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BaugeräteFAusbV 19971997-05-12BGBl I1997, 1038 (1680)Verordnung über die Berufsausbildung zum
Baugeräteführer/zur Baugeräteführerin
(+++ Textnachweis ab: 1. 8.1997 +++)
Diese Rechtsverordnung ist eine Ausbildungsordnung im Sinne des § 25 des Berufsbildungsgesetzes. Die Ausbildungsordnung und der damit abgestimmte, von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland beschlossene Rahmenlehrplan für die Berufsschule werden demnächst als Beilage zum Bundesanzeiger veröffentlicht.
BaugeräteFAusbV 1997EingangsformelAuf Grund des § 25 des Berufsbildungsgesetzes vom 14. August 1969 (BGBl. I S. 1112), der zuletzt durch § 24 Nr. 1 des Gesetzes vom 24. August 1976 (BGBl. I S. 2525) geändert worden ist, in Verbindung mit Artikel 56 des Zuständigkeitsanpassungs-Gesetzes vom 18. März 1975 (BGBl. I S. 705) und dem Organisationserlaß vom 17. November 1994 (BGBl. I S. 3667) verordnet das Bundesministerium für Wirtschaft im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie:
BaugeräteFAusbV 1997§ 1Staatliche Anerkennung des AusbildungsberufesDer Ausbildungsberuf Baugeräteführer/Baugeräteführerin wird staatlich anerkannt.
BaugeräteFAusbV 1997§ 2AusbildungsdauerDie Ausbildung dauert drei Jahre.
BaugeräteFAusbV 1997§ 3AusbildungsberufsbildGegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die folgenden Fertigkeiten und Kenntnisse: 1.Berufsbildung, 2.Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes, 3.Arbeits- und Tarifrecht, 4.Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung, 5.Arbeitsplanung, 6.Einrichten und Sichern von Baustellen, Arbeits- und Schutzgerüsten, 7.Verarbeiten von Bau- und Bauhilfsstoffen, 8.Arbeiten in der Bautechnik, 9.Handhaben von Vermessungsgeräten, 10.Be- und Verarbeiten von Metallen und Kunststoffen, 11.Handhaben von Bauteilen, Baugruppen und Systemen von Baugeräten, 12.Inbetriebnehmen, Führen und Außerbetriebnehmen von Baugeräten, 13.Warten von Baugeräten, Verwenden von Kraft- und Schmierstoffen sowie von Hydraulikölen, 14.Feststellen von Störungen sowie Einleiten von Maßnahmen zur Fehlerbeseitigung an Baugeräten, 15.Instandsetzen von Bauteilen und Baugruppen.
BaugeräteFAusbV 1997§ 4Ausbildungsrahmenplan(1) Die Fertigkeiten und Kenntnisse nach § 3 sollen nach der in der Anlage enthaltenen Anleitung zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenplan) vermittelt werden. Eine vom Ausbildungsrahmenplan abweichende sachliche und zeitliche Gliederung der Ausbildungsinhalte ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.
(2) Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten und Kenntnisse sollen so vermittelt werden, daß der Auszubildende zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne des § 1 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes befähigt wird, die insbesondere selbständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren an seinem Arbeitsplatz einschließt. Die in Satz 1 beschriebene Befähigung ist auch in den Prüfungen nach den §§ 8 und 9 nachzuweisen.
BaugeräteFAusbV 1997§ 5Berufsausbildung in überbetrieblichen
Ausbildungsstätten(1) Zur Ergänzung und Vertiefung der Berufsausbildung sind in überbetrieblichen oder in geeigneten betrieblichen Ausbildungsstätten 1.im ersten Ausbildungsjahr in sechzehn Wochen insbesondere die unter laufender Nummer 6 Buchstabe b und c, laufender Nummer 7 Buchstabe a, laufender Nummer 8 Buchstabe a bis d, laufender Nummer 9 Buchstabe a bis c, laufender Nummer 10 Buchstabe a bis e und laufender Nummer 11 Buchstabe a Doppelbuchstabe aa bis cc des Ausbildungsrahmenplanes aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse, 2.im zweiten Ausbildungsjahr in vierzehn Wochen insbesondere die unter laufender Nummer 8 Buchstabe e, i und l, laufender Nummer 10 Buchstabe f und g, laufender Nummer 11 Buchstabe a Doppelbuchstabe dd und ee, Buchstabe b und c, laufender Nummer 12 Buchstabe a bis c, laufender Nummer 13 Buchstabe d bis f und laufender Nummer 15 Buchstabe a und b des Ausbildungsrahmenplanes aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse, 3.im dritten Ausbildungsjahr in sechs Wochen insbesondere die unter laufender Nummer 8 Buchstabe n, laufender Nummer 12 Buchstabe e und f und laufender Nummer 14 Buchstabe a und b des Ausbildungsrahmenplanes aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse zu vermitteln.
