Gesetz zur Einordnung der Vorschriften über die Meldepflichten des Arbeitgebers in der Kranken- und Rentenversicherung sowie im Arbeitsförderungsrecht und über den Einzug des Gesamtsozialversicherungsbeitrags in das Vierte Buch…
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Gesetz regelt die Meldepflichten von Arbeitgebern in der Kranken- und Rentenversicherung sowie im Arbeitsförderungsrecht und den Einzug des Gesamtsozialversicherungsbeitrags. Es ordnet diese Vorschriften in das Vierte Buch Sozialgesetzbuch ein.
Für wen: Arbeitgeber, insbesondere ausländische Staaten, über- oder zwischenstaatliche Organisationen oder Personen, die nicht der inländischen Gerichtsbarkeit unterstehen; Beschäftigte, deren Arbeitgeber die Zahlungspflicht für den Gesamtsozialversicherungsbeitrag nicht erfüllen.
Auf einen Blick
- Land
- Deutschland
- Rechtsgebiet
- Bank-, Versicherungs- und Finanzmarktrecht
- Artikel
- 4
- Quelle
- gesetze-im-internet.de
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Meldepflichten des Arbeitgebers in der Kranken- und Rentenversicherung.
- Meldepflichten des Arbeitgebers im Arbeitsförderungsrecht.
- Den Einzug des Gesamtsozialversicherungsbeitrags.
- Sonderregelungen für bestimmte Personengruppen bezüglich der Beitragszahlung.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Arbeitgeber, insbesondere ausländische Staaten, über- oder zwischenstaatliche Organisationen oder Personen, die nicht der inländischen Gerichtsbarkeit unterstehen.
- Beschäftigte, deren Arbeitgeber die Zahlungspflicht für den Gesamtsozialversicherungsbeitrag nicht erfüllen.
Was sind die Eckpunkte?
- Der Beschäftigte muss den Gesamtsozialversicherungsbeitrag zahlen, wenn sein Arbeitgeber ein ausländischer Staat, eine über- oder zwischenstaatliche Organisation oder eine Person ist, die nicht der inländischen Gerichtsbarkeit untersteht und die Zahlungspflicht nicht erfüllt.
- Für Personen, die vor der Verkündung dieses Gesetzes einen Versicherungsvertrag für sich und ihre Hinterbliebenen abgeschlossen haben, findet die Regelung zur Beitragszahlung in der Rentenversicherung keine Anwendung.
- Diese Befreiung von der Zahlungspflicht gilt nur für die Dauer der Beschäftigung bei einem Arbeitgeber, der ein ausländischer Staat, eine über- oder zwischenstaatliche Organisation oder eine Person ist, die nicht der inländischen Gerichtsbarkeit untersteht.
- Das Gesetz tritt am 1. Januar 1989 in Kraft, mit einigen Ausnahmen für bestimmte Paragraphen, die später in Kraft treten (z.B. § 28p Abs. 7 am 1. Januar 1990 und § 28k Abs. 2 am 1. Januar 1991).
Bank-, Versicherungs- und Finanzmarktrecht
Bank-, Versicherungs- und Finanzmarktrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
Arbeitgebers in der Kranken- und Rentenversicherung sowie im Arbeitsförderungsrecht und über den Einzug des Gesamtsozialversicherungsbeitrags in das Vierte Buch Sozialgesetzbuch - Gemeinsame Vorschriften für die Sozialversicherung - (+++ Textnachweis ab: 1. 1.1989 +++)
EingangsformelDer Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates das folgende Gesetz beschlossen:
Art 1Änderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch... § 28m Sonderregelungen für bestimmte Personengruppen
Art. 1: Kursivdruck vgl. Art. 17
(XXXX) Art 2 bis 16
Art 17Übergangsvorschriften
Art 18Berlin-Klausel
Dieses Gesetz gilt nach Maßgabe des § 13 Abs. 1 des Dritten Überleitungsgesetzes auch im Land Berlin.