2-005 „korrekte Kontrollprozesse“ zwingend der Einsatz von mautpflichtigen LKWs vorzusehen.</p>\n<p class=\"lf-p\">5.3 Übersicht Prüfszenarien Die in der folgenden Tabelle dargestellten Szenarien bilden die Grundlage für die Prüfungen, die im Rahmen des Probebetriebs durchgeführt werden müssen.PrüfszenarioBeschreibungP2-001korrekte MauterhebungP2-002korrekte Abrechnung und AuskehrP2-003Überwachung des EETS-AnbietersP2-004Szenario ist entfallenP2-005korrekte Kontrollprozesse Tabelle 5: Liste der Prüfszenarien für Phase 2 – Probebetrieb Um einen Überblick über die Inhalte der Prüfphase zu geben, werden in den folgenden Abschnitten die einzelnen Prüfszenarien beschrieben. Die detaillierten Vorgaben zu den durchzuführenden Prüffällen, wie z.B. die jeweils zu erreichenden Ergebnisse, ergeben sich aus der Prüfspezifikation, welche den Prüfkatalog „Probebetrieb“ Anlage [4] konkretisiert. Übergreifend gelten für alle Szenarien die Inhalte des Abschnitts 5.2.</p>\n<p class=\"lf-p\">5.3.1 P2-001 – korrekte Mauterhebung ZielIn diesem Szenario wird geprüft, ob der Prozess der Mauterhebung technisch funktioniert und fachlich korrekt erfolgt. Es beginnt mit der Durchführung von Befahrungen auf dem mautpflichtigen Streckennetz und schließt mit der Übermittlung der Mautbuchungsnachweise an den EETS-Anbieter ab. Die im Rahmen des Prüfszenarios durchzuführenden Prüffälle ergeben sich aus dem Prüfkatalog „Probebetrieb“ Anlage [4].DurchführungEs werden Befahrungen mit einer Testflotte im realen Streckennetz durchgeführt. Die Befahrungen umfassen Fahrten auf vorgegebenen Referenzstrecken sowie Fahrmanöver, die verschiedene typische Konstellationen des Streckennetzes und der mautpflichtigen Fahrzeuge abbilden (z.B. Änderung Deklarationsparameter). Der EETS-Anbieter übermittelt die Fahrspuren an den Mauterhebungsdienst des nationalen Mautbetreibers. Ausgehend von den vom EETS-Anbieter an den nationalen Mautbetreiber übermittelten Fahrspuren findet bei diesem die Erstellung von Mautbuchungsnachweisen statt.Die Mautbuchungsnachweise werden vom nationalen Mautbetreiber zurück an den EETS-Anbieter übermittelt. Weiterhin werden abschnittsbezogene Erhebungsdaten und Mautbuchungsnachweise vom nationalen Mautbetreiber an den Mauterheber gesendet.</p>\n<p class=\"lf-p\">5.3.2 P2-002 – korrekte Abrechnung und Auskehr ZielIn diesem Szenario wird geprüft, ob der Abrechnungsprozess und die Auskehr der Mauteinnahmen korrekt funktioniert. Weiterhin wird die korrekte Anwendung des Vergutschriftungsprozesses zur Korrektur von im Mauterhebungsdienst entstandenen Fehlvergebührungen geprüft. Das Prüfszenario weist nach, dass durch das Zusammenwirken von nationalem Mautbetreiber, EETS-Anbieter und Mauterheber inklusive des Austauschs der notwendigen Informationen eine korrekte Abrechnung gegenüber dem Nutzer und eine vollständige Auskehr an den Mauterheber sichergestellt wird.Die Abrechnung und die Auskehr von Mauteinnahmen wird in diesem Szenario simuliert. Es findet keine Abrechnung und keine Auskehr echter Mautbeträge statt.Die im Rahmen des Prüfszenarios durchzuführenden Prüffälle ergeben sich aus dem Prüfkatalog „Probebetrieb“ Anlage [4].DurchführungDer EETS-Anbieter simuliert für die im Szenario P2-001 erzeugten Mautbuchungsnachweise die Auskehr der Mautbeträge und übermittelt die E-Mail mit dem Ist-Auskehrbetrag sowie die entsprechenden Tagesberichte als übergreifenden Prozess regelmäßig an den Mauterheber.</p>\n<p class=\"lf-p\">Für die Prüfung des Vergutschriftungsprozesses führt der EETS-Anbieter Befahrungen des mautpflichtigen Streckennetzes durch, für die entsprechende Mautbuchungsnachweise erzeugt und an den EETS-Anbieter vom MED übermittelt werden.Für einzelne Abschnitte der Befahrungen wird simuliert, dass deren Widmung zum mautpflichtigen Streckennetz fehlt, so dass sie fälschlicherweise als mautpflichtig erkannt wurden.Der nationale Mautbetreiber übermittelt dem EETS-Anbieter und dem Mauterheber die Information über die Fehlvergebührungen. Der EETS-Anbieter bewertet die Abrechnungs- und Auskehrstatus der Fahrten und führt entsprechende Korrekturen in Form einer Vergutschriftung durch oder er passt den Abrechnungsbetrag gegenüber dem Nutzer bzw. den Auskehrbetrag an den Mauterheber an.</p>\n<p class=\"lf-p\">5.3.3 P2-003 – Überwachung des EETS-Anbieters ZielZiel dieses Prüfszenarios ist es, einerseits die technisch und fachlich korrekte Durchführung der Überwachungsprozesse des EETS-Anbieters gemäß SST 013 zu prüfen (im Folgenden Teil A), andererseits die Auswirkungen von möglichen Störungen im System des EETS-Anbieters auf den Mauterheber zu prüfen (im Folgenden Teil B). Dazu werden zwei Prüfziele gesetzt:Teil A)Prüfungen im Regelbetrieb1.Prüfung der technisch und fachlich korrekten Implementierung der Überwachungsprozesse beim EETS-Anbieter in einem dauerhaften Regelbetrieb2.Prüfung der Anwendung der SST 013Teil B)Prüfungen im Störungsbetrieb1.Prüfung der Überwachungsprozesse und des Monitorings bei Systemausfall des EETS-Anbieters durch Auslösung von Störungen2.Prüfung der internen Überwachung des EETS-Anbieters durch Auslösung von Störungen3.Prüfung der Anwendung der SST 016Die im Rahmen des Prüfszenarios durchzuführenden Prüffälle ergeben sich aus dem Prüfkatalog „Probebetrieb“ Anlage [4].DurchführungTeil A): 1.Der EETS-Anbieter überwacht sein Teilsystem und alle von ihm eingesetzten Bordgeräte.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die von ihm dabei gesammelten Daten werden zur Erstellung des Reports verwendet, der über die organisatorische SST 013 an den Mauterheber übermittelt wird.Teil B): 1.Der EETS-Anbieter führt technische Störungen an den Komponenten seines Teilsystems durch, deren Auftreten durch die Prozesse des Mauterhebers (in Bezug auf Schnittstellen zwischen den Zentralsystemen) und den nationalen Mautbetreiber (in Bezug auf die Bordgeräte) nachvollzogen werden kann.2.Die beim EETS-Anbieter aufgetretenen Störungen werden zur Erstellung des Reports herangezogen, der über die organisatorische SST 013 an den Mauterheber übermittelt wird.3.Der Mauterheber fragt Informationen zum technischen Zustand eines Bordgeräts an, die der EETS-Anbieter über die organisatorische Schnittstelle SST 016 bereitstellt.4.Die Durchführung der Prüffälle zum Teil B) des Prüfszenarios darf nicht parallel zu den restlichen Szenarien des Probebetriebs erfolgen, da negative Auswirkungen auf deren Testverlauf nicht ausgeschlossen werden können.</p>\n<p class=\"lf-p\">Sinnvoll ist eine Durchführung am Ende des Probebetriebs.</p>\n<p class=\"lf-p\">5.3.4 P2-005 – korrekte Kontrollprozesse ZielIn diesem Szenario wird geprüft, ob der Ende-zu-Ende Prozess der Kontrolle und Ahndung technisch funktioniert und fachlich korrekt erfolgt. Das Prüfszenario umfasst die DSRC-Kommunikation des Bordgerätes, die Erfassung des LKW durch die automatischen Kontrolleinrichtungen und die Bereitstellung von Halter- und Fahrzeuginformationen über die Schnittstellen 002b und 002c für entstehende Kontrollfälle als Unterstützung des vom Mauterheber durchzuführenden Ahndungsprozesses.Die im Rahmen des Prüfszenarios durchzuführenden Prüffälle ergeben sich aus dem Prüfkatalog „Probebetrieb“ Anlage [4].DurchführungDie Korrektheit des Ende-zu-Ende Prozesses der Kontrolle und Ahndung wird im Rahmen von Fahrten mit Kontrollen im realen Verkehr geprüft. Dazu werden vom EETS-Anbieter verschiedene Fahrten durchgeführt, bei denen eine automatische Kontrolle (Sachverhaltsermittlung) erfolgt, welche aufgrund der Deklaration des Bordgeräts einen Kontrollfall verursacht. Sodann wird der Kontrollfall vom nationalen Mautbetreiber im Rahmen der Sachverhaltsfeststellung geprüft und nachbearbeitet.Der Kontrollfall wird im Anschluss weiter an den Mauterheber übermittelt, wobei systemseitig die für die Ahndung des Kontrollfalls benötigten Informationen aus dem Zentralsystem des EETS-Anbieters abgefragt werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">5.4 Quality Gate - QG3 Für das Bestehen des Probebetriebs und den Übergang in die nächste Prüfphase gelten die in Abschnitt 2.8 genannten Kriterien.</p>\n<p class=\"lf-p\">6 Pilotbetrieb (Prüfblock 2 - Phase 3) 6.1 Prüfgegenstand und Ziel Im Rahmen der dritten Prüfphase, des Pilotbetriebs, erfolgt eine Überprüfung des Teilsystems des EETS-Anbieters in der jeweiligen Wirkbetriebsumgebung des Mauterhebers, des nationalen Mautbetreibers und des EETS-Anbieters.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der EETS-Anbieter stellt eine Nutzerreferenzgruppe bereit, die im Rahmen des Pilotbetriebs wirkbetriebskonform Befahrungen durchführt und für die Maut im EETS-Gebiet BFStrMG erhoben wird. Die Nutzerreferenzgruppe ist eine ausgewählte Gruppe von Nutzern des EETS-Anbieters, die grundsätzlich aus Transportunternehmen des gewerblichen Güterkraftverkehrs besteht. Diese ausgewählte Gruppe von Nutzern muss beim EETS-Anbieter für den EETS-Dienst registriert und bereit sein, am Pilotbetrieb teilzunehmen. Zur Qualitätssicherung und um detailliertere technische Analysen von Ortungsauffälligkeiten zu ermöglichen, sollte der EETS-Anbieter für die Bordgeräte der Nutzerreferenzgruppe eine Einwilligung einholen, die dem nationalen Mautbetreiber eine Aufbewahrung und Verarbeitung der erhobenen Fahrspuren während des Pilotbetriebs ermöglicht. Die Nutzerreferenzgruppe hat zum Ziel, ein realistisches Fahrverhalten im Pilotbetrieb abzubilden. Sie muss so ausgewählt sein, dass sie die Vorgaben abdeckt. Vorgaben sind zum Beispiel ein bestimmter Umfang an Befahrungen, die im EETS-Gebiet BFStrMG während der Dauer des Pilotbetriebs zurückzulegen sind.