(2) Der Urlaub ist jeweils auf die Dauer der Berufsausbildung in der betrieblichen Ausbildungsstätte anzurechnen.
BaugeräteFAusbV 1997§ 6AusbildungsplanDer Ausbildende hat unter Zugrundelegung des Ausbildungsrahmenplanes für den Auszubildenden einen Ausbildungsplan zu erstellen.
BaugeräteFAusbV 1997§ 7BerichtsheftDer Auszubildende hat ein Berichtsheft in Form eines Ausbildungsnachweises zu führen. Ihm ist Gelegenheit zu geben, das Berichtsheft während der Ausbildungszeit zu führen. Der Ausbildende hat das Berichtsheft regelmäßig durchzusehen.
BaugeräteFAusbV 1997§ 8Zwischenprüfung(1) Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden.
(2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage für das erste Ausbildungsjahr und das dritte Ausbildungshalbjahr aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht entsprechend den Rahmenlehrplänen zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(3) Der Prüfling soll in der praktischen Prüfung in insgesamt höchstens sechs Stunden eine Arbeitsprobe durchführen und ein Prüfungsstück anfertigen. Hierfür kommen insbesondere in Betracht: 1.als Arbeitsprobe:a)Herstellen einer Hausentwässerung, b)Ausfluchten einer Geraden, Einrichten eines rechten Winkels und Übertragen von Höhenpunkten, c)Herstellen eines Bauwerks im Steinbauverfahren, d)Sichern einer Tagesbaustelle oder e)Herstellen einer Schalung mit Bewehrung; 2.als Prüfungsstück:Herstellen eines Werkstückes aus Metall durch manuelles und maschinelles Spanen sowie durch Formen und Fügen und lösbare und nichtlösbare Verbindungen.
(4) Der Prüfling soll in der schriftlichen Prüfung in insgesamt höchstens 180 Minuten Aufgaben, die sich auf praxisbezogene Fälle beziehen sollen, aus folgenden Gebieten lösen: 1.Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung, 2.technische Unterlagen, insbesondere Betriebsanleitungen, Funktionsdarstellungen, Schaltpläne, Tabellen, Diagramme, Verlegepläne, Skizzen und Zeichnungen, 3.Eigenschaften und Verwendung von Kraft- und Schmierstoffen sowie deren Entsorgung, 4.Funktion und Funktionsverbund von Bauteilen und Baugruppen von Baugeräten, 5.Bau- und Bauhilfsstoffe, 6.Bauverfahren, 7.Berechnung von Längen, Winkeln, Flächen, Volumen, Massen, Kräften und Geschwindigkeiten.
(5) Die in Absatz 4 genannte Prüfungsdauer kann insbesondere unterschritten werden, soweit die schriftliche Prüfung in programmierter Form durchgeführt wird.
