Zweite Verordnung über Ausnahmen von straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Diese Verordnung regelt Ausnahmen von den üblichen Straßenverkehrsvorschriften für bestimmte Zugmaschinen und Anhänger, die bei speziellen Veranstaltungen oder Tätigkeiten eingesetzt werden. Sie erleichtert den Einsatz dieser Fahrzeuge unter bestimmten Bedingungen, indem sie von Zulassungs-, Betriebs- und Fahrerlaubnispflichten abweicht.
Für wen: Betreiber von Zugmaschinen und Anhängern, die bei örtlichen Brauchtumsveranstaltungen, Altmaterialsammlungen, Landschaftssäuberungsaktionen, Feuerwehreinsätzen oder durch Feldgeschworene eingesetzt werden; Fahrzeugführer mit den Fahrerlaubnisklassen L oder T, die solche Fahrzeuge nutzen.
Auf einen Blick
- Land
- Deutschland
- Rechtsgebiet
- Steuerrecht
- Paragraphen
- 6
- Quelle
- gesetze-im-internet.de
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Ausnahmen von der Zulassungspflicht für Zugmaschinen und Anhänger.
- Abweichungen von der Betriebserlaubnis, Abmessungen, Achslasten und Gesamtgewichten für Fahrzeuge bei Brauchtumsveranstaltungen.
- Spezielle Regelungen für lichttechnische Einrichtungen an Fahrzeugen bei Brauchtumsveranstaltungen.
- Erweiterte Berechtigungen für bestimmte Fahrerlaubnisklassen (L oder T) zum Führen dieser Fahrzeuge.
- Beförderung von Personen auf Anhängern bei örtlichen Brauchtumsveranstaltungen.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Betreiber von Zugmaschinen und Anhängern, die bei örtlichen Brauchtumsveranstaltungen, Altmaterialsammlungen, Landschaftssäuberungsaktionen, Feuerwehreinsätzen oder durch Feldgeschworene eingesetzt werden.
- Fahrzeugführer mit den Fahrerlaubnisklassen L oder T, die solche Fahrzeuge nutzen.
Was sind die Eckpunkte?
- Zugmaschinen mit einer Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 60 km/h und deren Anhänger sind von der Zulassungspflicht ausgenommen, wenn sie für bestimmte Zwecke (z.B. Brauchtumsveranstaltungen, Feuerwehr) verwendet werden und ein eigenes Kennzeichen haben.
- Bei Brauchtumsveranstaltungen dürfen die zulässigen Abmessungen, Achslasten und Gesamtgewichte überschritten werden, wenn ein Sachverständiger die Verkehrssicherheit bestätigt.
- Die Fahrerlaubnis der Klasse L oder T berechtigt unter bestimmten Voraussetzungen zum Führen dieser Fahrzeuge, bei Klasse L jedoch nur bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h.
- Personen dürfen auf Anhängern bei örtlichen Brauchtumsveranstaltungen befördert werden, wenn die Ladefläche sicher ist und eine Sicherung gegen Verletzungen und Herunterfallen besteht.
- Die Ausnahmen gelten nur, wenn eine Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung besteht, die Fahrzeuge nicht schneller als 25 km/h fahren (bei Brauchtumsveranstaltungen Schrittgeschwindigkeit) und bei Altmaterialsammlungen entsprechend gekennzeichnet sind.
Steuerrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
EingangsformelAuf Grund des § 6 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 3 in Verbindung mit Abs. 3 des Straßenverkehrsgesetzes in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 9231-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, Nummer 1 geändert durch Artikel 1 Nr. 3 des Gesetzes vom
- Mai 1986 (BGBl. I S. 700), Nummer 3 zuletzt geändert durch Gesetz vom
- April 1980 (BGBl. I S. 413), Absatz 3 eingefügt durch § 70 Abs. 1 Nr. 3 des Gesetzes vom
- März 1974 (BGBl. I S. 721) und geändert durch Artikel 22 Nr. 3 der Verordnung vom
- November 1986 (BGBl. I S. 2089), wird nach Anhörung der zuständigen obersten Landesbehörden verordnet:
§ 1
§ 2
(weggefallen)
§ 3
-
§ 4
(weggefallen)
§ 5
(weggefallen)
§ 6
Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.
SchlußformelDer Bundesminister für Verkehr