</p>\n<p class=\"lf-p\">Voraussetzung für die Aufnahme der Phase 3 ist der in Abschnitt 5.4 beschriebene, erfolgreiche Abschluss der Phase 2 und die Verfügbarkeit der für die Prüfphase benötigten Ressourcen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ziel des Pilotbetriebs ist die Überprüfung der Funktionsfähigkeit des Teilsystems des EETS-Anbieters auf Basis der übergreifenden Prozesse des Mauterhebers und des EETS-Anbieters sowie die Erfüllung der Vorgaben des Mauterhebers. Ein weiteres Ziel ist die Sicherstellung, dass das Teilsystem des EETS-Anbieters das nationale deutsche Mautsystem und die Teilsysteme anderer EETS-Anbieter nicht negativ beeinflusst. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Phase 3 ist das Prüfprogramm beendet und die Voraussetzung für die Feststellung der Gebrauchstauglichkeit gegeben.</p>\n<p class=\"lf-p\">6.2 Prüforganisation, -umgebung und Rahmenbedingungen Der EETS-Anbieter benennt die verantwortlichen Ansprechpartner für die Durchführung und Koordinierung der Prüfaktivitäten. Der Mauterheber benennt seinerseits entsprechende Ansprechpartner für den Pilotbetrieb.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der EETS-Anbieter übermittelt dem Mauterheber eine Liste der am Pilotbetrieb teilnehmenden Fahrzeuge bzw. Bordgeräte. In der Liste kennzeichnet der EETS-Anbieter für welche Bordgeräte eine Einwilligung zur temporären Aufbewahrung und Verarbeitung der Fahrspuren zum Zwecke der Qualitätssicherung während des Pilotbetriebs vorliegt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Mauterheber und EETS-Anbieter sorgen dafür, dass die jeweils genannten Verantwortlichen für den gesamten Pilotbetrieb zur Verfügung stehen. Im Pilotbetrieb werden die Wirkbetriebsumgebungen des EETS-Anbieters und des Mauterhebers verwendet.</p>\n<p class=\"lf-p\">Dabei gelten insbesondere die folgenden Randbedingungen des Wirkbetriebs:1.Alle Schnittstellen des EETS-Anbieters zu Dritten sind in Betrieb (zum Beispiel Banken, Kreditkartengesellschaften, Erfüllungsstellen, Verrechnungsstellen, Kundenbetreuung).2.Das Teilsystem des EETS-Anbieters befindet sich im regulären Systembetrieb inklusive aller Betriebsprozesse, wie zum Beispiel Betrieb und Wartung zentraler und dezentraler Komponenten sowie Release- und Changemanagement.3.Es gelten die Regelungen der zwischen Mauterheber und EETS-Anbieter getroffenen EETS-Prüfvereinbarung.4.Die vertraglich vereinbarten SLAs zwischen EETS-Anbieter und Mauterheber sowie Dritten sind wirksam (zum Beispiel Durchlaufzeiten des Mauterhebungsdienstes).5.Es gelten die für den Wirkbetrieb vereinbarten Bestimmungen bzgl.</p>\n<p class=\"lf-p\">Datenschutz und Datensicherheit.6.Es gelten die vereinbarten Fristen, wie zum Beispiel Wertstellungs- und Archivierungsfristen.7.Die Prüfungen werden durch Fahrten im gesamten mautpflichtigen Streckennetz durchgeführt.8.Der EETS-Anbieter ist für die Bereitstellung von technischen und personellen Ressourcen für die Durchführung des Pilotbetriebs verantwortlich, insbesondere für die Bereitstellung und Ausstattung der Nutzerreferenzgruppe sowie für die Wartung der Bordgeräte.9.Der EETS-Anbieter muss sicherstellen, dass produktive Bordgeräte, die nicht Teil seiner Nutzerreferenzgruppe sind, vor und während des Pilotbetriebs entweder keine DSRC-Kommunikation mit den Kontrolleinrichtungen des Mauterhebers durchführen, oder den Erhebungsstatus „nicht erhebungsbereit“ über DSRC übermitteln.</p>\n<p class=\"lf-p\">Vorgaben für die Nutzerreferenzgruppe:1.Anzahl der aktiven Fahrzeuge: mindestens 100 (im Durchschnitt über die Dauer des Pilotbetriebs)2.Fahrzeuge auf der Nutzerliste: maximal 2000 Fahrzeuge3.Verteilung der Bordgerätetypen: minimal 15 Fahrzeuge pro Gerätetyp4.In einem Fahrzeug der Nutzerreferenzgruppe darf jeweils nur ein Bordgerät des EETS-Anbieters installiert und erhebungsbereit sein5.Für die Bordgeräte der Nutzerreferenzgruppe sollte der EETS-Anbieter eine Einwilligung des Transportunternehmens einholen, die eine Aufbewahrung und Verarbeitung der Fahrspuren zum Zwecke der Qualitätssicherung durch den nationalen Mautbetreiber während des Pilotbetriebs ermöglichtVorgaben in Bezug auf die zu erreichenden Mengen:___________________ 1.Anzahl der zu erreichenden DSRC-Kontakte mit Kontrolleinrichtungen des Mauterhebers: 6 0002.Umfang der Befahrung des mautpflichtigen Streckennetzes: 500 000 mautpflichtige Kilometer, davon mindestens 10% auf Bundesstraßen3.Die Zeitdauer des Pilotbetriebs beträgt mindestens drei Monate.4.Für den Fall, dass Bordgeräte eingesetzt werden, die auch über eine Smartphone-Applikation gesteuert werden können, müssen mindestens 500 Bordgeräte oder die Hälfte der auf der Nutzerliste aufgeführten Bordgeräte zumindest einmal im Pilotzeitraum über die Smartphone-Applikation bedient worden sein.</p>\n<p class=\"lf-p\">Sollten sich Änderungen an den mautbezogenen Rahmenbedingungen (mautpflichtiges Streckennetz, mautpflichtige Fahrzeuge) ergeben, behält sich der Mauterheber eine Anpassung des Mengengerüsts vor.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Pilotbetrieb ist ein laufender Betrieb mit Quotenermittlung. Er darf als Gesamtphase vom EETS-Anbieter nicht unterbrochen werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Mauterheber darf die Prüfung stoppen, falls begründete Zweifel an der Qualität der Prüfdaten und Prozesse bestehen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Sollten im Rahmen des Pilotbetriebs eine negative Beeinflussung des Wirkbetriebs des Mauterhebers und/oder EETS-Teilsysteme anderer EETS-Anbieter oder eine Gefährdung der Mauteinnahmen festgestellt werden, kann der Mauterheber den Pilotbetrieb mit sofortiger Wirkung abbrechen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Wird während der Prüfungen festgestellt, dass die Qualität oder Fahrleistung der Nutzerreferenzgruppe nicht ausreichend ist, ist der EETS-Anbieter verpflichtet, Maßnahmen zur Erhöhung der Qualität oder Fahrleistung zu ergreifen. Sollte dies nicht erfolgen, so kann der Mauterheber den Pilotbetrieb abbrechen.</p>\n<p class=\"lf-p\">6.3 Übersicht Prüfszenarien Die in der folgenden Tabelle dargestellten Szenarien bilden die Grundlage für die Prüfungen, die im Rahmen des Programms zur Validierung durch Betriebsbewährung des Teilsystems des EETS-Anbieters abgedeckt und durchgeführt werden müssen.</p>\n<p class=\"lf-p\">PrüfszenarioBeschreibungP3-001korrekte MauterhebungP3-002korrekte Abrechnung und AuskehrP3-003Überwachung des EETS-AnbietersP3-004Szenario ist entfallenP3-005korrekte Kontrollprozesse Tabelle 6: Liste der Prüfszenarien für Phase 3 – Pilotbetrieb In den folgenden Abschnitten werden die einzelnen Prüfszenarien beschrieben.</p>\n<p class=\"lf-p\">6.3.1 P3-001 – korrekte Mauterhebung ZielIn diesem Szenario wird geprüft, ob der Ende-zu-Ende Prozess der Mauterhebung bis zum Empfang der Mautbuchungsnachweise unter Wirkbetriebsbedingungen technisch funktioniert und fachlich korrekt erfolgt. Die Nutzerreferenzgruppe repräsentiert im Pilotbetrieb die Gruppe der späteren EETS-Nutzer und verhält sich wirkbetriebskonform. Insofern handelt es sich um ein vom Prüfvorgang unbeeinflusstes Fahr- und Nutzerverhalten.Wenn nach Ablauf der Mindestdauer des Pilotbetriebs das unbeeinflusste Fahrverhalten der Nutzerreferenzgruppe nicht ausgereicht hat die Vorgaben des Szenarios abzudecken, so kann in Abstimmung mit dem Mauterheber darüber entschieden werden, ob spezielle Prüffahrten durchzuführen sind, oder ob auf den Nachweis der Erfüllung der Vorgabe verzichtet werden kann.VorbereitungVorbereitung des EETS-Anbieters1.Die Nutzerreferenzgruppe wird bereitgestellt2.Bereitstellung einer Liste mit den Fahrzeugen der Nutzerreferenzgruppe, die für die Teilnahme am automatischen Verfahren beim nationalen Mautbetreiber registriert sind3.Parallele Ausstattung einiger Fahrzeuge der Nutzerreferenzgruppe mit vom Mauterheber bereitgestellten Geräten für Referenzmessungen (nach Aufforderung durch den Mauterheber).4.Alle internen Prozesse des EETS-Anbieters sowie die Schnittstellen zum Mauterheber sind technisch und prozessual implementiert und wirkbetriebsbereit.5.Einrichtung eines Servicedesks zur Meldung von Incidents und Information des Mauterhebers und des nationalen Mautbetreibers über die Kommunikationswege und -prozesseVorbereitung des Mauterhebers1.Optional: Aufforderung zur Ausstattung einiger Fahrzeuge der Nutzerreferenzgruppe mit Geräten für Referenzmessungen inklusive Bereitstellung der Geräte.2.Alle internen Prozesse des Mauterhebers sowie die Schnittstellen zum EETS-Anbieter und zum nationalen Mautbetreiber sind technisch und prozessual implementiert und im Wirkbetrieb.Vorbereitung des nationalen Mautbetreibers1.Sperrung der Bordgeräte der Fahrzeuge der Nutzerreferenzgruppe, die beim nationalen Mautbetreiber registriert sind, um Doppelbemautung zu vermeiden2.Alle internen Prozesse des nationalen Mautbetreibers sowie die Schnittstellen zum EETS-Anbieter und zum Mauterheber sind technisch und prozessual implementiert und im Wirkbetrieb.3.Der EETS-Servicedesk wurde für den EETS-Anbieter eingerichtet und der EETS-Anbieter wurde über die Kommunikationswege und -prozesse informiertDurchführungDie Nutzerreferenzgruppe fährt mit mautpflichtigen Fahrzeugen und Bordgeräten unter den Regeln für die Teilnahme am Wirkbetrieb (zum Beispiel Mitwirkungspflicht und korrekte Selbstdeklaration).</p>\n<p class=\"lf-p\">Der EETS-Anbieter trägt dafür Sorge, dass die Nutzerreferenzgruppe bezüglich der Teilnahme am Pilotbetrieb ausreichend informiert ist.Der EETS-Anbieter überwacht die Nutzerreferenzgruppe hinsichtlich der Erfüllung der Prüfkriterien. Können die Kriterien nicht vollständig von der Nutzerreferenzgruppe abgedeckt werden, so können vom EETS-Anbieter zur Abdeckung dieser Prüfkriterien in Abstimmung mit dem Mauterheber besondere Nutzer eingesetzt werden.BewertungDie Bewertung erfolgt auf Basis der Auswertung der erhobenen Daten. Die Prüfergebnisse werden vom EETS-Anbieter hinsichtlich der Erfüllung der Vorgaben des Prüfszenarios sowie der Prüfkriterien bewertet.Die Gesamtbewertung erfolgt abschließend durch den Mauterheber.