BaugeräteFAusbV 1997§ 9Abschlußprüfung(1) Die Abschlußprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(2) Der Prüfling soll in der praktischen Prüfung in insgesamt höchstens sieben Stunden drei Arbeitsproben durchführen. Dabei sind die betrieblichen Ausbildungsschwerpunkte gemäß laufender Nummer 12 Buchstabe e des Ausbildungsrahmenplanes zu berücksichtigen. Für die Arbeitsproben kommen insbesondere in Betracht: 1.Aufnehmen und zielgenaues Absetzen einer Last auf bestimmte Entfernung durch Inbetriebnehmen, Führen und Außerbetriebnehmen eines Baugerätes im Hebezeugeinsatz, 2.Ausheben einer Baugrube und Herstellen einer Grabensohle durch Inbetriebnehmen, Führen und Außerbetriebnehmen eines Baugerätes, 3.Anlegen einer Böschung durch Inbetriebnehmen, Führen und Außerbetriebnehmen eines Baugerätes, 4.Verlegen und Zusammenfügen von Fertigteilen durch Inbetriebnehmen, Führen und Außerbetriebnehmen eines Baugerätes, 5.Umrüsten eines Baugeräts sowie Inbetriebnehmen und Außerbetriebnehmen des Baugerätes, 6.Verladen eines selbstfahrenden Baugeräts sowie Inbetriebnehmen, Führen und Außerbetriebnehmen des Baugerätes oder 7.Eingrenzen, Bestimmen und Beheben von Fehlern und Störungen an mechanisch, hydraulisch, pneumatisch oder elektrisch betriebenen Baugruppen.
(3) Der Prüfling soll in der schriftlichen Prüfung in den Prüfungsfächern Technologie, Arbeitsplanung, Technische Mathematik sowie Wirtschafts- und Sozialkunde geprüft werden. Es kommen Aufgaben, die sich auf praxisbezogene Fälle beziehen sollen, insbesondere aus folgenden Gebieten in Betracht: 1.im Prüfungsfach Technologie:a)Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung, b)Eigenschaften und Verwendung von Kraft- und Schmierstoffen sowie deren Entsorgung, c)Antriebsarten, Kraftübertragungselemente, Fahrwerks- und Bremssysteme, d)Arten, Ausrüstungen und Anbauten von Baugeräten, e)Hauptbaugruppen von Baugeräten, hydraulischen und pneumatischen Systemen, f)elektrotechnische Bauelemente und Sicherungseinrichtungen, g)Wartung, Instandsetzung, Werkzeuge sowie Prüf- und Meßgeräte, h)Eigenschaften, Anforderungen und Verwendung von Baustoffen und Bauteilen, i)Bodenarten und Bodenklassen, k)Bauverfahren; 2.im Prüfungsfach Arbeitsplanung:a)technische Zeichnungen, Tabellen und Diagramme, Handbücher, Arbeitspläne, Normen und Schaubilder, b)Betriebsanleitungen, Wartungs- und Instandsetzungsvorschriften, c)Ersatzteilbücher und Maschinenkontrollbücher, d)Ver- und Entsorgungsanweisungen; dabei sind insbesondere durch Verknüpfung informationstechnischer, technologischer und mathematischer Sachverhalte fachliche Probleme zu analysieren, zu bewerten und geeignete Lösungswege darzustellen; 3.im Prüfungsfach Technische Mathematik:a)Länge, Winkel, Fläche, Volumen, Masse, Kraft und Geschwindigkeit, b)Arbeit, Leistung und Wirkungsgrad, c)Zug- und Druckfestigkeit, d)Druck in Flüssigkeiten und Gasen, e)Fertigungszeit, Arbeitszeit, Lohn und Material; 4.im Prüfungsfach Wirtschafts- und Sozialkunde:allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt.
(4) Für die schriftliche Prüfung ist von folgenden zeitlichen Höchstwerten auszugehen:
1.
im Prüfungsfach Technologie
150 Minuten,
2.
im Prüfungsfach Arbeitsplanung
90 Minuten,
3.
im Prüfungsfach Technische Mathematik
60 Minuten,
4.
im Prüfungsfach Wirtschafts- und Sozialkunde
60 Minuten.
(5) Die in Absatz 4 genannte Prüfungsdauer kann insbesondere unterschritten werden, soweit die schriftliche Prüfung in programmierter Form durchgeführt wird.
(6) Die schriftliche Prüfung ist auf Antrag des Prüflings oder nach Ermessen des Prüfungsausschusses in einzelnen Fächern durch eine mündliche Prüfung zu ergänzen, wenn diese für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Die schriftliche Prüfung hat gegenüber der mündlichen das doppelte Gewicht.
(7) Innerhalb der schriftliche Prüfung hat das Prüfungsfach Technologie gegenüber jedem der übrigen Prüfungsfächer das doppelte Gewicht.
(8) Die Prüfung ist bestanden, wenn jeweils in der praktischen und schriftlichen Prüfung sowie innerhalb der schriftlichen Prüfung im Prüfungsfach Technologie mindestens ausreichende Leistungen erbracht sind.
