Anordnung des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr zur Übertragung von Zuständigkeiten in Angelegenheiten der Beihilfe auf die Postbeamtenkrankenkasse
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Diese Anordnung überträgt die Zuständigkeiten für die Bearbeitung und Festsetzung von Beihilfen sowie damit verbundene Widerspruchs- und Klageverfahren vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr auf die Postbeamtenkrankenkasse. Sie regelt, wer für Beihilfeanträge und rechtliche Auseinandersetzungen zuständig ist.
Für wen: Beihilfeberechtigte Personen und berücksichtigungsfähige Personen des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr und seiner nachgeordneten Behörden; Die Postbeamtenkrankenkasse als neue zuständige Stelle.
Auf einen Blick
- Land
- Deutschland
- Rechtsgebiet
- Verkehrsrecht
- Paragraphen
- 3
- Quelle
- gesetze-im-internet.de
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Zuständigkeit für die Beihilfebearbeitung und -festsetzung.
- Die Zuständigkeit für Entscheidungen über Widersprüche gegen Beihilfemaßnahmen.
- Die Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in gerichtlichen Beihilfeverfahren.
- Ausnahmen von der Übertragung dieser Zuständigkeiten.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Beihilfeberechtigte Personen und berücksichtigungsfähige Personen des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr und seiner nachgeordneten Behörden.
- Die Postbeamtenkrankenkasse als neue zuständige Stelle.
Was sind die Eckpunkte?
- Die Postbeamtenkrankenkasse ist für die Beihilfebearbeitung und -festsetzung zuständig.
- Sie entscheidet auch über Widersprüche gegen ihre eigenen Beihilfemaßnahmen.
- Die Postbeamtenkrankenkasse vertritt die Bundesrepublik Deutschland in gerichtlichen Beihilfeverfahren, wenn sie den Widerspruchsbescheid erlassen hat.
- Ausgenommen von dieser Regelung sind unter anderem Beamte des Luftfahrt-Bundesamtes bei der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH und Beihilfeempfangende des Bundeseisenbahnvermögens.
- Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr kann sich vorbehalten, Zuständigkeiten in besonderen Fällen selbst auszuüben.
- Diese Anordnung tritt am 1. April 2025 in Kraft.
Verkehrsrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
EingangsformelNach § 80 Absatz 6, § 126 Absatz 3 Satz 2 und § 127 Absatz 3 Satz 1 des Bundesbeamtengesetzes vom
- Februar 2009 (BGBl. I S. 160), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom
- Februar 2025 (BGBl. 2025 I Nr. 72) geändert worden ist, und § 56 Absatz 2 der Bundesbeihilfeverordnung vom
- Februar 2009 (BGBl. I S. 326), die zuletzt durch Artikel 3 der Verordnung vom
- März 2024 (BGBl. 2024 I Nr. 92) geändert worden ist, ordnet das Bundesministerium für Digitales und Verkehr an:
§ 1Übertragung von Zuständigkeiten für die Festsetzung von Leistungen sowie für damit zusammenhängende Widerspruchs- und Klageverfahren
§ 2Vorbehaltsklausel
Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr behält sich vor, Zuständigkeiten nach § 1 in besonderen Fällen selbst auszuüben.
§ 3Inkrafttreten
Diese Anordnung tritt am 1. April 2025 in Kraft.