</p>\n<p class=\"lf-p\">Dabei umfasst die Prüfung mindestens, dass die vom EETS-Anbieter vorgelegten Prüfergebnisse hinsichtlich der Prüfkriterien abgeglichen, bewertet sowie dokumentiert werden.Einhaltung der folgenden Vorgaben für das Prüfszenario:1.Es sind alle Gewichts- und Achsklassen sowie mindestens zwei verschiedene Schadstoffklassen und zwei verschiedene CO2-Emissionsklassen abzudecken.2.Jedes Fahrzeug darf nur ein Bordgerät des EETS-Anbieters enthalten.3.Änderung der Achszahl durch Anhängen und Abkoppeln von Anhängern bzw. Wechsel eines Aufliegers bei einer Fahrtunterbrechung auf einem Rastplatz4.Übermittlung einer vollständigen Nutzerliste durch den EETS-Anbieter5.Übermittlung technisch korrekter und fachlich richtiger Fahrspuren an den MED über die Schnittstelle 0056.Vollständiger Empfang der Mautbuchungsnachweise über die SST007R durch den EETS-Anbieter7.eineindeutige Zuordnung von Kennzeichen (inklusive Nationalität) und Fahrzeug8.eineindeutige Zuordnung von Bordgerät zu Fahrzeug9.Erreichung der gemäß Zulassungsvertrag geforderten Quoten für:9.1.Erfassungsquote9.2.Sperrlistenquote9.3.Nutzerlistenquote9.4.Fahrspurquote 6.3.2 P3-002 – korrekte Abrechnung und Auskehr ZielIn diesem Prüfszenario wird die korrekte Auskehr der Mautbeträge an den Mauterheber auf Einzeldatenbasis mit realen Fahrdaten geprüft.VorbereitungVorbereitung des EETS-Anbieters1.Einrichten und Einbinden eines Abwicklungskontos2.Anbindung an den wirkbetrieblichen Zahlverkehr sowie an alle relevanten internen und externen SchnittstellenVorbereitung des Mauterhebers1.Alle internen Prozesse des Mauterhebers sowie die Schnittstellen zum EETS-Anbieter und zum nationalen Mautbetreiber sind technisch und prozessual implementiert und im Wirkbetrieb.DurchführungDer EETS-Anbieter übermittelt regelmäßig die E-Mail (Ist-Auskehrbetrag) an den Mauterheber und erstellt und übermittelt regelmäßig die Tagesberichte und überweist den auszukehrenden Betrag auf das Abwicklungskonto.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Zahlungseingänge müssen wirkbetriebskonform ablaufen und die reale Wertstellungsfrist berücksichtigen. Wenn eine Auskehr nach Ablauf der Wertstellungsfrist erfolgt, werden auch die anfallenden Zinsen korrekt berechnet, im Tagesbericht ausgewiesen und vollständig ausgekehrt.Das Prüfszenario wird mit realem Geldverkehr durchgeführt.BewertungDie Bewertung erfolgt auf Basis der Auswertung der erhobenen Daten. Die Prüfergebnisse werden vom EETS-Anbieter hinsichtlich der Erfüllung der Vorgaben des Prüfszenarios sowie der Prüfkriterien bewertet. Die Gesamtbewertung erfolgt abschließend durch den Mauterheber. Dabei umfasst die Prüfung mindestens, dass die vom EETS-Anbieter vorgelegten Prüfergebnisse hinsichtlich der Prüfkriterien abgeglichen, bewertet sowie dokumentiert werden.Einhaltung der folgenden Vorgaben für das Prüfszenario:1.fachlich korrekte und vollständige Auskehr des Gesamtbetrags (Prüfung der Auskehr der Mauteinnahmen an den Mauterheber in voller Höhe über die gesamte Laufzeit im Pilotbetrieb durch einen Ordnungsmäßigkeits- und einen Vollständigkeitsnachweis: Prüfung der Tagesberichte gegen Mautbuchungsnachweise)2.korrekte Berücksichtigung der Wertstellungsfrist und Fälligkeit bei den Überweisungen auf das Abwicklungskonto3.korrekte Anwendung der Zinsberechnungsmethodik4.regelmäßige Erstellung und fristgerechte Übermittlung der E-Mail, mit dem Ist-Auskehrbetrag (jeweils am Stichtag der Auskehr bis 15:00 Uhr)5.regelmäßige Erstellung und fristgerechte Übermittlung des Tagesberichts (spätestens 15:00 Uhr am auf den Stichtag der Auskehr folgenden Werktag) 6.3.3 P3-003 – Überwachung des EETS-Anbieters ZielZiel dieses Prüfszenarios ist es, einerseits die technisch und fachlich korrekte Durchführung der Überwachung des EETS-Anbieters und die Übermittlung der Informationen gemäß SST 013 zu prüfen, andererseits die Auswirkungen von möglichen Störungen im System des EETS-Anbieters auf den Mauterheber zu prüfen. Dazu werden folgende Bereiche überwacht:1.Prüfung des Monitorings und der Implementierung der Überwachungsprozeduren beim EETS-Anbieter in einem dauerhaften Regelbetrieb2.Prüfung der Anwendung der SST 013Es darf nicht simuliert werden. Es darf keine Datenbearbeitung und -extraktion erfolgen, wenn diese nicht in definierten, nachvollziehbaren Betriebsprozessen vorgesehen sindVorbereitungVorbereitung des EETS-Anbieters1.Die Prozesse des EETS-Anbieters zur Überwachung und Bereitstellung von Überwachungsdaten (SST 013 Reports) sind definiert und übergreifend implementiert.DurchführungWährend der gesamten Laufzeit des Pilotbetriebs führt der EETS-Anbieter unter Wirkbetriebsbedingungen ein Monitoring und eine Überwachung seines Systems durch.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der EETS-Anbieter erzeugt entsprechende Überwachungsreports und übermittelt diese über SST 013 an den Mauterheber.BewertungDie Bewertung erfolgt auf Basis der Auswertung der erhobenen Daten. Die Prüfergebnisse werden vom EETS-Anbieter hinsichtlich der Erfüllung der Vorgaben des Prüfszenarios sowie der Prüfkriterien bewertet. Die Gesamtbewertung erfolgt abschließend durch den Mauterheber. Dabei umfasst die Prüfung mindestens, dass die vom EETS-Anbieter vorgelegten Prüfergebnisse hinsichtlich der Prüfkriterien abgeglichen, bewertet sowie dokumentiert werden.Einhaltung der folgenden Vorgaben für das Prüfszenario:1.Der EETS-Anbieter muss die Überwachungsdaten (Überwachungsreports) dem Mauterheber regelmäßig in korrekter und vollständiger Form über die SST 013 bereitstellen.2.Regulär auftretende Störungen im Pilotbetrieb wurden durch den EETS-Anbieter mit den definierten Mitteln überwacht, erfasst und ausgewertet.3.Die Überwachungsreports spiegeln mindestens die durch den Mauterheber wahrgenommenen Entwicklungen und Vorkommnisse (z.B.</p>\n<p class=\"lf-p\">Störungen) im Teilsystem des EETS-Anbieters in korrekter Form wider.</p>\n<p class=\"lf-p\">6.3.4 P3-005 – korrekte Kontrollprozesse ZielDie Korrektheit der Kontrollprozesse wird im Rahmen von Fahrten der Nutzerreferenzgruppe mit Kontrollen im realen Verkehr geprüft.Das Prüfszenario umfasst die Sachverhaltsermittlung (DSRC-Kommunikation des Bordgerätes mit den Kontrolleinrichtungen) und geht über die Sachverhaltsfeststellung bis zur Nacherhebung und Ahndung. Dies deckt einerseits den Prozess der Datenerhebung vom Bordgerät des EETS-Anbieters bis zum zentralseitigen Eingang beim Mauterheber ab. Weiterhin ist auch die notwendige Datenbereitstellung für die Zwecke der Ahndung und Nacherhebung (Fahrzeug-/Adressdaten, Bereitstellung Informationen zu weiteren Bordgeräten des EETS-Nutzers) davon umfasst. Berücksichtigt werden alle Einrichtungen der automatischen und der manuellen Kontrolle.</p>\n<p class=\"lf-p\">Einrichtungen der Betriebskontrolle werden nicht berücksichtigtVorbereitungVorbereitung des EETS-Anbieters1.Die Nutzerreferenzgruppe wird bereitgestellt.2.Alle internen Prozesse des EETS-Anbieters sowie die Schnittstellen zum Mauterheber sind technisch und prozessual implementiert und wirkbetriebsbereit.Vorbereitung des Mauterhebers1.Alle internen Prozesse des Mauterhebers sowie die Schnittstellen zum EETS-Anbieter und zum nationalen Mautbetreiber sind technisch und prozessual implementiert und im Wirkbetrieb.Vorbereitung des nationalen Mautbetreibers1.Alle internen Prozesse des nationalen Mautbetreibers sowie die Schnittstellen zum EETS-Anbieter und zum Mauterheber sind technisch und prozessual implementiert und im Wirkbetrieb.DurchführungDie Nutzerreferenzgruppe des EETS-Anbieters befährt das mautpflichtige Streckennetz.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der EETS-Anbieter stellt über Schnittstelle 001 Sperrlisten bereit.Der Mauterheber führt alle relevanten Kontrollarten durch und ermittelt die dabei entstehenden Sachverhalte im Rahmen der übergreifenden Kontrollprozesse.Die Kontrolleure des Mauterhebers erfassen und dokumentieren dabei besondere Vorkommnisse und Auffälligkeiten in Bezug auf den Pilot-EETS-Anbieter (z.B. fortwährende Verbindungsabbrüche in der Kontrollkommunikation).Aufgenommene Kontrollfälle der EETS-Nutzer werden im Rahmen der Prozesse Nacherhebung und Ahndung beim Mauterheber verarbeitet. Für seine EETS-Nutzer stellt der EETS-Anbieter dem Mauterheber die Beteiligtendaten (Fahrzeug-/Adressdaten, Informationen zu weiteren Bordgeräten des EETS-Nutzers) über die Schnittstellen 002b und 002c bereit.BewertungDie Bewertung erfolgt auf Basis der Auswertung der erhobenen Daten.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Prüfergebnisse werden vom EETS-Anbieter hinsichtlich der Erfüllung der Vorgaben des Prüfszenarios sowie der Prüfkriterien bewertet.Die Gesamtbewertung erfolgt abschließend durch den Mauterheber. Dabei umfasst die Prüfung mindestens, dass die vom EETS-Anbieter vorgelegten Prüfergebnisse hinsichtlich der Prüfkriterien abgeglichen, bewertet sowie dokumentiert werden.Einhaltung der folgenden Vorgaben für das Prüfszenario:1.Technisch korrekte Kommunikation zwischen den Bordgeräten des EETS-Anbieters und den Kontrolleinrichtungen über die Schnittstelle 3012.Übermittlung fachlich korrekter Werte im Rahmen der DSRC-Kommunikation3.Technisch korrekte Kommunikation über die Schnittstelen 002b und 002c sowie Übermittlung korrekter Beteiligtendaten zur Unterstützung der Prozesse Nacherhebung und Ahndung des Mauterhebers4.Erreichung der gemäß Zulassungsvertrag geforderten DSRC-Quote 6.4 Quality Gate – QG4 Das Quality Gate 4 schreibt die Kriterien für die Ausgangsqualität des Teilsystems des EETS-Anbieters nach dem Pilotbetrieb vor.