Die Verfassung des Deutschen Reichs
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Gesetz regelt grundlegende Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit Religion und Weltanschauung im Deutschen Reich, insbesondere die Religionsfreiheit und die Stellung von Religionsgesellschaften.
Für wen: Alle Bürger des Deutschen Reichs hinsichtlich ihrer Religions- und Weltanschauungsfreiheit; Religionsgesellschaften und weltanschauliche Vereinigungen.
Auf einen Blick
Was regelt diese Vorschrift?
- Die bürgerlichen und staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten in Bezug auf die Religionsfreiheit.
- Die Freiheit der Vereinigung zu Religionsgesellschaften und deren Selbstverwaltung.
- Die Rechtsstellung von Religionsgesellschaften, einschließlich der Möglichkeit, Körperschaften des öffentlichen Rechts zu sein und Steuern zu erheben.
- Die Ablösung von Staatsleistungen an Religionsgesellschaften und den Schutz ihres Eigentums.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Alle Bürger des Deutschen Reichs hinsichtlich ihrer Religions- und Weltanschauungsfreiheit.
- Religionsgesellschaften und weltanschauliche Vereinigungen.
Was sind die Eckpunkte?
- Adelsbezeichnungen gelten nur als Teil des Namens und dürfen nicht mehr verliehen werden.
- Die Ausübung der Religionsfreiheit bedingt oder beschränkt weder bürgerliche noch staatsbürgerliche Rechte und Pflichten.
- Es besteht keine Staatskirche.
- Religionsgesellschaften, die Körperschaften des öffentlichen Rechts sind, dürfen Steuern erheben.
- Der Sonntag und staatlich anerkannte Feiertage sind als Tage der Arbeitsruhe und seelischen Erhebung gesetzlich geschützt.
Rechtsprechung zu dieser Vorschrift
Handels- und Gesellschaftsrecht
Handels- und Gesellschaftsrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
(+++ Textnachweis Geltung ab: 1.1.1964 +++)Gem. Art. 181 in Kraft getreten mit der Verkündung Art. 136, 137, 138, 139 u. 141 der Verfassung des Deutschen Reichs sind gem. Art 140 GG Bestandteil d. GG
Art 109(1) u.
Art 136
Art 137
Art 138
Art 139
Der Sonntag und die staatlich anerkannten Feiertage bleiben als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung gesetzlich geschützt.
Art 141
Soweit das Bedürfnis nach Gottesdienst und Seelsorge im Heer, in Krankenhäusern, Strafanstalten oder sonstigen öffentlichen Anstalten besteht, sind die Religionsgesellschaften zur Vornahme religiöser Handlungen zuzulassen, wobei jeder Zwang fernzuhalten ist.