BaugeräteFAusbV 1997§ 10ÜbergangsregelungAuf Berufsausbildungsverhältnisse, die bei Inkrafttreten dieser Verordnung bestehen, sind die bisherigen Vorschriften weiter anzuwenden, es sei denn, die Vertragsparteien vereinbaren die Anwendung der Vorschriften dieser Verordnung.
BaugeräteFAusbV 1997§ 11InkrafttretenDiese Verordnung tritt am 1. August 1997 in Kraft.
BaugeräteFAusbV 1997Anlage(zu § 4)
Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum
Baugeräteführer/zur Baugeräteführerin(Fundstelle: BGBl. I 1997, 1041 - 1045)Lfd. Nr.Teil des AusbildungsberufsbildesFertigkeiten und Kenntnisse, die unter Einbeziehung selbständigen Planens, Durchführens und Kontrollierens zu vermitteln sindZeitliche Richtwerte in Wochen im Ausbildungsjahr12312341Berufsbildung(§ 3 Nr. 1)a)Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Abschluß, Dauer und Beendigung, erklärenb)gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennenc)Inhalte der Ausbildungsordnung und den betrieblichen Ausbildungsplan erläuternd)Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennenwährend der gesamten Ausbildung zu vermitteln2Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes(§ 3 Nr. 2)a)Aufbau und Aufgaben des ausbildenden Betriebes erläuternb)Grundfunktionen des ausbildenden Betriebes, wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung, erklärenc)Beziehung des ausbildenden Betriebes und seiner Belegschaft zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften nennend)Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungsrechtlichen Organe des ausbildenden Betriebes beschreiben3Arbeits- und Tarifrecht(§ 3 Nr. 3)a)wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennenb)wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb geltenden Tarifverträge nennen4Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung(§ 3 Nr. 4)a)Aufgaben des betrieblichen Arbeitsschutzes sowie der zuständigen Berufsgenossenschaft und der Gewerbeaufsicht erläuternb)wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb geltenden Arbeitsschutzgesetze nennenc)berufsbezogene Arbeitsschutzvorschriften der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung, insbesondere Unfallverhütungsvorschriften, Richtlinien und Merkblätter, anwendend)Betriebsanweisungen und Arbeitssicherheitsvorschriften bei Arbeitsabläufen anwendene)unfallverursachendes Verhalten sowie berufstypische Unfallquellen und Unfallsituationen beschreibenf)Gefahren, die beim Umgang mit elektrischem Strom entstehen, beachteng)Gefahren, die von Giften, Dämpfen, Gasen und Arbeitsstoffen ausgehen, beschreibenh)Maßnahmen für den vorbeugenden Brandschutz und Explosionsschutz ergreifeni)Brandschutzeinrichtungen und Brandbekämpfungsgeräte bedienenk)Maßnahmen der Ersten Hilfe einleitenl)zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen sowie Möglichkeiten der rationellen und umweltschonenden Materialverwendung, insbesondere durch Wiederverwendung und Entsorgung von Werk- und Hilfsstoffen, nutzenm)die im Ausbildungsbetrieb verwendeten Energiearten nennen und die Möglichkeit rationeller Energieverwendung im beruflichen Einwirkungs- und Beobachtungsbereich anführen5Arbeitsplanung(§ 3 Nr. 5)a)Skizzen, Zeichnungen, Verlegepläne sowie Ver- und Entsorgungspläne anwendenb)Betriebsanleitungen und Wartungsanweisungen anwendenc)Ersatzteillisten anwendend)Ver- und Entsorgungsanweisungen für Betriebs- und Hilfsstoffe lesen und anwendene)technische Sachverhalte, insbesondere in Form von Protokollen und Berichten, dokumentierenf)Bestimmungen