</p>\n<p class=\"lf-p\">Für das Bestehen des Pilotbetriebs gelten die in Abschnitt 2.8 genannten Kriterien. Im Pilotbetrieb werden die im Wirkbetrieb vorgesehenen Quoten und Qualitätsparameter ermittelt und bei der Feststellung des Prüfergebnisses berücksichtigt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anhang A - Vorgaben für Prüfprotokolle und -berichteDieser Anhang enthält die detaillierten Anforderungen an die Inhalte aller Protokolle und Berichte, die im Rahmen der Gebrauchstauglichkeitsprüfung zu erstellen sind.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anhang A.1: Prüfprotokoll für den einzelnen Prüffall (Phase 1 und Phase 2)Für jeden vom EETS-Anbieter durchgeführten Prüffall ist von ihm ein separates Prüfprotokoll zu erstellen, welches das abschließende Prüfergebnis dieses Prüffalls dokumentiert. Alle Detailinformationen zu den Prüfbedingungen und Ereignissen während der Prüfdurchführung müssen in das Prüfprotokoll aufgenommen werden.Das Prüfprotokoll muss mindestens die folgenden Inhalte umfassen:1.eindeutige Referenznummer für das Prüfprotokoll2.Diese sollte sich zusammensetzen aus der Nummer des Prüffalls gemäß des entsprechenden Prüfkatalogs, einem eindeutigen Bezeichner des EETS-Anbieters und einem eindeutigen Suffix (zum Beispiel Zeitstempel).3.Datum der Fertigstellung des Prüfprotokolls4.Prüfzeitraum (Datum und Uhrzeit von Beginn und Ende der Prüfungen)5.Angabe des Prüfszenarios6.Angaben zum EETS-Anbieter inklusive Firmenname und Anschrift7.Angaben zum Verantwortlichen für die Durchführung der Prüfung und Erstellung des Prüfprotokolls8.Angaben zu den Teilnehmern an der Prüfung (vom EETS-Anbieter und vom Mauterheber)9.eindeutige Konfigurations- und Versionsbezeichnung aller beteiligten Teilsysteme des EETS-Anbieters (Zentralsystem und verwendete Bordgeräte)10.aktuelle Prüfbedingungen (Informationen zu eingesetzten Fahrzeugen, Bordgeräten und Systemen sowie zu Teststrecken und weiteren Umgebungsbedingungen)11.besondere Beobachtungen, die für Analyse und Auswertung sowie für die Bestimmung des Prüfergebnisses relevant sein könnten12.Ergebnis für die durchgeführten Prüffälle mit:•festgestellten Übereinstimmungen mit den erwarteten Ergebnissen•festgestellten Abweichungen von den erwarteten Ergebnissen inklusive Bewertung der festgestellten Abweichungen•festgestellte Auffälligkeiten bei der Durchführung der Prüffälle inklusive Bewertung der festgestellten Auffälligkeiten•Bewertungsvorschlag des EETS-Anbieters („bestanden&quot;, „bestanden mit Abweichungen/Auffälligkeiten“ oder „nicht bestanden“)13.abschließender Zusammenfassung des Prüfergebnisses14.Falls der Prüffall trotz festgestellter Abweichungen oder Auffälligkeiten als „bestanden“ eingestuft wird, müssen die Abweichungen oder Auffälligkeiten nach Aufforderung des Mauterhebers in Form einer Risikoanalyse bewertet und das Ergebnis begründet werden.15.digitale Unterschrift des Verantwortlichen für die Erstellung des Prüfprotokolls Zusätzlich sollte das Prüfprotokoll ausreichend Platz vorsehen für:1.Kommentare des Mauterhebers, insbesondere zu der Bewertung der Prüfabdeckung und eventuell festgestellter Abweichungen sowie dem Prüfergebnis, inklusive Name des Kommentierenden2.Bewertung des Mauterhebers für einzelner Prüffälle3.digitale Unterschrift des Mauterhebers</p>\n<p class=\"lf-p\">Anhang A.2: Szenariobericht (nur Phase 3)Für jedes Prüfszenario ist ein separater Szenariobericht zu erstellen, der das abschließende Prüfergebnis dieses Szenarios in Form einer Übersicht dokumentiert und mindestens die folgenden Inhalte umfasst:1.eindeutige Referenznummer für den Szenariobericht2.Diese sollte sich zusammensetzen aus der Nummer des Prüfszenarios, einem eindeutigen Bezeichner des EETS-Anbieters und einem eindeutigen Suffix (zum Beispiel Zeitstempel).3.Datum der Fertigstellung des Berichts4.Angabe des Prüfszenarios5.Angaben zum EETS-Anbieter inklusive Firmenname und Anschrift6.Angaben zum Verantwortlichen für die Erstellung des Prüfberichts7.eindeutige Konfigurations- und Versionsbezeichnung aller beteiligten Teilsysteme des EETS-Anbieters (Zentralsystem und verwendete Bordgeräte)8.Falls während der Prüfung mehr als eine Konfiguration oder Version der Teilsysteme des EETS-Anbieters zum Einsatz kam, sind hier alle Konfigurations- und Versionsbezeichnungen aufzuführen.9.eindeutige Konfigurations- oder Versionsbezeichnung des Mauterhebers10.Der Prüfbericht eine Übersicht aller Vorgaben des Prüfszenarios enthalten (vergleiche jeweils Zeilen „Bewertung“ in Kapitel 6.3).</p>\n<p class=\"lf-p\">Für jede Vorgabe muss nachvollziehbar erläutert werden, in welcher Form und zu welchem Zeitpunkt sie durch das Fahrverhalten der Nutzerreferenzgruppe, durch die Prozesse im Teilsystem des EETS-Anbieters oder durch die Prozesse des Mauterhebers (z.B. im Kontrollbereich) erfüllt wurde. Für jede Vorgabe muss die Liste folgende Informationen enthalten:•Beschreibung der Vorgabe•Beschreibung der Art und Weise der Erfüllung•Zeitpunkt der Erfüllung•Beschreibung eventuell festgestellter Abweichungen11.abschließende Zusammenfassung des Prüfergebnisses für das Prüfszenario12.Falls das Prüfszenario trotz festgestellter Abweichungen in einzelnen Prüffällen oder trotz unvollständiger Abdeckung als „Bestanden“ eingestuft wird, müssen die Abweichungen in Form einer Risikoanalyse bewertet und das Ergebnis ausführlich begründet werden.13.gegebenenfalls Beschreibungen der Maßnahmen, mit denen die Abweichungen behoben werden sollen14.digitale Unterschrift des Verantwortlichen für die Erstellung des Szenarioberichts Zusätzlich sollte der Szenariobericht ausreichend Platz vorsehen für:1.Kommentare des Mauterhebers, insbesondere zu der Bewertung der Prüfabdeckung und eventuell festgestellter Abweichungen sowie dem Prüfergebnis2.digitale Unterschrift des Mauterhebers Anhang A.3: Abschlussbericht für jede PrüfphaseFür jede Prüfphase ist ein separater Abschlussbericht zu erstellen, der das abschließende Prüfergebnis dieser Phase dokumentiert. Der Abschlussbericht enthält eine Übersicht über alle in der Phase durchgeführten Prüfungen und Inspektionen und umfasst mindestens die folgenden Inhalte:</p>\n<p class=\"lf-p\">Generelle Inhalte für jede der Phasen 1 bis 3:1.eindeutige Referenznummer für den Abschlussbericht2.Diese sollte sich zusammensetzen aus der Bezeichnung der Prüfphase, einem eindeutigen Bezeichner des EETS-Anbieters und einem eindeutigen Suffix (zum Beispiel Zeitstempel).3.Datum der Fertigstellung des Berichts4.Angabe der Prüfphase5.Angaben zum EETS-Anbieter inklusive Firmenname und Anschrift6.Angaben zum Verantwortlichen für die Erstellung des Abschlussberichts7.sofern Inspektionen durchgeführt wurden:8.•erfolgreich abgeschlossen (Ja/Nein),•eindeutige Referenznummer des zugeordneten Inspektionsberichtes9.abschließende Zusammenfassung des Prüfergebnisses für die Prüfphase10.Falls die Prüfphase trotz festgestellter Abweichungen, Auffälligkeiten oder unvollständiger Abdeckung in einzelnen Prüfszenarien als „Bestanden“ eingestuft wird, müssen die Abweichungen, Auffälligkeiten und der Abdeckungsgrad nach Aufforderung des Mauterhebers in Form einer Risikoanalyse bewertet und das Ergebnis ausführlich begründet werden.11.digitale Unterschrift des Verantwortlichen für die Erstellung des Abschlussberichts Inhalte des Abschlussberichts für Phase 1:1.Übersicht über die Durchführung aller Prüffälle der Schnittstellenprüfung inklusive Ergebnis, für jeden Prüffall muss die Liste folgende Informationen enthalten2.Nummer des Prüffalls gemäß der abgestimmten Prüfplanung3.Prüfergebnis („Bestanden“, „Bestanden mit Abweichungen/Auffälligkeiten“,“ Nicht bestanden“)4.Abweichungen festgestellt (Ja / Nein)5.eindeutige Referenznummer für das entsprechende Prüfprotokoll6.Ergebnis der Durchführung der Kompatibilitätstests (DSRC-Kompatibilitätstests und MED-Kompatibilitätstests) inklusive Referenz auf den Ergebnisbericht der Kompatibilitätstests Inhalte des Abschlussberichts für Phase 2:1.Übersicht mit allen im Rahmen der Prüfphase durchgeführten Prüffällen (gegliedert nach den Prüfszenarien); für jeden Prüffall muss die Liste folgende Informationen enthalten:2.Nummer des Prüffalls gemäß der abgestimmten Prüfplanung3.Prüfergebnis („Bestanden“, „Bestanden mit Abweichungen/Auffälligkeiten“,“ Nicht bestanden“)4.Abweichungen festgestellt (Ja / Nein)5.eindeutige Referenznummer für das entsprechende Prüfprotokoll Inhalte des Abschlussberichts für Phase 3:1.Übersicht mit allen im Rahmen der Prüfphase durchgeführten Prüfszenarien; für jedes Prüfszenario muss die Liste folgende Informationen enthalten:2.Nummer des Prüfszenarios3.Prüfergebnis,4.eindeutige Referenznummer für die entsprechenden Szenarioberichte</p>\n<p class=\"lf-p\">Nachdem der EETS-Anbieter den Abschlussbericht zur Verfügung gestellt hat, erstellt der Mauterheber einen eigenen Abschlussbericht.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anhang B: PrüfkatalogeSiehe separate Dokumente als Anlagen:</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(1)</span>Prüfkatalog Schnittstellenprüfung</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(2)</span>Prüfkatalog DSRC-Kompatibilitätstests</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(3)</span>Prüfkatalog MED-Kompatibilitätstests</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(4)</span>Prüfkatalog Probebetrieb Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) dieses vertreten durch das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM)Europäischer elektronischer Mautdienst (EETS)Verfahren zur Feststellung der GebrauchstauglichkeitAnlage 1 zum Dokument B- PrüfkonzeptPrüfkatalog „Schnittstellenprüfung“DokumentenhistorieVersionDatumBearbeiterBearbeitung/Änderung0.117.09.2020RT, BAGErstellung erster unvollständiger Entwurf1.004.12.2020RT, BAGÜberarbeitung nach Review Prüfspezifikation SSP, QS und Finalisierung1.107.09.2021RT, BAGRedaktionelle Überarbeitung und Ergänzung fehlende Beschreibung bei P1-SSP-006.11.201.03.2024RT, BALMÜberarbeitung entsprechend der Änderungen im BFStrMG 1 Einleitung Der vorliegende Prüfkatalog enthält die Prüffalle, deren Erfüllung im Rahmen der Feststellung der Gebrauchstauglichkeit in Prüfblock 2, Phase 1 Schnittstellenprüfung nachzuweisen ist.