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Anordnung zur Durchführung des Bundesdisziplinargesetzes für den Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung

Kurz gesagt

Diese Anordnung regelt die Durchführung des Bundesdisziplinargesetzes für den Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung, indem sie Zuständigkeiten für disziplinarrechtliche Maßnahmen festlegt.

Was es regelt

Wen es betrifft

Eckpunkte

📄 Gesetzestext
BDGBMinGAnO2002-04-29BGBl I2002, 1541Anordnung zur Durchführung des Bundesdisziplinargesetzes für den Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale SicherungAufhAnO aufgeh. durch Abschn. V Nr. 2 AnO v. 28.2.2006 I 525 mWv 16.3.2006, soweit darin Regelungen für Beamtinnen und Beamte des Bundessozialgerichts und des Bundesversicherungsamtes getroffen werden.StandGeändert durch Abschn. I AnO v. 24.2.2003 I 305 (+++ Textnachweis ab: 10. 5.2002 +++)Überschr.: IdF d. Abschn. I Nr. 1 AnO v. 24.2.2003 I 305 mWv 7.3.2003 BDGBMinGAnOEingangsformelAuf Grund des § 33 Abs. 5, des § 34 Abs. 2, des § 42 Abs. 1 sowie des § 84 des Bundesdisziplinargesetzes vom 9. Juli 2001 (BGBl. I S. 1510) wird angeordnet: BDGBMinGAnOI.Dienstvorgesetzte im Sinne des Bundesdisziplinargesetzes sind - jeweils für die ihnen unterstellten Beamtinnen/Beamten - außer der Bundesministerin/dem Bundesminister für Gesundheit und Soziale Sicherung 1.die Direktorin/der Direktor der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 2.die Direktorin/der Direktor des Deutschen Instituts für medizinische Dokumentation und Information, 3.die Präsidentin und Professorin/der Präsident und Professor des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte, 4.die Präsidentin und Professorin/der Präsident und Professor des Robert Koch-Instituts, 5.die Präsidentin und Professorin/der Präsident und Professor des Paul-Ehrlich-Instituts, 6.die Präsidentin/der Präsident des Bundessozialgerichts und 7.die Präsidentin/der Präsident des Bundesversicherungsamtes. BDGBMinGAnOII.Die Befugnis zur Festsetzung der Kürzung von Dienstbezügen nach § 33 Abs. 3 Nr. 1 des Bundesdisziplinargesetzes wird gemäß § 33 Abs. 5 des Bundesdisziplinargesetzes auf die in Abschnitt I genannten Dienstvorgesetzten übertragen. BDGBMinGAnOIII.Die Befugnis zur Erhebung der Disziplinarklage nach § 34 Abs. 2 Satz 1 des Bundesdisziplinargesetzes gegen Beamtinnen/Beamte der Besoldungsgruppen A 1 bis A 13 g wird gemäß § 34 Abs. 2 Satz 2 des Bundesdisziplinargesetzes auf die in Abschnitt I genannten Dienstvorgesetzten übertragen. Diese sind im Übrigen auch bei Klagen, die seitens der Beamtinnen/Beamten der Besoldungsgruppen A 1 bis A 13 g in disziplinarrechtlichen Angelegenheiten erhoben werden, für die gerichtliche Vertretung des Dienstherrn zuständig. BDGBMinGAnOIV.Die Befugnis, Widerspruchsbescheide nach § 42 Abs. 1 Satz 1 des Bundesdisziplinargesetzes bei Beamtinnen/Beamten der Besoldungsgruppen A 1 bis A 13 g zu erlassen, wird gemäß § 42 Abs. 1 Satz 2 des Bundesdisziplinargesetzes auf die in Abschnitt I genannten Dienstvorgesetzten übertragen. BDGBMinGAnOV.Die Disziplinarbefugnisse der obersten Dienstbehörde bei Ruhestandsbeamtinnen/Ruhestandsbeamten der Besoldungsgruppen A 1 bis A 13 g gemäß § 84 Satz 1 des Bundesdisziplinargesetzes werden gemäß § 84 Satz 2 des Bundesdisziplinargesetzes auf die in Abschnitt I genannten Dienstvorgesetzten übertragen. BDGBMinGAnOVI.Ich behalte mir in Einzelfällen oder in Gruppen von Fällen Entscheidungen nach den Abschnitten II bis V dieser Anordnung vor. BDGBMinGAnOSchlussformelDie Bundesministerin für Gesundheit

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.