Verkehrsfinanzgesetz 1955
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Gesetz regelt die Finanzierung von Verkehrsinfrastruktur, insbesondere den Bau von Bundesautobahnen und die Erneuerung von Anlagen der Deutschen Bundesbahn, sowie bestimmte Aspekte der Besteuerung im Verkehrsbereich. Es ermächtigt die Bundesregierung, Gesellschaften für diese Finanzierungen zu beauftragen und legt Rahmenbedingungen für deren Tätigkeit fest.
Für wen: Die Bundesregierung und die Bundesministerien für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie der Finanzen; Inhaber von Verkehrsbetrieben, die schienengebundene Fahrzeuge betreiben.
Auf einen Blick
- Land
- Deutschland
- Rechtsgebiet
- Steuerrecht
- Artikel
- 8
- Quelle
- gesetze-im-internet.de
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Ermächtigung der Bundesregierung zum Erlass von Rechtsverordnungen zur Abgrenzung der Steuerpflicht, Ausnahmen von der Besteuerung und Steuerermäßigungen im Beförderungssteuergesetz.
- Die Gewährung von Betriebsbeihilfen für versteuertes Gasöl an Inhaber von Verkehrsbetrieben für schienengebundene Fahrzeuge bis zum 30. Juni 1983.
- Die Finanzierung des Baues von Bundesautobahnen durch eine private Gesellschaft, einschließlich Bürgschaften des Bundes und Mittelverwendung.
- Die Finanzierung der Verbesserung von Verkehrsanlagen und der Beschaffung von rollendem Material der Deutschen Bundesbahn durch eine private Gesellschaft, einschließlich Bürgschaften des Bundes und Mittelverwendung.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Die Bundesregierung und die Bundesministerien für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie der Finanzen.
- Inhaber von Verkehrsbetrieben, die schienengebundene Fahrzeuge betreiben.
- Private Gesellschaften, die mit der Finanzierung von Bundesautobahnen oder der Deutschen Bundesbahn beauftragt werden.
- Die Deutsche Bundesbahn.
Was sind die Eckpunkte?
- Kraftfahrzeuge, die für mehr als sieben Personen geeignet sind, dürfen nicht als Personenkraftwagen behandelt werden.
- Betriebsbeihilfen für Gasöl für schienengebundene Fahrzeuge werden bis zum 30. Juni 1983 gewährt, mit spezifischen Beträgen pro 100 Kilogramm Verbrauch (z.B. 49,65 DM bis 30. Juni 1981).
- Das Bundesministerium der Finanzen kann Bürgschaften für die Finanzierung von Bundesautobahnen bis zu fünfhundert Millionen Deutsche Mark übernehmen.
- Das Bundesministerium der Finanzen kann Bürgschaften für die Finanzierung der Deutschen Bundesbahn bis zu siebenhundertfünfzig Millionen Deutsche Mark übernehmen.
Steuerrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
VerkFinG010Abschnitt I VerkFinG010Abschnitt I(XXXX) Art 1 bis 3(weggefallen) VerkFinG020Abschnitt IIÄnderung des Beförderungssteuergesetzes VerkFinG020Abschnitt IIArt 1- VerkFinG020Abschnitt IIArt 2- VerkFinG020Abschnitt IIArt 3
- 2.die Abgrenzung der Steuerpflicht sowie den Umfang der Ausnahmen von der Besteuerung und der Steuerermäßigungen, soweit dies zur Wahrung der Gleichmäßigkeit der Besteuerung und zur Beseitigung von Unbilligkeiten in Härtefällen, insbesondere in verkehrsfernen Gebieten, erforderlich ist,
- 4.die Zuständigkeit, ... sowie den Steuersatz bei Einrechnung der Steuer in den Beförderungspreis, 5.das Besteuerungsverfahren, insbesondere die von den Steuerpflichtigen zu erfüllenden Pflichten und die Beistandspflicht Dritter.
VerkFinG040Abschnitt IVArt 2- VerkFinG040Abschnitt IVArt 3BürgschaftsermächtigungDas Bundesministerium der Finanzen wird ermächtigt, für Schuldverpflichtungen, welche die Gesellschaft für die Finanzierung des Baues von Bundesautobahnen eingeht, Sicherheitsleistungen oder Gewährleistungen bis zum Betrag oder Gegenwert von fünfhundert Millionen Deutsche Mark in inländischer oder ausländischer Währung zu übernehmen.
VerkFinG040Abschnitt IVArt 4Mittelverwendung und Kostenerstattung
VerkFinG040Abschnitt IVArt 5Rechnungslegung
VerkFinG040Abschnitt IVArt 6Steuerliche Behandlung
Finanzierung der Erneuerung von Anlagen der Deutschen Bundesbahn
Art 1Gesellschaft für Bundesbahnfinanzierungen
Art 2
-
Art 3Bürgschaftsermächtigung
Das Bundesministerium der Finanzen wird ermächtigt, für Schuldverpflichtungen, welche die Gesellschaft für die Finanzierung von Verkehrsanlagen und rollendem Material der Deutschen Bundesbahn eingeht, Sicherheitsleistungen oder Gewährleistungen bis zum Betrag oder Gegenwert von siebenhundertfünfzig Millionen Deutsche Mark in inländischer oder ausländischer Währung zu übernehmen.
Art 4Mittelverwendung und Kostenerstattung
Art 5Rechnungslegung
Die Gesellschaft rechnet die ihr zugewiesenen Mittel mit der überweisenden Stelle des Bundes ab. Die Rechnung und die Verwendung der Darlehnsmittel durch die Deutsche Bundesbahn werden vom Bundesrechnungshof geprüft.
Art 6Übergang von Ansprüchen auf den Bund
Art 7Steuerliche Behandlung
Art 8Übergangsregelung
VerkFinG060Abschnitt VI VerkFinG060Abschnitt VIArt 1- VerkFinG060Abschnitt VIArt 2- VerkFinG060Abschnitt VIArt 3- VerkFinG070Abschnitt VII VerkFinG080Abschnitt VIIIGeltung im Land BerlinDieses Gesetz gilt nach Maßgabe des § 12 Abs. 1 und des § 13 Abs. 1 des Dritten Überleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetzbl. I S. 1) auch im Land Berlin. Rechtsverordnungen, die auf Grund dieses Gesetzes erlassen werden, gelten im Land Berlin nach § 14 des Dritten Überleitungsgesetzes.
VerkFinG090Abschnitt IXInkrafttreten VerkFinG090Abschnitt IXArt 1Das Gesetz tritt - soweit nicht in den Artikeln 2 bis 4 für die Abschnitte I bis III etwas anderes bestimmt ist - am Tage nach seiner Verkündung in Kraft.
VerkFinG090Abschnitt IXArt 2- VerkFinG090Abschnitt IXArt 3Abschnitt II dieses Gesetzes tritt mit dem Beginn des auf seine Verkündung folgenden zweiten Kalendermonats in Kraft.
VerkFinG090Abschnitt IXArt 4Abschnitt III dieses Gesetzes tritt mit dem Beginn des auf seine Verkündung folgenden Kalendermonats in Kraft.