</div>\n<p class=\"lf-p\">Die in diesem Prüfkatalog aufgeführten Prüffalle werden durch die Prüfspezifikation „Schnittstellenprüfung“ detailliert und konkretisiert.</p>\n<p class=\"lf-p\">2 Prüffälle 2.1 P1- SSP-001: Austausch von sicherheitsrelevanten Objekten (SST 004) IDNameBeschreibungZielP1-SSP-001.1Übertragung von Transportschlüsseln vom BALM zum EADer Mauterheber überträgt die folgenden Transportschlüssel via SST004 (organisatorische Schnittstelle) jeweils einzeln an den EETS-Anbieter:•KPUB_BAG_ENC•KPUB_BAG_SIGDer EA implementiert die Transportschlüssel in seinem Zentralsystem und quittiert die erfolgreiche Implementierung .Korrekte und vollständige Übertragung der Transportschlüssel an den EA und erfolgreiche Quittierung durch den EAP1-SSP-001.2Übertragung von Transportschlüsseln vom EA zum BALMDer EA überträgt den folgenden Transportschlüssel via SST004 (organisatorische Schnittstelle) an das BALM:•KPUB_EP_SIGDas BALM implementiert den Transportschlüssel in seinem Zentralsystem und quittiert die erfolgreiche Implementierung.Korrekte und vollständige Übertragung der Transportschlüssel an das BALM und erfolgreiche Quittierung durch das BALMP1-SSP-001.3Übertragung von Zertifikaten vom BALM zum EADer Mauterheber überträgt die folgenden Zertifikate via SST004 (organisatorische Schnittstelle) jeweils einzeln an den EETS-Anbieter:•CERT_BAG_HTTPS•CERT_BAG_HTTPS_AUTH•CERT_BAG_MAIL•CERT_BAG_NSIG•CERT_TA_BAG•CERT_ROOT_BAGDer EA implementiert die Zertifikate in seinem Zentralsystem und quittiert die erfolgreiche Implementierung.Korrekte und vollständige Übertragung der Zertifikate an den EA und erfolgreiche Quittierung durch den EAP1-SSP-001.4Übertragung von Zertifikaten vom EA zum BALM•Der EA überträgt die folgenden Zertifikate via SST004 (organisatorische Schnittstelle) an das BALM:•CERT_EP_HTTPS•CERT_EP_HTTPS_AUTH•CERT_EP_MAIL•CERT_EP_NSIG•CERT_TA_EP•CERT_ROOT_EPDas BALM implementiert die Zertifikate in seinem Zentralsystem und quittiert die erfolgreiche Implementierung.Korrekte und vollständige Übertragung der Zertifikate an das BALM und erfolgreiche Quittierung durch das BALMP1-SSP-001.5Übertragung von Masterkeys vom EA zum BALMDer EA überträgt die folgenden Masterkeys via SST004 (organisatorische Schnittstelle) an das BALM:•KM_CONTROL_MAC1•KM_CONTROL_ACDas BALM implementiert die Masterkeys in seinem Zentralsystem und Kontrollstellen und quittiert die erfolgreiche Implementierung.Prüfung der DSRC-Kommunikation zwischen EETS-OBU und Kontrollstelle.Korrekte und vollständige Übertragung der Masterkeys an das BALM sowie erfolgreiche Quittierung durch das BALM und erfolgreiche DSRC-Kommunikation zwischen EETS-OBU und Kontrollstelle.</p>\n<p class=\"lf-p\">2.2 P1- SSP-002: technische Schnittstellenprüfung (SST 001, SST 002, , SST 008, SST 099) IDNameBeschreibungZielP1-SSP-002.1Übertragung einer leeren Nutzerliste (SST002a)Der EA übermittelt dem Mauterheber via SST002a eine leere Nutzerliste. Der Mauterheber bestätigt im selben WebService-Aufruf den erfolgreichen Empfang mit einer sendApduResponse ohne Apdu-Element.Nach der Verarbeitung der empfangenen (leeren) Nutzerliste führt der Mauterheber einen WebService-Aufruf via SST099 durch und sendet dem EA eine AckADU mit dem ApduReasonCode „apduOKNachweis der erfolgreichen Übertragung einer Nutzerliste inklusive synchrone und asynchrone BestätigungP1-SSP-002.2Übertragung einer leeren Sperrliste (SST001)Der EA übermittelt dem Mauterheber via SST001 eine leere Sperrliste. Der Mauterheber bestätigt im selben WebService-Aufruf den erfolgreichen Empfang mit einer sendApduResponse ohne Apdu-Element.Nach der Verarbeitung der empfangenen (leeren) Sperrliste führt der Mauterheber einen WebService-Aufruf via SST099 durch und sendet dem EA eine AckADU mit dem ApduReasonCode „apduOKNachweis der erfolgreichen Übertragung einer Sperrliste inklusive synchrone und asynchrone BestätigungP1-SSP-002.3Übertragung eines leeren Tagesberichts (SST008)Der EA übermittelt dem Mauterheber via SST008 in jeweils einzelnen Nachrichten die verschiedenen Anteile des Tagesberichts.</p>\n<p class=\"lf-p\">Diese werden vom Mauterheber synchron und asynchron quittiert. Zum Abschluss überträgt der EA den Überblick Tagesbericht, der ebenfalls vom Mauterheber synchron und asynchron quittiert wird.Nachweis der erfolgreichen Übertragung eines Tagesberichts Sperrliste inklusive synchrone und asynchrone Bestätigungen sowie korrekte Übermittlung des Überblick Tagesberichts am Ende der Übertragung 2.3 P1- SSP-003: Verwalten der Nutzerliste (SST 002a) IDNameBeschreibungZielP1-SSP-003.1Neuanlage mehrerer Nutzer mit FahrzeugenDer EA legt im Rahmen einer Erstvertragsanlage mehrere neue EETS-Nutzer mit jeweils mehreren Fahrzeugen an und aktiviert für diese den Service für das deutsche Mautgebiet BFStrMG. Der EA aktualisiert die Nutzerliste, in dem er die neuen UserIds der EETS-Nutzer in die Nutzerliste einträgt, und übermittelt diese spezifikationskonform via SST002a an den MauterheberNachweis, dass der EA UserIds von EETS-Nutzern vollständig und korrekt anlegt und diese via SST002a vollständig und spezifikationskonform innerhalb der Nutzerliste an den Mauerheber übermittelt.P1-SSP-003.2Abmelden eines FahrzeugsDer EA meldet der bereits angelegten und an den Mauterheber via SST002a gemeldeten UserId ab und aktualisiert die Nutzerliste.Anschließend übermittelt der EA die Nutzerliste spezifikationskonform via SST002a an den Mauterheber.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die abgemeldete UserID ist nicht mehr Bestandteil der Nutzerliste.Nachweis, dass der EA UserIds von EETS-Nutzern vollständig und korrekt anlegt und diese via SST002a vollständig und spezifikationskonform innerhalb der Nutzerliste an den Mauerheber übermittelt. Nachweis, dass der EA UserId, die nicht mehr für den Dienst Deutschland bei ihm registriert sind von der Nutzerliste entfernt.P1-SSP-003.3Neues Bordgerät für bestehendes FahrzeugDas EETS-Bordgerät eines angelegten EETS-Fahrzeugs wird deinstalliert und ein neues Bordgerät wird in das Fahrzeug installiert. Dies führt dazu, dass die „alte“ UserId nicht mehr Bestandteil der Nutzerliste ist. Stattdessen wird die Nutzerliste um die „neue“ UserId ergänzt.Die aktualisierte Nutzerliste wird sodann an den Mauterheber via SST002a spezifikationskonform übermittelt.Nachweis, dass der EA Änderungen in den Daten einer UserId korrekt verarbeitet und in seinem Zentralsystem korrekt anlegt und dass der EA die Änderungen bei der Aktualisierung der Nutzerliste korrekt berücksichtigt und sie via SST002a vollständig und spezifikationskonform an den Mauerheber übermittelt.</p>\n<p class=\"lf-p\">2.4 P1- SSP-004: Verwalten der Liste der Sperrliste (SST 001) IDNameBeschreibungZielP1-SSP-004.1Sperrung mehrerer Bordgeräte (SST001)Der EA sperrt mehrere UserIds und aktualisiert die Sperrliste. Anschließend übermittelt der EA die aktualisierte Sperrliste spezifikationskonform via SST001 an den Mauterheber.Nachweis, dass der EA Sperrungen von bei ihm registrierten UserIds, die einen aktiven Vertrag BFStrMG haben, durchführen kann und die gesperrten UserIds via SST001 vollständig und spezifikationskonform auf der Sperrliste an den Mauerheber übermittelt.P1-SSP-004.2Entsperrung mehrerer Bordgeräte (SST001)Der EA entsperrt die im Rahmen des vorherigen Testfalls gesperrten UserIds und aktualisiert die Sperrliste. Anschließend übermittelt der EA die aktualisierte Sperrliste spezifikationskonform via SST001 an den Mauterheber.Nachweis, dass der EA gesperrte, bei ihm registrierte UserIds wieder entsperren kann und die entsperrten UserIds nicht mehr auf der Sperrliste an den Mauterheber übermittelt.</p>\n<p class=\"lf-p\">2.5 P1- SSP-005: Verwalten von Nutzeradress- und Fahrzeugdaten (SST 002b) IDNameBeschreibungZielP1-SSP-005.1Verschiedene Abfragen zu mehreren User-IdsDer Mauterheber führt Anfragen zu Fahrzeug- und Adressdaten von unterschiedlichen, beim EA registrierten UserIds via SST002b durch. Nach der Verarbeitung der Anfragen stellt der EA via SST002b dem Mauterheber die geforderten Nutzerinformationen bereit.Der Mauterheber führt Anfragen zu Fahrzeug- und Adressdaten von unterschiedlichen, beim EA registrierten UserIds via SST002b durch. Nach der Verarbeitung der Anfragen stellt der EA via SST002b dem Mauterheber die geforderten Nutzerinformationen bereit.P1-SSP-005.2Abfrage von Fahrzeugdaten nach Änderung von NutzerinformationenDie Fahrzeugdaten einer UserId werden geändert. Der Mauterheber führt anschließend eine Anfrage zu den (geänderten) Fahrzeugdaten via SST002b durch.Nach der Verarbeitung der Anfrage stellt der EA dem Mauterheber via SST002b die geforderten Nutzerinformationen bereit.Nachweis, dass der EA Änderungen an den Fahrzeugdaten in seinem Zentralsystem korrekt umsetzt sowie die SST002b-Anfragen des Mauterhebers entgegennimmt und verarbeitet und dem Mauterheber die angeforderten Daten via SST002b vollständig und spezifikationskonform bereitstellt 2.6 P1- SSP-006: Verwalten der Fahrzeugliste von EETS-Nutzern (SST 002c) IDNameBeschreibungZielP1-SSP-006.1Abfrage des mautpflichtigen Fahrzeugbestands zu mehreren User-IdsDer Mauterheber führt Anfragen nach den Fahrzeuglisten mehrerer EETS-Nutzer durch. Nach der Verarbeitung der Anfragen zu den Fahrzeuglisten der EETS-Nutzer stellt der EETS-Anbieter dem Mauterheber die geforderten Flotteninformationen über die SST 002c bereit.Nachweis, dass der EA Anfragen des Mauterhebers zur Fahrzeugliste mehrerer EETS-Nutzer via SST002c entgegennimmt und verarbeitet und dem Mauterheber die geforderten 002c-Daten vollständig und spezifikationskonform bereitstellt 2.7 P1- SSP-007: Erzeugung von Tagesberichten (SST 008) IDNameBeschreibungZielP1-SSP-007.1Erzeugung von Tagesberichten (SST008)Der EA erstellt die Tagesberichts-Anteile für ausgeglichene und neue überfällige Mautfahrten sowie den Überblick Tagesbericht für die im Rahmen der MED-Kompatibilitätstests erhaltenen Mautbuchungsnachweise (SST007R-Daten). Die SST008-Daten werden spezifikationskonform vom EA an den Mauterheber via SST008 übertragen.Der Mauterheber prüft im Rahmen der EETS-Einnahmeprüfung die Korrektheit der im Tagesbericht kommunizierten Mautbeträge und führt eine Plausibilisierung zwischen den im Tagesbericht referenzierten und den erhaltenen Mautbuchungsnachweisen durch.Nachweis, dass der EA für die im MED-Kompatibilitätstests erhaltenen Mautbuchungsnachweise Tagesberichte gemäß SST008 erzeugt und diese an spezifikationskonform an den Mauterheber übermittelt.