Fünftes Gesetz zur Änderung dienstrechtlicher Vorschriften
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Gesetz ändert verschiedene dienstrechtliche Vorschriften und betrifft insbesondere Regelungen zu Teilzeitbeschäftigungen, ermäßigten Arbeitszeiten, Urlaub sowie die Dienstgradbezeichnung früherer Berufssoldaten.
Für wen: Beamte und Soldaten, deren Teilzeitbeschäftigungen, ermäßigte Arbeitszeiten oder Urlaub vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes bewilligt wurden; Frühere Berufssoldaten, die vor dem 1. Januar 1983 mit dem Dienstgrad Hauptfeldwebel/Hauptbootsmann in den Ruhestand getreten oder entlassen wurden.
Auf einen Blick
- Land
- Deutschland
- Rechtsgebiet
- Arbeitsrecht
- Artikel
- 6
- Quelle
- gesetze-im-internet.de
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die weitere Anwendung älterer Fassungen von Paragraphen des Beamtenversorgungsgesetzes und des Soldatenversorgungsgesetzes für bestimmte Fälle.
- Die Möglichkeit für frühere Berufssoldaten, die vor dem 1. Januar 1983 in den Ruhestand getreten oder entlassen wurden, einen höheren Dienstgrad mit dem Zusatz "außer Dienst (a.D.)" zu führen.
- Die Bedingungen, unter denen diese höheren Dienstgrade geführt werden dürfen, basierend auf der zuletzt erhaltenen Besoldungsgruppe.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Beamte und Soldaten, deren Teilzeitbeschäftigungen, ermäßigte Arbeitszeiten oder Urlaub vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes bewilligt wurden.
- Frühere Berufssoldaten, die vor dem 1. Januar 1983 mit dem Dienstgrad Hauptfeldwebel/Hauptbootsmann in den Ruhestand getreten oder entlassen wurden.
Was sind die Eckpunkte?
- Für vor dem Inkrafttreten des Gesetzes bewilligte Teilzeitbeschäftigungen, ermäßigte Arbeitszeiten und Urlaub gelten weiterhin die alten Fassungen von § 14 Abs. 1 Satz 1 Halbsatz 2 des Beamtenversorgungsgesetzes und § 26 Abs. 1 Satz 1 Halbsatz 2 des Soldatenversorgungsgesetzes.
- Frühere Berufssoldaten, die vor dem 1. Januar 1983 als Hauptfeldwebel/Hauptbootsmann in den Ruhestand traten und zuletzt Dienstbezüge aus der Besoldungsgruppe A 9 erhielten, dürfen den Dienstgrad Stabsfeldwebel/Stabsbootsmann a.D. führen.
- Frühere Berufssoldaten, die vor dem 1. Januar 1983 als Hauptfeldwebel/Hauptbootsmann in den Ruhestand traten und zuletzt Dienstbezüge aus der Besoldungsgruppe A 9 mit Amtszulage erhielten, dürfen den Dienstgrad Oberstabsfeldwebel/Oberstabsbootsmann a.D. führen.
- Die Regelungen für Soldatenversorgungsgesetz und Dienstgradbezeichnungen gelten nicht im Land Berlin, außer das Gesetz insgesamt nach Maßgabe des Dritten Überleitungsgesetzes.
Arbeitsrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
(+++ Textnachweis ab: 1. 8.1984 +++)
EingangsformelDer Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates das folgende Gesetz beschlossen:
(XXXX) Art 1 bis 6(weggefallen)
Art 7Änderung des Beamtenversorgungsgesetzes
Art 8Änderung des Soldatenversorgungsgesetzes
Art 9
Änderung der Dienstgradbezeichnung früherer Berufssoldaten,
die als Hauptfeldwebel in den Ruhestand getreten sind oder entlassen wurden
Art 10
-
Art 11Berlin-Klausel
Dieses Gesetz gilt nach Maßgabe des § 13 Abs. 1 des Dritten Überleitungsgesetzes auch im Land Berlin.
Art 12Inkrafttreten
Dieses Gesetz tritt am ersten Tage des auf die Verkündung folgenden Kalendermonats in Kraft.