Verordnung zum Dritten Abschnitt des Arbeitsplatzschutzgesetzes
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Diese Verordnung regelt die Bestimmung von Einrichtungen der Alters- und Hinterbliebenenversorgung sowie das Erstattungsverfahren für Beiträge zu diesen Einrichtungen während des Wehrdienstes. Sie stellt sicher, dass Arbeitnehmer und Wehrpflichtige für ihre Altersvorsorge während des Wehrdienstes entschädigt werden.
Für wen: Arbeitgeber, die Beiträge zur Alters- und Hinterbliebenenversorgung für ihre Arbeitnehmer leisten; Wehrpflichtige, die während ihres Wehrdienstes Beiträge zur Alters- und Hinterbliebenenversorgung zahlen.
Fristen:
- Anträge von Wehrpflichtigen müssen Angaben zu Person, Wehrdienst, Versorgungseinrichtung, Beitragshöhe (auch der letzten 12 Monate vor Wehrdienstbeginn), Befreiung von der Versicherungspflicht und Zahlungsstelle enthalten und sind nachzuweisen.
- Die den Erstattungsantrag begründenden Unterlagen sind vom Antragsteller 3 Jahre aufzubewahren.
Auf einen Blick
- Land
- Deutschland
- Rechtsgebiet
- Steuerrecht
- Paragraphen
- 6
- Quelle
- gesetze-im-internet.de
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Definition von betrieblicher und überbetrieblicher Alters- und Hinterbliebenenversorgung außerhalb des öffentlichen Dienstes.
- Das Verfahren zur Erstattung von Beiträgen für Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes und außerhalb des öffentlichen Dienstes.
- Das Verfahren zur Erstattung von Beiträgen für Wehrpflichtige.
- Zuständige Stellen für die Erstattung und deren örtliche Zuständigkeit.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Arbeitgeber, die Beiträge zur Alters- und Hinterbliebenenversorgung für ihre Arbeitnehmer leisten.
- Wehrpflichtige, die während ihres Wehrdienstes Beiträge zur Alters- und Hinterbliebenenversorgung zahlen.
Was sind die Eckpunkte?
- Als Alters- und Hinterbliebenenversorgung gelten unter anderem Versicherungen nach dem Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung, freiwillige Versicherungen in der gesetzlichen Rentenversicherung und Versicherungen in öffentlich-rechtlichen Einrichtungen einer Berufsgruppe.
- Der Bundesminister der Verteidigung gibt die für die Erstattung zuständigen Stellen im Bundesanzeiger bekannt.
- Anträge von Arbeitgebern müssen Angaben zu Arbeitnehmer, Wehrdienst, Versorgungseinrichtung, Beitragshöhe, Dauer des Arbeitsverhältnisses und Zahlungsstelle enthalten und sind zu belegen.
- Anträge von Wehrpflichtigen müssen Angaben zu Person, Wehrdienst, Versorgungseinrichtung, Beitragshöhe (auch der letzten 12 Monate vor Wehrdienstbeginn), Befreiung von der Versicherungspflicht und Zahlungsstelle enthalten und sind nachzuweisen.
- Die den Erstattungsantrag begründenden Unterlagen sind vom Antragsteller 3 Jahre aufzubewahren.
- Erstattete Beiträge dürfen, wenn kein Nachweis über die Beitragszahlung vorliegt, nur direkt an die Versorgungseinrichtung gezahlt werden.
Steuerrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
EingangsformelAuf Grund des § 14a Abs. 6 und des § 14b Abs. 5 des Arbeitsplatzschutzgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. April 1980 (BGBl. I S. 425) verordnet die Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates:
010Erster AbschnittBestimmung der Einrichtungen der betrieblichen und überbetrieblichen Alters- und Hinterbliebenenversorgung außerhalb des öffentlichen Dienstes
§ 1
Als betriebliche oder überbetriebliche Alters- und Hinterbliebenenversorgung im Sinne des § 14a Abs. 3 des Gesetzes sind anzusehen: 1.Die Versicherung in Einrichtungen im Sinne des Gesetzes zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung vom 19. Dezember 1974 (BGBl. I S. 3610) soweit sie auf den Arbeitnehmer bezogene Beiträge erheben und diesem einen Rechtsanspruch auf ihre Leistungen gewähren, 2.die freiwillige Versicherung in einem Zweig der gesetzlichen Rentenversicherung, 3.die Versicherung in öffentlich-rechtlichen Versicherungs- oder Versorgungseinrichtungen einer Berufsgruppe.
020Zweiter AbschnittErstattungsverfahren für Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes und außerhalb des öffentlichen Dienstes sowie für Wehrpflichtige
§ 2Für die Erstattung zuständige Stellen
§ 3Erstattungsverfahren für Arbeitgeber
§ 4Erstattungsverfahren für Wehrpflichtige
§ 5Sonstige Bestimmungen
§ 6Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Oktober 1979 in Kraft.