</p>\n<p class=\"lf-p\">2.8 P1-SSP-008 (optional): Übertragung der Mautbasisdaten (SST003) an den EETS-Anbieter Hinweis: Bei diesem Szenario handelt es sich um ein optionales Prüfszenario. Es muss nur dann absolviert werden, wenn der EETS-Anbieter die SST003 implementiert.</p>\n<p class=\"lf-p\">IDNameBeschreibungZielP1-SSP-008.1Übertragung der Mautbasisdaten (SST003) an den EETS-AnbieterDer Mauterheber hat in seinem System eine Aktualisierung der Mautbasisdaten durchgeführt. Um die aktualisierten Mautbasisdaten an den EA zu kommunizieren, führt der Mauterheber einen WebService-Aufruf via SST003 in Richtung des EA durch und übermittelt die aktuellen Mautbasisdaten an den EA. Der EA quittiert den erfolgreichen Empfang der Mautbasisdaten im selben WebService-Aufruf anhand einer AckADU mit dem apduReasonCode „apduOk</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(2)</span>“.Nachweis, dass der Mauterheber die Schnittstelle 003 beim EA aufrufen und die Mautbasisdaten spezifikationskonform an den EA übertragen kann inklusive der erfolgreichen synchronen Rückmeldung.</div>\n<p class=\"lf-p\">Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) dieses vertreten durch das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM)Europäischer elektronischer Mautdienst (EETS)Verfahren zur Feststellung der GebrauchstauglichkeitAnlage 2 zum Dokument B- PrüfkonzeptPrüfkatalog „DSRC-Kompatibilitätstests“DokumentenhistorieVersionDatumBearbeiterBearbeitung/Änderung0.117.09.2020RT, BAGErstellung erster unvollständiger Entwurf0.230.10.2020RT, BAGEinarbeitung Review TC1.004.12.2020RT, BAGQS und Finalisierung2.007.07.2021RT, BAGErgänzung Prüffälle für Version 3.0 der SST 3012.101.03.2024RT, BALMWegfall der Testfälle für SST 301 v2.1 Ergänzung betrieblicher Testfälle für SST 301 v3.1 Überarbeitung entsprechend der Änderungen des BFStrMG 1 Einleitung Der vorliegende Prüfkatalog enthält die Prüffalle, deren Erfüllung im Rahmen der Feststellung der Gebrauchstauglichkeit in Prüfblock 2, Phase 1 Kompatibilitätstests nachzuweisen ist. Er beschränkt sich auf die Prüffälle zum Nachweis der Kompatibilität zwischen dem Bordgerät des EETS-Anbieters zu den Kontrollstellen des nationalen Mautbetreibers.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die DSRC-Kompatibilitätstests umfassen dabei sowohl funktionale als auch betriebliche Aspekte und werden durch den nationalen Mautbetreiber geplant und durchgeführt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die in diesem Prüfkatalog aufgeführten Prüffalle werden durch die Prüfspezifikation „DSRC-Kompatibilitätstests“ detailliert und konkretisiert.</p>\n<p class=\"lf-p\">2 P1-KTD-001: Betriebliche DSRC-Kompatibilitätstests der SST 301 – DSRC-Kommunikation Name/IDBeschreibungZielDSRC_A0BA_BI01_0010Die Bake sendet BSTs für AIDs 1, 20 und 21 mit einem profile, das von der OBU nicht unterstützt wird. Die OBU soll nicht antworten. Das wird wiederholt mit einem weiteren von der OBU nicht unterstützten profile wiederholt.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul das Profil korrekt handhabt.DSRC_A0BA_BI02_0010Die Bake sendet BSTs für eine von der OBU nicht unterstütze Anwendung in der mandApplicationList und leerer nonmandApplicationList. Die OBU soll nicht antworten. Das wird wiederholt mit einer weiteren von der OBU nicht unterstützten Anwendung in der mandApplicationList und der vorigen Anwendung in der nonmandApplicationList.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul applicationIds korrekt handhabt.DSRC_A0BA_BI03_0011Die Bake sendet BSTs für eine von der OBU nicht unterstütze Anwendung mit EID in der mandApplicationList und AID=20 in der nonmandApplicationList.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die OBU soll nicht antworten.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul applicationIds korrekt handhabt.DSRC_A0BA_BV01_0010Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase für AIDs 1, 20 und 21 durch. Anschließend sendet sie ein ECHO.rq, das die OBU beantworten soll. Dann schickt sie eine BST, die die OBU nicht beantworten soll.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul die Initialisierung korrekt durchführt.DSRC_A0BA_BV02_0010Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase für AIDs 1, 20 und 21 durch. Anschließend sendet sie ein ECHO.rq, das die OBU beantworten soll, und zwei RELEASEs. Dann schickt sie ein weiteres ECHO, das die OBU nicht beantworten soll.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul die Initialisierung korrekt durchführt.DSRC_A0BA_BV03_0010Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase für AIDs 1, 20 und 21 durch.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anschließend sendet sie ein ECHO.rq, das die OBU beantworten soll. Der ganze Vorgang wird wiederholt, wobei erst die manufacturerID und dann die individualId der BST verändert wird.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul die Initialisierung korrekt durchführt.DSRC_A0BA_BV04_0010Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase für AIDs 1, 20 und 21 durch. Anschließend sendet sie ein ECHO.rq, das die OBU beantworten soll. Der ganze Vorgang wird wiederholt, wobei die beacon time der BST um 256 Sekunden erhöht wird.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul die Initialisierung korrekt durchführt.DSRC_A0BA_BV09_0010Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase für AIDs 1, 20 und 21 mit profile=0 und leerer profileList durch.</p>\n<p class=\"lf-p\">In der VST soll der Wert von profile auf 0 gesetzt sein. Der Vorgang wird wiederholt mit einer BST mit neuer BeaconID, profile=0 und profileList=1,U, wobei in der VST profile wieder den Wert 0 haben soll. Der Vorgang wird wiederholt mit einer BST mit neuer BeaconID, profile=1 und leerer profileList, wobei in der VST profile wieder den Wert 1 haben soll. Der Vorgang wird wiederholt mit einer BST mit neuer BeaconID, profile=1 und profileList=0,U, wobei in der VST profile wieder den Wert 1 haben soll. U hat den Wert eines Profils, das die OBU nicht unterstützt.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul das Profil korrekt handhabt.DSRC_A0BA_BV10_0010Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase für AIDs 1, 20 und 21 durch.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die VST wird auf ein korrektes Format hin überprüft.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul die BST mit einer korrekten VST beantwortet.DSRC_A0DA_BI01_0011Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase für AID 20 durch. Anschließend sendet sie jeweils ein SET.rq für Attribute 16, 17, 18, 19, 20, 22, 46, 48, 55, 60, 62 und 63, das jeweils mit Fehlercode (einem Wert ungleich 0) beantwortet werden soll.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul schreibgeschützte Attribute nicht ändert, auch wenn sie mittels SET dazu aufgefordert wird.DSRC_A0DA_BI02_0011Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase für AID 20 durch. Anschließend sendet sie ein SET.rq für Attribute 16, 17, 18, 19, 20, 22, 46, 48, 55, 60, 62 und 63, das mit Fehlercode (einem Wert ungleich 0) beantwortet werden soll.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul schreibgeschützte Attribute nicht ändert, auch wenn sie mittels SET dazu aufgefordert wird.DSRC_A0DA_BI03_0011Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase für AID 20 durch.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anschließend sendet sie ein SET.rq für Attribute 0, 24 und 32, das mit Fehlercode (einem Wert ungleich 0) beantwortet werden soll.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul schreibgeschützte Attribute nicht ändert, auch wenn sie mittels SET dazu aufgefordert wird.DSRC_A0DA_BI04_0011Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase für AID 20 durch. Anschließend sendet sie jeweils ein SET.rq für Attribute 0, 24 und 32, das jeweils mit Fehlercode (einem Wert ungleich 0) beantwortet werden soll.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul schreibgeschützte Attribute nicht ändert, auch wenn sie mittels SET dazu aufgefordert wird.DSRC_A0DA_BI05_5010Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase für AID 20 durch.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anschließend sendet sie ein gemeinsames SET.rq für Attribute 49, 50, 51, 52, 53, 61, 64, und ein weiteres gemeinsames SET.rq für die Attribute 99, 100 und 101, die mit Fehlercode beantwortet werden sollen.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul schreibgeschützte Attribute nicht ändert, auch wenn sie mittels SET dazu aufgefordert wird.DSRC_A0DA_BI06_5010Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase für AID 20 durch. Anschließend sendet sie jeweils ein SET.rq für Attribute 49, 50, 51, 52, 53, 61, 64, 99, 100 und 101, das mit Fehlercode beantwortet werden soll.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul schreibgeschützte Attribute nicht ändert, auch wenn sie mittels SET dazu aufgefordert wird.DSRC_A0DA_BI07_0011Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase für AID 20 durch.