der Material- und Geräteverwaltung anwenden6Einrichten und Sichern von Baustellen, Arbeits- und Schutzgerüsten(§ 3 Nr. 6)a)Baustelle einschließlich Materiallager, Versorgungsanschlüsse, Unterkünfte und Reparaturwerkstatt einrichtenb)Sicherung der Baustelle, insbesondere durch Absperrung, Beleuchtung, Beschilderung und Verkehrsführung, nach Vorschriften durchführenc)Arbeits- und Schutzgerüste auf- und abbauen sowie auf Arbeitssicherheit prüfen7 7Verarbeiten von Bau- und Bauhilfsstoffen(§ 3 Nr. 7)a)Bau- und Bauhilfsstoffe nach Verwendungszweck und Arbeitsauftrag verarbeiten3 b)Bodenarten und Bodenklassen unterscheiden und die Einbaufähigkeit der Böden beurteilen 2 7.1 Die vorstehenden Ausbildungsinhalte unter laufender Nummer 7 Buchstabe a und b sollen unter Berücksichtigung betriebsbedingter Schwerpunkte sowie des individuellen Lernfortschritts vertieft vermittelt werden 108Arbeiten in der Bautechnik(§ 3 Nr. 8)a)Steinbauverfahren anwendenb)Schalungen und Traggerüste aufstellen, sichern und abbauenc)Stahlbetonteile herstellend)Sickerungen, Abflußrinnen und Drainagen anlegen sowie Rohre verlegen und einbauen9 e)Gräben und Gruben ausheben, verbauen und verfüllenf)Gründungen herstelleng)Verfahren zur Wasserhaltung anwendenh)Oberboden abtragen, lagern, pflegen und andeckeni)Böden lösen, laden, fördern, einbauen und verdichtenk)Böden mit Bindemitteln verbessern und verfestigenl)Fertigteile transportieren und einbauen 10 m)Planum herstellenn)profilgerechte Böschungen und Oberflächenentwässerungen herstelleno)Frostschutzschichten sowie gebundene und ungebundene Tragschichten herstellen 89Handhaben von Vermessungsgeräten(§ 3 Nr. 9)a)Vermessungsgeräte, insbesondere Winkelprisma, Nivellierinstrument und Laser, handhabenb)Geraden ausfluchten, Längenmessungen ausführen sowie Höhen übertragen und einmessenc)Schnur- und Visiergerüste aufstellen sowie rechte Winkel anlegen und überprüfen5 d)Bauteile nach Richtung, Lage und Höhe einmessene)Längs- und Querprofile abstecken 2 10Be- und Verarbeiten von Metallen und Kunststoffen(§ 3 Nr. 10)a)Metalle und Kunststoffe nach Eigenschaften unterscheiden und dem Verwendungszweck zuordnenb)Werkzeuge nach Werkstoff, Form und Oberflächengüte des Werkstückes auswählenc)Form- und Maßgenauigkeit von Werkstücken prüfend)Werkstücke manuell bearbeitene)Werkstücke maschinell bearbeiten10 f)Metalle, insbesondere durch Brennschneiden und Richten, thermisch behandelng)lösbare und nichtlösbare Verbindungen herstellen, insbesondere Metalle löten und schweißen 6 11Handhaben von Bauteilen, Baugruppen und Systemen von Baugeräten(§ 3 Nr. 11)a)Bauteile, Baugruppen und Systeme von Baugeräten unterscheiden, zuordnen und handhaben, insbesondereaa)hydraulische und pneumatische Systemebb)Maschinenelemente, insbesondere lösbare und nichtlösbare Verbindungselemente, Triebwerkselemente und Strömungselementecc)Hauptbaugruppen, insbesondere unterschiedliche Fahrwerke von Baugeräten, Unter- und Oberwagen, Drehverbindungen und Drehdurchführungen sowie Tragkonstruktionen10 dd)Antriebsarten, insbesondere Elektromotoren und Verbrennungsmotorenee)Kraftübertragungselemente, insbesondere Kupplungen und Getriebe 7 ff)Bremssysteme, insbesondere selbsttätige und nichtselbsttätige Bremsen 4b)elektrische Bauelemente im Niederspannungsbereich unterscheiden, auf ihre Funktion prüfen und handhaben, insbesondere Leitungssicherungen, Fehlerstrom-Schutzschalter und Notendhalteeinrichtungenc)elektrotechnische Aggregate im Kleinspannungsbereich unterscheiden, auf ihre Funktion prüfen