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Verordnung über die Zahlung der Kosten des Deutschen Patent- und Markenamts und des Bundespatentgerichts

Worum geht es in dieser Vorschrift?

Diese Verordnung regelt, wie die Kosten für das Deutsche Patent- und Markenamt sowie das Bundespatentgericht bezahlt werden können und wann eine Zahlung als erfolgt gilt. Sie legt die zulässigen Zahlungswege und den maßgeblichen Zahlungstag fest.

Für wen: Personen oder Unternehmen, die Kosten an das Deutsche Patent- und Markenamt zahlen müssen; Personen oder Unternehmen, die Kosten an das Bundespatentgericht zahlen müssen.

Auf einen Blick

Land
Deutschland
Rechtsgebiet
Geistiges Eigentum
Paragraphen
4
Gerichtsentscheidungen
58
Am häufigsten zitierte Vorschriften
§ 2 (50) · § 1 (20)
Quelle
gesetze-im-internet.de
Text abgerufen
Erklärung aktualisiert

Was regelt diese Vorschrift?

  • Die verschiedenen Möglichkeiten, Kosten an das Deutsche Patent- und Markenamt und das Bundespatentgericht zu zahlen.
  • Den genauen Zeitpunkt, wann eine Zahlung als erfolgt gilt, abhängig von der gewählten Zahlungsmethode.
  • Die Bedingungen für die Verwendung von SEPA-Basislastschriftmandaten.
  • Die Bekanntgabe von Bedingungen für Sammelzahlungen und erforderliche Angaben.

Wen betrifft diese Vorschrift?

  • Personen oder Unternehmen, die Kosten an das Deutsche Patent- und Markenamt zahlen müssen.
  • Personen oder Unternehmen, die Kosten an das Bundespatentgericht zahlen müssen.

Was sind die Eckpunkte?

  • Kosten können durch Bareinzahlung, Überweisung, Bareinzahlung bei einem Geldinstitut, SEPA-Basislastschriftmandat oder elektronisch übermittelte Zahlung beglichen werden.
  • Bei SEPA-Basislastschriftmandaten soll das auf www.dpma.de bereitgestellte Formular verwendet werden.
  • Als Zahlungstag gilt bei Bareinzahlung der Tag der Einzahlung und bei Überweisungen der Tag der Gutschrift auf dem Konto der Bundeskasse.
  • Bei einem SEPA-Basislastschriftmandat ist der Zahlungstag der Tag des Eingangs beim Amt oder Gericht, bei zukünftig fälligen Kosten der Tag der Fälligkeit.

Rechtsprechung zu dieser Vorschrift

58

Geistiges Eigentum

8

Geistiges Eigentum

Gesetzestext

Gesetzestext
Inhaltsübersicht (4)
  1. § 1 Zahlungswege
  2. § 2 Zahlungstag
  3. § 3 Übergangsregelung
  4. § 4 Inkrafttreten, Außerkrafttreten

(+++ Textnachweis ab: 1. 1.2004 +++)

EingangsformelAuf Grund des § 1 Abs. 2 Nr. 2 des Patentkostengesetzes vom 13. Dezember 2001 (BGBl. I S. 3656) verordnet das Bundesministerium der Justiz:

§ 1Zahlungswege

(1)Kosten des Deutschen Patent- und Markenamts und des Bundespatentgerichts können gezahlt werden 1.durch Bareinzahlung bei den Geldstellen des Deutschen Patent- und Markenamts;2.durch Überweisung auf ein Konto der zuständigen Bundeskasse für das Deutsche Patent- und Markenamt;3.durch Bareinzahlung bei einem inländischen oder ausländischen Geldinstitut auf ein Konto der zuständigen Bundeskasse für das Deutsche Patent- und Markenamt;4.durch Erteilung eines gültigen SEPA-Basislastschriftmandats mit Angaben zum Verwendungszweck;5.durch elektronisch übermittelte Zahlung auf ein Konto der zuständigen Bundeskasse für das Deutsche Patent- und Markenamt in Marken- und Designverfahren, wenn das Zahlungsmittel für die betreffende Verfahrenshandlung auf der Internetseite des Deutschen Patent- und Markenamts www.dpma.de bekannt gegeben ist.
(2)Bei Zahlungen an das Deutsche Patent- und Markenamt sollen für eine Erklärung nach Absatz 1 Nummer 4 die über die Internetseite www.dpma.de bereitgestellten Formulare verwendet werden.
(3)Das Deutsche Patent- und Markenamt macht im Blatt für Patent-, Muster- und Zeichenwesen bekannt, unter welchen Bedingungen Sammelzahlungen auf ein Konto bei der zuständigen Bundeskasse für das Deutsche Patent- und Markenamt zulässig und welche Angaben bei der Zahlung erforderlich sind.

§ 2Zahlungstag

Als Zahlungstag gilt 1.bei Bareinzahlung der Tag der Einzahlung;2.bei Überweisungen der Tag, an dem der Betrag dem Konto der zuständigen Bundeskasse für das Deutsche Patent- und Markenamt gutgeschrieben wird;3.bei Bareinzahlung auf das Konto der zuständigen Bundeskasse für das Deutsche Patent- und Markenamt der Tag der Einzahlung;4.bei Erteilung eines SEPA-Basislastschriftmandats mit Angaben zum Verwendungszweck, der die Kosten umfasst, der Tag des Eingangs beim Deutschen Patent- und Markenamt oder beim Bundespatentgericht, bei zukünftig fällig werdenden Kosten der Tag der Fälligkeit, sofern die Einziehung zu Gunsten der zuständigen Bundeskasse für das Deutsche Patent- und Markenamt erfolgt. Wird das SEPA-Basislastschriftmandat durch Telefax übermittelt, ist dessen Original innerhalb einer Frist von einem Monat nach Eingang des Telefax nachzureichen. Andernfalls gilt als Zahlungstag der Tag des Eingangs des Originals;5.bei elektronisch übermittelter Zahlung der Tag, an dem der Betrag dem Konto der zuständigen Bundeskasse für das Deutsche Patent- und Markenamt gutgeschrieben wird; bei Kartenzahlverfahren und dem Einsatz elektronischer Zahlungssysteme der Tag der Akzeptanz.

§ 3Übergangsregelung

Abbuchungsaufträge, die nach § 1 Nr. 4 der Patentkostenzahlungsverordnung vom

  1. Dezember 2001 (BGBl. I S. 3853) für künftig fällig werdende Gebühren erteilt worden sind, werden am
  2. Januar 2004 gegenstandslos. Für Einziehungsaufträge, die nach § 1 Nr. 5 der in Satz 1 genannten Verordnung für künftig fällig werdende Gebühren erteilt worden sind, gilt § 2 Nr. 4 entsprechend.

§ 4Inkrafttreten, Außerkrafttreten

Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2004 in Kraft.

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.