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anschließend sendet sie ein GET.rq mit ungültigen accessCredentials für Attribute 24 und 32, das mit Fehlercode (einem Wert ungleich 0) beantwortet werden soll.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul lesegeschützte Attribute nicht zurückgibt, wenn sie mittels GET dazu aufgefordert wird.DSRC_A0DA_BI08_0011Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase für AID 20 durch. Anschließend sendet sie ein GET.rq mit ungültigen accessCredentials für Attribute 16, 17, 18, 19, 20, 22, 46, 48, 55, 60, 62 und 63, das mit Fehlercode (einem Wert ungleich 0) beantwortet werden soll.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul lesegeschützte Attribute nicht zurückgibt, wenn sie mittels GET dazu aufgefordert wird.DSRC_A0DA_BI09_5010Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase für AID 20 durch.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anschließend sendet sie ein gemeinsames GET.rq mit ungültigen accessCredentials für Attribute 49, 50, 51, 52, 53, 61, 64, und ein weiteres gemeinsames GET.rq mit ungültigen accessCredentials für die Attribute 99, 100 und 101, die mit Fehlercode beantwortet werden sollen.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul keine Attributwerte zurückgibt, wenn die AccessCredentials nicht korrekt sind.DSRC_A0DA_BI10_0011Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase für AID 20 durch. Anschließend sendet sie ein GET_STAMPED.rq mit ungültigen accessCredentials für Attribute 24 und 32, das mit Fehlercode (einem Wert ungleich 0) beantwortet werden soll.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul lesegeschützte Attribute nicht zurückgibt, wenn sie mittels GET_STAMPED dazu aufgefordert wird.DSRC_A0DA_BI11_0011Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase für AID 20 durch.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anschließend sendet sie ein GET_STAMPED.rq mit ungültigen accessCredentials für Attribute 16, 17, 18, 19, 20, 22, 46, 48, 55, 60, 62 und 63, das mit Fehlercode (einem Wert ungleich 0) beantwortet werden soll.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul lesegeschützte Attribute nicht zurückgibt, wenn sie mittels GET_STAMPED dazu aufgefordert wird.DSRC_A0DA_BI12_5010Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase für AID 20 durch. Anschließend sendet sie ein gemeinsames GET-STAMPED.rq mit ungültigen accessCredentials für Attribute 49, 50, 51, 52, 53, 61, 64, und ein weiteres gemeinsames GET-STAMPED.rq mit ungültigen accessCredentials für die Attribute 99, 100 und 101, die mit Fehlercode beantwortet werden sollen.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul keine Attributwerte zurückgibt, wenn die AccessCredentials nicht korrekt sind.DSRC_A0DA_BV01_0011Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase für AID 20 durch.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anschließend sendet sie ein GET.rq für Attribute 24 und 32, das ordnungsgemäß beantwortet werden soll.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul den GET-Befehl korrekt handhabt.DSRC_A0DA_BV02_0011Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase für AID 20 durch. Anschließend sendet sie ein GET.rq fürAttribut 24, das ordnungsgemäß beantwortet werden soll. Dann sendet sie ein GET.rq für Attribut 32, das ordnungsgemäß beantwortet werden soll.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul den GET-Befehl korrekt handhabt.DSRC_A0DA_BV03_0011Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase für AID 20 durch. Anschließend sendet sie ein GET.rq für Attribute 16, 17, 18, 19, 20, 22, 46, 48, 55, 60, 62 und 63, das ordnungsgemäß beantwortet werden soll.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul den GET-Befehl korrekt handhabt.DSRC_A0DA_BV04_0011Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase für AID 20 durch.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anschließend sendet sie jeweils ein GET.rq für Attribute 16, 17, 18, 19, 20, 22, 46, 48, 55, 60, 62 und 63, das ordnungsgemäß beantwortet werden soll.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul den GET-Befehl korrekt handhabt.DSRC_A0DA_BV05_5010Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase für AID 20 durch. Anschließend sendet sie ein gemeinsames GET.rq für Attribute 49, 50, 51, 52, 53, 61, 64, und ein weiteres gemeinsames GET.rq für die Attribute 99, 100 und 101, die mit Fehlercode beantwortet werden sollen.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul den GET-Befehl korrekt handhabt.DSRC_A0DA_BV06_5010Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase für AID 20 durch.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anschließend sendet sie jeweils ein GET.rq für Attribute 49, 50, 51, 52, 53, 61, 64, 99, 100 und 101, das ordnungsgemäß beantwortet werden soll.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul den GET-Befehl korrekt handhabt.DSRC_A0DA_BV07_0011Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase für AID 20 durch. Anschließend sendet sie ein GET_STAMPED.rq für Attribute 24 und 32, das ordnungsgemäß beantwortet werden soll.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul den GET_STAMPED-Befehl korrekt handhabt.DSRC_A0DA_BV09_5010Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase für AID 20 durch. Anschließend sendet sie ein gemeinsames GET-STAMPED.rq für Attribute 49, 50, 51, 52, 53, 61, 64, und ein weiteres gemeinsames GET-STAMPED.rq für die Attribute 99, 100 und 101, die mit Fehlercode beantwortet werden sollen.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul den GET_STAMPED-Befehl korrekt handhabt.DSRC_A0DA_BV10_0011Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase für AID 20 durch.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anschließend sendet sie ein GET_STAMPED.rq für Attribute 16, 17, 18, 19, 20, 22, 46, 48, 55, 60, 62 und 63, das ordnungsgemäß beantwortet werden soll.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul den GET_STAMPED-Befehl korrekt handhabt.DSRC_A0FU_BI02_0010Die Bake führt vorab eine reguläre Initialisierungsphase durch, um die Bereitschaft der OBU zur Kommunikation zu überprüfen. Anschließend sendet sie je eine BST mit PDU-Nummern 0 und 1, die von der OBU nicht beantwortet werden sollen.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul PDU-Nummern korrekt erkennt.DSRC_A0FU_BI03_0010Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase durch. Dann sendet sie je eine PDU mit mode=1 und flow control=7 und allen ungültigen Werten des Fragmentzählers, die von der OBU nicht beantwortet werden sollen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Abschließend sendet sie eine PDU mit mode=1 und flow control=7 und dem gültigen Wert des Fragmentzählers</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(0)</span>, die von der OBU beantwortet werden soll.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul PDU-Fragmente korrekt erkennt.DSRC_A0FU_BI04_0010Die Bake sendet je eine BST mit allen ungültigen Werten des Fragmentzählers, die von der OBU nicht beantwortet werden sollen. Abschließend führt sie eine reguläre Initialisierung durch, um zu überprüfen, dass die OBU noch korrekt reagiert.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul PDU-Fragmente korrekt erkennt.DSRC_A0FU_BI06_0010Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase durch. Anschließend sendet sie &quot;chained&quot; PDUs in einem Rahmen, von denen die erste einen Fehler erzeugen und die zweite mit &quot;chaining error&quot; beantwortet werden soll.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul PDU-Nummern korrekt erkennt.DSRC_A0FU_BV01_0011Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase durch.</div>\n<p class=\"lf-p\">Anschließend sendet sie ein GET.rq für ein geeignetes Attribut, das ordnungsgemäß beantwortet werden soll.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul den GET-Befehl korrekt handhabt.DSRC_A0FU_BV08_0010Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase durch. Anschließend sendet sie ein ACTION.rq mit mode=1 und FlowControl=7 (zum Beispiel ECHO), das ordnungsgemäß beantwortet werden soll.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul den ACTION-Befehl korrekt handhabt.DSRC_A0FU_BV09_0010Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase durch. Anschließend sendet sie ein SET_MMI.rq mit mode=0 und FlowControl=4. Der Tester überprüft, ob die OBU das SET_MMI ausführt.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul den ACTION-Befehl korrekt handhabt.DSRC_A0FU_BV10_0010Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase durch.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anschließend sendet sie ein SET_MMI.rq mit mode=0 und FlowControl=1. Der Tester überprüft, ob die OBU das SET_MMI ausführt.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul den ACTION-Befehl korrekt handhabt.DSRC_A0FU_BV11_0010Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase durch. Anschließend sendet sie ein SET_MM.rq mit mode=0 und FlowControl=1 an die Broadcast-LID. Der Tester überprüft, ob die OBU das SET_MMI ausführt.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul den ACTION-Befehl korrekt handhabt.DSRC_A0FU_BV12_0010Die Bake sendet ein SET_MMI.rq mit mode=0 und FlowControl=1 an die Broadcast-LID. Der Tester überprüft, ob die OBU das SET_MMI ausführt.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul den ACTION-Befehl korrekt handhabt.DSRC_A0FU_BV13_0010Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase durch.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anschließend sendet sie je ein ECHO.rq mit PDU number 2 bis 31, das jeweils ordnungsgemäß beantwortet werden soll.