und handhaben, insbesondere Starterbatterien, Anlasser, Lichtmaschinen und Signalelemente2 12Inbetriebnehmen, Führen und Außerbetriebnehmen von Baugeräten(§ 3 Nr. 12)a)Baugeräte in Betrieb nehmen, insbesondereaa)Umfeld für den Maschineneinsatz feststellenbb)äußere Kontrolle des Gerätes, insbesondere unter Beachtung des Umweltschutzes, durchführen und Kontrollbucheintragungen berücksichtigencc)Sicherheitseinrichtungen nach Betriebsanleitung überprüfenb)Baugeräte nach Betriebsanleitung unter Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften und des Umweltschutzes außer Betrieb nehmen 5 c)Baugeräte umrüsten, insbesondereaa)Anbaugeräte und Zusatzausrüstungen aufgabengerecht auswählen und montierenbb)Arbeitsausrüstungen, insbesondere Tragmittel, Anschlagmittel, Lastaufnahmemittel, Förder-, Verteiler-, Verdichtungs-, Glätt- und Grabeinrichtungen, auswählen und montieren 6 d)Baugeräte im öffentlichen Straßenverkehr bis zu den Grenzen der Führerscheinklasse III unter Beachtung der Straßenverkehrsordnung und der Straßenverkehrszulassungsordnung führen 2 e)mindestens zwei Baugeräte, insbesondere Hydraulikbagger, Rad- und Kettenlader, Verdichtungsgeräte, Turmkräne und Spezialtiefbaugeräte, bedienen und führenf)Baugeräte verladen und umsetzen 1613Warten von Baugeräten, Verwenden von Kraft- und Schmierstoffen sowie von Hydraulikölen(§ 3 Nr. 13)a)Motor-, Getriebe- und Hydrauliköle, Schmier-, Kühl- und Frostschutzmittel, Bremsflüssigkeit sowie Batteriesäure nach Wartungsvorschrift und Wirtschaftlichkeit einsetzen, kontrollieren, nachfüllen und wechselnb)Filter, Abscheider und Siebe kontrollieren, reinigen und austauschenc)Betriebs- und Hilfsstoffe sowie ölhaltige Stoffe lagern und entsorgen8 d)Bauteile, Baugruppen und Bauelemente, insbesondere Sicherheitseinrichtungen, nach Wartungsvorschrift abschmieren, ölen, reinigen und konservieren sowie auf Dichtheit, Risse und Verschleiß prüfene)mechanische Verbindungen, insbesondere deren Sicherungselemente, kontrollierenf)Trag-, Anschlag- und Lastaufnahmemittel kontrollieren, reinigen und nach Wartungsvorschrift schmieren und ölen 4 g)Einstellwerte, insbesondere Winkel, Spiel und Druck, nach Wartungsangaben kontrollieren, ein- und nachstellen 414Feststellen von Störungen sowie Einleiten von Maßnahmen zur Fehlerbeseitigung an Baugeräten(§ 3 Nr. 14)a)Störungen und Fehler an Bauteilen, Baugruppen und Systemen von Baugeräten feststellen, eingrenzen und bewertenb)Funktionspläne, insbesondere hydraulische, pneumatische und elektrische Schaltpläne sowie Fehlersuchanleitungen, anwendenc)Prüf- und Meßgeräte nach Betriebsvorschriften anwenden und Ergebnisse bewerten 715Instandsetzen von Bauteilen und Baugruppen(§ 3 Nr. 15)a)Werkzeuge und Montagehilfsmittel bei Montage und Demontage von Baugeräteteilen einsetzen 2 b)Bauteile und Baugruppen sowie Baugeräte unter Beachtung von Betriebs- und Wartungsanleitungen sowie der Unfallverhütungsvorschriften instandsetzen, insbesondereaa)Bauteile und Baugruppen unter Beachtung ihrer Gesamt- und Einzelfunktion ausbauen, auf Wiederverwendbarkeit prüfen, reinigen, kennzeichnen und lagernbb)Bauteile für den funktionsgerechten Einbau hinsichtlich Fügeflächen und Dichtigkeitsanforderungen prüfencc)Bauelemente austauschendd)Bauteile und Baugruppen funktionsgerecht ausrichten, abdichten und verbinden 4 c)Bauteile und Baugruppen sowie Sicherheitseinrichtungen auf ihre Funktion prüfen und Einstellungen vornehmend)Montagehilfen herstellen und anwenden 3
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.