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul PDU-Fragmente korrekt erkennt.DSRC_A0FU_BV14_0010Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase durch, wobei die OBU Anwendungen für zwei ElementIDs !=0 (EID1, EID2) anmelden soll. Dann sendet sie ECHO.rq mit jeweils neuen Daten für EID1, EID2, EID1 und EID2, die jeweils ordnungsgemäß beantwortet werden sollen.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul in einer Transaktion PDUs für mehrere Elemente empfangen kann.DSRC_A0FU_BV16_0010Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase durch. Anschließend sendet sie &quot;concatenated&quot; (nicht &quot;chained&quot;) PDUs in einem Rahmen, die jeweils ordnungsgemäß in einem Rahmen beantwortet werden sollen.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul PDU-Fragmente korrekt erkennt.DSRC_A0FU_BV17_0011Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase durch.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anschließend sendet sie ein GET.rq für ein geeignetes Attribut, das ordnungsgemäß beantwortet werden soll. Dann sendet sie ein GET.rq mit falschen AccessCredentials, das mit Fehlermeldung (ReturnStatus 1) beantwortet werden soll. Dann sendet sie jeweils ein GET.rq mit AttributeIdList mit nicht existierendem Attribut 31 und falscher EID, die jeweils mit Fehlermeldung (ReturnStatus !=0) beantwortet werden sollen.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul den GET-Befehl korrekt handhabt.DSRC_A0FU_BV19_0011Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase durch. Anschließend sendet sie ein GET_STAMPED.rq für ein geeignetes Attribut, das ordnungsgemäß beantwortet werden soll. Dann sendet sie jeweils ein GET_STAMPED.rq mit falschen AccessCredentials, das mit Fehlermeldung (ReturnStatus 1) beantwortet werden soll.</p>\n<p class=\"lf-p\">Dann sendet sie jeweils ein GET_STAMPED.rq mit AttributeIdList mit nicht existierendem Attribut 31, falscher EID und ungültigem Wert für den keyRef-Parameter 19, die jeweils mit Fehlermeldung (ReturnStatus !=0) beantwortet werden sollen.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul den GET_STAMPED-Befehl korrekt handhabt.DSRC_A0FU_BV20_0010Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase durch. Anschließend sendet sie ein SET_MMI.rq mit mode=0 und flowControl=1, dessen Ausführung der Tester bestätigen soll. Dann sendet sie ein SET_MMI.rq mit mode=0 und flowControl=4, dessen Ausführung der Tester bestätigen soll und das von der OBU korrekt beantwortet werden soll. Zuletzt sendet sie einSET_MMI.rq mit ungültigem ActionParameter, das mit Fehlermeldung (ReturnStatus !=0) beantwortet werden soll.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul den SET_MMI-Befehl korrekt handhabt.DSRC_A0FU_BV21_0010Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase durch.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anschließend sendet sie ein ECHO.rq mit mode=0. Dann sendet sie ein ECHO.rq mit mode=1 und flowControl=7, das von der OBU korrekt beantwortet werden soll. Zuletzt sendet sie ein ECHO.rq mit ungültigem ActionParameter(hex. 11 01 20 04 12 34 56 78 70), das mit Fehlermeldung (ReturnStatus !=0) beantwortet werden soll.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul den ECHO-Befehl korrekt handhabt.DSRC_A0SE_BV01_0010Für diesen Testfall wird der keyRef-Wert 1 benutzt. Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase durch. Anschließend sendet sie ein GET_STAMPED.rq für das Attribut 32, das regulär beantwortet werden soll. Dann sendet sie jeweils ein GET_STAMPED.rq mit ungültigen accesssCredentials, für ein ungültiges Attribut 31, für eine ungültige EID und mit ungültigem keyRef 19, die jeweils mit Fehlercode beantwortet werden sollen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Verwendung korrekter Authenticators ist Bestandteil der Testprüfung.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul den GET_STAMPED-Befehl korrekt handhabt.DSRC_A0SE_BV02_0010Für diesen Testfall wird der keyRef-Wert 2 benutzt. Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase durch. Anschließend sendet sie ein GET_STAMPED.rq für ein geeignetes Attribut 32, das regulär beantwortet werden soll. Dann sendet sie jeweils ein GET_STAMPED.rq mit ungültigen accesssCredentials, für ein ungültiges Attribut 31, für eine ungültige EID und mit ungültigem keyRef 19, die jeweils mit Fehlercode beantwortet werden sollen. Die Verwendung korrekter Authenticators ist Bestandteil der Testprüfung.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul den GET_STAMPED-Befehl korrekt handhabt.DSRC_A0SE_BV03_0010Für diesen Testfall wird der keyRef-Wert 3 benutzt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase durch. Anschließend sendet sie ein GET_STAMPED.rq für ein geeignetes Attribut 32, das regulär beantwortet werden soll. Dann sendet sie jeweils ein GET_STAMPED.rq mit ungültigen accesssCredentials, für ein ungültiges Attribut 31, für eine ungültige EID und mit ungültigem keyRef 19, die jeweils mit Fehlercode beantwortet werden sollen. Die Verwendung korrekter Authenticators ist Bestandteil der Testprüfung.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul den GET_STAMPED-Befehl korrekt handhabt.DSRC_A0SE_BV04_0010Für diesen Testfall wird der keyRef-Wert 4 benutzt. Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase durch. Anschließend sendet sie ein GET_STAMPED.rq für ein geeignetes Attribut 32, das regulär beantwortet werden soll.</p>\n<p class=\"lf-p\">Dann sendet sie jeweils ein GET_STAMPED.rq mit ungültigen accesssCredentials, für ein ungültiges Attribut 31, für eine ungültige EID und mit ungültigem keyRef 19, die jeweils mit Fehlercode beantwortet werden sollen. Die Verwendung korrekter Authenticators ist Bestandteil der Testprüfung.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul den GET_STAMPED-Befehl korrekt handhabt.DSRC_A0SE_BV05_0010Für diesen Testfall wird der keyRef-Wert 5 benutzt. Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase durch. Anschließend sendet sie ein GET_STAMPED.rq für ein geeignetes Attribut 32, das regulär beantwortet werden soll. Dann sendet sie jeweils ein GET_STAMPED.rq mit ungültigen accesssCredentials, für ein ungültiges Attribut 31, für eine ungültige EID und mit ungültigem keyRef 19, die jeweils mit Fehlercode beantwortet werden sollen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Verwendung korrekter Authenticators ist Bestandteil der Testprüfung.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul den GET_STAMPED-Befehl korrekt handhabt.DSRC_A0SE_BV06_0010Für diesen Testfall wird der keyRef-Wert 6 benutzt. Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase durch. Anschließend sendet sie ein GET_STAMPED.rq für ein geeignetes Attribut 32, das regulär beantwortet werden soll. Dann sendet sie jeweils ein GET_STAMPED.rq mit ungültigen accesssCredentials, für ein ungültiges Attribut 31, für eine ungültige EID und mit ungültigem keyRef 19, die jeweils mit Fehlercode beantwortet werden sollen. Die Verwendung korrekter Authenticators ist Bestandteil der Testprüfung.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul den GET_STAMPED-Befehl korrekt handhabt.DSRC_A0SE_BV07_0010Für diesen Testfall wird der keyRef-Wert 7 benutzt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase durch. Anschließend sendet sie ein GET_STAMPED.rq für ein geeignetes Attribut 32, das regulär beantwortet werden soll. Dann sendet sie jeweils ein GET_STAMPED.rq mit ungültigen accesssCredentials, für ein ungültiges Attribut 31, für eine ungültige EID und mit ungültigem keyRef 19, die jeweils mit Fehlercode beantwortet werden sollen. Die Verwendung korrekter Authenticators ist Bestandteil der Testprüfung.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul den GET_STAMPED-Befehl korrekt handhabt.DSRC_A0SE_BV08_0010Für diesen Testfall wird der keyRef-Wert 8 benutzt. Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase durch. Anschließend sendet sie ein GET_STAMPED.rq für ein geeignetes Attribut 32, das regulär beantwortet werden soll.</p>\n<p class=\"lf-p\">Dann sendet sie jeweils ein GET_STAMPED.rq mit ungültigen accesssCredentials, für ein ungültiges Attribut 31, für eine ungültige EID und mit ungültigem keyRef 19, die jeweils mit Fehlercode beantwortet werden sollen. Die Verwendung korrekter Authenticators ist Bestandteil der Testprüfung.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul den GET_STAMPED-Befehl korrekt handhabt.DSRC_A1BA_BI01_0010Die Bake sendet eine BST mit einem profile 13 (hex D), das von der OBU/dem DSRC-Modul nicht unterstützt wird. Die OBU/das DSRC-Modul soll nicht antworten. Das wird wiederholt mit einem weiteren von der OBU nicht unterstützten profile 17 (hex 11) wiederholt.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul das Profil korrekt handhabt.DSRC_A1BA_BI02_0010Die Bake sendet BSTs für die von der OBU nicht unterstütze Anwendung 19 (hex 13) in der mandApplicationList und leerer nonmandApplicationList.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die OBU soll nicht antworten. Das wird wiederholt mit einer weiteren von der OBU nicht unterstützten Anwendung 31 (hex 1F) in der mandApplicationList und 19 in der nonmandApplicationList.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul applicationIds korrekt handhabt.DSRC_A1BA_BI03_0011Die Bake sendet BSTs für eine von der OBU/dem DSRC-Modul nicht unterstütze Anwendung 19 (hex 13) mit EID in der mandApplicationList und AID=20 in der nonmandApplicationList. Die OBU/das DSRC-modul soll nicht antworten.Es soll sichergestellt werden, dass die OBU/das DSRC-Modul applicationIds korrekt handhabt.DSRC_A1BA_BV01_0010Die Bake führt eine reguläre Initialisierungsphase durch. Anschließend sendet sie ein ECHO.rq, das die OBU/das DSRC-Modul beantworten soll.</p></div>", "next": 239009}